Archiv: August 2014

Die Wirklichkeit von Liebe, Leben und Tod

31. August 2014
Von
Die Wirklichkeit von Liebe, Leben und Tod

Lieber France! Jetzt, da ich am frühen Morgen hier in Wien Dein Gedicht „Im Hotelzimmer“ aus Deinem Gedichtband „Osmi dan v tednu“ (Der achte Tag in der Woche) lese, in den Du am 22.9.1989 nach unserer gemeinsamen Lesung in Ljubljana/Laibach eine Widmung – „Meinem lieben Freund Peter Paul“ – hineingeschrieben hast, erschrecke ich wieder,...

weiter »

Nonamedropping = kurze Referenzen

29. August 2014
Von
Nonamedropping = kurze Referenzen

  Nüchternes Procedere des Entzauberns. In einer Übertragung der hypermodernen Menschen auf die globalisierte Gesellschaft wird jedes Lebewesen zur Maschine; Mensch = Temperatursensor. Jedermann wird über ein elektrisches Thermometer reguliert; diese Welt ist von Temperaturfühlern bevölkert, die eine gesellschaftliche Überhitzung vermeiden sollen, um Räume für eine angst– und verwertungsfreie Zusammenarbeit zu schaffen. Klangdehnung =...

weiter »

ich bin ein flächenbrand ohne

29. August 2014
Von
ich bin ein flächenbrand ohne

ränder man band mir die hände   ab die gewänder der augen schraubten sich fest.   abschaben und beschiffen. ich stand in der bauchdecke des   regenbogens und höhlte die fracht ausm himmel heraus, da wo   hoffnung nistet. wo sich das offene nicht mehr staut. scheiß in die tage   geschmiert sein. queen...

weiter »

Asphaltics – die geheime Streetart

28. August 2014
Von
Asphaltics – die geheime Streetart

Die vergangenen Jahre des Stillstands im Straßenbau, bei den Renovierungen unseres Wegesystems haben die Oberflächen reißen lassen. Macherorts fehlen gar ganze Stücke des Oberflächenmaterials und offenbaren zwar sehr malerisch, jedoch für Fahrzeuge jeglicher Art durchaus gefährlich, die darunter liegenden Schotterschichten. Die klamme Kassenlage der Kommunen zwingt zum Sparen. Wo der Blick hinfällt; es muss...

weiter »

Zeitraum und Raumzeit, eine Buchumschreibung

27. August 2014
Von
Zeitraum und Raumzeit, eine Buchumschreibung

Die Poesie steht uns näher als die Politik, und sie ist uns so wesenhaft wie Gehen oder Essen. Ben Okri Das Buch empfängt meinen Blick aufs matt gestrichene Titelblatt als Erinnerung an eine überdimensionierte postalische Sendung aus der DDR,  eine rotblaugelbschwarzweiße, geradezu prächtig zu nennende EineMarkBriefmarke mit hermetisch karger (SicherheitstraktAnmutung) Berlinarchitektur, allerdings mächtig beschienen...

weiter »

Gedanken, die um Ecken biegen

26. August 2014
Von
Gedanken, die um Ecken biegen

abgeschlagene köpfe besitzen häufig prophetische gaben. vom irdischen leben befreit, sehen sie das der lebenden umso genauer voraus, neigen freilich auch zum kannibalismus, da sie nach fleisch dürsten, nachdem sie ihr eigenes verloren haben. *** Der in der Schwebe gelassene Sinn, die Produktion von Ambiguität – was für Roland Barthes Brecht im Theater geleistet...

weiter »

Mein Klassiker: The Fall – Big New Prince

25. August 2014
Von
Mein Klassiker: The Fall – Big New Prince

Ein Klassiker ist ein Klassiker vornehmlich deswegen, weil er/sie/es in besonderer Weise ästhetische Standards, Erkenntnisse, historische Phasen und Debatten, aber auch Stile, Trends und Zeitgeistereignisse (ab)prägt, gestaltet und damit zuletzt auch für zukünftige Zeiten bewahrt. Für meinen Klassiker gilt das unbeschränkt. Ein Klassiker ist mein Klassiker nicht etwa, weil ich ihn schon allzu lange...

weiter »

Im Rückspiegel

20120204_hungertuch_meth_049 20120115_regalien_meth_093 Yannic Roßmann 20120306_lcd_28 linz33 pyrolator linz16margarethahesse 20120115_regalien_meth_081 20120306_lcd_12 20120204_hungertuch_meth_027 20120115_regalien_meth_024 20120115_regalien_meth_047 20120204_hungertuch_meth_020 Ulrich Johannes Müller A.J. Weigoni 20120115_regalien_meth_014 20120115_regalien_meth_090 linz25karl-heinzhosse 20120204_hungertuch_meth_024 linz11 linz34 20120115_regalien_meth_104 06kons