Archiv: September 2015

Grave [Mikado imperial]

30. September 2015
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  Ein Spiel, gedacht zur Entspannung Von Augen, Herz, Stimmung – Wer sich bewegt, gerät noch tiefer In die Schlingen hinein. Geh – und sieh dich nicht um, die nächste Hand, die nach dir greift, wird dich Erwischen, und du sinkst in die Tiefe Der Vergessenheit weg.   Der Schwarz-weiß-Gestreifte Ist zu erlangen –...

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WAS SCHREIBEN – WAS TUN

29. September 2015
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WAS SCHREIBEN – WAS TUN

  was schreiben – was tun das ist die frage jetzt und überhaupt nach all dem was geschehen ist inmitten von all dem was geschieht was schreiben – was tun mit der sprache dem wort ohne die sprache ohne das wort nicht immer nur denken so denke ich nicht immer nur reden so sage...

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Atemnot

28. September 2015
Von
Atemnot

  Further reading → Das Werk von Angelika Janz erschließt sich nur dann richtig, wenn man die Verflechtung ihrer Bildgedanken mit der Dichtung versteht. Lesen Sie daher ein Porträt über ihre interdisziplinäre Tätigkeit, sowie einen Essay der Fragmenttexterin.  

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glans und gloria

27. September 2015
Von
glans und gloria

    ach schicksalhaft fixiert auf fixe schicksen so rennst du bis an deine letzte grenze doch schlenzt du schon vom gipfel deiner lenze und musst verflixt die schicksten nixen tricksen   du musst gewinnrezepte feiler mixen lern feine lebensart in voller gänze dann windest du dir letzte geile kränze ach gott der geist...

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Nichts als Worte?

26. September 2015
Von
Nichts als Worte?

Ein Plädoyer für Kleinsprachen Überlegungen zu einem Buch von Iso Camartin ,,Nichts als Worte?“ – so heißt der als Fragesatz provokant formulierte Titel eines Buches des schweizerisch-rätoromanischen Sprachwissenschaftlers Iso Camartin, geboren 1944, den seine Lehr- und Forschungsaufträge bis jetzt auch schon nach Lyon, Regensburg, Harvard, Fribourg, Genf und Zürich geführt haben, der von 1978-80...

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25. September 2015
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  osijek   du stummes land eine nacht hat viele lichter zwischen banhof und bahnhof wenn wir halte stellen los   wenn wir halte stellen los lassen macht sich die stumme zeit auf zwischen bahnhof und bahnhof: kling ohr kling   es gibt nur ein herz fürs hören die tönenden lohen sie gehen verloren...

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raumlose menge

24. September 2015
Von
raumlose menge

  noch bleibt das niemandsland unaufgespürt meine augenblicke suchen nur bekannte augen fremdenführer bestreiken die rechtgläubigen   nehme mal wieder schweigend zur kenntnis flüchtige ausländer die anderen und mich in hohlräumen wispert das echo normal  bekannter   allgemeine leere lässt allgemein alles verhallen und käme mir ein hilfeschrei zur hilfe mein gelächter wäre es...

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NeinQuarterly

23. September 2015
Von
NeinQuarterly

Ich hasse Twitter! Es sollte verboten werden – mit einer Ausnahme: NEIN von Eric Jarosinski. Der einzige Grund, der Twitter rechtefertigt. Slavoj Žižek Eric Jarosinski ist ein Phänomen. Unter seiner Kunstfigur NeinQuarterly twittert er seit einigen Jahren Aphorismen in 140 Zeichen. Mittlerweile hat er über 100.000 Follower auf der ganzen Welt. Jetzt hat er...

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Die achte Elegie

23. September 2015
Von
Die achte Elegie

  Mit allen Augen sieht die Kreatur das Offene. Nur unsre Augen sind wie umgekehrt und ganz um sie gestellt als Fallen, rings um ihren freien Ausgang. Was draußen ist, wir wissens aus des Tiers Antlitz allein; denn schon das frühe Kind wenden wir um und zwingens, daß es rückwärts Gestaltung sehe, nicht das Offne, das...

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ausblick

22. September 2015
Von
ausblick

  liegt das buch in der stille der gruft meiner kammer wo eben noch der teller stand eint es beide in armut leg auch ich mich nieder steht teebraun die tasse über mir durchstößt mein blick die mauern geh ich kalk an der jacke zwischen den ruinen meiner gedanken durch straßen läuft das leben...

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FALSCHER FRÜHLING (LEGENDE VOM PLÖTZLICHEN PARADIES)

21. September 2015
Von
FALSCHER FRÜHLING (LEGENDE VOM PLÖTZLICHEN PARADIES)

die tiere spielen überall verrückt es ist für einen tag nochmal geglückt der sommer kehrt sehr sommerlich zurück kein wind die sonne bahnt sich ihren weg die wolken warten – spätaufsteher sind entzückt! und reiben sich die augen aus kein gott erfindet solch ein… unwahrscheinliches theaterstück der sommer kehrt sehr sommerlich zurück die tiere...

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Ultramarin

20. September 2015
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Dies Leuchten. Dieses Leuchten, das keiner begreift, das alle herabzieht – nein, umgekehrt: auf die Höhe der Träume herab. Niemand, der weiß, wie dieses kalte Leuchten einen Anschein von Wärme erzeugt. Keiner kann das erklären. Das Übermeerische. Die leuchtenden Meerblauen Aras hat man getötet und nahezu ausgerottet, um hinter das Geheimnis des Farbenspiels zu...

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verwunschene orte

20. September 2015
Von
verwunschene orte

  von andré schinkel, der vor allem durch seine lyrik bekannt wurde, auch zuallererst lyriker ist, und daneben bisher eher lyrische prosatexte veröffentlicht hat, erschien nun beim »Mitteldeutschen Verlag« der erste erzählband unterm titel »Das Licht auf der Mauer«. dieses buch mit 160 seiten länge vereint ausgewählte kurze prosa, die zwischen 1991 und 2014...

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PREISVERDÄCHTIG KLINGT

19. September 2015
Von
PREISVERDÄCHTIG KLINGT

  Anders Nur eine verweigerte Integration Der Hirnhälften Ein Triften vom Früh Zum Spätkind Denkt er Mit Neunundvierzig Sind Farben und Gerüche Immer noch Zahlen Die Gleichzeitigkeit Erdrückt ihn Beim Autofahren Verschwitzt Wie zu ersten Fahrstunde Lässt er das Auto einfach stehen Am Straßenrand Und notiert ein Gedicht     *** Maik Lipperts Gedichte...

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wahnsinn

19. September 2015
Von

    im supermarkt dieses mädchen mit süßwaren lächeln dem ich reflexiv so ganz ohne schuld haftes zö gern auf die brüste glotze an diesem schwül heißen tag die orien tierung verliere qual voll gegen die fleisch theke stoße & schnell zum einkaufswagen stolpre um mich vorsichtshalber einmal fest zuhalten nach Theo Breuer, „Kinderwahnsinn...

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Lochfassade im Stahlskelett

18. September 2015
Von