Mein Klassiker mit Zukunft – Perry Rhodan

16. November 2014
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Auch in der Literatur muss es nicht immer Chateaubriand, Zanderfilet oder Kaviar sein. Die Currywurst mit Pommes und Mayo hat ebenso ihre Daseinsberechtigung. Noch dazu, wenn sie scharf, deftig und pfiffig gewürzt daher kommt. Eine solche ist die Perry Rhodan-Heftserie im Bereich der Science Fiction. Nicht Rhouden oder Rhoden wie Hoden, sondern Rhodan – mit langem O und langem A, so wie in Mond und Bahn.

PR0001Die von Walter Ernsting aka Clark Darlton und Karl-Herbert Scheer ins Leben gerufene Serie, die am 8. September 1961 mit dem Roman „Unternehmen Stardust“ zu einem Heftpreis von 70 Pfennig startete und seitdem ununterbrochen wöchentlich fortgesetzt wird, ist in mehrerer Hinsicht ein Phänomen und nicht nur in ihrer Einzigartigkeit ein Superlativ. In den 50ern und 60ern zum Ende der Hochzeit der klassischen SF gestartete vergleichbare Projekte wie etwa die 1966 erstmals erschienene Reihe „Ren Dhark“, die gleichwohl heute einen gewissen Kultstatus genießt, wurden schnell wieder eingestellt. Aber Perry Rhodan, das sind zum aktuellen Zeitpunkt 2778 Bände der Heftromanserie – eine ziemlich lange Currywurst also – plus zusätzliche abgeschlossene Miniserien und Spin Offs wie Atlan sowie diverse Buchreihen, Einzelbuchprojekte und auch eine Comic-Reihe. Zudem entschloß sich der Pabel Moewig-Verlag zu einem 2011er „Reboot“ der Serie, Perry Rhodan NEO, dazu später mehr.

Science Fiction?

Es ist durchaus hilfreich, sich vor Detailbetrachtungen einmal mit der allgemeinen Frage zu beschäftigen, was das kulturelle Phänomen SF überhaupt bedeutet. Und: gibt es gute SF, gibt es schlechte? Wenn ja, was sind die Qualitätskriterien? Und wie grenzt sich SF ab, sagen wir zur Masse der Fantasy-Literatur? Für mich gibt es da einen wesentlichen auch geschmacklichen Unterschied. Ich mag Fantasy nicht besonders, wohl aber SF.

Die klarste Trennlinie zieht für mich der 1940 in die USA emigrierte deutsche Philosoph und Logiker Gotthard Günther. Sich mit Kultur und Gesellschaft seines neuen Gastlandes konstruktiv auseinandersetzend machte er sehr schnell die aufkommende SF-Literatur als ein wesentliches Phänomen der amerikanischen Andersartigkeit aus. Für ihn ist, wie später auch für Gene Roddenberry’s Star Trek die Beschäftigung mit dem Weltraum die logische Fortsetzung des amerikanischen Frontiergeistes, des „Go west, young man!“, das All als „Final Frontier“, als letzte Grenze, die es – zunächst literarisch – zu meistern gilt.

Als Konsequenz dieser Auffassung suchte er den Kontakt zur amerikanischen SF-Szene und freundete sich mit Autoren wie etwa John W. Campbell an. 1952  gab er als Erstübersetzer im Düsseldorfer Karl-Rauch-Verlag eine vierbändige Reihe „Rauchs Weltraumbücher“ heraus, bestehend aus Isaac Asimov’s „Ich, der Robot“, Jack Williamson’s „Wing 4“, John W. Campbell’s „Der unglaubliche Planet“ und einer Kurzgeschichtensammlung, u.a. mit Lewis Padgett, mit dem Titel „Überwindung von Raum und Zeit“. Seine editorischen Kommentare zu diesen Werken sind philosophische Leckerbissen, und das nicht nur für den SF-Fan. „Meist stößt man auf Unglauben und Verblüffung, wenn man erwähnt, dass der Auftakt der Science Fiction in Deutschland nach dem Krieg eine hochakademische Angelegenheit war, dass ein deutscher Philosophieprofessor der erste Herausgeber einer Science Fiction-Reihe war“, schreibt Wolfgang Jeschke in seinem Nachwort zur Edelausgabe von Williamsons Wing 4 als Band 54 der Bibliothek der Science Fiction Literatur im Heyne-Verlag.

Darüber hinaus schrieb Günther neben seiner akademischen Tätigkeit populärwissenschaftliche und philosophische Betrachtungen für die US-SF-Magazine „Astounding Science Fiction“, später „Analog“, und für „Startling Stories“.

Wie Günther in seiner Autobiographie „Selbstdarstellung im Spiegel Amerikas“ bemerkt, hat es zu allen Zeiten seit Platons Timaeus Utopien und mehr oder weniger Visionäres wie auch gedankliche Reisen in den Weltraum gegeben. Das ist aber nach Günther nicht Science Fiction im eigentlichen Sinn. Ihm geht es um das Neue.

