Monat: Juli 2002

Am Beispiel von Ferdinand Hardekopf

Splendeurs et miséres des courtisans Aus der steilen, transparenten Nudel – Quillt ein Quantum Quitten-Quark empor, Ballt sich, physisch, zum gewürzten Strudel, Kreist: ein Duftballon aus einem Rohr. Wann (und wo?) war Schweben delikater? In der Spannung wird man blass,…

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Der Flieger verdrischt den Wind. Hinter geschlossenen Lippen die Atemlosigkeit, das Hecheln, das in den eigenen Rachenraum zurück schießt. Wir wassern. Als würde die Erinnerung: Blitze: in ihr wie Irrlichter herumfuhrwerken. Das Weiße der Nägel: das sind Kipferl. Sind Kipferlmonde.…

SCHERBEN

zerteilt metall das fleisch leuchtet geröll  überm gesicht aus mauerschutt pocht der schorf  zerbrochen wie eine waffe im zwielicht des blutes  das ist der weg der kultur ihr humus der barbar das opfer  steht auf als narr gespaltnes holz das…

Auf weiches Entfernen zu

Sturz, wenn Unterwegssein abwärts rast Sturz, kopffallen, auf weiches Entfernen zu. Sturz, vorsichts- halber gedacht: Nichtmehrsein. Sturz, ankommen, zerschmettert, fragmentiertes JAgebilde. Sturz, der gebiert Widersein, Widersinn, ausgelitten als Glühendes immer zu spät. *** Weiterführend → Lesen Sie auch das Kollegengespräch,…

Die Bäume

Denn wir sind wie Baumstämme im Schnee. Scheinbar liegen sie glatt auf, und mit kleinem Anstoß sollte man sie wegschieben können. Nein, das kann man nicht, denn sie sind fest mit dem Boden verbunden. Aber sieh, sogar das ist nur…