Autor: Sophie Reyer

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Wer nimmt den Mond in die Hand und gibt ihn dem Himmel zurück   Saßen zwei auf der Bank  eine war die andere beide   Gab es nicht  aber einmal starb ich um davon zu schreiben   Dann legte ich…

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  Wer nimmt den Mond in die Hand und gibt ihn dem Himmel zurück   Saßen zwei auf der Bank  eine war die andere beide   Gab es nicht  aber einmal starb ich um davon zu schreiben   Dann legte…

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  Sausend so Blätter rasseln wie Atem aneinander im Ast Gerippe: Letzter   Rest Versuch eines Klangs wirft Schatten  das Laub  schon in sich selbst zusammen gerollt:  Es ist wird Herbst   Stranden Fragen greifen Hände ins Leere taktet das…

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Die Blüten Spitzen springen auf an den Bäumen der Taumorgen spricht ein faltiges Wort die Sonne rollt als orangener Ball über die Spielwiese Welt   Ein Kind zählt die Flügelschläge der Schwäne ein Kind rast mit dem Rad über Asphalt…

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  Wir geben einander neue Namen ich sage ich zu dir und du   sagst ich zu mir ich sage du zu mir und du zu dir   Wir sagen auch wir da wo der Schnitt verläuft nehmen wir  …

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  Meine Wohnung vermint: Rast ein Echo im Kopf Projektile am   Innen Ohr  Sendemaste ausgefahren hat das Gehirn  vollzieht die Verrückung   Ach Reaktoren girl always on the run  legst dich trocknen alleine :   Gute alte Stimmen im…

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  Dass der Krieg abstrakt sei sagte man ihr: Die Toten flimmern auf dem Bildschirm  du kannst sie weg klicken oder in bestimmten Programmen noch einmal erschießen  kein   Problem  der Krieg sei ein Kinderspiel  sagte man ihr  er sei…

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Jemand hat den Menschen Zirkel an die Füße geschraubt  sie rotieren in Kreisen  klammern die Orte ein: Meiner seiner deiner   Sie ziehen Fäden  sie weben ein Netz  fremde Auge blicken aus einem Rahmen  die Menschen wollen das Schauen nicht…

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  Spam in der Burst: Blutverlust trinken Hackerherz  Faschierter Flaum  kackende Spastiken tanken und anderen Kram  bist du das Tankgirl die spezialisierte Nervenbahn  den König der Gören überholen das schwörst du  in die Parasiten Ausrüstungen schlüpfen/ Panzer aus Plüsch/ Pop…

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Und sind so Menschen in genormten Häusern geformt aus Worten Meinungen  Bildern   Was sich herausschneiden lässt aus dem  Flimmerquadrat: Und ist nicht die Welt   Und ist auch nicht wahr: Das Leben in die Zwangsjacken der Abstraktion quetschen  …

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  Jedes Ding hat seinen Schlummerton alle spielen auf unbekannten Saiten:   In der Mitte das Wiesenschaumkraut weiter hinten der Kirschbaum der im Sprung sich krümmende Eichhörnchenkörper der Vogel  der Anlauf nimmt der Himmel/ bittere Zunge/ Vergissmeinnicht   Herzweh für…

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  Zuerst sind so Menschen in die Zeit hinein gestreut und haben Bindehäute zwischen den Händen und glätten einander die Gesichter und ihre Finger umstricken einander  sind Halteseile und sie hören den lispelnden Himmeln zu und entsteigen dem Schweigen manchmal…

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  als wär jedes licht am rande der straße ein brief den die liebe der großmutter mir schrieb: neig dich beug dich   als wär jede wolke jede ermattung der füße auf zu langen reise programmen ein ruf aus dem…

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  ränderling immer noch unverändert wieder hier   wo du warst das dazwischen:   weißt nicht mehr alter anfang tat sich schwer   wieder hier tut sich mut   bist du alt keine rahmen für das herz   unverändert immer…

O.T.

