Archiv: Februar 2015

Apogäum

28. Februar 2015
Von

    Die Stadt ein tropischer Steinbruch – Ich lese und lese, aber die Buchstaben Entziffern, -blättern sich nicht mehr. Die Kommentarbäume hängen voller Idioten, in den Lüften das Meerkatz- Geschrei einer verschwindenden Sonne, In diesem mittleren Landstrich von Rest-De-Profundis. – Jede Erkenntnis Ihres Verlusts kommt acht Minuten Oder ein paar Menschenleben zu spät....

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schneller – schneller – superspeed

28. Februar 2015
Von
schneller – schneller – superspeed

Super Speed Art Tour 2015 Ende Juli dieses Jahres gehen wir, Stephanie Neuhaus und Haimo Hieronymus, erstmalig mit unserem Konzept einer fahrbaren Galerie in die Öffentlichkeit und damit auch auf die erste große Tour. Auf der Strecke von Stuttgart nach Arnsberg besuchen wir 30 Städte für jeweils einige Stunden. Wenn man bedenkt, dass dies ...

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Gute Nacht, gute Nacht!

27. Februar 2015
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  Wenn ich gleich einschlafe, sagt Schlange, bin ich dann nicht mehr da, oder bist du nicht mehr da, oder sind wir alle beide weg? Wenn ich wach bleibe, sage ich, bin ich da, aber du siehst mich nicht, und du siehst dich selbst nicht, für dich sind wir alle beide weg, aber das...

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Wer langsam erlischt

26. Februar 2015
Von

  Further reading → Ein Porträt der Fragmenttexterin Angelika Janz lesen Sie hier.

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Die erste Elegie

24. Februar 2015
Von
Die erste Elegie

  Wer, wenn ich schriee, hörte mich denn aus der Engel Ordnungen? und gesetzt selbst, es nähme einer mich plötzlich ans Herz: ich verginge von seinem stärkeren Dasein. Denn das Schöne ist nichts als des Schrecklichen Anfang, den wir noch grade ertragen, und wir bewundern es so, weil es gelassen verschmäht, uns zu zerstören....

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23. Februar 2015
Von
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  ihre stirn der strahl der sonne rief nach mass haltungs programmen sagte: iss sagte atme brachte mütter zur welt rote weiße schwarze schrieb nicht sprach texte auf ein tonband zu wort wenn der tag ins dunkel fällt trägt sie ein tuch auf dem kopf damit keiner den stern sieht diese umgewandelte sonne strahl...

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katze

22. Februar 2015
Von
katze

  jagt die seele licht im auge in der nacht mit schlankem körper krummem rücken  schleicht sie und zieht schlangen aus der erde  trennt sie ihnen den kopf ab und zerstückelt sie vermehrt sie milch butter körner geld hütet sie kinder am eingang ihrer höhle sitzt sie am ende in der astgabel unterm hügel...

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Erinnerung an Ilija Jovanović

21. Februar 2015
Von
Erinnerung an Ilija Jovanović

  Ich übersiedle, ich gehe weg, hier gibt es mich nicht mehr, ich gehe aus meinem Haus, aus meinem Heim, für immer in die Ewigkeit, wo ich kein Fremder bin, kein Asylant.  Ilija Jovanović   Ein bedeutender, aber weithin unbekannter Dichter ist tot: der serbisch-österreichische Roma-Dichter Ilija Jovanović. Verfasser von zwei Gedichtbänden: „Budzo /...

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abbitte des norwegers

20. Februar 2015
Von

    ich bin so langwierig du wartest immer wie reisende auf der bahnsteig ich bin solch kleines gewissen samstag ich komme mehr schnell zu dir dann bin ich frühzug   nach Annemarie Zornack, „Liebesbrief aus Norwegen“       *** Über die Qualität von Andreas Noga als Lyriker und Performer lesen sie hier.

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Die Nacht.

19. Februar 2015
Von
Die Nacht.

  Niedersinkt des Tages goldner Wagen, Und die Stille Nacht schwebt leis’ herauf, Stillt mit sanfter Hand des Herzens Klagen, Bringt uns Ruh’ im schweren Lebenslauf. Ruhe gießt sie in das Herz des Müden, Der ermattet auf der Pilgerbahn, Bringt ihm wieder seinen stillen Frieden, Den des Schicksals rauhe Hand ihm nahm. Ruhig schlummernd...

