Eine Hommage an das Bahnhofskino

18. November 2014
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Bahnhofsgegend. Ein mieses Viertel, gerade für Kinogeher. Schlechte Projektionsbedingungen. Popkornorgien in Schachtelkinos, abhängende Kiffer im Raucherkino. Daneben Pornokinos: die Raincoatbrigade in der Nachmittagsvorstellung, Studenten im Hauptfilm, Intellektuelle in der Spätvorstellung. Das Vorspiel ist beendet, bevor es angefangen hat. Der Hauptfilm läuft in einem anderen Kino. Charlotte ist falsch informiert, der Matador steht leider noch nicht auf dem Spielplan und wird erst in der kommenden Woche abgespult.

Wohlwollende Ratlosigkeit. Es läuft Faster, Pussycat! Kill! Kill!, ein Film aus den 1960–ern von Russ Meyer. Bei der strengen Kritikerin stösst diese Low-Budget-Produktion nach Betrachten der ausgehängten Fotos auf sexistische Vorurteile. Charlotte hat keinen Bedarf an 120–60–90. Sie verachtet diese Art von Exploitation–Filmen, die sich von einer Nummer zur nächsten hangeln und keine Handlung brauchen. Moritz bedauert, dass er sie dafür nicht begeistern kann, denn: „In einem Russ–Meyer–Film gibt es immer etwas Herausragendes.“

 

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Auszug aus dem Roman Abgeschlossenes Sammelgebiet von A. J. Weigoni.

Weiterführend →

Zur historischen Abfolge, eine Einführung. Eine Annäherung von Angelika Janz finden Sie hier. Ein behutsame Heransgehensweise schlägt der Lektor Holger Benkel vor. Eine Rezension von Jo Weiß findet sich auf kulturaextra. Beim vordenker entdeckt Constanze Schmidt in diesem Roman einen Dreiklang. Auf Fixpoetry arbeitet Margretha Schnarhelt einen Vergleich zwischen A.J. Weigoni und Haruki Murakami heraus. Eine weitere literaturhistorische Parallele zog die KUNO-Redaktion zu Jahrestage. Die Dualität des Erscheinens mit Lutz Seilers „Kruso“ wird hier thematisiert. Ein Hintergrundgespräch findet sich auf der Lyrikwelt. Den Klappentext, den Phillip Boa für diesen Roman schrieb lesen Sie hier. Das Nachwort von Regine Müller lesen Sie hier.

Abgeschlossenes Sammelgebiet, Roman von A. J. Weigoni, Edition Das Labor, Mülheim 2014 – Limitierte und handsignierte Ausgabe des Buches als Hardcover

Bestellungen über: info@tonstudio-an-der-ruhr.de

Weiterhin von A.J. Weigoni erhältlich:

Cyberspasz, a real virtuality, Novellen, Edi­tion Das Labor, Mülheim an der Ruhr 2012.

Zombies, Erzählungen, Edition Das La­bor, Mülheim an der Ruhr 2010.

Vignetten, Novelle, Edi­tion Das Labor, Mülheim an der Ruhr 2009.

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Erster Logo-Entwurf für die Edition Das Labor von Peter Meilchen.

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Das lyrische Gesamtwerk von A.J. Weigoni im "Schuber"

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Zum Thema Künstlerbücher finden Sie hier einen Essay sowie einen Artikel von J.C. Albers.

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