„Es sind“, so Günther, „literarische Schöpfungen, die nicht aus dem eng Terrestrischen ins Kosmische vorstoßen, was letzten Endes nur das übermäßig vergrößerte Irdische ist, es sind auch nicht Gedanken, die die heutige Technik entlang ihren natürlichen Entwicklungslinien ins Utopische extrapolieren oder dasselbe mit sozialen Institutionen tun. In dem, was wir im strengeren Sinne hier als Science Fiction bezeichnen, geht es um unvergleichlich viel mehr. Es handelt sich nämlich um Ausbrüche aus dem klassisch Kosmischen überhaupt in ein Transkosmisches, das aber alles andere als supernatural ist. Aus dem Bannkreis aller überhaupt erfahrbaren menschlichen Rationalität hinaus bricht hier die Literatur hinein in ein „Rationales“, das im unheimlichsten und fürchterlichsten Sinne außermenschlich in unserem klassischen Sinne ist.“

Transkosmisches?

Also der Ausbruch in ein Transkosmisches, das aber keinesfalls als übernatürlich gelten soll. Und er führt auch ein positives Beispiel für ein derartiges literarisches Werk an, die SF-Kurzgeschichte „Mimsy Were The Borogoves“[1] von Lewis Padgett, ein Pseudonym für das Autorenehepaar Catherine Lucile Moore und Henry Kuttner.

In der Geschichte, deren deutscher Titel „Gar elump war der Pluckerwank“ lautet, fällt eine Kiste mit Alien-Spielzeug, das nicht nach den Gesetzen menschlicher Rationalität konstruiert ist, dem 7-jährigen Sohn und der 2-jährigen Tochter eines College-Professors auf einem amerikanischen Campus in die Hände. Im Verlauf der Handlung verändert sich das Denken der noch nicht fest geprägten Kinder durch die Beschäftigung mit dem Spielzeug derart, dass sie sich einen Weg aus unserer Welt heraus bauen und auf eine Weise aus der Welt verschwinden, die den Vater in den Wahnsinn treibt. Das, so Günther, ist Science Fiction!

Also der Versuch der Vorstellung nicht-menschlicher Rationalitäten, die Frage nach einem Sein, dessen Objektivität nicht den Gesetzen menschlicher Vernunft folgt. Klopft man die Perry Rhodan-Serie einmal daraufhin ab, kommt wirklich Interessantes und Erstaunliches zutage, das bei einer Heftchen-Serie auf den ersten Blick nicht so ohne weiteres zu erwarten ist. Oder die Frage nach der Identität des Individuums, kann ein Selbst von einem anderen übernommen werden? Das kommt bei Perry Rhodan öfter vor, gelegentlich werden sogar Gehirne geklaut. Oder ist Subjektivität möglich, die totale Anschauung ist, ohne einen begleitenden Willen? Yep, da gibt es in der Serie denkende Wälder und so manches Andere.

In gut geschriebener Science Fiction sieht der Mensch sich schon mal Wirklichkeiten gegenüber, die allen Regeln unserer Vernunft widersprechen, die gar nicht da sein dürften, und die doch da sind. Das ist in der Serie fast schon sowas wie eine Regel.

Die Vorstellung des Unvorstellbaren also. A.E. van Vogt’s Erzählung „Desertion“ ist ein weiteres herausragendes Beispiel dafür. Sie handelt davon, dass der, der einmal das Wesen des Universums mit allen Sinnen erfahren hat, damit aus der Menschheit desertieren muss und nie mehr Mensch sein will.

Perry Rhodan ist gute Science Fiction

Um es vorab deutlich zu sagen, Perry Rhodan ist geradezu voll davon. Natürlich gibt es – als roten Faden in der gesamten Serie – auch hier den Versuch, Menschheitsgeschichte fortzuschreiben mit in die Zukunft hinein extrapolierter Technik und Politik. Also das, wie Günther es nennt, übermäßig vergrößerte Irdische, Völker und Sternenreiche, die sich bisweilen über mehrere Galaxien erstrecken. Mit Territorien und territorialen Ansprüchen der Beherrschung des Raums inklusive bewaffneter Auseinandersetzungen und dem ewigen Spiel um Freiheit, Macht, Ränke und Intrigen. Insoweit ist Perry Rhodan auch klassische Space Opera. Als solche – das kann auch gar nicht anders sein – spiegelte und spiegelt die Serie zeitaktuelle kulturelle, politische und gesellschaftliche Trends, fungiert gewissermaßen als eine Art fortgeschriebener Zeitzeuge im literarischen Medium der Science Fiction.

Aber oft bieten diese Elemente den Anker des Normalen, den Rahmen oder die Hintergrundfolie für etwas Anderes. Die Heftserie wartet gleich mit mehreren menschlichen Schicksalen a la van Vogts Desertion auf, prominente Beispiele sind die Romanfiguren Alaska Saedelaere und jüngst auch Julian Tifflor. Der eine wurde zum Außenseiter durch einen technischen Unfall, ein Alien-Gewebeklumpen setzte sich in seinem Gesicht fest, bei dessen Anblick man wahnsinnig wird. Seitdem muss Alaska zum Schutz seiner Umgebung eine Maske tragen. Das treibt ihn aus der Gesellschaft fort und zu einsamen kosmischen Reisen und Aufgaben, denen sich sonst kaum jemand zu stellen wagt. Der andere, Julian Tifflor, wird zum Einzelgänger durch eine spezielle Erfahrung, die für andere schlicht nicht nachvollziehbar ist. Durch einen besonderen Zeitraffer-Effekt erlebt er innerhalb eines Abenteuers Jahrmillionen des Werdens und Vergehens im Universum.

