Archiv: Dezember 2012

B∙U∙C∙H∙S∙T∙A∙B∙E∙E∙T

31. Dezember 2012
Von
B∙U∙C∙H∙S∙T∙A∙B∙E∙E∙T

Gedichte im deutschen Sprachraum 2012 • Ein listenreicher Glückblick sammamiajetztdaodadeandanschodao (Markus Hallinger) Lesen Sie langsam. Nehmen Sie sich Zeit. (Axel Kutsch) 1 Dom, Blicke der text beginnt, da ist ein Anfang und ich bin zufrieden, les ich eben in Crauss’ Prosabuch Motorradheld, das 2009 bei Ritter in Graz erschien, und ich frag mich: Ist...

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Kulturnotizen 2012 • Ich erinnere mich

30. Dezember 2012
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bunte Punkte

Ich erinnere mich an ein Interview mit dem Lichtkünstler Mischa Kuball, der eine geschlossene Synagoge von innen mit einem starken Licht illuminierte; so verwies er auf die Betrachter, die nicht hineinkamen und ausgeschlossen blieben, wie die Juden im 3. Reich – ein einfaches Prinzip und eine große Wirkung. Ich erinnere mich an einen Aufsatz von...

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Rückschau auf die Heimspiele von Christian Thielemann

29. Dezember 2012
Von
Rückschau auf die Heimspiele von Christian Thielemann

Die Heimspiele von Christian Thielemann (gebürtiger Berliner!) in der Hauptstadt stehen jedesmal unter verschärft(est)er Beobachtung. Sein Marktwert hat zuletzt durch den schier „überraschenden“ Berufungsakt zum neuen künstlerischen Leiter der Salzburger Osterfestspiele – nachdem ja die Berliner Philharmoniker, mit denen Thielemann im Übrigen am 7. Dezember und am 13. Dezember musizierte resp. musizieren wird, von dem...

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Meine ersten drei Platten

28. Dezember 2012
Von
Meine ersten drei Platten

Vorbemerkung der Redaktion: In diesem Jahr stellten unsere Autoren in der Reihe Meine erste Schallplatte ihre Vinyl-Leidenschaft vor. Wir sagen niemals nie, danken aber für diesen schönen Jahresabschluß. *** Es muß doch Musik geben, die meine eigene ist, die mich bewegt, die ich alleine höre und nur mit wenigen Gleichgesinnten teile, dachte ich, als...

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Aufzeichnungen nach 2000 (5)

27. Dezember 2012
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Das Tagebuch sei »diskreditiert«, schrieb Roland Barthes und hatte dennoch den Mut, zu Lebzeiten seine Incidents zu veröffentlichen.  * * * Nicht nur die Spieler, höre ich, auch die Schiedsrichter unterliegen dem Limit des Alters.  * * * Ich will behalten, was Hans Erich Nossack gern weitererzählte: Alfred Döblin, in den ersten Jahren Vizepräsident...

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Apokalypse wooooow!

26. Dezember 2012
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Apokalypse wooooow!

Viel gelebt und wenig geschrieben. Besser als umgekehrt. Johann Gottfried Seume A.J. Weigoni, der große Chronist der hypermodernen Paranoia, erweist sich in seinen Novellen abermals als Meister der coolen slides. Man kann diesem Romancier nicht vorhalten, seine Bücher spielten in einer heilen Welt. Im Gegenteil, es ist etwas verläßlich Ungemütliches an seinen Szenarien, etwas...

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Vom Pixel aufs Papier

25. Dezember 2012
Von
Vom Pixel aufs Papier

Das Netz hat unser Denken verändert, und damit auch die Literatur. Dichtung ist immer ein Suchen, Versuchen, Verzweifeln, Irren und Überformen. Mit der Arbeit am Computer ist der Text jedoch weich geworden, man mag nimmer aufhören mit dem Überformen. Meine Novellen beschreiben einen Prozess der Internalisierung von Technologie, das Internet als Teil von uns...

