
Es wird uns Mitarbeitern der ‚Weltbühne‘ der Vorwurf gemacht, wir sagten zu allem Nein und seien nicht positiv genug. Wir lehnten ab und kritisierten nur und beschmutzten gar das eigene deutsche Nest. Und bekämpften – und das sei das Schlimmste…
Bevor Sie dieses Gedicht betreten, ziehen Sie sich bitte die Schuhe aus. Sie werden vom Autor darum gebeten. Sparen Sie am Ende nicht mit Applaus. Haben Sie sich schon die Hände gewaschen? Nein? Dann wird es aber höchste…

Sprechen oder Schreiben ist ein Bemühen um größeres Welt-Verständnis. Wer beschreiben kann, begreift, und umgekehrt. Literarisches, dichterisches Beschreiben ist, im Unterschied zum wissenschaftlichen, der Subjektivität geöffnet, ja verpflichtet, und im Bewusstsein gelassener, anders kontrollierter Subjektivität muss dann das Bezeichnete…
Werte Freunde des Gedichts, leider geht es hier um nichts. Kein Geheimnis, keine Klagen – das Gedicht hat nichts zu sagen. Ohne Tiefgang, öde, leer, glatte Verse ringsumher. So etwas ist kein Gedicht. Lesen Sie es lieber nicht. …

Die lettristische Autonomie der Buchstaben, Zeichen und Laute führte auf dem Gebiet der Literatur zu Klanggedichten, zu einer pictoprose, nämlich einer Verbindung von Schrift und Bild nach Art eines Rebus, zu hypergraphischen Romanen, die verschiedene Schriftsysteme miteinander verschmelzen, und ähnlichen…