Der Perry-Rhodan-Kosmos, das Perryversum, hier sage ich bewusst Kosmos, denn es umfasst mehrere Universen, wimmelt von Leben. Und das ist gut so. Er ist der größte Science Fiction-Kosmos überhaupt.[2] Manche Völker wie z.B. die Arkoniden oder Tefroder sind uns Menschen sehr ähnlich, es gibt sogar gemeinsame Abstammungslinien, andere wieder sind unglaublich fremd und pflegen – im Güntherschen Sinne -  eine völlig anders geartete Rationalität.

Im Debut-Roman des späteren Rekord-Autors William Voltz, Band 74, „Das Grauen“ vom 1.2.1963, begegnen Menschen das erste Mal einem Vertreter des unfassbar fremden Volks der Gys-Voolbeerah. Diese auch Molekülverformer genannten, zur Gestaltwandlung fähigen Wesen – in der französischen Perry-Ausgabe „Les Métamorphes“ genannt – stammen aus der 600 Millionen Lichtjahre entfernten Galaxie Uufthan-Pynk (ARP 273) [3] und sind offensichtlich auf der Suche nach etwas, das erst hunderte Hefte und tausende Romanjahre später aufgeklärt wird. So entwickelt die Serie über viele Handlungsfäden und Kontexte einen ihr ganz eigenen Suspense, der von Fans und Autoren liebevoll „Sense of Wonder“, kurz SoW genannt wird.

Angesichts der vielfältigen fremdartigen Romangeschöpfe aus dem Perryversum äußerte ein Fan mal auf einer Mailingliste, dass die Wraith, die dominierenden Bösewichte aus der TV-Serie Stargate Atlantis, eine Lebenskraft aussaugende Kreuzung aus weißhaarigem Metalfreak und staatenbildendem Insekt, bei Perry Rhodan gerade mal zum Monster der Woche taugen. Nicht falsch verstehen, ich mag die Stargate-Serien. Aber da ist was dran.

Roboter und Cyborgs, Lebewesen, Maschinen und das dazwischen …

Was dem Trekkie die Borg, sind dem Rhodanier die Posbis, kurz für positronisch-biologische Roboter. Anstatt „Widerstand ist zwecklos“, heißt es: „Seid Ihr wahres Leben?“ Eine kollektivistische Roboterzivilisation, die von einem organischen Zentralplasma regiert wird und die sich im Perryversum nach anfänglichem heftigen Konflikt zum treuesten Verbündeten der Terraner, der Menschheit entwickelt. Mit den Borg haben die Posbis die Würfelform ihrer Raumschiffe gemeinsam.

Intelligente Roboter und auch maschinell-organische Hybride sind ein immer wieder gern genommenes Motiv in der SF, in Star Trek wie gesagt Data oder die Borg, in den Stargate-Serien die Replikatoren und bei Terminator die Naniten-Roboter. Nur, die rhodanschen Posbis waren – nach Asimovs „I Robot“ und Williamsons „Humanoids“ vom Planeten „Wing 4“ die ersten, die gewissermaßen zur „Serienreife“ entwickelt wurden. Schaden von der Menschheit abwenden, das Asimovsche Motiv zieht sich durch die gesamte SF, so auch bei Rhodan. Und es ist ein gutes Motiv, dem aber eine gewisse Dialektik innewohnt, die des Gegensatzes von Selbst- und Fremdbestimmung des Menschen und seiner Beziehung zu Maschinellem. Dazu gehört auch, dass es einen Entwicklungsprozess bei den Posbis gibt, der menschliches Leben nachahmen, nachempfinden will. Prominenteste Vertreterin dieser Richtung ist die Posbi Jawna Togoya, aktuell die Kommandantin des irdischen Fernraumschiffs RAS TSCHUBAI.

Sie sagt über sich: „ …Ich bin ein Wechselbalg, pendle ständig, Millionen Male in der Sekunde, zwischen zwei Existenzformen hin und her. Keiner von beiden, weder der menschlichen noch der robotischen, gehöre ich wirklich an. Die einzige Weise, wie ich bislang damit fertig werden kann, ist: mit Demut. Manchmal allerdings muss auch jemand wie ich über seinen Schatten springen. Ha! Noch so eine widersinnige, unmöglich realisierbare terranische Redensart…“ (PR 2409, S. 40)

Does Humor Belong in Science Fiction?

Wie man sieht, hat auch Humor in der Serie seinen Platz, der die ganze Bandbreite umfassend vom Subtilen, Dialektischen bis ins Deftige reicht.