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Bescherung

24. Dezember 2012
Von
Bescherung

* St ille Nacht nur bis 8 Tannenbaum brennt  im  Raum Feuerwehr müht sich sehr Wasser marsch, Raum im Arsch Hausherr lallt zugeknallt: So viel Licht war lange nicht. ************************

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Miniatur

23. Dezember 2012
Von
Miniatur

: der kahlrasierte schädel auf/ geknackt wie wassermelone on the road   *** Quelle: binnen von Sophie Reyer, Leykam Verlag, 2010.     Weiterführend → Ein Porträt von Sophie Reyer findet sich hier. In ihrem preisgekrönten Essay Referenzuniversum geht sie der Frage nach, wie das Schreiben durch das schreibende Analysieren gebrochen wird. Vertiefend zur Lektüre...

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Zuletzt ∙ Das gewonnene Alphabet

22. Dezember 2012
Von
Zuletzt ∙ Das gewonnene Alphabet

abrikostræerne findes, abrikostræerne findes Inger Christensen   Je sais que la poésie est indispensable, mais je ne sais pas à quoi. Jean Cocteau   Jedes Gedicht, das ich sagte und schrieb oder schreiben wollte, kam aus einem: Ich kann nicht sprechen, ich habe keine Wörter. Peter Waterhouse Beispielsweise so … Vier Diener – Naschkleiber...

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Nicht nur zur Winterszeit

21. Dezember 2012
Von
Nicht nur zur Winterszeit

Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh‘ ich wieder aus Die Winterreise von Franz Schubert ist wahrscheinlich der berühmteste Liederzyklus, ein unverwüstlicher Klassiker für alle Tenöre und Baritone, die sich mit einem Pianisten aufs Podium trauen, um den Seelenstriptease eines Loosers zu interpretieren. Unsterblich die Interpretation von Dietrich Fischer-Dieskau.
 Zwei Frauen nahmen das Material bereits...

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Lilakäppchen und der Steppdeckenwolf

20. Dezember 2012
Von
Lilakäppchen und der Steppdeckenwolf

Windstille Zeit in der Fernvergangenheit. Ein trister Sommertag des Jahres 1979. Kohlenmonoxydspeiende rush hour. Die Dunstglocke hat sich an die Stadt gepresst, als sie übermüdet von der Sprühaktion „Keine kommerzielle Zurichtung der Frauen!“ gegen die patriarchalische Erniedrigungsindustrie in ihre Frauenwohngemeinschaft zurückkehrt. Ihre MitbewohnerInnen sind bereits ausgeschwärmt. Lilakäppchen findet auf einer Jugendstilkommode, die sie in...

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»Meinen Glückwunsch zu der lyrischen Biographie«

19. Dezember 2012
Von
»Meinen Glückwunsch zu der lyrischen Biographie«

Einiges zur Wirkungsgeschichte der Lyrik Hans Benders Heimkehr »Ich finde Der junge Soldat schlechthin gut«, schrieb Gottfried Benn am 22. Januar 1955 an Hans Bender. Auch Der tote Gefan­gene findet seinen »vollen Beifall«. Der Brief schließt mit den Worten: »Meinen Glückwunsch zu der lyrischen Biographie«. (Nachzulesen in Briefe an Hans Bender, 1984 herausgegeben von...

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Kleine Rede für ein Publikum, dem Lyrik noch nie ganz geheuer war

18. Dezember 2012
Von
Kleine Rede für ein Publikum, dem Lyrik noch nie ganz geheuer war

Zu Vera Schindler-Wunderlichs Gedichtbuch Abstandszimmer im Freien anläßlich der Buchpremiere am 27.10.2012 in Basel Lyrik ist etwas, das mit Schweigen zu tun hat, Schweigen nicht unbedingt im Sinne einer meditativen Stille, sondern: LyrikerInnen hören im Gerede etwas sprechen, was nicht gesagt wird, was verschwiegen wird vom Gerede, oder sie beobachten Worte, wie sie sich...

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Wilde Töchter der Poesie

17. Dezember 2012
Von
Wilde Töchter der Poesie

Eine schwarzblau schimmernde Frucht mischt kräftig mit in der Poesie im deutschen Sprachraum. Das Wort, das auf diese Frucht verweist, ist eines von jenen, die Menschen traurig oder glücklich machen können (Dietmar Dath); ich glaube, eher glücklich, weil dieses eine Wort Verlorenes oftmals unerwartet wieder erstehen lässt, weil es zu Geheimnissen führt und sie...

