Archiv: Februar 2011

Der Fluss ist das gänzlich andere der Membran

19. Februar 2011
Von
Der Fluss ist das gänzlich andere der Membran

Der Fluss ist das gänzlich andere der Membran. Die Membran ist das gänzlich andere des Flusses. Aber Membran setzt Fluss, Fluss setzt Membran immer schon voraus. Als untrennbare Verbundenheit gehören beide zu den Ermöglichungsbedingungen von Kosmos, also von Ordnung. Die Membran trennt, aber durch eine Membran hindurch wird geflossen. Der Fluss verbindet, aber durch...

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Keine Einsicht ohne R(h)einsicht

19. Februar 2011
Von
Keine Einsicht ohne R(h)einsicht

Die Vielgesichtigkeit der Arbeiten von Charlotte Kons läßt staunen. Man möchte es Louis Jacques Mandé Daguerre gleichtun, dieser reichte bei öffentlichen Präsentationen seiner Daguerreotypien Vergrößerungsgläser herum, um das Staunen über die Detailtreue dieser Bilder anzuheizen. Die Photos zu „Keine Einsicht ohne R(h)einsicht“ bilden einen Kontrapunkt jenseits der von den Polen Form und Inhalt abgesteckten...

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DER ALTTAGSDICHTER

18. Februar 2011
Von
DER ALTTAGSDICHTER

(für) Hugo Schanovsky   fast täglich bekomme ich botschaften von ihm in form von gedichten und bildern die zeigen wie sehr die welt in ihn eindringt ihn beschäftigt und fordert in ihm spuren hinterläßt denen er folgt die er wieder nach außen transportiert als meinungsäußerung durch kommentare immer geht es bei alledem um den...

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VERWANDLUNG

15. Februar 2011
Von

führt der hund die toten über die grenze indem er sie frißt kann er sie begreifen und besitzen  glaubt der mensch in seinem geist der andern kreatur  steh ich auf der schwelle im zwielicht der sinne  leg ich mich nieder zum liebesakt ins grab begleit ich meine beigaben folgen mir wölfe zieh ich die...

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Schwierig

7. Februar 2011
Von
Schwierig

  Wie oft soll ich dir erklären, daß ein Gedicht Gewicht haben muß und trotzdem fliegen können, doch sag‘ jetzt nicht: wie ein Vogel.     *** Der Lyriker, Essayist und Aphoristiker Maximilian Zander veröffentlichte seit Mitte der 1990er-Jahre Gedichte und Aphorismen. Seine lakonischen (immer wieder auch metalyrischen) Gedichte, die u. a. in Literaturzeitschriften wie...

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Im Schutz des Schweigens

4. Februar 2011
Von
Im Schutz des Schweigens

In einem fast übermäßigen Gefühl von lebendigem Übermut hatte er einen Fehler begangen. Er hatte seine Freunde (Hat sich überhaupt schon einmal jemand ernsthaft darüber Gedanken gemacht, wen man so alles Freund nennt?) zu sich nach Hause eingeladen. Hatte ihnen dort allerdings nicht das erwartete Essen serviert, sondern einige kleine kalte Delikatessen auf dem...

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Anders als glücklich

4. Februar 2011
Von
Anders als glücklich

Der kleine Mann mit dem lächerlichen Namen, er ist ein heutiger Ritter von trauriger Gestalt. Melancholisch, verloren und weise. Sich seiner eigenen Bedeutungslosigkeit bewusst, kann er sich in völliger (Narren-)Freiheit den kleinen wie den großen Dingen mit gelassener Neugierde widmen und uns durch seine Augen in interessierter Distanz die Welt ein wenig mehr be-...

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Im Rückspiegel

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