Eines meiner persönlichen Lieblingsvölker – das ist natürlich Geschmackssache – sind die allenfalls entfernt menschenähnlichen Cheborparner. Sie unterhalten ein eigenes Sternenreich in unserer Milchstraße, etwa 43.000 Lichtjahre von unserem Sonnensystem entfernt. Sie haben Hörner und ihre Gestalt erinnert an einen Faun oder Satyr, bzw. an den Leibhaftigen. Die Cheborparner beherrschen schon einige Jahrtausende länger als die Menschen die überlichtschnelle Raumfahrt und waren bereits im Mittelalter, im 10. und 11. Jahrhundert zu Forschungszwecken auf der Erde. Der Cheborparner Uldormuhecze Foelybeczt, aufgrund der Unaussprechlichkeit seines Namens kurz UFo genannt, ist aktuell erster Vorsitzender des Neuen Galaktikums, einer Art UNO der Völker in unserer Milchstraße. In einem legendär gewordenen Trivid-Interview sagte er, der Vergleich mit dem terranischen Teufel werde ihm durchaus gerecht und er werde die Menschen deshalb nur noch stärker ins Herz schließen. (PR 2729)

Nebenbei bemerkt, man denke an UFos Namen, liefert die Perry-Rhodan-Serie immer wieder hervorragende Vorschläge für Computerpassworte … nein, ich habe jetzt nicht wirklich was verraten.

First Contact

Für das Folgende ist vorwegzuschicken, dass in der Perry Rhodan-Serie irdische Raumschiffe nach arkonidischem Vorbild konstruiert und wie natürliche Himmelskörper annähernd kugelförmig sind. Das bedeutet Effizienz in der Material-Volumen-Beziehung.

Meine Erstberührung mit der Serie hatte ich im Herbst 1970, im Alter von 13. Irgendwie fiel mir ein altes Heft in die Hände, Band 197, „Höllentanz der Riesen“, in der 1. Auflage erschienen 1965.  Zunächst wunderte ich mich, dass dieser ominöse Perry Rhodan vom Titelschriftzug im Heft überhaupt nicht vorkommt. Zu den Personen dieses Romans gehören unter anderen der aus Afrika stammende Nome Tschato, genannt „Der Löwe“, wagemutiger Kommandant des 500 m durchmessenden terranischen Schlachtkreuzers LION mit 800 Personen Besatzung und sein von eingebildeten Magengeschwüren geplagter erster Offizier Dan Picot. Man bedenke, ein Afrikaner als Kommandant eines irdischen Raumschiffs, 1965! Und es war – im Roman – das normalste der Welt, und ein Jahr vor Star Trek und der Kommunikationsoffizierin Uhura an Bord der Enterprise 1966. Beides waren Revolutionen in den Medien.

Perry Rhodan ist – nebenbei bemerkt – alles andere als rassistisch oder gar faschistisch und war es nie. Eine Monitor-Sendung – für uns Heutige eine echte Groteske, ein wahrer Brüller – aus dem Jahr 1969 wollte das weismachen. Zum 50jährigen Jubiläum der Serie sah das im TV, hier WDR und ZDF, schon anders aus :-).

Gleichwohl werden Rassismus, Diskriminierungen sowie elitäre Machtansprüche gelegentlich in der Serie thematisiert, so auch in der aktuellen Figur des Tamaron der Tefroder, Vetris-Molaud. Denn nicht alle Figuren, Völker oder Interessengruppen pflegen Toleranz oder gar die Anerkenntnis des Anderen, des Andersartigen.

Heft 197 also beginnt mit einem sparsamen Dialog zwischen Tschato und Picot, der mir damals gerade 13-jährigen die gewisse Magie einer wortkargen erwachsenen Männerfreundschaft näher brachte. Ich war augenblicklich fasziniert. Offensichtlich war gerade eine erste Version der LION zerstört worden und Picot will nicht mehr. Er hat einen Versetzungsantrag eingereicht.

„Das glänzende Ding da draußen im Regen ist nichts als eine Hülle aus Stahl“, sagte Tschato. „Ein toter Metallkörper wie tausend andere. Sie sagten einmal, dass Sie und ich die LION wären, Dan.“ ….. „Wollen Sie, dass eine halbe LION startet, Dan?“

Einfach herrlich. Mir fällt dazu gleich Kirks Satz zu Dr. McCoy aus einem Star Trek-Kinofilm ein: „Die Enterprise braucht Dich, verdammt Pille, ich brauch’ Dich!“ 

Es war dieser spezielle Mix, dieser dramaturgische Bogen, der mich bei der Serie hielt, aus Supertechnik, Fremdartigkeit und den Brücken in heutige Normalitäten schlagenden Dialogen der handelnden Figuren.  Nach und nach fielen mir weitere Hefte in die Hände, u.a. einige aus dem Zweihunderter-Block, in denen ein gewisser Faktor 4, Miras-Etrin, einer der Meister der Insel, heftige Anschläge gegen die Erde plant. Und wieder, dieselbe Faszination.

