Archiv: März 2014

Tiefenangst

31. März 2014
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für rolf dieter brinkmann

30. März 2014
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für rolf dieter brinkmann

  :   urbanitäten im schnee. hundescheiße und   zigaretten stummeln mümmeln die münder   wimmelnder passanten. nur keine bekannten   finden in den gesichtern die sich abschließen die   zeigen kaum noch knochen   her. zurückgerollt in sich selbst wie helle   harte tiere so stiern sie ins nix   hinein. nein. du...

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Vordenker News

29. März 2014
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Vordenker News

Zu Beginn präsentieren wir einen im Netz bislang unveröffentlichten kulturphilosophischen Text aus dem Jahr 1997. Er basiert auf einem Vortrag anlässlich des „Dritten Gotthard-Günther-Symposiums“ an der Universität Klagenfurt, bei dem es – vor dem Hintergrund der Günterschen Arbeiten – um das Verhältnis von Zahl und Begriff geht. Alpha und Aleph — Gotthard Günther und...

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Les Fleurs du Mal (Blumen für Marl)

29. März 2014
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Les Fleurs du Mal (Blumen für Marl)

KUNO stellt für die Einwürfe des Konzeptkünstlers Mischa Kuballs immer gern einen Freiraum zu Verfügung. Aktuell verweisen wir auf die öffentliche Intervention „Les Fleurs du Mal (Blumen für Marl)“ provoziert und zitiert Charles Baudelaire, bietet jedoch zugleich Identifikationsmöglichkeiten für die Menschen in den ehemaligen Montanstadt Marl, die mitmachen und Blumen bringen sollen: Partizipation und...

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Vom Rheintor zum alten Molti

28. März 2014
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Vom Rheintor zum alten Molti

  *** Anmerkung der Redaktion: Wir entnehmen dieses Photo von Klaus Krumscheid dem Katalog Rheintor, der 2011 in der Edition Das Labor erschien. Merken Sie folgende Ausstellung vor: 50 Jahre Krumscheid / Meilchen & Der Bogen vom 12. April, Vernissagen 18:30. Dauer, bis 10. Mai 2014 im Kunstverein Linz (Asbacherstr. 2, 53545 Linz) Further...

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Heimspiel

28. März 2014
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Heimspiel

  *** Anmerkung der Redaktion: Wir entnehmen die Collage von Klaus Krumscheid dem Katalog Rheintor, der 2011 in der Edition Das Labor erschien. Merken Sie folgende Ausstellung vor: 50 Jahre Krumscheid / Meilchen & Der Bogen vom 12. April, Vernissage 18:30. Dauer, bis 10. Mai 2014 im Kunstverein Linz (Asbacherstr. 2, 53545 Linz) Further...

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Buch\starben

27. März 2014
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= Alles auf Anna\Log: Hack\Ordnung auf meiner Schreib\Maschine. Zahlen & Zeichen bohren sich in = Das Papier. Rück\Sturz in die Wachmatrizenkultur. Poetitessen drucken sich durch.     ***   Weiterführend → Ein Porträt von Sophie Reyer findet sich hier. In ihrem preisgekrönten Essay Referenzuniversum geht sie der Frage nach, wie das Schreiben durch das schreibende...

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holt die goldnen garben der worte

27. März 2014
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  wieder her: buchstaben, flucht staben. aura die nicht und nicht wegstirbt. runen, an die außen häute geritzt.       ***   Weiterführend → Ein Porträt von Sophie Reyer findet sich hier. In ihrem preisgekrönten Essay Referenzuniversum geht sie der Frage nach, wie das Schreiben durch das schreibende Analysieren gebrochen wird. Vertiefend zur Lektüre...

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Gedanken, die um Ecken biegen

26. März 2014
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Gedanken, die um Ecken biegen

    in der tiefsten imagination erscheinen dem dichter sogar die poetischen worte als bloße hilfsmittel, schemenhafte abdrücke des unfaßbaren und damit unsagbaren, wie wenn das schweigen die eigentliche form der poesie wäre. er gleicht dann einem übersetzer, übersetzen bedeutet ja an ein gegenüber liegendes oder jenseitiges ufer zu gelangen, der sich bild für...

