Das eine Buch • Verlorene Schlacht?

14. März 2012
Von

Unerhört

© Lysippos 2009

Ich lese Martin von Arndts Roman Oktoberplatz. Ich bin sehr, sehr begeistert. Die in Weißrußland (und ein wenig in Ungarn) spielende Geschichte fesselt mich dermaßen, daß ich lese, bis ich die Augen endgültig nicht mehr aufhalten kann. Eine unruhig-ruhige Nacht folgt, wenn Sie verstehn, was ich meine, und nach dem Frühstück am nächsten Morgen lese ich die letzten 30 Seiten, bin traurig, traurig, traurig, obwohl/weil es so hell wird am Ende … Oktoberplatz ist ein einzigartiges Buch, eine ›unerhörte‹ Story, und hier erfährt man noch ein wenig mehr darüber: Klöpfer & Meyer Revisited. Ein wenig bloß, denn lesen will man das Buch doch selbst. Wobei mich mehr und mehr das Gefühl beschleicht, daß immer mehr Leser viel über Bücher lesen, um anschließend darüber zu sprechen oder zu schreiben, als hätten sie’s tatsächlich gelesen. Oder was das immer schon so? Ich denke eher nein, es scheint eine Tendenz zu sein, die durchs Internet gnadenlos forciert wird.

Mrs Columbo · Bensch · Kraus

Jedenfalls würde Mrs Columbo jetzt erst einmal eine Lesepause einlegen, die wahnwitzige Geschichte »sacken lassen«, und während ich diese Wörter schreibe, lacht sie sich gerade zum x-ten Mal kaputt über eine Passage in Arnold Stadlers Der Tod und ich, wir zwei. Ja, Bensch würde bedächtig nicken, es ihr gleichtun, ein Buch pro Woche oder auch mal nicht, das genügt, mehr will er nicht ›verarbeiten‹, wie er das so ausdrückt. Und Kraus kann (als Angestellter und Pendler, der fünfmal in der Woche die fast 50 Kilometer von Düren nach Sistig und zurück fährt) aus zeitlichen Gründen eh nicht soviel lesen, wie er eigentlich will, liest drum auch in erster Linie Bücher mit relativ wenigen Seiten, gern Gedichtbände, woraus letztlich diese verrückte Freundschaft resultiert.

Kraus, ›Hagestolz‹ wie Bensch (beide verbitten sich den Ausdruck ›Single‹, auch ›Junggeselle‹ behagt ihnen nicht, was ich nun wieder gut verstehe), arbeitet, witzigerweise, hier in Sistig, diesem am äußersten südlichen Rand des Nationalparks Eifel gelegenen 800-Seelen-Dorf, in einem Dentallabor, das sich in den Räumen der VR-Bank Nordeifel, die, mir nichts dir nichts, vor einigen Jahren einfach dichtgemacht hat, niedergelassen hat. Ein Dentallabor in Sistig mutet so denkmerkwürdig an wie ein Misthaufen auf der Königsallee in Düsseldorf. Als ich dort – In der Sürsch heißt die Straße, sie führt stracks in die noch kleineren Nachbardörfer Diefenbach und Steinfelderheistert – eines regnerischen Nachmittags im Frühling 2009, nichts suchend und allerlei denkend und fühlend, so für mich hin gehe, es ist gegen 17 Uhr 30, sehe ich einen mir Unbekannten mit müdem Feierabendgesicht durch die Glastür kommen und sich ein Lakritzbärchen in den Mund stecken.

Frech, wie ich immer schon gewesen bin, manche freilich können ein Lied davon singen, frage ich unvermittelt, ich werde beim Anblick des schwarzen Bärchens regelrecht aus meinen Gedanken ›gerissen‹, und die von mir gesprochenen Wörter sind ungleich schneller als das Denken, ob er auch eins für mich habe, und dieser Augenblick ist der unmittelbare Beginn einer ›wunderbaren‹ (von Beginn an allerdings immer wieder Belastungsproben ausgesetzten) Freundschaft, denn fünf Minuten später weiß er, daß ich Gedichte schreibe (er hat meinen Namen, naturgemäß, noch nie gehört), und er zitiert Jandls schtzngrmm, von dem er sogar weiß, daß es erstmals 1957 in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift neue wege und dann natürlich in Laut und Luise erschien – womit auch Kraus und ich bereits beim Thema des ›einen‹ Buches angekommen sind. Ja, wenn das kein alltägliches Wunder ist, dann hat es Brotvermehrung und Lazarus nie gegeben.