So blieb ich bei der Serie. In der ersten Auflage startete zu dieser Zeit mit Heft 500, „Sie kamen aus dem Nichts“ gerade der Schwarm-Zyklus. Großartig, aber trotz Faszination verstand ich über weite Strecken nur Bahnhof und Raumschiffe klauen. Glücklicherweise kam ich an einzelne ältere Hefte, um meine Wissenslücken wenigstens teilweise zu füllen. Heute ist dafür das Wiki-Lexikon Perrypedia neben den Romanen eine erste Wahl. Aber 1971 war das Internet noch in weiter Ferne. Selbst die Computer, die Positroniken an Bord der Raumschiffe, hatten eher die Dimensionen von alten IBM-Mainframes. Der Mikroprozessor war ja gerade erst erfunden …

First Contact, die Zweite

Allmählich wurde klar, dass die Serie seit Band 200 grob in Zyklen, d.h. mehr oder weniger abgeschlossene Handlungsstränge organisiert ist, die 100 Hefte umfassen. Sehr neugierig war ich aber auf den Beginn der Serie. Im Februar ’73 startete dann die dritte Auflage. So las ich „die Dritte“ und „die Erste“ parallel. Die first contact-Aliens sind bei Star Trek die Vulkanier, bei Rhodan die Arkoniden.

Perry Rhodan, so erfuhr ich, war einer von vier Astronauten der US-Space-Force, die 1971 als erste auf dem Mond landeten, aha, aber Armstrong und Co? Ok, die Serie spielt also seit ’69 in einem Paralleluniversum, gut.

Auf dem Mond finden Rhodan und seine Kollegen einen gestrandeten Forschungskreuzer der sehr menschenähnlichen Arkoniden, die seit etwa 20.000 Jahren ein großes Sternenreich unterhalten, dessen Zentrum, Arkon, für Rhodan und seine Freunde unvorstellbare 34.000 Lichtjahre von der Erde entfernt im Kugelsternhaufen M13 liegt.

Rhodan gelingt es nach recht schneller Verarbeitung – eines seiner grundlegenden Charaktermerkmale – dieses Kulturschocks der Erstbegegnung, für den an einer Art Leukämie erkrankten Chefwissenschaftler der Expedition, den Arkoniden Crest, medizinische Hilfe auf der Erde zu organisieren. Damit sichert er sich fürs Erste die Dankbarkeit der ebenso attraktiven wie arrogant kühlen Kommandantin Thora, die die Menschen – zurecht, wie ich finde – für Barbaren einer niederen Entwicklungsstufe hält. Mit Hilfe der an Bord des Kreuzers verfügbaren Beiboote und der arkonidischen Supertechnik gelingt es ihm, einen drohenden Atomkrieg zwischen den Machtblöcken der Erde zu unterbinden. Dem folgt der allmähliche Aufbruch der Menschheit zu den Sternen.

Die Menschen sowie viele andere Völker und Wesen, die ihnen begegnen, fristen ihr Dasein irgendwo auf der Mitte der Evolutionsleiter zwischen Einzeller und Superintelligenz. Eine dieser Superintelligenzen, genannt ES, ist es dann auch, die Perry Rhodan und einigen anderen sogenannnte Zellaktivatoren verleiht, Geräte, die die Körperzellen ihrer Träger permanent regenerieren. Eine leihweise und relative Unsterblichkeit also, verbunden mit einem nicht ganz klaren Auftrag sowie literarisch als Garant zum beliebigen Fortsetzen der Heftserie. Mit dem Älterwerden der Autorengenerationen der Serie wird die Unsterblichkeit Rhodans und einiger weiterer Helden zunehmend schonmal als Last dargestellt.[4]

Sternenreiche

Nach und nach kommt neben der arkonidischen Technik auch Selbstentwickeltes zur Anwendung – und in der Gegenwart der Erstserie, im Jahr 5104 nach unserer Zeitrechnung umfasst der Einflussbereich der LFT, der Liga Freier Terraner etwa 15.000 Siedlungswelten. Die LFT ist eine Präsidialdemokratie – naja … – und versteht sich als eine multikulturelle Föderation der Menschen (Terraner), der von ihnen besiedelten Welten und interessierter Fremdvölker.

Aus anderen Sternenreichen in unserer Milchstraße und der näheren Nachbarschaft blickt man bisweilen mit Neid, mit Bewunderung, mit wohlwollender Zuneigung oder auch mit Verachtung oder Feindschaft auf die politisch-kulturellen Systeme und Machenschaften der Terraner und ihrer LFT. Soweit ist die Serie ganz ein kosmischer Spiegel der politischen und kulturellen Gegenwart, so what? Und ich frage mich bisweilen, was das terranische Finanzgenie Homer G. Adams zu unseren heutigen Wirtschaftskrisen gesagt hätte oder der freakige Ökologe Patulli Lokoshan vom Planeten Kamash zu der Weise, wie wir mit unserem Planeten umgehen. Beide – ich bin sicher – würden nur den Kopf schütteln und uns für total bekloppt erklären.