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Aufzeichnungen nach 2000 (4)

16. Dezember 2012
Von
Aufzeichnungen nach 2000 (4)

Sie wiederholen sich: Tage ohne Briefe. * * * »Widmen Sie nicht zuviel«, sagte Gottfried Benn in seinem Ton­fall, als ihm 1950 der junge Lyriker Wolfgang Bächler seinen ers­ten Ge­dichtband Die Zisterne überreicht hatte. Jedoch nicht Bäch­ler, ich habe später Benns ironischen Imperativ befolgt. * * * Würden wir, wie früher, als Sklaven auf...

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Hans Neuenfels verhebt sich an der Gärtnerin aus Liebe

15. Dezember 2012
Von
Hans Neuenfels verhebt sich an der Gärtnerin aus Liebe

Der Gatte hat der Gattin wieder eine Rolle zugeschanzt – so geht es zu auf dem Theater, und das ist hier halt (auf dem Theater) recht und billig; wer das Sagen hat, bestimmt. Auch Markus Boysen, der normaler Weise nichts auf einer Opernbühne, außer vielleicht mal als Bassa Selim oder Frosch (wir haben keine Ahnung,...

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Weihnachtssingen mit Eva Kurowski

14. Dezember 2012
Von
Weihnachtssingen mit Eva Kurowski

„Wo lernt ein Bischof so gut küssen?“ Passend zur Adventszeit bekommen die Lieder der Hungertuchpreisträgerin Eva Kurowski nochmal eine besondere Note. Realer Jazz, mit Emscher- und Ruhr-Aroma gewürzt, überraschend romantisch vorgetragen von einer doppel-bodenständigen Sängerin aus dem Strukturwandel, die nichts lieber macht, als Bücher zu schreiben, komponieren und ihre Lieder zu singen. Eva Kurowski...

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Apocalypso

14. Dezember 2012
Von
Apocalypso

Vorbemerkung der Redaktion: Im April stellten wir in der Reihe MetaPhon Benntjes von HEL vor. Wir nutzen den Jahresrückblick auf KUNO um den Autor in einem Briefwechsel mit Ulrich Bergmann näher vorzustellen. HEL Ich habe immer experimentiert so weit als ich mich bemühe, keine 2 gleichen gedichte zu schreiben. Der bogen ist weit gespannt....

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„WHEN I’M SIXTY-FOUR“

13. Dezember 2012
Von
„WHEN I’M SIXTY-FOUR“

When I get older losing my hair, Many years from now, Will you still be sending me a valentine Birthday greetings bottle of wine? (Lennon / McCartney)   *** Arbeiten von Peter Meilchen in der Edition Das Labor. Um Meilchens nachgelassenen Roman Schimpfen in 2013 publizieren zu können, bietet die Edition Das Labor ein...

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Die Vokabulatur des Knospenspaziergangs

12. Dezember 2012
Von
Die Vokabulatur des Knospenspaziergangs

Die Macht des Staunens: Wenn sie einen auch angesichts des anbrechenden Stillstands in der Raserei am Fabulieren hält, könnte sie mittlerweile die eigentliche Avantgarde sein. Anders als die vielen sich totlaufenden Konstrukte der konkreten Poeten und die sich wegduckenden Œuvr’lein der mit dem Strich gebürsteten Generationen ist das Werk von Friederike Mayröcker, die Grande...

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Dreimal Holzschnitt

11. Dezember 2012
Von
Dreimal Holzschnitt

Wie kaum eine andere Galerie in Deutschland hat Der Bogen in Arnsberg immer großen Wert auf die handwerkliche Erarbeitung von Künstlerbüchern gelegt. Von den Materialbüchern des Jürgen Diehl über die Schland-Box von Peter Meilchen bis hin zu Haimo Hieronymus’ und A.J. Weigonis Erkundungen über die Möglichkeiten der Linie zwischen Schrift und Zeichnung findet sich...