Leselust

Witzig, denn mich wundert, daß ich so fröhlich bin, gerade eben habe ich wieder einmal eine E-Mail nach der Anfrage eines Verlags geschrieben, ob ich ein bestimmtes Buch ›rezensieren‹ wolle. Nein, will ich nicht. Wie oft noch werde ich wiederholen, daß ich für diese Art Frage nicht der beste Adressat bin: Es gibt für mich schon lange nicht mehr den Einzeltitel, ich lese jedes Buch als Teil des großen Ganzen, das ich als ein Buch sehe. Daß während des Schreibprozesses über das eine Buch mehr, über das andere weniger schreibe, liegt zum einen in der lebendigen Natur der Sache, hängt aber immer wieder auch von glücklichen Umständen und herrlichen Zufällen ab. Es muß sich die durch dieses Wort oder jenen Vers ausgelöste Lust ergeben, über ein Buch etwas schreiben zu wollen (von ›können‹ ganz zu schweigen), und das ist ja auch glücklicherweise am laufenden Band der Fall, aber das verordne ich mir doch nicht im vorhinein. Was hätte das noch mit Lesen zu tun? Wäre das nicht eher: L|e|s|e|n|s|k|r|a|m|p|f?

Und so lese ich weiter (Vor allem aber möchte ich noch sehr viel lesen, offenbart Friederike Mayröcker in Letzte Dinge …), gewißlich auch als Augentrost // Lesen / und bemerken: / Du wirst von den Wörtern / verstanden. Manchmal (Klaus Merz), Tag und Nacht gleichsam, Auf meine Art und schreibe und über Autoren, Bücher, alle möglichen literarischen Phänomene, Reihen, Verlage, Zeitschriften, und in die Wörterseen fließt – ein Gleitband (Monika Schnyder) – mehr oder weniger alles hinein, ein Lichtgespinst von Fall zu Fall (Ingrid Fichtner), was ich mir erlese und nebenbei so erlebe. Dabei ist wesentlich, daß ich das Buch, das ich – unbedingt vorbehaltlos – erhalte, als Buch (und somit Teil des einen Buches) lese – und nicht als ›Rezensionsexemplar‹, da ich nun einmal keine ›Rezensionen‹ schreibe. Insofern freue ich mich weiterhin über jedes lesenswerte Buch, das die Post bringt, und später sehe ich, was dann daraus geworden ist.

Oktoberplatz · Spam Diamond

Oktoberplatz? Ach ja … Ich klappe also das als so faszinierend erlebte Buch zu, stelle es an diese eine (und keine andere) Stelle im Regal des großen Prosazimmers und greife sogleich, ist dann denn nun zwanghaft oder nur reflexartig oder was, zum nächsten Buch, kann man im Lesen ertrinken? (FM), das auf dem Schreibtisch im kleinen Lyrikkabinett bereitliegt – im aktuellen Fall Nikolai Vogels Spam Diamond, das mich, zum Glück, zum Glück, ebenfalls von Beginn an mitreißt. Das nächste Buch liegt bereit, denn Vogel ist bald ausgeflogen, dieses atemlose Brausen, was für ein Drive, Rhythmus, Zug, usw., wie geil ist das denn, ha … Keiner weiß mehr, weiß einer mehr? Auf diese Weise lese ich seit nunmehr 50 Jahren und sitze, wie Friederike Mayröcker, immer nur grausam da … und Bensch, der eher Wortkarge, meint gelegentlich, diese Lesemanie komme ihm absurd · bizarr · chaotisch · drollig · extra­vagant · fremdartig · grillenhaft · hirnverbrannt · irregulär · jeck · kapriziös · lachhaft · merkwürdig · neurotisch · öde · possier­lich · quer- und rappelköpfig · sonderbar · töricht · unnormal · verschroben · widersin­nig · zwecklos vor, dieses immerwährende Buch in der Hand.

Anarchie

In einem Interview mit Klaus Modick sagt William Gaddis: Ich glaube, daß sogar die Literatur ins Chaos fällt, alles wird chaotisch. Ich glaube immer noch ans Prinzip der Entropie. Die Dinge brechen zusam­men. Yeats sagt an einer Stelle: Das Zentrum hat keinen Bestand. Schiere Anarchie. So empfinde ich das, alles bricht zusammen, und damit auch die Sprache […] Wir haben diese starke Sehnsucht nach Ordnung. Eine verlorene Schlacht. Walker Percy setzt noch eins drauf: Das eigentliche Vergnügen an der Arbeit des Schriftstellers sind die Kontraste zwischen dem Schreiben als Möglichkeit, das Leben zu ordnen, und der darin berichteten alltäglichen Unordnung.