           ihre hände sind weich sie wissen wie man gibt und wie man nimmt                  ihre blicke sind zart sie weiß wie man reißt eindringt plündert   ihre zungen sind scharf sie weiß wie man gesund…

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ich bin ein flächenbrand ohne ränder man band mir die hände ab die gewänder der augen schraubten sich fest abschaben und beschiffen ich stand in der bauchdeckee des regenbogens und höhlte die fracht ausm himmel heraus da wo hoffnung nistet…

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  osijek   du stummes land eine nacht hat viele lichter zwischen banhof und bahnhof wenn wir halte stellen los   wenn wir halte stellen los lassen macht sich die stumme zeit auf zwischen bahnhof und bahnhof: kling ohr kling…

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  litze des laubs liebe des auges spitze des schnabels ast gabels abenteuer fallender blätter hell halt der vogel im herbst     ***   Further reading → Ein Porträt von Sophie Reyer findet sich hier. In ihrem preisgekrönten Essay Referenzuniversum…

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  melismen des regens trommeln gegen dein ohr wie gegen das hirn das herz   ein körper der die klänge übersetzt ohne zu wissen:   bass der böen dein atem takt     ***   Further reading → Ein Porträt…

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  kalt wurden die küsse an der hand sie sind male und ledrige flecken wenn wir alt werden wer wird den raum halten hope there´ s someone sagst du     ***   Further reading → Ein Porträt von Sophie…

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  wo der wind leicht am laub leckt und die hände aneinander stranden wo die planetensysteme in ihren bahnen brennen von rot zu rost werden sie rote riesen weiße zwerge bis sie verglühen zerfällt der farn zu staub wird unser…

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  den frost bringt der wind zur welt den trost hält das kind in den händen das blatt kann den ast nicht zertanzen die sonne hat sich ins meer verliebt während formen einander spielgen das krächzen des kranichs das sich…

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  starr und still wie die sterne mit unsichtbaren stricken festgebunden an den bergen damit sie nicht weg steigen wie heiß luft ballone in ein all rein zu den wippenden engeln die pleiaden hingen reglos an einem seil schwer mit…

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  ihre stirn der strahl der sonne rief nach mass haltungs programmen sagte: iss sagte atme brachte mütter zur welt rote weiße schwarze schrieb nicht sprach texte auf ein tonband zu wort wenn der tag ins dunkel fällt trägt sie…

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  in der senkrecht herabfallenden hitze die erde glüht. Wenn ein gesicht ein bett wird. Wenn ein blick sich schlafen legen darf. So kommen ineinander gefaltete lider zur ruhe wie wenn ein gebet. Doch es ist nur der blick. sterne…

Vom Zirpen zum Zwitschern

Das Internet ist wahrscheinlich ein kostbares Werkzeug, um unbewusste Verbindungen aufzudecken oder auch um Gespenster zum Leben zu Erwecken. Doch oft ist das Internet ohne jeden Nutzen, denn so leicht lassen sich die Gespenster nicht aufstöbern. Patrick Modiano Wenn man…

Klartext

Ich fürchte mich so vor der Menschen Wort. schrieb schon Rainer Maria Rilke. Sprachliches Arbeiten oszilliert stets zwischen Sagbarem und der Unmöglichkeit, die Welt mit Worten und Sätzen zu erfassen. Inwieweit soll Literatur „Klartext“ sprechen? Inwieweit wird die Materialität, der…

für rolf dieter brinkmann

Rolf Dieter Brinkmann will sich selbst immer wieder seine Leidenschaft gegen das Eingefahrene beweisen. Er will ja auch gar nicht fahren. Im Kampf um die Verwirklichung seiner Leidenschaft erhebt sich sein Werk (und kickt sofort den Stuhl hinter sich weg),…

snow white-girl

Augen im Spiegel. Prüft sie die Größe der Pupillen. Schwarze Riesenlöcher. Klafft ihr das Blau auseinander. Und die Kontaktlinsen: Auf die Fingerkuppen pfropfen. Das Auge mit Daumen und Zeigefinger aufspreizen. Die Iris saugt die hauchdünne weiße Folie an sich ran.…

