Archiv: Juni 2017

Es waren die Geräusche

24. Juni 2017
Von
Es waren die Geräusche

  Es waren die Geräusche zwischen dem Zimmer und der Straße, die hellhörig werden ließen. Nachdem man Zimmer und Straße auf Ihre  Geräusche hin überprüft hatte, d.h. auf ihre ursächliche Gebundenheit an Dinge, kam man zu dem Schluss, d i e  Geräusche befänden sich außerhalb von Straße und Zimmer. Geräte wurden installiert und Fallen,...

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23. Juni 2017
Von
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  in dieser inneren Kälte Flammenspinne an die Handgelenke gekrallt: ach Verdacht auf Liebe     ***   Weiterführend → Ein Porträt von Sophie Reyer findet sich hier. In ihrem preisgekrönten Essay Referenzuniversum geht sie der Frage nach, wie das Schreiben durch das schreibende Analysieren gebrochen wird. Vertiefend zur Lektüre empfohlen, das Kollegengespräch :2= Verweisungszeichen zur...

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Gute Nacht, gute Nacht!

22. Juni 2017
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Gute Nacht, gute Nacht!

  Wenn ich gleich einschlafe, sagt Schlange, bin ich dann nicht mehr da, oder bist du nicht mehr da, oder sind wir alle beide weg? Wenn ich wach bleibe, sagt Arthur, bin ich da, aber du siehst mich nicht, und du siehst dich selbst nicht, für dich sind wir alle beide weg, aber das...

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Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung

21. Juni 2017
Von
Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung

Kein Mensch verdient, dafür geehrt zu werden, dass er lebt. Jean-Paul Sartre Nur zwei harte Währungen kennt der deutsche Literaturbetrieb. Die eine ist: Geld. Die andere heißt: Authentizität. Sie ist wichtiger als Preise, weil man Preise verachten kann, wenn man authentisch ist. Diese Echtheit ist der Grad der Übereinstimmung zwischen einer Tatsache und deren Darstellung...

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Hungertuch • Revisited

21. Juni 2017
Von
Hungertuch • Revisited

Vorbemerkung: Vor 10 Jahren wurde dem Sprechsteller A.J. Weigoni der Hungertuchpreis verleihen. Wir erinnern daran mit der Würdigung: A.J. Weigoni erlag der Faszination des Mediums Radio in seinen Kindertagen, als der Rundfunk zu einem Zauberinstrument des Wortes wurde, zur akustischen Probebühne der Poesie, zum Atem der Vernunft. Er saß vor einem Rundfunkempfänger mit „Tigerauge“...

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Der letzte ›aussersprachliche‹ Punkt

20. Juni 2017
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Der letzte ›aussersprachliche‹ Punkt

Ein Gesamtwerk auf nur 263 Textseiten – weniger noch, wenn wir uns auf Daniel Walters immanentes Werk konzentrieren möchten und die – ohne jeden Zweifel die Edition erklärende und veredelnde – Tara: das sehr persönliche Vorwort des Herausgebers Christian Kläui, das minutiös analysierende, sowohl Walters Schreiben als auch dessen Position in der heutigen Schweizer...

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O. T.

19. Juni 2017
Von
O. T.

  Im Labyrinth von Beuys und Reliwette wo alle sind die von der goldnen kette ein glied zu werden hoffen so wie wir da kommen wir geloffen auch 04   *** Zeitgefährten von HEL, KUNO 2017 Die Zeitgefährten sind zwischen 1977 – 2008 entstanden, es sind Gedichte für Einzelne, Kopf-, Brust- und Kniestücke, Porträts von...

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Im Rückspiegel

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