Ich glaube, zu ahnen, wovon Gaddis und Percy sprechen, wenn ich an die Bücher denke, die ich im Verlaufe des einen mir zur Verfügung stehenden Lebens zusammengelesen habe. Immer wieder fühle ich mich, beispielsweise, gezwungen, das seit mehr als 50 Jahren mehr oder weniger täglich sich ausdehnende Universum der Bücher, das naturgemäß immer mehr Raum in den Hallen Sistigs beansprucht, zu reorganisieren.

So kommt es, daß ich allein schon deswegen die Bücher immer wieder in Händen halte, mich an gute oder schlechte Lesezeiten mit ihnen erinnre (oder nicht) und dabei, wankelmütig, denke: Es kommt doch (gar nicht) darauf an, das eine (oder das andere) Buch (nicht) gelesen zu haben.

Freimütig bekennt William Gaddis in besagtem Gespräch (das ich in Volltext 4/2010 lese): Ulysses habe ich nie gelesen. So what.

Bei mir verhält es sich bekanntermaßen umgekehrt: Ulysses zu lesen war allzeit mein Sinn.

Das ist das eine.

Das andre: Es geht nicht um das eine Buch.

Das heißt – – – doch.

Es geht nur und ausschließ­lich und immer um das eine Buch, den Raum im Raum, wie Matthias Hagedorn es sieht.

Ich lese, erlebe die Lektüre aller Bücher als Teil der Lektüre des einen Bu­ches. Diese Aussage ist nicht metaphorisch zu verstehen, denn Metaphern taugen im praktischen Leben nicht, lese ich bei Mathias Traxler und gebe ihm vollkommen recht – zumindest in diesem Zusammenhang.

In Dir, o Mensch, ist alles setzt ein Gedicht von Gerrit Engelke ein, und ihm dichte ich meine Ode nach: In Dir, o Buch, ist alles.

Ganz kleine Verschiebungen

Oder, mit Ernst Jandl gesprochen: Ich meine, Lyrik, oder jede Art von Literatur, auch Prosa, oder was immer, kann nur entstehen gegen den Hinter­grund oder auf der Basis von aller bisherigen Literatur oder Lyrik. Da ein Weniges ein wenig anders gemacht zu haben, als es schon war, ist ziemlich alles, was man erreichen kann. Ein Weniges ein wenig anders machen. Ganz kleine Verschiebungen. Sich vorzustellen, man könnte nun alles ganz anders machen, das würde etwas ergeben, was nicht mehr als Gedicht oder nicht mehr als Prosa erkennbar sein kann. Wie ja auch eine Plastik immer noch eine Plastik bleibt, auch wenn sie ganz anders gemacht wurde als je eine zuvor. Und die Künstler, sie finden sich alle in den gleichen Musentempeln ein – ob das Beuys ist, Rühm, Schwitters, Artmann oder Webern. Alle in den gleichen Musentempeln, wo die Jahrhunderte und die Jahr­tausende schon gespeichert sind.

Tagein · Tagaus

ein buch ist ein buch ein buch ist ein buch ein buch ist ein buch ein buch ist viele bücher, lese ich in Fritz Widhalms Buch EIN BUCH. Von jedem Buch, das ich – zwischen Schlaf und Schlaf (Ingrid Fichtner) – auf meine Art lese, laß ich mich gern umarmen, und ich will die Gedichte und Geschichten lesen, lesen, lesen; wie Gottfried Benn bevorzuge ich, Wörter mir lesend einzuverleiben: Das Gedicht geht gelesen eher ein. Der Aufnehmende nimmt von vorn­herein eine andere Stellung zu dem Gedicht ein, wenn er sieht, wie lang es ist und wie die Strophen gebaut sind. Ein modernes Gedicht verlangt den Druck auf Papier und verlangt das Lesen, verlangt die schwarze Letter, es wird plastischer durch den Blick auf seine äußere Struktur, und es wird in­nerli­cher, wenn sich einer schweigend darüberbeugt, und ich spüre Wellen des Meeres, das Wüten der ganzen Welt, Maisfelder, Baumaterial und Farbenklavier, Putins Briefkasten, die beschatteten Erinnerungen, unbesprochene horizonte, all those regognitions (usw.) auf, mein therapeut heißt sprache, und entdecke – jedes Mal neu – die geheimen und offenkun­digen, absichtvollen und absichtlosen Offenbarungen und Korres­pondenzen, ambivalenz / blüht und gedeiht (Elfriede Gerstl/Herbert J. Wimmer), die die Ge­samtheit der Bücher zu dem einen Buch mit den unendlich vielen Ver­sen, Zeilen machen, dessen Mani­festation ich gern an jedem Tag erlebe und weshalb ich tagein, tagaus mit dem in Buchdeckel eingefaßten bedruckten Papier be­faßt bin, starke Sehnsucht nach Ordnung, hier umstel­lend, dort einrückend, das im Lauf der Zeit zur offenen Installation Buch ge­wachsen und gewor­den ist.

