Monat: April 2000

Wesland – Topoesie

Das sind daktylische Lieder, jambische Gänge, manchmal Gang und Tanzlied in einem, in jedem Fall, von semantischen Festlegungen der Metrik einmal abgesehen, sehr musikalische Texte! Es sind leichte und schwerere Tänze und Gesänge. „Die Baumzeile fensterlängs schenkt“ ist so ein…

Sonar

  Ich suche dich, ich hab dir längst verziehen, Ich witter dich, ich hab dich fast; Du brauchst nun nicht mehr vor mir fliehen – Ich spüre dich: dein Herzblut rast.   Ich orte dich, ich kann dich immer finden,…

New Order

  *** Weiterführend → Eine  Würdigung von Jürgen Diehl finden Sie hier. Hören Sie auch die Hommage an Jürgen Diehl auf MetaPhon.

:

Du als Haus durch mich wie Gewitter Schlaf schlag mich aber als Flügel licht wie die Sonne zergeht i hate to ask Worte schweifen als wäre der Mund eine Hand streicheln schlitz schließ mich weg aber in Blitzen in Pfeilen…

Gefährliche Serpentinen

– Rumänische Lyrik der Gegenwart. – Wer sich bisher über die zeitgenössische rumänische Lyrik in Deutschland kundig machen wollte, der musste sich mit einer kärglichen Auslese begnügen. Diese Lücken hat der Lyriker und Prosaiker Dieter Schlesak nun in seiner Funktion…

Aus der Luft gegriffen

    Trueffelwœrter mit Denkfiguren aufspueren sich immunisieren gegen die Versuchungen der Gesinnungsethik & den Geist des Aufstandes beschwœren   Ueberschneidung von Æsthetik & Ethik: Grenzueberschreitung vom Poetischen zum Politischen ueber semantische Bruchstellen hinweglesen   Spracherkundung / Sprechhaltung \ Denkrichtung…

an WL

  Was du da gesagt hast „In der Ewigkeit“ daß Du das gewagt hast grenzt an meesigkeit   So ne großen worte sind mir noch zu groß So nen satz in forte laß ich lente los   So nen term…

Lebe

Weiterführend →  Lesen Sie auch das Kollegengespräch, das A.J. Weigoni mit Angelika Janz über den Zyklus fern, fern geführt hat. Vertiefend ein Porträt über ihre interdisziplinäre Tätigkeit, sowie einen Essay der Fragmenttexterin. Ebenfalls im KUNO-Archiv: Jan Kuhlbrodt mit einer Annäherung an…

Was uns fehlt

Paar Gedichte, daß die Fetzen fliegen, paar Reime, die die Köpfe sprengen, eine Ästhetik, die um sich schlägt – eine Nullnummerdes Aufruhrs sozusagen,die ordentlich weg-gelesen wird. *** Eine  Würdigung des Herausgebers und Lyrikers Axel Kutsch im Kreise von Autoren aus…

Lagerfeueridyll

  Immer wieder ist es ein besonderes Erlebnis, früh morgens in den gerade bläuenden Tag hinein von einer guten Party nach Hause zu kommen. Wahrscheinlich hat man etwas getrunken in all den Stunden, vor allem aber sich gut unterhalten und…