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Die Kontur

24. März 2014
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Die Kontur

  Rückschau Leerstellen Die Erinnerungen so dicht, dass jede Geschichte einen Film ergäbe, wo immer sie begänne zu erzählen, viele kleine, geschlossene Geschichten vom eigenen Schicksal und von Schicksalen, eine reiche Verschwörung des Gelebten gegen die Askese des Gewollten, und würde sie jetzt anfangen, zu erzählen, hätte sie Stoff reichlich, Sterbens- und nicht Lebensstoff,...

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Thesen zur Sache des Barbaren

23. März 2014
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Thesen zur Sache des Barbaren

I – tatbestand&spurensicherung 1 DOPPELGÄNGER&FEUDALISMUS SPRACHE IST DER DOPPELGÄNGER DES KÖRPERS / das gespenst in diesem haus aus gliedmaßen,.. … wenn sich das linke in das rechte bein wickelt, dann ist auch die sprache darin verstrickt, sie kann nicht anders und die versuchsanordnung ändert sich: die nervenbahnen spucken funken, auf der zunge liegen verstammelte...

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Welttag der Poesie

21. März 2014
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Welttag der Poesie

Heute ist UNESCO-Welttag der Poesie. Dieser Tag soll an den Stellenwert der Poesie, an die Vielfalt des Kulturgutes »Sprache« und an die Bedeutung mündlicher Traditionen erinnern. Aber was ist Poesie? – Ein Auszug aus einem Kollegengespräch von Sophie Reyer und A.J. Weigoni. Reyer: Hélène Cixous hat den Begriff einer écriture feminine entwickelt; sie versteht...

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poesie oder

20. März 2014
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  wir inszenieren love songs gegen die langeweile.   codes und verschwollenes kopf kino. liebe verscheucht. ein   wort ein satz ein zeichen. pralinenpalindrom   zwischen blick und blick geschobene liebeslieder der ironie.   biomacht lass nach.       ***   Weiterführend → Ein Porträt von Sophie Reyer findet sich hier. In ihrem preisgekrönten...

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Poésiephilie

20. März 2014
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… sacht gleitet die nackte Ferse zwischen die Körner. Zehen umschlossen von Algen. Sand umschliesst die Knöchel. Die Muskeln, sie wehren sich nicht mehr, beim Fall durchs Stundenglas…       ***   Weiterführend → Ein Porträt von Sophie Reyer findet sich hier. In ihrem preisgekrönten Essay Referenzuniversum geht sie der Frage nach, wie das...

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Bewegungspotential

19. März 2014
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  Das ist, was ich bestimme, was von mir übrig bleiben soll. Ein Abdruck meines Schwankens in der Stadt. Ich war hier und ich hatte mich ganz in der Hand. Martina Hefter Mit Vom Gehen und Stehen hat Martina Hefter ein vierteiliges Kompendium vorgelegt, das zwischen Bewegung und Stillstand osziliert, zwischen leiblicher Expressivität und...

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Les Fleurs du Marl

18. März 2014
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Les Fleurs du Marl

  KUNO stellt für die Einwürfe des Konzeptkünstlers Mischa Kuballs immer gern einen Freiraum zu Verfügung. Aktuell verweisen wir auf die öffentliche Intervention „Les Fleurs du Mal (Blumen für Marl)“ provoziert und zitiert Charles Baudelaire, bietet jedoch zugleich Identifikationsmöglichkeiten für die Menschen in den ehemaligen Montanstadt Marl, die mitmachen und Blumen bringen sollen: Partizipation...

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Ex oriente luxus

17. März 2014
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Ex oriente luxus

Das Land der Freunde von Karl Wolff  als subjektives poetisches Zeugnis imagologischhistorischer Prägung   Das historische Russlandbild als Auswertungsergebnis infolge jeweiliger Kontakte mit dem fremden Kulturraum hat in Deutschland ganz klar erkennbare stereotypische Merkmale. Eine besondere Rolle kommt bei deren Herausbildung direkten Kontakten mit der sogenanten «anderen» Welt. Als Beweis dafür mag die Reiseliteratur...

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Lob der Textkette

16. März 2014
Von
Lob der Textkette

Lyrik gilt gemeinhin als schwierig. Als schwer vermittelbar. Wirtschaftlich gesehen ist Lyrik Unsinn. Lyrik wäre nach ökonomischen Gesichtspunkten schon immer zum Aussterben verurteilt gewesen. Die fragilste der literarischen Formen gilt gemeinhin als deren teuerste, und dies im zwiefachen Sinn: Die Randständigkeit der Lyrik abseits des ökonomischen Gewinns steht in direkter Proportion zu der hohen...