:2= Verweisungszeichen zur Twitteratur

Vorbemerkung der Redaktion: Für das Projekt Kollegengespräche hat A.J. Weigoni einen Austausch zwischen Schriftstellern angeregt. Auf KUNO ist diese Reihe wieder aufgelebt. Nach dem Kollegengespräch über die Sparte Performance hat Sophie Reyer ihrerseits den Ball aufgenommen und zurückgespielt. Sophie Reyer:…

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  Noch   So lang sich zu fassen Dorn im rücken Pfeile an den Handgelenken so lang bis dich nichts mehr aufspießt wenn meine Fingerkuppen gegen deinen Nacken drücken bis die Worte heraus rollen wollen die sagen komm her so…

Referenzuniversum

Der Historismus stellt das ,ewige‘ Bild der Vergangenheit, der historische Materialist eine Erfahrung mit ihr, die einzig dasteht. Er überlässt es anderen, bei der Hure ,Es war einmal‘ im Bordell des Historismus sich auszugeben. Er bleibt seiner Kräfte Herr: Manns…

Die Erfahrung, Auszug

Als er nach Hause kam, zuckte sein linker Mundwinkel. Sie saß am Tisch, das Ultraschallbild zwischen den Fingern herum drehend. Sie starrte ins Leere. Betrachtete danach für einige endlose Momente die rote Glasvase, in deren Innerem kleine Tropfenformationen zu sehen…

Trauer ist subversiv

Was ist da unter dem Stein habe ich gefragt. Ein Körper, haben sie gesagt. Und warum die Kerzen? Für die Toten. Ach so. Ich habe genickt, die Hände in den Jackentaschen vergraben, die Nase unterm Ansatz des Rollkragenpullovers verkrochen. Verstanden…

Baby blue eyes

  (sagen wir: atemmoment / und du gehst über schwerelosigkeiten wie zufällig/ wühlen füße dir sand auf/ feingestäubtes das sich in der schweren luft verteilt und du perlst atem aus deinem mund der dir in den blick steigt/ luftanhalten sagen…

Miniatur

: die muschis der pinken blüten aufspringen du fingerst als wär nix in meinem gedächtnis.   *** Quelle: binnen von Sophie Reyer, Leykam Verlag, 2010.   Weiterführend → Ein Porträt von Sophie Reyer findet sich hier. In ihrem preisgekrönten Essay Referenzuniversum…

Marias, Auszug

habe sie nicht gewusst wohin mit ihrer verzweiflung oder das ist zumindest die stimme die übrig blieb/ den mundtod weitergeben an das was aus der gebärmutter raus/ und ihr in eine welt geflutscht in der sie kein stimmrecht gehabt habe/…

Hängeherzhaar

Hängt mir doch das Haar auf. Bitte. Ich kann das Gewicht auf der Kopfhaut nicht mehr ertragen. Wie das zieht im Scheitel. Mir knickt fast der Nacken ab. Das Rückgrat lässt sich kaum noch gerade halten unter so einer Last.…

Märchenkönig

Ich bin der Märchenkönig und kein Frosch. Viel eher noch ein Schwan, Madame. Und hinter meinem Dachfenster rauscht ein Wasserfall. Dass ich viel lieber meine kleine Eichel in Knabenhintern oder Wagnerhintern steck, davon darfst du nichts wissen, Sisi. Schöne, rosa…

und sind so menschen

  : und sind so menschen. in genormten häusern. geformt aus worten, meinungen, bildern. was sich   herausschneiden läßt aus dem flimmerquadrat: und ist nicht die welt. und ist auch nicht   wahr. das leben in die zwangsjacken der abstraktion…

