Archiv: Februar 2017

höhlenwanderung

28. Februar 2017
Von
höhlenwanderung

  trag ich wie die frucht den kern die knochen der gedanken in mir zerreib ich sie daß sie zu samen werden spür ich moos an der schwelle der haut klammre ich mich fest am berg des körpers seh ich durch den spalt im felsen wie ich fall ins fleisch der seele halt ich...

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LIED FÜR LEONIE

27. Februar 2017
Von
LIED  FÜR  LEONIE

  Ich lag auf ihrer schwelle Ich wußte sie komme da raus Dann kam sie von der arbeit und ging in ein anderes haus Ich legte mich dort auf die schwelle da kam sie aus ihrer tür Ich kann das rätsel nicht lösen lieg immer noch hier zur kür   Der mond schnitt die...

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aufrichtige entschuldigung

26. Februar 2017
Von
aufrichtige entschuldigung

    ich habe verdunkelt sechzig kalendermonate liegen gereift in hong kong   bei fälligkeit werden sie angreifen die geldbörse   ich vertraute mir ausser mir wusste das einer er war in meinem büro bitte beobachten sie streng den anwalt mr. jun huan   *** Spam Poetry von Joanna Lisiak, KUNO 2017 Die Lyrikerin...

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Schläferin

25. Februar 2017
Von
Schläferin

Zuerst starrt sie die Glaswände an. Sie hat die Füße an den Bauchnabel herangezogen. Auf der Wiese treiben es Karnickel miteinander. Das Rauschen eines Zuges von weit her ist zu hören. Wie wenn es das Meer wäre, denkt sie. Lauscht dem Summen nach und sieht sich den frischblauen Himmel an. Die Helligkeit sticht ihr...

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Das lyrische Versehen getarnt als Gedicht

24. Februar 2017
Von
Das lyrische Versehen getarnt als Gedicht

  ich dachte, ich hätte etwas gedichtet. Es war lyrisch, wie gemacht für etwas Gedichtliches. Ich wunderte mich, dass es wie schön zu lesen war. Andere sagten, es ist zu lesbar, um als Gedicht zu gelten und andere, es sei kotzgeil schief als Literatur generell nur getarnt. Ich mache Prosa, um das Gedicht so...

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23. Februar 2017
Von
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  an die fallende Flocke I   Man muss erst lernen sich zu verletzen wenn man hinfällt   sie redeten dir erfolgreich aus dass die Erde weich sei die Erde: fremde Hand Höhle, fremde geborgte Mutterhand : an die fallende Flocke II   Sie haben uns um unsere Unschuld betrogen:   allmählich lernte ich...

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Comédie humaine

22. Februar 2017
Von
Comédie humaine

  Eines Tages gibt es endlich das Theaterstück für einen einzigen Zuschauer. Arthur, der sich immer schon für einen solchen Zuschauer gehalten hat, geht hin, nachdem er mit dem Schauspieler einen nächtlichen Termin vereinbart hat. Ihn reizt die angekündigte Mythologie des Grauens. Hier, denkt er, stört mich das Publikum nicht in meiner Lust und...

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Im Rückspiegel

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