Leider kann ich nicht für mich in Anspruch nehmen, einen völligen Überblick über die Serie zu haben. Perry begleitete mich ins Physikstudium und versüßte mir wie auch einigen Komilitonen so manche langweilige Vorlesung. Und, geschadet hat’s nicht, das Diplom habe ich trotzdem. Irgendwann nach Heft 1300, im Zyklus „Gänger des Netzes“ bin ich dann ausgestiegen. Und vor einigen Jahren fiel mir am Bahnhofskiosk Heft 2200 in die Hände, der Beginn des Sternenozean-Zyklus. Seitdem bin ich wieder dabei und Rhodanier.

Aktuell ist eine fremde Macht in der Milchstraße aufgetaucht, die Rhodan und den nicht unbedingt befreundeten Bostich, den Herrscher des Arkonidenreiches, festgesetzt und eines Verbrechens bezichtigt hat, das sie noch gar nicht begangen haben, das sie nach Ansicht des Klägers aber in der Zukunft verüben werden! Verrückt. Inzwischen sind beide ausgebüchst und der Rest wird sich finden.

Mad Scientists, Überlicht-Antriebe, Kristalle und lebende Raumschiffe

Ein sehr beliebtes Konzept in der SF, vor allem in TV-Serien und Kinofilmen, nenne ich das Modell des „mad scientist“. Literarisch-dramaturgisch sind das meist sogenannte Trickster, Figuren, die einer Handlung eine unvorhersehbare Wendung geben können oder diese mit Humor oder Slapstick anreichern. Prominente Vertreter sind der Anthropologe Dr. Daniel Jackson aus Stargate SG1, Dr. Walter Bishop aus Fringe und vor allem der komplett durchgeknallte Physiker Dr. Rodney McKay aus Stargate Atlantis, der sich immer für einen Tick genialer hält, als er wirklich ist. Alle im Grunde Einzelgänger, die sich letztlich aber doch als teamfähig herausstellen, immer.

Hier ist die Rhodan-Serie keine Ausnahme. Sie ist voll von Brainiacs, genialen Einzelgängern wie Payne Hamiller, Geoffrey A. Waringer, Malcolm S. Daellian oder Myles Kantor, von Ideen besessenen Unternehmern wie der Whistler-Familie, oder ganzen Bastler-Völkern wie den Paddlern, den Swoon oder den naturbegabten Hypermathematikern, den Keloskern. Da gibt es dann auch wieder hübsche Außenseiter, z.B. ein Kelosker mit Dyskalkulie, mit Rechenschwäche also.

Ich stelle mir vor, was der cholerische Physiker Arno Kalup, der Entwickler des terranischen Linearantriebs – von der „Optik“ der Darstellung her am ehesten vergleichbar mit dem FTL (faster than light) oder dem Hyperantrieb aus den Stargate-Serien – zur Zersetzung der für den Warp-Antrieb in Star Trek verantwortlichen Dilithium-Kristalle gesagt hätte: „Ineffizient, total ineffizient, das ganze! Warum nehmt ihr nicht Howalgonium?“

Immer sind es besondere Kristalle in der SF, denen die Kraft innewohnt, die natürlichen Entfernungsgrenzen relativ zum Einsteinraum zu überwinden. Mit einer Ausnahme, in der deutschen, mit einer besonderen Qualität des TechSpeaks ausgestatteten Serie Raumpatrouille heißt’s wenn’s eilig wird: „Rücksturz zur Erde, Hyperspace plus Schlafende!“ Einmal abgesehen davon, dass es nicht nötig sein sollte zu stürzen, wohin auch, die Erde ist ja nicht das Gravitationszentrum des Universums, scheint es diese obskure „schlafende Energie“ zu sein, die hier die Aufgaben übernimmt, die andernorts von Hyperkristallen erledigt werden.

Offensichtlich scheint der Kristall, seine mathematische Exaktheit, etwas zu sein, das beim Betrachten alte Strukturen und Muster in unserem Zentralnervensystem anspricht und dort so etwas wie einen Mythos des Unerklärlichen, des Magischen weckt. Ein solch ebenmäßiges glänzendes Objekt kann nicht rein natürlichen Ursprungs sein, daher muss ihm eine Macht, ein Potential innewohnen, das für uns nur mittelbar zugänglich ist. Nicht umsonst wurde im Altertum auch der Schmiedekunst magisches Potential zugesprochen, denn ihr Ergebnis war immer etwas Reines, das in der Natur so nicht vorkommt. Seien es die ZPM-Module und „Steuerkristalle“ aus den Stargate-Serien, Dilithium aus Star Trek, Howalgonium, Khalumvatt oder Salkrit aus Perry Rhodan, immer sind es kristalline Objekte, die den Zugang zu den „Überräumen“ oder den Zugriff auf „wahnsinnig viel“ Energie oder etwas ganz Anderes ermöglichen. Und genau genommen ist da was dran, schließlich sind unsere Halbleiter ja auch kristallinen Charakters. Verändern wird sich dies auch in der SF erst, wenn das volle Potential amorpher sowie spröder Materialien technisch erkannt wird.