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Zirkelschluß

10. Dezember 2012
Von
Zirkelschluß

Keine Atempause / Geschichte wird gemacht / es geht voran Peter Hein I need space lautete die ultimative Forderung der Graphikerin Lin Chung, als wir sie baten, die Edition Das Labor wiedererkennbar zu machen. Wir begreifen dies als Aufforderung sich permanent in einer Nische einrichten zu wollen, in der keine Publikumsmassen zu erwarten sind....

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„Ich bin vom grauen Elend zerfressen“

9. Dezember 2012
Von
„Ich bin vom grauen Elend zerfressen“

Wäre man böse, könnte man sagen, dass Georg Heym, wäre er nicht 1912 beim Eislaufen eingebrochen und ertrunken, vielleicht ein paar Jahre später vor Verdun gefallen oder am deutschen Kampfgas erstickt wäre, das der Wind vom Westen zurückgetrieben hatte, den Verursachern direkt in die Lunge, aber das ist Spekulation. Heym ist beim Eislaufen eingebrochen...

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Wo hat man bloß diesen Text abgelegt?

8. Dezember 2012
Von
Wo hat man bloß diesen Text abgelegt?

Nicht umsonst beginnt die Erzählung mit einem Zitat aus Alice im Wunderland. Es geht um Fieberträume, gespal­tene Persön­lich­keiten, Pilze in Wänden und spre­chende Schnaps­fläsch­chen. Ver­rückt. Oder doch nur der ganz normale Wahn­sinn im Leben eines Schrift­stellers. Der Ich-Erzähler ohne Namen wohnt in der Schweiz. Sein Haus­meister­job erfüllt ihn wenig, aber man schlägt sich so...

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Schundliteratur

7. Dezember 2012
Von
Schundliteratur

Ich gestehe, auch ich habe als Kind Comics gelesen. Ich gestehe weiterhin Anhänger des D.O.N.A.L.D. (Deutsche Organisation Nichtkommerzieller Anhänger des Lauteren Donaldismus) zu sein. Insbesonders die Übersetzungen von Dr. Erika Fuchs haben meine Kindheit erheblich bereichert. Daher irritiert es mich, daß Comics neuerdings als Graphic Novel bezeichnet werden, dies markiert die Bezeichnung für Comics...

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Paarasylieren

6. Dezember 2012
Von
Paarasylieren

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Ein Held ist, der aus einem Feind einen Freund macht

5. Dezember 2012
Von
Ein Held ist, der aus einem Feind einen Freund macht

Zu den Weisheitssprüchen des Rabbi Natan Am 4. November 2012 gedachte man wieder des Todestags Jizchak Rabins. In die Lobeshymnen für den von einem rechtsradikalen Israeli Ermordeten mischten sich auch kritische Stimmen. War er wirklich ›der Mann des Friedens‹, jemand, der aus seinem Feind einen Freund  macht? Bill Clinton, der ehemalige Präsident USA, muss das...

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Sollte Sie diese Tagesfrage interessieren?

4. Dezember 2012
Von
Sollte Sie diese Tagesfrage interessieren?

Zu den aufregendsten Sendeplätzen des gebührenfinanzierten Senders DeutschlandRadio Kultur gehört die Sendereihe ORTSZEIT: POLITISCHES FEUILLETON. Heute morgen war ab 07:20 Uhr ein Beitrag von Stefan Kraft zu hören, dem der Autor Folgendes mit auf den Weg gab: Sollte Sie diese Tagesfrage interessieren, können Sie diesen Beitrag gerne weiterkopieren und verbreiten. Da die Redaktion von...

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Ein leichtes Vibrieren

4. Dezember 2012
Von
Ein leichtes Vibrieren

„Ich war bei ganz vielen Ärzten schon“, sagte der nette Herr zu Herr Nipp. Seit einiger Zeit habe er immer so ein Kribbeln in der Brust. Erst nur ganz sacht, inzwischen sei es allerdings schon ganz schön heftig. Niemand könne es ihm erklären, die Ärzte wüssten auch nicht, wie sie helfen könnten und der...

