Monat: Dezember 2007

Verlag Ulrich Keicher

PLÖTZLICHES ERWACHEN In schlechter Wohngegend Ein feines Geräusch ist in der Welt Wie das Stridulieren verschütteter Ameisen Aus: Hannelies Taschau: Lässt Jupiter sich berühren (2002) Als ich während eines Gesprächs erwähnte, Rainer Brambach sei ja just in dem Jahr abgetreten…

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  sonnenbrände sommerränder auf der erinnerung haut hoffnung wir läuten deinen laut ein: ohne worte   *** Weiterführend → Ein Porträt von Sophie Reyer findet sich hier. In ihrem preisgekrönten Essay Referenzuniversum geht sie der Frage nach, wie das Schreiben durch das schreibende…

Lust des Verlustes

  respektvoller Abstand zum Objekt   rettbar versunken in der Betrachtung   verfuehrt durch zarte Pastelltœne zur Anbetung   gezuegelt hingegeben an : Gestus > Spachtelspur & exakten Pinselstrich   an der Kippe angelangt & das Wie der Wesenhaftigkeit befragen…

Kiesel & Kastanie

Theo Breuer kenne ich seit vielen Jahren. Er ist Lehrerkollege. Aber viel wichtiger: Er ist Lyriker und Essayist und ganz besonders Herausgeber zeitgenössischer Autoren. In seinem neuesten Buch, Kiesel & Kastanie, stellt Theo Breuer Lyriker und Prosaschriftsteller der letzten Jahre…

Leben in Möglichkeitsfloskeln XXI

Ich arbeite heiter und offensiv an meinem Verschwinden.   Weiterfühend → Lesen Sie auch den Nachruf über Peter Meilchens Lebenswerk und den Essay 50 Jahre Krumscheid / Meilchen über die Retrospektive im Kunstverein Linz.

Hagel

    Die Grundlage für die Photoarbeiten bilden Schnappschüsse von Gebäudeteilen. Digital bearbeitet verwandeln sich die Motive in absurde Architekturen, deren Reiz in der skulpturalen Neuformulierung des real Vorgegebenen liegt. Die Titel der Arbeiten weisen auf die Straße hin, in…

Hustenreiz

  In der Badewanne zu sitzen, ist ihm immer wieder ein ganz besonderes Vergnügen. Immer würde es dem Duschen vorgezogen werden, wenn nur die Wahl wäre. Dieses Mal hat er sich eine Flasche alkoholfreies Weizen mitgenommen. Drittel Liter, man will…

Eine Erinnerung an Christine Busta

  Sie war neben Paul Celan, Christine Lavant, Jeannie Ebner, Michael Guttenbrunner, Gerhard Fritsch u.a. eine der ersten zeitgenössischen österreichischen Dichterin, auf die mich so um 1960 mein leider inzwischen verstorbener Freund Franz Kiessling hingewiesen hat. Noch immer erinnere ich…

Die Befragung

    Weiterführend →  Lesen Sie auch das Kollegengespräch, das A.J. Weigoni mit Angelika Janz über den Zyklus fern, fern geführt hat. Vertiefend ein Porträt über ihre interdisziplinäre Tätigkeit, sowie einen Essay der Fragmenttexterin. Ebenfalls im KUNO-Archiv: Jan Kuhlbrodt mit einer…

kalte liebe

  deine schritte verwunden den schneeverwundert liegt er und schautdir nach seltsam berührt du hast eindruck hinterlassenzwischen auto und hauswo du ihn abstreifst einfach liegen läßtauf der matteer soll draußen bleiben wo er hingehörtdie verletzungen mit neuschnee füllenund auf eine…