Archiv: März 2015

lamm

31. März 2015
Von

  liegt das lamm im eignen blut kocht es in der milch seiner mutter glaube ich nicht mehr der schönheit der landschaft an der quelle wasch ich mir hemd und hände seh ich die opfern herrschen wie tiere über die herden der völker macht sich wer leidet schuldig denn die menschheit wiederholt

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Coda

31. März 2015
Von

      Seit du schweigst Habe ich nachtlang vorm Computer gesessen Und die digitalen Himmel gecheckt   Das Handy war nicht Ein Bier trinken seither Es liegt und lauert Du machst es spannend Auf deinen Anruf   Vielleicht bist du verschollen Vor Selbstlosigkeit Oder dein Mann würgt An dir seit er das Unfaßliche...

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Singen

30. März 2015
Von
Singen

  Further reading → Das Werk von Angelika Janz erschließt sich nur dann richtig, wenn man die Verflechtung ihrer Bildgedanken mit der Dichtung versteht. Lesen Sie daher ein Porträt über ihre interdisziplinäre Tätigkeit, sowie einen Essay der Fragmenttexterin.  

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BIRMINGHAM / 910

29. März 2015
Von
BIRMINGHAM / 910

Aston Villa Football Club, sagte jemand halblaut auf dem Motorway über Birmingham, die Blicke gingen dorthin. Dergleichen Attraktionen sind selten auf den schlechten Wegen Europas, den Transitrouten für Lowlifes, wie ein anderer sagte, vorausgesetzt, die Victoria Coach Station war keine Sehenswürdigkeit und auch nicht der anbrechende Morgen am Kanal, nicht die Grenzen, ihre noch...

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Elegie & Zauber

28. März 2015
Von
Elegie & Zauber

    Der Fluss ist ein Schwimmer zum Meer. Er schwimmt entlang vieler Ufer. Wir treffen ihn immer im Moment des Abschieds. Ein See harrt am gleichen Platz. Er schaut mit blauen Augen aus dem Gesicht der Erde. Kein Blinzeln, wenn der Ball der Sonne ihn am Morgen trifft. Er wirft ihn zurück. Für...

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hiermit bestelle ich

27. März 2015
Von

  zweitausendeins merkwürdige mythen in traum- besetzungen  die ganz bestimmt wahr sind exzentrische frühere leben kommende welten ein leben nach dem tod ein denkmal zu lebzeiten der sexuellen abhängigkeit die überraschung für die es noch keine angewohn-worte gibt das neue kultbuch:   betörend schöne fotos gegen den krieg   dreimal                        literatur aus futter           ...

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Die zweite Elegie

26. März 2015
Von
Die zweite Elegie

  Jeder Engel ist schrecklich. Und dennoch, weh mir, ansing ich euch, fast tödliche Vögel der Seele, wissend um euch. Wohin sind die Tage Tobiae, da der Strahlendsten einer stand an der einfachen Haustür, zur Reise ein wenig verkleidet und schon nicht mehr furchtbar; (Jüngling dem Jüngling, wie er neugierig hinaussah). Träte der Erzengel...

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Im Rückspiegel

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