Archiv: Februar 2012

Zur Subscription

29. Februar 2012
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Zur Subscription

Nach der überwältigenden Resonanz auf den ersten Band „Die Angst perfekter Schwiegersöhne“ ist ein weiteres Buch mit Geschichten von Herrn Nipp in Vorbereitung. Die meisten dieser glossierten Short-Shorts wurden bereits hier auf kulturnotizen veröffentlicht oder werden in den nächsten Wochen dort zu lesen sein. Der Titel des neuen Bandes lautet: „Von Mittelmäßigen und Übermaß – andere...

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Rescue from Oblivion

29. Februar 2012
Von
Rescue from Oblivion

  … als Herr Nipp das Atelier von Stephanie Neuhaus wieder verließ, umklammerten ihn augenblicklich aus der Erinnerung an seine eigenen Bilder erwachsend erschreckend plötzliche,  ihn gegenwärtig sogar beängstigende Gedanken über die Zeitlosigkeit der Kunstsprache:  War doch Freundin Stephanie in jenem Jahr 1989 geboren, in dem er sein Bild „Der Vergessenheit Entreissen“ erstmals ausgestellt...

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mindestens 70 Prozent Kakakoanteil

28. Februar 2012
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mindestens 70 Prozent Kakakoanteil

…Jedenfalls machte Herr Nipp auf dem Rückweg noch eine spannende Entdeckung. Da stand der Hirsch im Atelier von Stephanie Neuhaus herum und würdigte ihn keines Blickes.

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Klöpfer & Meyer • Revisited

28. Februar 2012
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Klöpfer & Meyer • Revisited

 Mit dem Buch durchs Dasein reisen Seit vielen Jahren sind von Hubert Klöpfer im Tübinger Verlag Klöpfer & Meyer publizierte Bücher Weggefährten auf dieser fürwahr endlosschleifigen Lebenslesereise. Während ich Nikolai Vogels im Februar 2012 bei Haymon in Innsbruck/Wien erschienenen rasanten (Reise-)Roman Spam Diamond lese, dessen Ich-Erzähler auf den Namen Thomas Vogel hört, denke ich,...

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Frühlingsfund Nummero Zwo

28. Februar 2012
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Frühlingsfund Nummero Zwo

… während der Rückkehr von seiner Suche nach dem verlorenen Hirsch hatte Herr Nipp so nebenbei erste florale Frühlingsboten von Wald- & Wiesenboden gepflückt & wollte darauf hin Palmkätzchen als Aufputz des ersten Frühlingsstrausses für Frau Nipp von der Weide nächst Leonhardi schneiden.  – Dieser Anblick liess ihm jedoch zu aller erst mal den...

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Frühlingsfund

27. Februar 2012
Von
Frühlingsfund

   …nur den dazu gehörigen Hirsch hatte Herr Nipp trotz langer Suche nicht gefunden.

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Lebende Tote

27. Februar 2012
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Die Erzählungen mit dem Titel »Zombies« sind ein Gegenentwurf zu den Prolo–Komödien, die als ungeschönte Milieubilder daherkommen, letztlich aber nur Freakshows sind, die statt Menschen Witzfiguren zeigen. Diese »Zombies« dagegen wissen durch alle Skurrilitäten und Absurditäten die Würde ihrer Protagonisten zu verteidigen. Das Lachen über sie ist immer empathisch, nie abfällig. A.J. Weigonis Erzählungen...

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Bücher

27. Februar 2012
Von
Bücher

Bücher; natürlich immer wieder Bücher. Was wäre das Leben ohne diese Konserven, die Ge– und Erlebtes nach weit über zweitausend Jahren auch ungekühlt noch frisch halten? Die Hingabe und das Hineingleiten in eine andere Gedankenwelt, eine Parallelwelt, der eigenen Innenwelt als Tür dienend, schlechtestenfalls als Fenster, immer aber als Raum im Raum. Stetig neue...

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26. Februar 2012
Von

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5.15

26. Februar 2012
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Das ist gerade der schmale Grat zwischen todmüde und hellwach. Es wird Tag, eindeutig. Man braucht nicht mehr das Licht einzuschalten, wenn man ins Badezimmer geht und sich nach Stunden der Nachtwache überflüssigerweise, aber pflichtbewusst bettfertig macht. Könnte eigentlich auch die Morgenwäsche sein, schießt es verwegen durch meinen Kopf. Wie wäre es denn, mal...

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Schundliteratur

26. Februar 2012
Von
Schundliteratur

Ich gestehe, auch ich habe als Kind Comics gelesen. Ich gestehe weiterhin Anhänger des D.O.N.A.L.D. (Deutsche Organisation Nichtkommerzieller Anhänger des Lauteren Donaldismus) zu sein. Insbesonders die Übersetzungen von Dr. Erika Fuchs haben meine Kindheit erheblich bereichert. Daher irritiert es mich, daß Comics neuerdings als Graphic Novel bezeichnet werden, dies markiert die Bezeichnung für Comics...