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Onkel Toby

15. März 2014
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Onkel Toby

Und schließlich sei von all den trefflichen Beispielen, welche die Geschichte uns hierfür liefert, noch eines erwähnt, fuhr mein Vater fort, das wie eine goldene Kuppel das Gebäude krönt. Es ist von dem Prätor Cornelius Gallus, von dem Du gelesen haben wirst, Bruder Toby. – Ich wüßte nicht, erwiederte mein Onkel. – Er starb,...

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Originalfälschung

14. März 2014
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  Palim, Palim, Palimpsest = Der Re=Mix ist perfekt; wie alle Arbeiten von Epigonen. Geistiges Eigentum = ein Relikt der Industriegesellschaft. Pasted = Die hypermodernen Menschen werden durchgepaust = Xerox is life, you’re just a copy¡       ***   Weiterführend → Ein Porträt von Sophie Reyer findet sich hier. In ihrem preisgekrönten Essay...

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amoklauf

14. März 2014
Von

    high quality for less money sagen die es ist eine produktionsindustrie die bilder ausspeit immer wieder flackern des bildschirms rein raus bauchweh alles auf co– produktion = co– korruptionen und dahinter, ganz heimlich: flatter lid, herzens epilepsie       ***   Weiterführend → Ein Porträt von Sophie Reyer findet sich hier. In...

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ad gloriam tvvitteraturae!

13. März 2014
Von
ad gloriam tvvitteraturae!

Twitter: Textfolgen und Text-Dialoge in einer elektronisch-kommunikativen Situation unter mehr oder (meist) weniger Bekannten. In der relativen Anonymität gedeihen, falls nicht moderiert wird, rigide und allzu beliebige Äußerungen. Die Schnelligkeit der Reaktionen mögen im Falle politischer und gesellschaftlicher Aktionen wichtig und nützlich sein – für die literarische Qualität eher nicht. Twitteratur ist für mich...

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Lauter Fragen

12. März 2014
Von

Ist das Gedicht umgekippt? Oder stürzt der Himmel ein? Oder ist das lyrische Ich an den Himmel gesprungen? Wo schaut es hin? Denkt es über die Leerstellen des zum Bild gefrorenen Seins nach? Fasst es sich selbst als eine Leerstelle auf, oder als das Bild einer Leerstelle, sodass am Ende die Leerstellen eingefroren sind...

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In eigener Sache

Das Magazin Kulturnotizen (KUNO) reflektiert entstehende Kunst, Musik und Poesie + Online-Archiv. Mehr Informationen.

630 – Booklet

Mit den Vignetten definierte A.J. Weigoni eine Literaturgattung neu. Das von Tom Täger und Peter Meilchen flankierte Re:make erfolgt zur Jahresgaben-Ausstellung des Kunstvereins Linz (15. Dezember, ab 16:00 Uhr) als Booklet 630.

Künstlerbücher + Curiosa

Zum Thema Künstlerbucher hier ein Essay. Vertiefend das Kollegengespräch von A.J. Weigoni mit Haimo Hieronymus über Material, Medium und Faszination des Werkstoffs Papier.

Ein Gesamtkunstwerk

Das lyrische Gesamtwerk von A.J. Weigoni im "Schuber"

Jeder Band aus dem Schuber von A.J. Weigoni ist ein Sammlerobjekt. Und jedes Titelbild ein Kunstwerk! KUNO fasst die Stimmen zu dieser verlegerischen Großtat zusammen.

Ohrenzwinkern

Coverphoto: Leonard Billeke

Die Germanistik erweist sich dem Rundfunk gegenüber als schwerhörig. Dieser „déformation professionelle“ entkommt die Reihe MetaPhon. Hier sind Facetten der multimedialen Kunst zugänglich.

Twitteratur

Ein Essay über die Literaturgattung Twitteratur. – Poesie ist ein identitätsstiftende Element unsrer Kultur, lesen Sie auch KUNOs poetologische Positionsbestimmung.

Rückspiegel

Edition Das Labor

Die ausführliche Chronik des Projekts Das Labor lesen sie hier. Eine Übersicht über die in der Edition realisierten Künstlerbücher, Bücher und Hörbücher finden Sie hier.