Monat: Mai 2007

Hoffmann & Campe

Das lyrische Programm des altehrwürdigen Hamburger Verlags Hoffmann & Campe verbinde ich mit einem der wohlklingendsten Namen in der deutschsprachigen Lyrikwelt seit 1956 (dem Erscheinungsjahr des ersten Gedichtbandes Achtsam sein): Walter Helmut Fritz. Ich bin der spektakulär unspektakulären Poesie dieses…

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wildern Worte in Erinnerungen Bildern Umschlagplatz Gegenwart Lücke verloren zwischen dem Wort *** Weiterführend → Ein Porträt von Sophie Reyer findet sich hier. In ihrem preisgekrönten Essay Referenzuniversum geht sie der Frage nach, wie das Schreiben durch das schreibende Analysieren gebrochen…

Die Abwesenheit. Eine Nachforschung

Sich an den Katastrophen der Zeit, dem Umstand der Deformation und Versprengung des Einzelnen in ihr, zu reiben und so die eigene Existenz auszuloten, dafür sind die kreativen Geister des Jahrhundertbruchs, an dem wir zu leben haben, offenbar prädestiniert. So…

das dunkel lösen

wir laufen dem tag nach der errötet am horizont verschwindet als schäme er sich für die nacht die über das land kommt wie ein unlöschbares feuer doch wir sind zu langsam und knicken ein in den schatten der uns von…

Über die Wahrheit des Erzählens

Dass der Erzähler lügt, sich und den Leser betrügt, bewusst und unbewusst, ist dem Historiker nicht fremd – eine historische (darstellende = erzählende) Quelle, verrät sich in ihrer ideologischen Verbiegung genauso wie eine Erzählung in der Selbstrechtfertigung einer Erzählerbiografie, um…