Blick in die Werkstatt

19. Juli 2014
Von

Gelegentlich blickt KUNO der Hungertuchpreisträgerin Pia Bohr über die Schulter. Ihr Hinterhofatelier war früher Teil der Geburtsstation der städtischen Kliniken in Dortmund, hier wurden Babys geboren, nun sind es ihre Skulpturen, die das Licht der Welt erblicken. In ihrer neuen schwarzen Serie nimmt die Bildhauerin die kubistischen Ideen von Hans Arp und Georges Braque auf, ohne sich dabei streng an die Regeln des Kubismus zu halten. Sie schafft eine abstrakte und nicht gegenständliche Kunst, in ihren neuen Skulpturen wirken Landschaften und Figuren abstrakt. Bohr arbeitet als Musikerin und Bildhauerin, sie vertritt die Überzeugung, daß so wie Klang und Motiv unzertrennlich sind, genauso Musik und Skulptur zusammengehören. Für diese Skulpturistin ist die Bildhauerei ein Medium zur Bewältigung der Realität, in Gegensatz dazu versucht sie auch das Reale in die Kunst zu integrieren. Bewußt erschafft Bohr neue Kompositionen durch die Auflösung eines streng geometrischen Aufbaus und läßt sich von der Maserung des Materials leiten.

Einige neue Arbeiten sind noch bis zum 29. Juli zu sehen in der Ausstellung Kooperative & Friends in der Burgtheater Galerie Glashaus in Ratzeburg.

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Lesen Sie auch das KUNO-Porträt von Pia Bohr Die Maserung erzählt eine Geschichte.

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Im Rückspiegel

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