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Vom Erhabenen zum Grotesken

26. Februar 2012
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Vom Erhabenen zum Grotesken

„Das eigentliche Vergnügen an der Arbeit des Schriftstellers“, erklärte der amerikanische Autor Walker Percy, „sind die Kontraste zwischen dem Schreiben als Möglichkeit, das Leben zu ordnen, und der darin berichteten alltäglichen Unordnung“. Solche Kontraste sind auch im Werk des Olaf von der Heydt sichtbar. In seinem Roman, »Die Mission«, läßt von der Heydt den...

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post . WERT : [zeichen II ]

25. Februar 2012
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post . WERT : [zeichen II ]

Das Postwertzeichen ermöglichte einst die weitgreifendste Schrift-, Literatur- & Kulturverbreitung – nicht nur als Marke zur Übermittlung von Karten, Briefen & Schriften. Denn die Briefmarke selbt war Trägerin von Informationen, die nicht nur politischen & kulturellen, sondern auch literarischen & ästhetischen Inhalt hatten. Der Lithograph Adolf Tuma weiss nach jahrzehntelanger offizieller Arbeit daran wohl...

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Motor des Fortschritts

25. Februar 2012
Von
Motor des Fortschritts

In Zeiten, wo die Kunst sich dem Kommerz verschrieben hat und die Kritik einem süffisanten, ironisch grundierten Ton, braucht es Mut, Leidenschaft und Erhabenheit zu verteidigen. Viktor Glass erzählt Geschichte indem er Geschichten schreibt und gibt uns eine Ahnung davon, wie eine alternative Form von Geschichte geschrieben werden kann. Es ist eine Aufrichtigkeit, die...

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Zauberkraft der Kunst

24. Februar 2012
Von
Zauberkraft der Kunst

Bestechend in ihrer Andersartigkeit und von hohem ästhetischem Reiz sind die kurzen Geschichten und poetischen Splitter in dem Band »Auf silikonweichen Pfoten«. Erzählungsbände fordern vom Leser mehr Konzentration als Romane: immer neue Namen, immer neue Konflikte. Auf den ersten Blick wirken diese Texte wie kleine Knäuel. Die Gedanken und Sätze laufen hier in verschiedene...

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Texte sind Räume

24. Februar 2012
Von
Texte sind Räume

„Hier war ich“: Ein selbst gebasteltes Lese­zeichen, das mir mein acht Jahre junger Sohn Timo zu Weih­nachten schenkte, steckt zwischen den Seiten von „Zug ohne Räder“, dem neuesten Buch mit lyrischer Prosa von Francisca Ricinski. Die Worte „Hier war ich“, die eigentlich nur den Standort der Lektüre kennzeichnen sollten und zunächst rein pragma­tischen Charakter...

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Blütenpapierprosa

24. Februar 2012
Von
Blütenpapierprosa

„Ein Schriftsteller, nach meinem Geschmack, muß ein Fremder sein“, hat der alte George Tabori vor seinem Tod gesagt. In diesem Sinn funkeln die Helden in Francisca Ricinski Buch »Zug ohne Räder« wie Splitter eines Spiegels vom schreibenden Ich. Ihre Figuren sind Erzählende, die in ihren Wirklichkeitsbezügen fremdeln, gerade so, als müssten sie sich auf...

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Franz Kafka, tschechischer Klassiker

23. Februar 2012
Von
Franz Kafka, tschechischer Klassiker

Sprechen wir hier von einem in Deutschland unbekannten, weil unübersetzten tschechischen Namensvetter und Doppelgänger jenes Dichters, der vom Schloß bis zum Prozeß, von der Strafkolonie bis zur Verwandlung unvergleichliche und unsterbliche Wortkunstwerke geschaffen hat? Nein, mitnichten – Franz Kafka ist nun einmal einmalig. Einmalig ist aber auch die Geistes- und Gemütsverwirrung, die in Kopf und...

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Erster Logo-Entwurf für die Edition Das Labor von Peter Meilchen.

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Das Magazin Kulturnotizen (KUNO) reflektiert entstehende Kunst, Musik und Poesie – mit Online-Archiv. Mehr Informationen.

Das lyrische Gesamtwerk von A.J. Weigoni im "Schuber"

Künstlerbücher

Zum Thema Künstlerbücher finden Sie hier einen Essay sowie einen Artikel von J.C. Albers.

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Coverphoto: Leonard Billeke

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Vertiefend zu ‚Alphabetikon‘ lesen Sie bitte das Kollegengespräch mit Haimo Hieronymus.

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Hier ein Essay über die neue Literaturgattung Twitteratur.

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