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Die Digitalisierung der Welt verändert die Kultur

3. Dezember 2012
Von
Die Digitalisierung der Welt verändert die Kultur

Kultur basiert seit jeher auf dem Prinzip der Adaption, der Anspielung und der Kopie. In dem Moment, wo man das Leben in irgendeiner Weise literarisiert, distanziert man sich. Mein Leitstern ist Walter Benjamin, der sich von der Montage und Konstellation von Zitaten nicht nur eine neue Kunstform, den Funken der Erkenntnis, sondern eine Art...

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Himmel, Arsch und Zwirn

2. Dezember 2012
Von
Himmel, Arsch und Zwirn

Der zweite Weltkrieg ist zu Ende. Janus Rippe wächst bei Usch, seiner Mutter, und den Großeltern in Halle an der Saale auf. Robert, sein Vater, lebt als Kriegsgefangener in sowjetischen  Straflagern und wird für tot erklärt. Usch heiratet sieben Jahre später den DDR-Richter Hardy.  Kurz darauf kommt Robert aus der Gefangenschaft wieder … Es...

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Die Uhr

2. Dezember 2012
Von

Eines Abends – in der Zeit der Dämmerung, wenn die Autofahrer das Scheinwerferlicht einschalten – geschah das Schreckliche, das Mama Louise immer befürchtet hatte. Carl kam nach einem Vortrag über die Bundesrepublik als Rechtsnachfolger des Deutschen Reichs mit der Straßenbahn aus Godesberg zurück. Er stieg am Hochkreuz aus und ging, ohne nach rechts oder...

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Heiter geht’s weiter

1. Dezember 2012
Von
Heiter geht’s weiter

Als ich dreizehn war, arbeitete der Schweizer Schriftsteller und Verleger Werner Bucher zu­sammen mit Jürgen Stelling an der ersten Ausgabe des Lyrik-Taschen­kalen­ders Poesie Agenda. Im Herbst 2012 ist für das Jahr 2013 die inzwi­schen 30. Ausgabe er­schienen. Heute kümmern sich Werner Bucher, Jolanda Fäh und Virgilio Masciadri als Herausgeber um die Zusammen­stellung des Kalenders,...

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In eigener Sache

Das Magazin Kulturnotizen (KUNO) reflektiert entstehende Kunst, Musik und Poesie + Online-Archiv. Mehr Informationen.

630 – Buch/Katalog-Projekt

Mit den Vignetten definierte A.J. Weigoni eine Literaturgattung neu. Die Novelle erscheint am 28.10. 2018 in der Umsetzung als Buch/Katalog-Projekt 630 (incl. Hörbuch) zur Ausstellung von Peter Meilchen in der Werkstattgalerie Der Bogen, Arnsberg.

Künstlerbücher

Zum Thema Künstlerbücher hier ein Essay. Vertiefend ein Kollegengespräch mit Haimo Hieronymus. Das Fotobuch Zyklop I erscheint im September 2018 in einer limitierten Auflage.

Ein Gesamtkunstwerk

Das lyrische Gesamtwerk von A.J. Weigoni im "Schuber"

Jeder Band aus dem Schuber von A.J. Weigoni ist ein Sammlerobjekt. Und jedes Titelbild ein Kunstwerk! KUNO fasst die Stimmen zu dieser verlegerischen Großtat zusammen.

Ohrenzwinkern

Coverphoto: Leonard Billeke

Die Germanistik erweist sich dem Rundfunk gegenüber als schwerhörig. Dieser „déformation professionelle“ entkommt die Reihe MetaPhon. Hier sind Facetten der multimedialen Kunst zugänglich.

Twitteratur

Ein Essay über die Literaturgattung Twitteratur. – Poesie ist ein identitätsstiftende Element unsrer Kultur, lesen Sie auch KUNOs poetologische Positionsbestimmung.

Rückspiegel

Edition Das Labor

Die ausführliche Chronik des Projekts Das Labor lesen sie hier. Eine Übersicht über die in der Edition realisierten Künstlerbücher, Bücher und Hörbücher finden Sie hier.