Archiv: Dezember 2014

Juristisches Gedicht mit trivialem Ende

31. Dezember 2014
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Juristisches Gedicht mit trivialem Ende

Der Kokon der Aktualität, in dem wir uns gemeinsam mit den Medien und der Tagespolitik einspinnen, ist nicht unsere reale Gegenwart. Sie ist ein Kokon, eine Abwehr gegen das Zuviel an Realität, eine Täuschung. Die Nachrichtenfolge hat einen rasanten Fluss. Eben noch Libyenkrise, dann Affaire Wulff oder das Problem einer Dissertation, bei der abgeschrieben...

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Kontrastive Prosa

30. Dezember 2014
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Kontrastive Prosa

Ein Schriftsteller, das ist etwas Merkwürdiges. Das ist ein Widerspruch und auch ein Unsinn. Schreiben heißt auch: nicht zu sprechen. Heißt: zu schweigen. Heißt: lautlos zu schreien. Ein Schriftsteller ist oft erholsam. Er hört viel zu. Weil es unmöglich ist, über ein Buch zu sprechen, das man geschrieben hat. Und erst recht über ein...

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Ein Anti-Held der amerikanischen Gegenwartsgesellschaft

29. Dezember 2014
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Ein Anti-Held der amerikanischen Gegenwartsgesellschaft

Das Buch Hiob 39,25 als Leitmotiv des Romans verweist nur vage auf den Schlamassel, in den der Ich-Erzähler unvermittelt geraten ist, obwohl zunächst nichts daraufhin deutet. Paul O’Rourke, Zahnarzt und Facharzt für Prothetik, mit einer prosperierenden Praxis in der Park Avenue in New York, hat es geschafft, und ist dennoch nicht glücklich mit seinem...

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Gedanken, die um Ecken biegen

29. Dezember 2014
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Gedanken, die um Ecken biegen

wer einen ethnologischen blick auf die gegenwart wirft, kann sehen, daß die funktionale gesellschaft zugleich eine theatralische ist, in der menschen wie schauspieler agieren, dabei, wenigstens zeitweilig und vorgeblich, eins mit ihren rollen und masken werden, die sie je nach gelegenheit wechseln, und begeisterung, freundlichkeit, empörung oder betroffensein spielen, wo dies erwartungen erfüllt. selbst...

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Wandarchiv

28. Dezember 2014
Von
Wandarchiv

Das Treppenhaus hinauf und herab, jeden Tag, oft mehrfach, zuweilen sogar stündlich, weil Dinge zu erledigen sind, die nicht aufgeschoben werden können. Der Dreck der Straße wird auf den mit Teppich bezogenen Stufen abgetreten, irgendwann weggesaugt von fleißiger Hand. Meist achtet der Hausbewohner auf den nächsten Schritt oder schaut auf das mobilie Kommunikationssystem in...

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Angelpunkte der deutschen Geschichte

27. Dezember 2014
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Angelpunkte der deutschen Geschichte

Wenn man von der festen Position des Sozialismus ausgeht, kann es meines Erachtens auf dem Gebiet von Kunst und Literatur keine Tabus geben. Das betrifft sowohl die Fragen der inhaltlichen Gestaltung als auch des Stils – kurz gesagt: die Fragen dessen, was man die künstlerische Meisterschaft nennt. Erich Honecker A.J. Weigonis erster Roman Abgeschlossenes...

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Aufblende

26. Dezember 2014
Von
Aufblende

  Zwin \ Kern / sprachDeflo\ration: weisse Sicht \ Scheibe des Fern \ Seh \ Apparats / schwarzes, }aufReizEnd langsam{ – nach unten sink \ Endendes – Kunststoff \ kabel / begleitet von einer Summ \ Sirr \ SchnellLaufen, den Ode an: das Frequenzband vom = Ende & / oder Anfang der Skala /...

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Im Rückspiegel

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