Archiv: Juli 2015

NEUROLOGISCHE DESILLUSIONIERUNG

31. Juli 2015
Von
NEUROLOGISCHE DESILLUSIONIERUNG

ich habe vergessen warum man gedichte schreibt ich habe vergessen wozu man gedichte schreibt ich habe vergessen warum und wozu und wie man gedichte schreibt ich habe verlernt wie sich gedichte von selber schreiben ich frage mich andauernd was soll man denn schreiben was soll man schreiben was soll man schreiben was soll man...

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Treibhaus unterm Himmel

31. Juli 2015
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Treibhaus unterm Himmel

  Die Erzählung „Maria und Josef“, 1899 entstanden, ist ein eindringliches Stück Literatur, eine dramatische Kurznovelle mit einer unerhörten Begebenheit: Josef erschlägt seine ältere Schwester Maria, weil sie seiner Verheiratung mit der Magd Käthe im Wege steht. Die Eltern sind schon gestorben, die beiden Geschwister, seit ihrer Kindheit eng verbunden, betreiben in harter Arbeit...

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Ewige Wiederkehr der Untoten

30. Juli 2015
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Ewige Wiederkehr der Untoten

The Strain ist nichts für verweichlichte Twilighter. Guillermo del Toro Endlich mal wieder ein Vampirfilm ohne romantischen Schmonsenz. The Strain beginnt als Viren-Thriller. Die Serie startet mit „Flug 753“ aus Berlin. Die Maschine landet nachts auf dem Rollfeld des JFK-Airports in New York. Niemand keiner steigt aus. Das Licht ist ausgeschaltet. Auf Anfragen des...

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Auf Reisen

30. Juli 2015
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    Los ging’s, und bald war’s Auch schön – die ganze Welt lag Mir zu den Füßen.   —-   Vor dem Ararat ging so- Eben das Licht auf – mein Blick Voller Sehnsucht schob Die Wolkenbank, um die Arche Zu sehn, mit einem Ruck fort.   —-   Unterwegs Zum Ende Der...

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Der letzte Schnee

29. Juli 2015
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Der letzte Schnee

  Bei der abgebrannten Kirche schneit es seit drei Wochen den Heiligen sind Hüte gewachsen wie Pilze ihre Schirme in den Regen spannen die Stimme der Glocke kauert im Krähennest des vorigen Sommers wirr greifen die Arme der Orgel um sich ein Schiff mit toten Segeln noch nie hat der Schnee dem Priester so...

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schnell – schneller – superspeedart

28. Juli 2015
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schnell – schneller – superspeedart

Eine Idee nimmt ihren Lauf. Schnell mal eben durch dreißig Städte zwischen Stuttgart und Arnsberg. In jeder Stadt zwei Stunden Aufenthalt, Ausstellung und schon wird wieder zusammengeräumt. Und weiter. Mit der Super Speed Art Exhibiton Tour 2015 verwirklichen Stephanie Neuhaus und Haimo Hieronymus eine ihrer vielen Ideen, Kunst zu präsentieren, mit den Mechanismen des...

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Cux-Lied

27. Juli 2015
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Du döst vor dich hin, alte Schnake, hast Ritzebüttel und Süderwisch satt, schaust müde auf die Kugelbake, die Alte Liebe, das Watt.   Döse, Duhnen, Sahlenburg liegen trocken achtern Diek. Wattenkieker biste nur, doch willst du hinaus übern Schlick.   Du jieperst im Rhythmus der Tiden nach Ferne und hoher See, bist immer und...

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REBELLION DES LICHTES IN DER FINSTERNIS

26. Juli 2015
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REBELLION DES LICHTES IN DER FINSTERNIS

  was weiß ich wie die welt geht ich seh bloß zu dass ich noch zu mir steh… erst gewachsen im schmerz dann gedroschen unter diesem freien himmel leer & mutig stroh auf dem feld & wandel oben so tief … der genagelte im verließ der kirche… ansonsten alles im netz im wertfreien raum...

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Nahe der Mündung

25. Juli 2015
Von
Nahe der Mündung

Ich gehe auf einem dunklen Laufband durch die Nacht, den Kanal entlang, dem Meer entgegen. 30 Kilometer – ein Gewaltmarsch. Ich fühle mich wie der Soldat, der auf das Ende des Krieges zuläuft, in der Hoffnung, in letzter Sekunde doch noch die erlösende Kugel, am besten mitten in die Stirn, zu empfangen, bevor sich...

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24. Juli 2015
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  melismen des regens trommeln gegen dein ohr wie gegen das hirn das herz   ein körper der die klänge übersetzt ohne zu wissen:   bass der böen dein atem takt     ***   Further reading → Ein Porträt von Sophie Reyer findet sich hier. In ihrem preisgekrönten Essay Referenzuniversum geht sie der Frage...

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Die sechste Elegie

23. Juli 2015
Von
Die sechste Elegie

  Feigenbaum, seit wie lange schon ists mir bedeutend, wie du die Blüte beinah ganz überschlägst und hinein in die zeitig entschlossene Frucht, ungerühmt, drängst dein reines Geheimnis. Wie der Fontäne Rohr treibt dein gebognes Gezweig abwärts den Saft und hinan: und er springt aus dem Schlaf, fast nicht erwachend, ins Glück seiner süßesten...

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mistel

22. Juli 2015
Von
mistel

  erklimme ich im grellen licht den nackten stamm wie leiter säule berg übersteig ich knospen halt ich beeren in der hand weiß wie der tod werf ich mich ab sprech ich mir ein blatt vom zweig seh ich den baum ungebrochen wieder über mir entzünden sich blüten fallen die verstreuten funken aus der...

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Erster Logo-Entwurf für die Edition Das Labor von Peter Meilchen.

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Das lyrische Gesamtwerk von A.J. Weigoni im "Schuber"

Künstlerbücher

Zum Thema Künstlerbücher finden Sie hier einen Essay sowie einen Artikel von J.C. Albers.

Ohrenzwinkern