Blog Archiv

PERFEKT VERPIXELT

24. Januar 2018
Von
PERFEKT VERPIXELT

Tom de Toys begann in den 1980ern Jahren mit abstrakter Malerei, bevor er bildergänzend dazu Gedichte schrieb. Auch die Photografie begeisterte ihn schon früh, wobei er technisch perfekt inszenierte Photos als langweilig und leblos empfand. In den 90ern fotografierte er spontan mit einer billigen Pocketkamera morbide Asphalt-Stilleben in Köln, und später mit den ersten,...

weiter »

Lesen, eine aussterbende Kulturtechnik

20. Januar 2018
Von

Das „Kindle“ ist ein Monitor unter vielen in einer Kultur, die vor Monitoren birst. Es hatte eine revolutionäre  Auswirkung aufs Verlagswesen, aber die Welt der Ideen hat es kaum revolutioniert. Verleger grummeln zwar noch über Amazon, aber sie haben einen unbequemen Frieden mit dem Ebook gemacht, dessen Verkäufe seit einiger Zeit stagnieren. Das Kindle...

weiter »

der Aufstand kommt so oder so

20. Januar 2018
Von
der Aufstand kommt so oder so

sag, was du zu sagen hast sag, wer du bist und sag vor allem, was du wirklich willst wovon bist du abhängig? wer bezahlt dich? wie hoch ist dein Preis? ab welcher Summe begehst auch du Verrat? und dann sag Klasse, Bewusstsein und Utopie sag immer wieder: soziale Frage und neuer Mensch wir brauchen...

weiter »

GANGBÄNG

15. Januar 2018
Von

den Januarpfad eben Mina Bellack | Katja Butt | Brigitte Dams | Jonald Dunn | Edizioni Canopo | Oswald Egger | Rainer Eisch | Gundi Feyrer | George Grosz | Mechthild Hagemann | Armin Hartenstein | Karin Hochstatter | Birgit Jensen | Ralph Jentsch | Michael Jonas | Celina Jure | Thomas Kling/ Ute...

weiter »

Hatte hate Evoltion

13. Januar 2018
Von
Hatte hate Evoltion

  Der Schatten macht nur Sinn, wenn das Weiß dunkler wird in dieser unmenschlichen Wohnform in Erinnerung einer Stadt da muss es Treppen und Türen geben, zur Arbeit muss man kommen die erste Schicht liegt wie schmiegt, sieh an, mehrere Schichten für den Schatten aus der Sprühdose, weil sie sehr, sehr glatt iirgendwie ssst,...

weiter »

Kuwitter

8. Januar 2018
Von
Kuwitter

Als Lyriker und Schriftsteller hinterließ Kurt Schwitters ein umfangreiches Werk. In seiner Jugend von Expressionisten wie August Stramm beeinflusst, markiert auch für den Dichter Schwitters das Jahr 1919 den Durchbruch zu einem eigenständigen Stil mit dem Gedicht An Anna Blume. Bekannt wurde auch das groß angelegte Lautgedicht Sonate in Urlauten (oder Ursonate), das die...

weiter »

Twitteratur – von John Berger

2. Januar 2018
Von
Twitteratur – von John Berger

Was mich mehr als irgendetwas sonst mit meinem eigenen Tod aussöhnt, ist das Bild eines Ortes: eines Ortes, wo deine Gebeine und meine bestattet, unbedeckt zueinander geworfen sind. Sie sind dort wild durcheinander gestreut. Eine deiner Rippen lehnt an meinem Schädel. Ein Mittelhandknochen meiner linken Hand liegt innerhalb deines Beckens. Die hundert Knochen unserer...

weiter »

Ausgehend von Rheinkilometer 630

1. Januar 2018
Von

KUNO fängt nicht bei Null an, wir starten direkt bei Rheinkilometer 630 durch. Vor 10 Jahren starb Peter Meilchen, er wäre im Jahr 2018 runde 70 Jahre alt geworden. Grund für einen Ausblick auf das was unvermeidbar ist: „Medienkombination“ nennt die Deutsche Nationalbibliothek ein Werk, das sich nicht auf den ersten Blick zuordnen läßt....

weiter »

Tritteratur – von George Michael

25. Dezember 2017
Von
Tritteratur – von George Michael

Last Christmas I gave you my heart But the very next day you gave it away This year, to save me from tears Heute von einem Jahr starb George Michael. Hat der Tod englischen Humor?     Weiterführend → Bestand die Modernität des Aphorismus bisher in der Operativität, so entspricht diese literarische Form im...

weiter »

Twitteratur – von Heinrich Böll

21. Dezember 2017
Von

Einmischung ist die einzige Möglichkeit, realistisch zu bleiben. „ nicht die dreißigjährigen Frühvollendeten, nicht die Bachmann, nicht Enzensberger und auch nicht Grass sondern der bald fünfzigjährige Böll steht repräsentativ für die deutsche Nachkriegsliteratur. Er ist ihr Klassiker.“ Karl Heinz Bohrer, 1967, nach der Verleihung des Büchner-Preises an Heinrich Böll (FAZ, 23. Oktober 1967). „Es...

weiter »

Twitteratur – von Frank Zappa

21. Dezember 2017
Von
Twitteratur – von Frank Zappa

  Ein Land, das nichts dafür tut, seine Kultur zu erhalten, sollte vielleicht gar nicht existieren. Frank Zappa   Weiterführend → Sehenswert das von Thomas Schütte liebevoll zusammengepuzzelte Zappa–Portrait Eat that Question. Bestand die Modernität des Aphorismus bisher in der Operativität, so entspricht diese literarische Form im Zeitalter der technischen Reproduzierbarkeit der Denkgenauigkeit der...

weiter »

Eine Untersuchung der Inszenierung und Reflexion von Autorschaft

19. Dezember 2017
Von

Ja, ich fühle mich nur am Leben, wenn ich schreibe. Seit ich 15 bin, explodiert es jeden Tag in mir. Mein Kopf ist so voll, und alles muss raus, ich kann nicht anders. So oder ähnlich hat Friederike Mayröcker sich immer wieder in Unterhaltungen mit Freun- den, Kollegen, Redakteuren und anderen Zeitgenossen ge- äußert....

weiter »

Weltgeschehensschleuder

17. Dezember 2017
Von
Weltgeschehensschleuder

Unlängst verkündete der Firmenchef Jack Dorsey das sein Unternehmen Twitter dem User künftig 280 Zeichen zur Verfügung stellt. Als Förderer den neuen Literaturrichtung Twitteratur befürchtet KUNO nun, daß sich diese „Weltgeschehensschleuder“ so verquatscht, wie es Denis Ullrich in seinem den Prosaüberflug Lost in Laberland prognostiziert hat. Gerade die Reduktion auf 140 Zeichen hat die User zur...

weiter »

Kino im Koma

16. Dezember 2017
Von
Kino im Koma

Ein Manko der Kulturnotizen (KUNO) ist es, daß wir keinen festen Filmkritiker haben. Nach dem Lektüre des SZ-Artikel frage ich mich, ob wir noch einen brauchen. David Steinitz analysiert das synthetische Blockbuster-Einerlei dieses Jahres. In Analogie zum Bechdel-Test, fragt er sich, ob in einem Film nicht nur die Frauenrollen nur Beiwerk sind, er fordert...

weiter »

Jugend in G.

16. Dezember 2017
Von