Unerschöpflich · Das eine Buch

© Lysippos 2009

Martin von Arndt, Oktoberplatz, Roman, 279 Seiten, Hardcover mit Schutz­umschlag, Klöpfer und Meyer, Tübingen 2012.

Hans Bender, Auf meine Art. Gedichte in vier Zeilen, 104 Seiten, Klappenbro­schur, Edition Akzente, Hanser, München 2012.

Marcel Beyer, Putins Briefkasten, Erzählungen und Skizzen, 221 Seiten, Broschur, Suhrkamp Verlag, Berlin 2012.

Gottfried Benn, Essays · Reden · Vorträge · Das Hauptwerk · Zweiter Band, Limes Verlag, Wiesbaden und München 1959/1980.

Ingrid Fichtner, Das Wahnsinnige am Binden der Schuhe, Gedichte, 48 Seiten, handfadengebundene Broschur, Handsatz, Verlag im Waldgut, CH-Frauenfeld 2000.

Ingrid Fichtner, Lichte Landschaft, 85 Seiten, Broschur mit Schutzumschlag, Wolfbach Verlag, Zürich 2012.

William Gaddis, The Recognitions, Roman, 956 Seiten, Broschur, Atlantic Books, London 2003.

Robert Gernhardt, Wörtersee, Gedichte, 320 Seiten, Broschur, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 1996.

Michael Hillen, Beschattete Erinnerungen, Gedichte, 36 Seiten, geheftete Broschur, Silver Horse Edition, Marklkofen 2011.

Ernst Jandl, Laut und Luise, Gedichte, 200 Seiten, Broschur, Luchterhand Literaturverlag, München 1997/2002.

Julia Kospach, Letzte Dinge · Ilse Aichinger und Friederike Mayröcker · Zwei Ge­spräche über den Tod, mit Assemblagen von Daniel Spoerri, 56 Seiten, Hardcover, Blockbuch, Mandelbaum Verlag, Wien 2008.

Friederike Mayröcker, ich sitze nur GRAUSAM da, Prosa, 141 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, Suhrkamp Verlag, Berlin 2012.

Friederike Mayröcker, Von den Umarmungen, Gedichte, 48 Seiten, Hardcover, Insel Verlag, Berlin 2012.

Klaus Merz, Die Lamellen stehen offen. Frühe Lyrik 1963 – 1991, Werkaus­gabe, Band 1, herausgegeben von Markus Bundi, 240 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, Lesebändchen, Haymon Verlag, Innsbruck · Wien 2011.

Alexander Nitzberg, Farbenklavier, Gedichte, 78 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, Suhrkamp Verlag Berlin 2012.

Kerstin Preiwuß, Rede, Gedichte, 91 Seiten, Broschur, Suhrkamp Verlag, Berlin 2012.

Julia Schiff, Reihertanz, Roman, 267 Seiten, Broschur, Pop Verlag, Ludwigsburg 2011.

Monika Schnyder, blattzungen, 112 Seiten, Hardcover, Edition Isele, Eggin­gen · Kreuzlingen 2011.

Arnold Stadler Der Tod und ich, wir zwei, Roman, 223 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, Residenz Verlag, Salzburg · Wien 1996.

Mathias Traxler, You’re welcome. Gedichte /Aufzeichnungen, 128 Seiten, Klappenbroschur, kookbooks, Ber­lin 2011.

Nikolai Vogel, Spam Diamond, Roman, 210 Seiten, Broschur, Haymon Ver­lag, Innsbruck · Wien 2012.

Fritz Widhalm, EIN BUCH, 126 Seiten, Broschur, Das Fröhliche Wohnzimmer Edition, Wien 2011.

Herbert J. Wimmer, Ganze Teile, Gedichte, 143 Seiten, Klappenbroschur, Klever Ver­lag, Wien 2010.

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