Archiv: Dezember 2016

Blick zurück nach vorn

31. Dezember 2016
Von
Blick zurück nach vorn

Einen Menschen wie mich ekelt noch immer vor dem tagtäglichen Empfindungsreichtum des Feuilletonismus. Thomas Berhnhard Wieder ein Jahr vertan. Der deutsche Literaturbetrieb fördert Konformismus, man muß kein Kulturpessimist sein, um das zu erkennen. Die Welt, wie sie uns in dieser Literatur erscheint, ist eine von Autoren erfundene. Als Erzählform ist Storytelling die derzeit angesagte...

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31. Dezember 2016
Von
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    Sich auswachsen ohne Raum: and weep     *** Im Monat der Seidenraupe, eine lyrische Entpuppung von Sophie Reyer, Kulturnotizen 2016 Weiterführend → Ein Porträt von Sophie Reyer findet sich hier. In ihrem preisgekrönten Essay Referenzuniversum geht sie der Frage nach, wie das Schreiben durch das schreibende Analysieren gebrochen wird. Vertiefend zur Lektüre empfohlen, das...

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Teile und herrsche!

30. Dezember 2016
Von
Teile und herrsche!

Hast du Schlange zähmen können?, frage ich mich. Schlange sagte oft zu mir: Es ist gut, wenn ich dich lenke, dann kannst du dich besser entscheiden. Befreite sie dich von deiner Unsicherheit? Ich weiß nicht, ob sie mich befreit hat um mich besser zu beherrschen. Haben wir uns geliebt? In der Distanz liebten wir...

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waage

29. Dezember 2016
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waage

  folgen wünschen nur zahlen ohne ende fährt dahin die bilanz warten menschen abgelegt wie schrott im schatten der stadt sagt man die erde bewegt sich in schiefer richtung zur sonne pochen schläge zwischen schläfen schwingt die schale der waage mit köpfen und schenkeln werf ich kein schwert darauf leg ich meine knöchel aufs...

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May the force be with you, Carrie

28. Dezember 2016
Von
May the force be with you, Carrie

  Filmen heißt, dem Tod bei der Arbeit zuschauen. Jean Cocteau   I Was mit einer Explosion beginnt und sich langsam auf dem schmalen Grat zwischen Schmerz und Lust, Unterwerfung und Erniedrigung steigert, analysiert der Regisseur mit klinischen Blick und seiner seltsamen Obsession für das Gefälle zwischen der Zivilisation und ihren Niederungen. Mit atemberaubender...

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Gedankenstrich

27. Dezember 2016
Von
Gedankenstrich

All die sozialen Netzwerke und der Drang darin vorzukommen, vernetzt zu sein. Kann man überhaupt mehr vernetzt sein durch erhöhte Häufigkeit, durch Vermehrung der Adressaten? Und wenn ja, was bedeutet, wenn jeder mit jedem vernetzt ist? Was ist die letzte Konsequenz davon?   *** Gedankenstriche von Joanna Lisiak, Kulturnotizen 2016 Further reading → Lesen Sie...

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GLUEKSBRINGER

26. Dezember 2016
Von
GLUEKSBRINGER

unsere gesichter aneinander halten wie in kindertagen ohne fragen bis ihr zittern fein genug synchronisiert daß in den augen lesbar wird was immer schon zu sagen war den abstand zwischen diesen körpern so verjüngen daß die oberflächen eine einzige wortlose sprache sprechen wenn wir jetzt das ganze als verdoppelte unendlichkeit empfinden und das urvertrauen...

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Im Rückspiegel

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