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Transparenz

20. Mai 2012
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Transparenz

Entgegen der Gewohnheit von Künstlern, sich als ›Gruppe‹ zu definieren, ein ›Generationenprojekt‹ ausrufen zu müssen und ein ›Manifest‹ zu proklamieren, vergaßen Jürgen Diehl und A. J. Weigoni jegliches kuratorische Wissen und öffneten sich neuen Lösungen. Mit dem Vorhaben, grenzüberschreitende artIQlationen zu realisieren, gelang ihnen das dialektische Kunststück, konstruierte Pathosformeln und Energiesymbole zur Einheit von...

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Poesie ohne Schonbezüge ∙ Zu Kerstin Beckers Gedichtband Fasernackte Verse

19. Mai 2012
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Poesie ohne Schonbezüge ∙ Zu Kerstin Beckers Gedichtband Fasernackte Verse

Zu den Merkwürdigkeiten der deutschen Sprache gehört es, dass das schöne Adjektiv ›nackt‹ zwar grammatikalisch korrekt in konventioneller Weise gesteigert werden kann, aber die entsprechenden komparativischen und superlativischen Steigerungen ›nackter‹ und ›am nacktesten‹ eher ungebräuchlich sind und der bekannteste Superlativ von ›nackt‹ denn auch...

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Demnächst: MATRIX 28 ∙ Atmendes Alphabet für Friederike Mayröcker

18. Mai 2012
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Demnächst: MATRIX 28 ∙ Atmendes Alphabet für Friederike Mayröcker

Gegen das Vergessen 2005 erscheint die erste Ausgabe der Literaturzeitschrift Matrix, die der Pop Verlag Ludwigsburg seitdem viermal im Jahr herausbringt. Gegen das Vergessen und das Vergessen des Vergessens lautet das Motto jener ersten Matrix, das man naturgemäß auch als übergreifendes Motto für alle...

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Triptychon des Rough’n'Roll

17. Mai 2012
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Triptychon des Rough’n'Roll

In der Mitte das Rockbrett: Gitarren, Bass und Schlagzeug. Linkerhand der Techniker mit Sample & Hold. Rechts zwei Plattenspieler als Repräsentanten des HipHop. Plug & play: Als das Kabel für die Stromgitarre einrastet, wirkt es, als hätten sie sich per Klinkenstecker unter Wechselstrom gesetzt...

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Zur ‘Kostenlosmentalität’

16. Mai 2012
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“Nicht das Netz ignoriert die Urheberrechte, sondern die Autoren haben keine Ahnung vom Netz”, meint Thierry Chervel in einem lesenswerten Artikel im Perlentaucher als Antwort auf einen Artikel von Sibylle Lewitscharoff und die Autoren des “Urheber-Aufrufs”: “Das Problem dieser Autoren mit dem Netz ist...

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Wartezimmer

16. Mai 2012
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Wartezimmer

Von Zeit zu Zeit ergibt es sich, dass man einen Arzt aufsuchen muss. Höchstwahrscheinlich, weil man Beschwerden hat, die sich nicht länger ignorieren lassen, vielleicht aber auch, weil man als verantwortungsbewusster Mensch weiß: Vorsorge ist besser als Nachsorge. Völlig unabhängig von den Gründen für...

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Die Nacht ∙ die Atmosphären ∙ die Texte

15. Mai 2012
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Die Nacht ∙ die Atmosphären ∙ die Texte

Von Wörtern, die glücklich oder traurig machen können Die Nacht hat aufgehört zu kichern. Sie schläft in ihren Stiefeln. Und ein verdatterter Mond schaut zu. Welch ein Bild! Ich finde es 2009 in Dietmar Daths Roman Sämmtliche Gedichte. Auf dem Buchumschlag steht: Dieses Buch...

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Spielerische Erkundung des Materials

14. Mai 2012
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Spielerische Erkundung des Materials

Freibank Almuth Hickl läßt uns gleichsam durch die Bildhaut hindurch auftauchen und leibliche Präsenz evozieren Die Freibank war eine Einrichtung zum Verkauf minderwertigen, aber nicht gesundheitsschädlichen Fleisches, das in der Fleischbeschau als »bedingt tauglich« eingestuft wurde. Freibankfleisch stammte aus Schlachtung von Tieren, die eigentlich...

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Das Leben ist nicht Wünschdirwas

13. Mai 2012
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Das Leben ist nicht Wünschdirwas

Es muss immer eine Richtung geben. Vor allem montags, damit „die Füße nicht nur vor sich hintreten.“ Die Ich-Erzählerin ver­sucht das, geht brav und pflicht­bewusst zum Arbeits­amt. Doch für Aka­demi­ker gibt es momen­tan keine Jobs. Viel­leicht will sie auch gar keinen, will nicht immer...

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