Monat: Mai 2003

Träger

        Weiterführend → Mehr über die Hungertuchpreisträgerin Katja Butt.

No. 17

  Für ihre Vielfalt ist sie bekannt und geliebt, Qualität ist Basis ihres internationalen Ansehens: Vom traditionellen Pressendruck über das eBook bis zum illustrativen Holzschnitt, von der Originallithographie über das handgeschöpfte Papier bis zum qualitativ hochwertigen individuellen Einband, vom liebenswerten…

Etwas Wertvolles im Zeitalter der schnellen und endlosen Reproduzierbarkeit

Auf der 17. Mainzer Minipressen-Messe wird Künstlerbuch Unbehaust von Haimo Hieronymus und A.J. Weigoni vorgestellt   Unbehaust ist schrecklich, aber der Text gibt auch die Möglichkeit eines In-der-Sprache-Wohnens. Das ICH kämpft mit dem Auflösungsprozess des Körpers, das Bewusstsein widersetzt sich…

Gibt es ein Ohrengedächnis?

  Weiterführend →  Lesen Sie auch das Kollegengespräch, das A.J. Weigoni mit Angelika Janz über den Zyklus fern, fern geführt hat. Vertiefend ein Porträt über ihre interdisziplinäre Tätigkeit, sowie einen Essay der Fragmenttexterin. Ebenfalls im KUNO-Archiv: Jan Kuhlbrodt mit einer Annäherung…

Zeichnung

  *** Weiterführend → Eine  Würdigung von Jürgen Diehl finden Sie hier. Hören Sie auch die Hommage an Jürgen Diehl auf MetaPhon.

das Wichtigste beim Dichten

  aber das Wichtigste beim Dichten ist: / ruhig atmen.       teils – teils. Aphorismen von Maximilian Zander (zus. mit Gerd Sonntag), Wiesenburg Verlag, Schweinfurt 2003. Weiterführend → ein Essay über die neue Literaturgattung Twitteratur,

Egon Adler

  Meine Spelunke verwandelt sich zum türkischen Café, wenn er und ich zusammen Zigaretten rauchen und wir von den Wänden für unsere Häupter die beiden Fez herunterholen, die auf die Griffe meiner Dolche gestülpt sind. Einer der Söhne des gefangenen…

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  Blicke als Pfeile Spalten haben Widerhaken und deine Schwanenhand auch zu schlafen (Rabenhand und Schwanenhand) atemlos wartet jeder Apfel auf deinen Biss     *** Weiterführend → Ein Porträt von Sophie Reyer findet sich hier. In ihrem preisgekrönten Essay Referenzuniversum geht sie…

Nachtblaumetallisches Dæmmerungsdunkel

  schwankende Planken hell & dunkel kein Raster fuer Grau/Zonen allenfalls das Wasser\Zeichen der Schrift scheint… noch durch: Zeichen = Verzeichnungen aus zehrender Schwere wird schwebende Leichtigkeit aus philosophischer Schwermut nachklingendes Schweigen…   Botschaften des ein gefrorenen Atems: das Schwarz\weisse…

Der Tod ist ein Termin

Über KING KONGS TÖCHTER von Theresia Walser „Das ist nicht mein Beruf, ich frag mich, ob das überhaupt ein Beruf ist. Schon lange frag ich mich, wann aus diesem Nebensachengewurschtel endlich die Hauptsache erscheint…“ Berta, Carla und Meggie, drei Altenheimpflegerinnen,…

Ueber den Grund des Vergnügens an tragischen Gegenständen.

Wie sehr auch einige neuere Aesthetiker sichs zum Geschäft machen, die Künste der Phantasie und Empfindung gegen den allgemeinen Glauben, daß sie auf Vergnügen abzwecken, wie gegen einen herabsetzenden Vorwurf zu vertheidigen, so wird dieser Glaube dennoch, nach wie vor,…

Auf der Suche nach der europäischen Seele

  was ist das was soll das sein die europäische seele wer hat sie gesehen wer hat sie gespürt wer hat sie sich ausgedacht wo ist sie zu finden wie ist sie beschaffen ist sie etwas das ein einzelner hat…

Unter dem Dach

  Gemurmel hatte ihn schon früh geweckt, unerwartetes Gemurmel. Aber niemand war zu sehen, keiner in irgendeiner Weise auszumachen. Von irgendwoher dieses Murmeln und manchmal schien es ihm, als höre er Gelächter oder zumindest gurgelndes Gekicher. Herr Nipp hatte auf…

Europa. Ein Fragment

Es waren schöne glänzende Zeiten, wo Europa ein christliches Land war, wo Eine Christenheit diesen menschlich gestalteten Welttheil bewohnte; Ein großes gemeinschaftliches Interesse verband die entlegensten Provinzen dieses weiten geistlichen Reichs. – Ohne große weltliche Besitzthümer lenkte und vereinigte Ein…

Lauschepper

Zum Tag der Arbeit plädiert Herr Nipp für eine gerechte Honorierung der geistigen Arbeit. Es kann nicht gerade als sonderlich erquicklich bezeichnet werden, wenn man als Künstler oder sonstiger Kulturschaffender zu einem halbherzig vorbereiteten Vortrag über bestimmte Vermarktungsmöglichkeiten im jeweiligen…