Monat: Januar 1997

Galaktischer Sicherheitsdienst GSD +++ top secret +++

„Ich kann dich nicht sehen, Cliff, aber hören!“ Oberst Villa, zur Zeit an Bord der Tau erlebt gerade einen Lichtsturm ungeahnten Ausmaßes und wird, von uns natürlich unbemerkt, von den Exoterristen umgepolt. Commander Lindley läßt sich täuschen kommt deswegen nicht…

Narrative Kälte

in Thomas Manns Doktor Faustus In der Tat, wie der Erzähler Hans Castorp fallen lässt (nicht erst am Schluss), das hat eine didaktisch-kritische Kälte ohnegleichen. Auch Adrian Leverkühn wird im Ganzen recht distanziert behandelt. Thomas Mann benutzt Leverkühn und die atonale…

IST ES NICHT WUNDERBAR Coverversion

  Nun bist du da und dein auge ist klar und der morgen ist staubstill und rein Niemals vergiß  mensch  wie es war lebendig begraben zu sein   Du gehst durch den dunst  halb siehst du dich halb ragst du…

:

Schrei drinnen im Schilf ähnlich denen des Vogels aus einer vergangenen Zeit zu Beginn der Tage und in dieser Stille: irrst du dich nicht *** Weiterführend → Ein Porträt von Sophie Reyer findet sich hier. In ihrem preisgekrönten Essay Referenzuniversum geht…

RaumbredouilleReplica

Das Beruhigende an Science-Fiction-Stoffen ist die Erfahrung, daß andere Welten zwar anders aussehen, trotzdem aber genauso funktionieren wie die Unsere. Andererseits ist es betrüblich, wenn man immer wieder feststellen muß, daß sich eine bessere Welt bisher nirgends durchsetzen konnte. Kult…

Der gefrorene Sturm

Heiner Müllers Bildbeschreibung erinnert mich an Hin und zurück von Paul Hindemith, worin die Tableau-Idee, viel einfacher, genutzt wird: Ein Ehestreit führt zum Sturz aus dem Fenster – in diesem Moment hält Hindemith die Zeit an und kehrt sie um,…

Teil einer Bewegung sein

Es hat wahrscheinlich keine Jugendbewegung gegeben, die ihre Leidensarroganz besser zu Schau gestellt hat „Literatur und Subkultur – nur ein Zeitgefühl?“ Der Social Beat ist eine Grenzgänger-Literatur: die Grenzen zwischen Ich-Erzähler und Autor, zwischen Fiktion und Realität verschwimmt, man kann…

Für alle Fortschrittspessimisten

Das Buch ist geschrieben für alle Fortschrittspessimisten, die eine intuitive Abneigung gegen moderne Medien, Computer, Cyberspace, Techno-Musik. und wissenschaftliche Logik als verkrüppeltes, weil gefangenes und amputiertes Denken, empfinden. George Orwell, Aldous Huxley, Anthony Burgess, Stanislaw Lem und Ray Bradbury ……