Wie dem auch sei, gänzlich dem Realitätsverlust anheim gefallen ist man, wenn sich die sogenannte „Rhodanitis“ bemerkbar macht, wenn man zu Objekten oder Geschehnissen aus der realen Welt Dinge aus dem Perryversum assoziiert. Vor Jahren fuhr ich auf dem Weg zur Arbeit regelmäßig an der Baustofffirma Sakret ©, an riesigen Tanks mit dem Namen drauf vorbei, und immer las ich „Salkrit“.

Es gibt in der SF aber auch einen organischen Gegentrend zu Metallisch-Kristallinem, das sind wachsende, lebende technische „Objekte“ oder Hybride. Wobei die Frage ist, und das macht den Reiz aus, was dort noch „Objekt“ ist, bzw. wie ein Objektbegriff zu fassen wäre. Die Wraith aus Stargate Atlantis haben organische Raumschiffe. Die Rhodanschen Dolans der Zweitkonditionierten, lebende Schiffe, sind jedoch literarisch viel konsequenter umgesetzt. In der englischen Wikipedia ist ihnen sogar ein eigener Artikel als Konzept „bioship“ innerhalb der SF gewidmet.

Fans und Autoren

In einer Hommage an die Serie dürfen Fans und Autoren nicht fehlen. Die Fans deshalb, weil sie die Serie am Leben halten, eine Serie ohne Fans ist letztlich undenkbar. Ernsting und Scheer hatten einen guten Riecher für den Beginn. Doch das allein reichte nicht aus. Es brauchte weitere Kreative, die die anfänglichen Ideen weiterentwickelten und transformierten. Für die alte Serie waren und sind insgesamt 45 Autorinnen und Autoren tätig geworden, darunter Namen wie Hanns Kneifel, Kurt Mahr, Ernst Vlcek oder H.G. Francis und für NEO schreiben mittlerweile 24 Autoren. So dann und wann schreiben auch aus anderen Bezügen bekannt gewordene Autoren als Gäste für die Serie, so Andreas Eschbach, Gisbert Haefs, Titus Müller und Tanja Kinkel.

Heute sind alle Autorinnen und Autoren ehemalige Fans. Das muss auch so sein. Eine Serie zu verfassen ist auch eine Managementleistung. Es schleichen sich Fehler ein, und nicht alles ist per Zeitschleife zu korrigieren. Für eine Serie diesen Umfangs zu schreiben muss daher auch eine Team- und Toleranzleistung sein.

Aber neben dem literarischen Handwerkszeug des schreiben Könnens ist die größte Anforderung an SF-Autoren ganz allemein die Bereitschaft, grandios zu scheitern. Denn letztlich bleibt die Vorstellung der eingangs erwähnten außermenschlichen Rationalität oder von etwas Unvorstellbarem etwas Menschliches, Vorstellbares, bzw. wird zu Menschlichem, wenn der oder die Schreibende kreativ Etwas in die Wirklichkeit eines Romans oder einer Kurzgeschichte holt. Das ist wie mit dem Gelb von van Gogh. Wir können es erst sehen, seit van Gogh es erfunden hat. Doch damit hat er – wie der kreative SF-Autor – Grenzen der Vorstellung verschoben. Kunst ist zum Gebrauch, zur Arbeit an der eigenen Vorstellungskraft gedacht. Und Perry Rhodan ist im besten Sinne Gebrauchsliteratur.

Apropos, wer las denn eigentlich Perry Rhodan in der Jugendzeit der Serie? Ich würde sagen, eine Frühform dessen, was man heute Nerd nennt, also technoaffine Jugendliche beiderlei Geschlechts mit einem Übergewicht bei den männlichen Vertretern. Und wer liest Perry Rhodan heute? Ein mir aus politischen Bezügen bekannter Jurist, Mitte 40, erzählte mir einmal, er sei im ICE angesprochen worden: „Was lesen Sie denn da auf ihrem Ebook-Reader?“ Antwort: „Perry Rhodan, Heft 186.“ „Und was haben Sie noch auf dem Reader?“ Antwort: „Perry Rhodan, Hefte 1 bis 185!“

Perry Rhodan NEO

2011, in einer Zeit, in der endgültig alle SF-Narrative – nach ganzen Bibliotheken von SF-Büchern, zahlreichen TV-Serien, jeder Menge Kino-Filmen und Computerspielen – zum hundertsten Mal erzählt scheinen, startete der Pabel-Moewig-Verlag eine komplett neue Serie. Sie erscheint zweiwöchentlich neben den inzwischen obligatorischen Ebooks für alle Rhodan-Heft-Serien auch in Form schnuckliger Taschenbücher, Perry Rhodan NEO. Die Zukunft beginnt von vorn.