Epitaph – altägyptische Zaubersprüche

: Briefe an Tote. So wie die Großmutter.   Zwischen den Wänden dieser Wohnung kauert. Ein heller   Schatten, Schlachtmesserchen an den Handgelenken. Als wärn die Augen   Hacken guckt sie nach Außen. So aus sich   heraus. Die Wohnung,…

insektizid

Das Kind. Das Kind und die Kerbtiere. Das Kind krebst hinterm Haus rum. Ist das ein wuchernder Garten. Schilf. Torfiger Boden. Das Kind reißt Mohnblumen aus und zerfetzt sie mit den Händen. Es hat ein leeres Honigglas ausgewaschen, mit dem…

Miniatur

: der kahlrasierte schädel auf/ geknackt wie wassermelone on the road   *** Quelle: binnen von Sophie Reyer, Leykam Verlag, 2010.     Weiterführend → Ein Porträt von Sophie Reyer findet sich hier. In ihrem preisgekrönten Essay Referenzuniversum geht sie der…

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  Kugelmensch   Du bist der Knick zwischen Kinn und Brust in den sich mein Riss schlafen legt   Trostspur zerrinnt was bleibt ist Zersprungenes im Hinterkopf Nackendorn aus dem alten Atem gedrückt und ins Rückgrat hinein   Innen umfasst…

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  die dämmerung in ihren sandalen hast du heraus geschält so nebenher sie bemerkte die blicke erst in der mitte des tages   wann ist eine liebe zu spät     *** Weiterführend → Ein Porträt von Sophie Reyer findet…

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  Abschied   Liebevoll verknittert die rote Decke auf den knien der Großmutter   Kommt nicht mehr ruft die Erinnerung Namen als hohle Formen zurück schießen in den Bauch ein ohne Echo ausgetragen   Verschrumpelte Hagebutten in die Zitter Hand…

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  wir wurden betrogen   die einen fließen fort wie wasser die andern verhärten sich   manche machen sich flach wie luft manche rufen   hin und wieder gab es welche die haben auch gesungen sie sind jetzt verstummt  …

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  lästerndes vogelgezwitscher spielt mit uns zaumzeug   am morgen das blumen rosten: rotes verblüht   geköpfte gräser und beengende gegenstände aus luft   die blätterhauben der äste brechen vor uns ab: wir lassen alte träume (lasten) als drachen auf…

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  sonnenbrände sommerränder auf der erinnerung haut   hoffnung wir läuten deinen laut ein: ohne   worte     *** Weiterführend → Ein Porträt von Sophie Reyer findet sich hier. In ihrem preisgekrönten Essay Referenzuniversum geht sie der Frage nach, wie das Schreiben…

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  den Frost bringt der Wind zur Welt den Trost hält das Kind in den Händen das Blatt kann den Ast nicht zertanzen die sonne hat sich ins Meer verliebt während Formen einander spielgen das Krächzen des Kranichs das sich…

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  Aufbruch   Aus Eis wandere ich und weiter   Hinter mir verschmutzter Schnee vor mir zu einem Wolken Wasserfall verformt so verwandelt sich was wir im Rücken tragen   Ich wandere aus Eis   *** Weiterführend → Ein Porträt…

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  Frage   Nichts wird wo etwas immer nur ich sagt   Verzagt sein Erwartungen erhängen Wünsche abhacken   Neuwind Klingekind Asternart Sanftheit erfinden   denn wer wenn nicht wir     *** Weiterführend → Ein Porträt von Sophie Reyer…

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  die erde dreht sich schneller wenn laub   von den bäumen fällt hast du gelesen   der sturzflug der vögel stoppt   die rotation ab das blühen der   knospen bewegt innen ähnlich   ehrlich dreht sich im frühlings…

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  wir sind die papierdrachen die rotierenden toten   bewusstsein im vogelflug so ist das licht   spricht deine namen aus buchstabiert sie als blätter rauschen   auf den ahnungslosen rücken einer frau die einen kinderwagen schiebt:   wir  …

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  fazit in die liebe gekrallt: falsch gemacht     *** Weiterführend → Ein Porträt von Sophie Reyer findet sich hier. In ihrem preisgekrönten Essay Referenzuniversum geht sie der Frage nach, wie das Schreiben durch das schreibende Analysieren gebrochen wird. Vertiefend zur Lektüre…

