Monat: April 2010

Malerei

*** Weiterführend → Eine  Würdigung von Jürgen Diehl finden Sie hier. Hören Sie auch die Hommage an Jürgen Diehl auf MetaPhon.

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Not Atem du bringst diesen Schrei nicht allein fertig zwei Stationen vor dem Ende *** Weiterführend → Ein Porträt von Sophie Reyer findet sich hier. In ihrem preisgekrönten Essay Referenzuniversum geht sie der Frage nach, wie das Schreiben durch das schreibende Analysieren gebrochen…

Die Willkür der Fragmente

Angelika Janz stellt eine Auswahl ihres beeindruckend umfangreichen bildkünstlerischen und poetischen Schaffens in der Galerie des Literaturzentrums Vorpommern aus. Seit den 70er Jahren ist die gebürtige Düsseldorferin künstlerisch tätig und hat dabei einen ganz eigenen, unverwechselbaren Stil entwickelt. Weithin bekannt…

„Mein Blut sei der Straße ein Labsal“

Eine schockierende Inszenierung von Selbsterhöhung, Selbsterniedrigung und Selbstbeweinung nennt Nyota Thun die „Tragödie Wladimir Majakowski“ in ihrer Monographie Ich – so groß und so überflüssig über den Futuristen und Revolutionssänger Majakowski. Mit dem Poem „Ich“ hatte er sich im Mai…

brinkmann, blick

(poème trouvé) das fenster des treppenhauses das letzte (das oberste eines schmalen schachts im haus gegenüber) in dem ich manchmal licht brennen sehe das ein eisernes treppengeländer aus einem schwärzlichgrauen dunkel heraushebt ein karges bild ohne andere bedeutung als so…

Nirgends ist Schlaf in der Welt

Ein Versuch, Fernando Pessoa zu verstehen.   Fernando Pessoa: Initiation Zypressen – du schläfst nicht darunter: Nirgends ist Schlaf in der Welt. Dein Leib: ein Gewänderschatten, Der dein Wesen verborgen hält. Die Nacht – der Tod – rückt dir näher:…

ZWEI WELTEN

Gott schuf das Licht, den Wind, die Welt und dann die Menschen … Gott schuf das Wasser, das Leben, die Welt und dann die Menschen … Gott schuf Natur, Gerechtigkeit, die Welt und dann die Menschen … Was schuf der…

Theologisch-politisches Fragment

Erst der Messias selbst vollendet alles historische Geschehen, und zwar in dem Sinne, daß er dessen Beziehung auf das Messianische selbst erst erlöst, vollendet, schafft. Darum kann nichts Historisches von sich aus sich auf Messianisches beziehen wollen. Darum ist das…

Der Zugbegleiter – über das Schaffen von Freiräumen

Man kennt die Situation, sitzt im Zug, mit einem anderen Menschen, den man wirklich mag. Die Unterhaltung plätschert fröhlich vor sich hin, nichts Aufregendes, einfach nur nett. Natürlich hat man sich den größten Platz (Vierersitz) ausgesucht, weil man die Beine…