Die Grundidee scheint dieselbe zu sein, der Erstkontakt mit den Arkoniden findet jedoch in naher Zukunft 2036 statt. Die Serie legt mehr oder weniger die von heute aus extrapolierte geopolitische Lage zugrunde. Alle Leute rennen mit  Online-Pads, diversen elektronischen Gadgets und Devices in der Gegend rum und das Internet heißt inzwischen Evernet. Eine Cyberpunk-Komponente also. Ideal und aktuell als Einstieg für SF-Jungvolk. Und die Kenner der alten Serie beziehen doppelt Spannung beim Lesen, da die Grundidee komplett anders umgesetzt wird, einige Figuren sind bekannt, andere neu. Auch die Handlung verläuft anders und die Erzählstränge kommen naturgemäß ohne das typische 60er-Jahre-Pathos aus. Aktuell haben die Arkoniden die Erde besetzt. Auf dem Einband von Band 76, „Berlin 2037“, ein Arkonidenraumschiff zu zeigen, das über Reichstag und Funkturm im Himmel von Berlin hängt, ist schon eine Nummer. (s.o.)

Darüber hinaus hat mit dem Reboot Perry Rhodan NEO gegenüber dem Start der Erstserie auch der Eros in die Serie Einzug gehalten. Thora und Perry dürfen nun aneinander herumspielen, irgendwas mit Lenden und Brüsten (PR NEO 77). Ob die Nerds das verkraften, wird sich zeigen …

Aufgrund der Größe des Altkosmos der Serie darf auch bei NEO Einiges erwartet werden – und – das schreit endlich nach einer wasauchimmer TV-, HBO- oder Netflix-Serie.  Mit dem Ende der Stargate-Staffeln ist im Film-Bereich der SF – nach meinem persönlichen Dafürhalten – gähnende Langeweile eingekehrt, die gelegentliche Remakes von längst bekannten und x-fach durchgekauten Storylines eher noch schlimmer machen. Und der Rest im Phantastik-Bereich ist Vampirscheiße. Hier muss wirklich was Neues her. Vielleicht mit Joe Flanigan – John Sheppard aus Stargate Atlantis – als Perry Rhodan und der unglaublichen Anna Torv – Olivia Dunham aus Fringe – als Thora. Letztlich ist das aber eine Sache des persönlichen Geschmacks.

Erheben wir darauf einen Vurguzz. Das Getränk ist jedoch mit Vorsicht zu genießen, es ist gehaltvoll wie die Serien und hat 160% Alkohol, 60% davon im Hyperraum.

Wie dem auch sei, Perry Rhodan bleibt mein Mann im All. Punkt.

Fußnoten:
[1] Der Titel „Mimsy Were the Borogoves“ als auch seine Übersetzung „Gar elump war der Pluckerwank“ ist eine Textzeile aus dem Gedicht Jabberwocky, Humpty Dumpty’s Lied aus Lewis Carrolls “Alice hinter den Spiegeln”, dt. Übersetzung: Christian Enzensberger
[2] Selbst das StarTrek-Universum, Isaac Asimovs Foundation-Universum oder Alan Dean Fosters Homanx-Kosmos sind verglichen mit der raumzeitlichen Ausdehnung des Perryversums eher Inseln.
[3] Die in der Serie genannten Galaxien-Systeme und Cluster entsprechen – bis auf die Galaxie Hangay – real existierenden Systemen aus den astronomischen Katalogen.
[4] Unsterblichkeit als Last, eine stimmungsmäßig gute Kurzzusammenfassung dazu liefert der Trailer zum 2008 erschienenen Computerspiel „Perry Rhodan – The Adventure“ von Braingame, ca. ab sec 35.

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Further reading →

Lesen Sie auch den Artikel Perlen des Trash über 25 Jahre Gossenhefte und das Kollegengespräch von A.J. Weigoni mit dem Bastei Lübbe-Autor Dieter Walter.

In der KUNO-Reihe “Mein Klassiker” würdigte A.J. Weigoni das 2:1 der wahren B’russia gegen den EffCeh. Enno Stahl Big New Prince von The Fall. Matthias Hagedorns Würdigung ging an die Fernsehserie Raumpatrouille. Ulrich Bergmann näherte sich The Hollow Man von T.S. Eliot an. Peter Paul Wiplingers Klassiker ist der Maler Valentin Oman. Joachim Feldmann spricht Lazy Sunday von den Smal Faces den Klassiker-Rang zu. In einem Kollegengespräch zwischen A.J. Weigoni benennt Mischa Kuball den Lauf des Pheidippides vom Schlachtfeld in das 42 km entfernte Athen als seinen Klassiker. Conny Nordhoff verliebte sich gar in eine ganze Stadt.

Und eine weitere Leseempfehlung →

 

Trans - TRANS- … Reflexionen über Menschen, Medien, Netze und Maschinen, von Joachim Paul ist als ebook erschienen – nicht im epub-Format, sondern als pdf-Datei, die mit jedem gängigen pdf-fähigen Reader zu öffnen ist – zu beziehen hier bei epubli, exklusiv. Von einem Angebot auf anderen Verkaufsplattformen wurde abgesehen.

Die Totholz-Variante gibt es weiterhin, hier: TRANS- als klassisches Buch.

Lesen Sie auch das Porträt von Joachim Paul → Ein Pirat entert das Denken

 

 

Quellennachweis: Das Copyright für die in diesem Beitrag verwendeten Titelbilder der Perry-Rhodan-Serie liegt bei: Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt.

 

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Im Rückspiegel

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