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  nachkommen nacktkommen   benommen sein   vom verlust der gesunden   grenze       *** Weiterführend → Ein Porträt von Sophie Reyer findet sich hier. In ihrem preisgekrönten Essay Referenzuniversum geht sie der Frage nach, wie das Schreiben durch das schreibende…

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  der Wind pfeift auf dem Flaschenhals der Schluchten die Sonne schreit auf die ausgebrannten Leiber Loch mit Flügeln aus dem es immer noch singt weil wir es tun wie der Wind: weiter, weiter.   *** Weiterführend → Ein Porträt…

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  Schweigen   Weil es leicht ging ich habe nichts gemacht ich habe dich nicht gefragt sprich nicht von Liebe zerdrück nicht das Licht mit Worten weg geht so schnell ein Augenblick wie ein ausgesprochener Satz von meinen Lippen verschwindet…

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  Abends   Faltet der Tag sein Licht zusammen Krimskrams und Knitter als Staniol wie Brote für Kinder zum Schulanfang in die Tasche legt sich alles wieder in die Nacht zu verschwinden     *** Weiterführend → Ein Porträt von…

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  Metamorphose   Wie Sand zerfällt der Zwang und strömt zur Freiheit hin   Wie Eis hält die Furcht dir den  Finger hin und wird süß wenn du dran leckst   Wie Tropfen sickert die Wut in den Bauch ein…

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  Einer   Nahes Nichts über die Knotenpunkte der Seele gestreut   Einer hat meine Stöpsel gezogen einer hat mir Knöpfe angenäht einer ging unter mich wie ein Kind in Sonnenblumenfelder geht um sich lachend zu verstecken   Einer blieb…

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  Paradigmenwechsel   Seit du verfärbe ich mich von Weiß zu Rot zu Herz kenne mich nicht mehr   aus Breiten       *** Weiterführend → Ein Porträt von Sophie Reyer findet sich hier. In ihrem preisgekrönten Essay Referenzuniversum geht sie der…

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  Klarstellung   Allein ist wieder vom Platz aufgestanden   als Einsam und bleibt in der Atemspur hängen:   All     *** Weiterführend → Ein Porträt von Sophie Reyer findet sich hier. In ihrem preisgekrönten Essay Referenzuniversum geht sie der Frage nach,…

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  Fragestellung und Antwort   Aschenhimmel: Falter umarm das unergründliche in uns   *** Weiterführend → Ein Porträt von Sophie Reyer findet sich hier. In ihrem preisgekrönten Essay Referenzuniversum geht sie der Frage nach, wie das Schreiben durch das schreibende Analysieren gebrochen wird.…

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  Hoffnung   Auf die Hand vertraut hingehalten im Wort   das sagt ich zähl mit dir die Atemzüge bis jeder davon  sein Gesicht zurück hat das sagt   versprochen     *** Weiterführend → Ein Porträt von Sophie Reyer…

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    dass du das Land überrollst dass du die Angst zusammen faltest dass dein Blick wie ein blitz ist dass dein Atem die Höcker der nacht umbläst dass du die Köpfe abreißt dass du das Denken abbeißt dass du…

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      Räumung   Ich lasse eine Stelle aus für dich   dass das Herzrasen seine Dichtigkeit ausbreiten kann   und leg sie ans Licht   *** Weiterführend → Ein Porträt von Sophie Reyer findet sich hier. In ihrem preisgekrönten…

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    Fortschritt   Sie sprachen von Fortschritt: früher war es das Kreuz heute ist es der Container in der wüste   Sie sprachen von Fortschritt: früher scherte man Haare heute schert man Menschen   Sie sprachen von Fortschritt: früher…

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Frag mich nicht wo das Licht ist und leg es zum Wort: Dichter dichten im Dunkel *** Weiterführend → Ein Porträt von Sophie Reyer findet sich hier. In ihrem preisgekrönten Essay Referenzuniversum geht sie der Frage nach, wie das Schreiben durch das schreibende…