Archiv: November 1996

Das Herz eines Dobermanns

22. November 1996
Von
Das Herz eines Dobermanns

Sie saßen im Garten unter dem Schattenlaub großer Bäume und süßer die Äpfel nie klangen, in diesem Spätsommer, im feinen Licht, dem Rosenlicht, dem schon verblühten, das die Gestaltung ihrer Körper ausleuchtete, die, so wohlbedacht zwanglos um den Gartentisch angeordnet, der Heiterkeit des Tages wie der dahinter lauernden Vorsicht entsprachen. Und welche Geschichte spielt...

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EISLAND

14. November 1996
Von
EISLAND

ich stehe auf einer eisfläche. unter mir liegen blaugrau geborstene schollen, die ineinander verkeilt sind. an anderen stellen glänzt das eis durchsichtig wie glas. ich überlege, welcher zustand gefährlicher ist. da erblicke ich einen riesen, der mir von einem gletscherberg herab entgegenkommt. ich kauere mich hinter ein verdorrtes gesträuch, dessen äste steifgefroren mein gesicht...

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Die Poesie der Nächstenferne

4. November 1996
Von
Die Poesie der Nächstenferne

WEIGONI: Muss man in der Doppelexistenz als bildender Künstler / Schriftsteller nicht zu sehr aufs Optische achten? ANDRÉ Ronca: Das Wort visuell will offensichtlich auf etwas hinweisen, was der traditionellen Lyrik entgangen ist, nämlich auf die Bildfunktion eines Gedichts. Nun ist, ebenso traditionsreich, das stumme Bild vor allem der Malerei lange Zeit vorbehalten gewesen....

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Im Rückspiegel

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