Schlagwort ‘ Angelika Janz ’

Er ist

11. Dezember 2018
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Er ist

Er ist auf dem GELÄNDE zu Hause. Er wartet das Gelände, er schreitet das Glänze ab, das Gelände sein gezähltes Schrittmass, das nicht gleichbleibt. Außerhalb des Geländes schützt ihn nichts, wo es wildwächst als Übriges vom Benennbaren. Er bewahrtet das Gelände, ihn friedet das Gelände ein.     *** fern, fern von Angelika Janz,...

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Lesen, eine aussterbende Kulturtechnik

10. Dezember 2018
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Der moderne Flaneur sitzt vor dem Bildschirm. Ihn schlägt nicht weniger als die Welt in ihren Bann. Bilder und Wörter halten ihn gefangen… Wie Goethes dichterisches Ich schlendert der Flaneur im Internet ’so für sich hin‘ und lässt die Gedanken, die an diesem oder jenem Gegenstand hängenbleiben, schweifen; vor ihm eröffnet sich eine Flut...

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Alternativer Literaturnobelpreis an Maryse Condé

9. Dezember 2018
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Dass in dem Jahr, in den Philip Roth stirbt, der Literaturnobelpreis nicht vergeben wird, ist angemessen. Peter Glaser Der Literaturnobelpreis wird in diesem Jahr ausgesetzt. Unterdessen verdichten sich in Schweden die Hinweise darauf, daß die Nobelstiftung die Verantwortung für den Literaturnobelpreis einer anderen Institutionen übertragen könnte, während in den bildungsbürgerlichen Feuilletons weiterhin die vollständige...

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Den Widerstand

3. Dezember 2018
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Den Widerstand

Den Widerstand zum Zweifel hegen, darum passiert nichts. Warten, was sich nicht ereignet, warten. Bewegung: Gesetztes verbinden, besondere Tage begehen. Was geschieht? Die Beschwörung es Ereignislosen: Damit bleibt, was nicht geschieht. Die Ränder als Gebrauchsgrenzen ins Vereinbarte gebettet bis: aufs Wort. Das Gelernte bewährt sich als inwendig wirkungslos. Da wäre nichts mehr, was überspannt...

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Das Unmittelbare

8. November 2018
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Das Unmittelbare

Das Unmittelbare, das Fürwort des Bloßen. Der gesättigte Druck des Bequemen, macht sich stark, „urplötzlich“. Das Anzumeldende und das Provozierbare: „Sieh, dort sitzt Du!“ Es holt Dich ins Dunkle/mutet Dich ans Verfolgte. Das Künstliche bricht Bahnen, überschrittenermaßen immer Fortsetzung. Die Bilder taugen zur Wiederholung, Wörter mit Letztem Sinn für den Standpunkt.     ***...

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Er hängt

30. Oktober 2018
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Er hängt

Er hängt mit den Fadens einer Gedanken am Gelesenen und mit den Gedanken selbst an dem, was er noch lesen muss. Er füllt sich mehrdimensional mit der Aneinanderfügung fremder Gedanken, und die Fäden seiner Gedanken sind auf e i n  Denken hin verdichtet: Wie Zwischenräume einnehmen, wie sie ausschließen? Ein paar ungelenke Zeichen, Randnotizen...

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Wie er von all dem Künstlichen

22. Oktober 2018
Von
Wie er von all dem Künstlichen

Wie er von all dem Künstlichen noch das Natürliche scheiden könne. Er übersetze ja das Künstliche in noch Künstlicheres. Er wolle aber damit g e r a d e Natürliches schaffen, er habe ja das B i l d davon. Das Bild sei aber doch auch schon künstlich, und das wirklich Natürliche sei gerade...

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Der Gedanke

9. Oktober 2018
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