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Botschafter der Peripherie

18. Februar 2015
Von
Botschafter der Peripherie

  Traumarbeit in den Geheimnissen der Seele ihren Schreckenskammern & Kitsch–Kabinetten einem fernen Arkadien: in der Kalligrafie eines zwingenden Ordnungswillens das Gleichzeitige des Ungeordneten & Unuebersichtlichen mir einem Mæander fixieren   im Transitorischen ungeordnet zusammenfinden Flanieren zur stromernden Stadtlektuere machen an Statur gewinnen & nichts an Fragilitæt verlieren das Sehen im inneren Kaleidosscope entgrenzen...

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Die Stadt Düsseldorf ist sehr schön

17. Februar 2015
Von
Die Stadt Düsseldorf ist sehr schön

  Die Stadt Düsseldorf ist sehr schön, und wenn man in der Ferne an sie denkt und zufällig dort geboren ist wird einem wunderlich zumute.    ***   Lesen Sie auch Heinrich Heines Essay Die deutsche Literatur

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Vergessen, entgleisende Mitte

17. Februar 2015
Von
Vergessen, entgleisende Mitte

Further reading → Ein Porträt der Fragmenttexterin Angelika Janz lesen Sie hier.

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Kleines Manifest

16. Februar 2015
Von

  Habe Mut, die Welt in Bildern zu öffnen! Entfalte deine und andere Welten! Schreibe in neuen Welten von der alten Welt! Schreibe in der alten Welt von neuen Welten! Erfinde neue Bilder! Erschaffe neue Motive! Webe neue Netze von Bildern, Symbolen und Motiven! Erschreibe dir eine eigene Sprache!   Hab keine Angst vor...

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Zum Augenblicke dürft‘ ich sagen: Verweile doch, du bist so schön!

15. Februar 2015
Von
Zum Augenblicke dürft‘ ich sagen: Verweile doch, du bist so schön!

  In der Zukunft wird jeder für 15 Minuten berühmt sein. Andy Warhol   Wenn Andy Warhol wüßte, was aus seinen „15 Minuten Weltruhm“ geworden ist, er hätte seit zehn Jahre die Videoplattform Youtube aboniert. Die Sehnsucht nach Ruhm ist groß, 300 Stunden Videomaterial werden hochgeladen während Sie diesen Artikel lesen. Wie kein anderes...

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Aus meinem Kohlebunker

15. Februar 2015
Von
Aus meinem Kohlebunker

  ich hab die zeichnung in kohle erkoren als handlanger auf weissem papier drin hab ich nun habicht oben… oben von unten her bewegt * wir haben bunker mit kohle gesaettigt haben kohle gebunkert nun schauen wir oben oben nicht unten uns ein weichbild der stadt ich schreibe, waehrenddessen „zeichnet es sich ab“, „zeichnet...

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Über die Poesie

14. Februar 2015
Von
Über die Poesie

Nein, das ist zu arg! Erst Sauerkraut und dann 15 Seiten aus Jean Paul. Das halte aus, wer will! Goethe über Jean Paul Göthens Karakter ist fürchterlich: das Genie ohne Tugend muß dahin kommen. Jean Paul über Goethe Man kann eigentlich nichts real definieren als eine Definition selber; und eine falsche würde in diesem...

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Verkürzer

13. Februar 2015
Von
Verkürzer

Further reading → Ein Porträt der Fragmenttexterin Angelika Janz lesen Sie hier.

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Erster Logo-Entwurf für die Edition Das Labor von Peter Meilchen.

In eigener Sache

Das Magazin Kulturnotizen (KUNO) reflektiert entstehende Kunst, Musik und Poesie – mit Online-Archiv. Mehr Informationen.

Das lyrische Gesamtwerk von A.J. Weigoni im "Schuber"

Künstlerbücher

Zum Thema Künstlerbücher finden Sie hier einen Essay sowie einen Artikel von J.C. Albers.

Ohrenzwinkern

Coverphoto: Leonard Billeke

In der Reihe MetaPhon sind Facetten der multimedialen Kunst zugänglich.

Alphabetikon

Vertiefend zu ‚Alphabetikon‘ lesen Sie bitte das Kollegengespräch mit Haimo Hieronymus.

Trans

Twitteratur

Hier ein Essay über die neue Literaturgattung Twitteratur.

Edition Das Labor

Ausführliche Informationen finden sich hier.