Archiv: März 2013

Über der Menschen weitverbreitete Stämme

31. März 2013
Von
Über der Menschen weitverbreitete Stämme

Über der Menschen weitverbreitete Stämme herrschte vor Zeiten ein eisernes Schicksal mit stummer Gewalt. Eine dunkle, schwere Binde lag um ihre bange Seele – Unendlich war die Erde – der Götter Aufenthalt, und ihre Heymath. Seit Ewigkeiten stand ihr geheimnißvoller Bau. Ueber des Morgens rothen Bergen, in des Meeres heiligem Schooß wohnte die Sonne,...

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eines tages ende

30. März 2013
Von
eines tages ende

  die tage sind so elend zugestellt mit abwasch ungeputzten schuhn laß abend werden; morgen wird es von allein laß die nacht auf fliederflügeln kühl durch alle fenster wehen der tag zieht weiter und davon anderswo vielleicht ersehnt im krähenfedermantel kommt die nacht mit rascheln und steckt in ihre großen taschen alles: das prangen...

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Parcour der letzten Dinge

30. März 2013
Von
Parcour der letzten Dinge

Wie lange wollen wir noch leben, wie lange sind wir noch wach, wie könnte es anders sein, wie besser, wie wahr, wer hat darüber nachgedacht, bis zuletzt, wo ist das Letzte, wer schleicht durchs Haus? Es ist dunkel, und ich denke an Andenken, ich schwenke von Furcht zu Tadel, ich senke, gäbe es kein...

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Luftaufnahme

28. März 2013
Von
Luftaufnahme

Der Hungertuchpreisträger Thomas Suder arbeitet an Objekten und Bildern. Sein Thema ist die dialektische Beziehung zwischen organischen, also eher rundlichen Formen und Strukturen wie z.B. das menschliche Gehirn, und dem was ebendieses an höchst unorganischen Formen hervorbringt, um in der angeblich erlebten geordneten Realität letztendlich wiederum einen Anreiz für das Gegenteil zu erdenken. Die...

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„Anderssein“ und „Echte oder virtuelle Welten“

27. März 2013
Von
„Anderssein“ und „Echte oder virtuelle Welten“

Jugend-Literatur-Wettbewerb Nordrhein-Westfalen 2013 Die rheinisch-bergische Autorenvereinigung „wort & kunst e.V.“ schreibt zum zweiten Mal einen Jugend-Literatur-Wettbewerb aus. Gesucht werden Kurzgeschichten, Erzählungen, Satiren, Essays und/oder Gedichte. „Anderssein – Chance oder Schande?“ ist für die Altersgruppe der 13- bis 15-Jährigen  als Thema vorgegeben. Es kann dabei um Außenseiter gehen, die häufig ausgegrenzt, verprügelt, verhöhnt, verleumdet werden und...

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Pop im Zustand der Mumifizierung

26. März 2013
Von
Pop im Zustand der Mumifizierung

Nachdem die Kraftwerker im Rahmen ihrer Selbstkanonisierung die ihre acht elektronischen Alben in der Düsseldorfer Kunstsammlung aufführten (KUNO kommentierte), gibt es nun eine David-Bowie-Ausstellung im Victoria & Albert Museum in London. Neben zahlreichen Kostümen aus Bowies Fundus sind bei diesem Rückblick auf das vertonte Borderline–Syndrom Petitessen der Vergangenheit versammelt. Es ist erschreckend, wie das...

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Pusztaranger

26. März 2013
Von
Pusztaranger

Die Kulturjournalistin Agnes Szabó gewährt auf FREITAG einen bestürzenden Einblick in die ungarische Kulturszene, die von Viktor Orbáns Regierung radikal bereinigt wurde: In den Theatern sitzen seine Lakaien, Filme werden nicht mehr produziert, Fernsehen und Radio sind gleichgeschaltet: Die Fidesz-Politik zerstört alles, was nicht denkt wie sie. Tausende Fernsehjournalisten landeten auf der Straße, weil...

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Snow’s Lecture

25. März 2013
Von
Snow’s Lecture

Cambridge, 1959 Man könnte die Menschen in zwei Klassen einteilen, notierte Heinrich von Kleist, in solche, die sich auf eine Metapher und in solche, die sich auf eine Formel verstehen. Das war zwar schon damals keine neue Erkenntnis, doch hatte sie zu jener Zeit noch keinen politischen Impetus und war nicht Gegenstand von Diskursen....

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Erbsengruß

24. März 2013
Von
Erbsengruß

Bis gegen halb vier morgens hatte er im Bett gelegen, wach, unendlich müde, sich von einer Seite auf die andere gedreht, hatte auf dem Bauch gelegen und war letztlich nach hartem Kampf auf dem Rücken, ganz plan liegend, eingeschlafen. Gedanken waren Herrn Nipp durch den Kopf gestiefelt, wie Armeen, hatten ihre verwüstenden Spuren hinterlassen,...

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Das Hungertuch

23. März 2013
Von
Das Hungertuch

  wird verliehen in der Martinskirche, Linz am Rhein / Am Totenborn 5 / 53545 Linz am Rhein am 23. März 2013 ab 16.00 Uhr An: Swantje Lichtenstein, Lyrik Pyrolator, Musik Eun-Sik Park, Choreographie Salon Atelier, Künstlergruppe Begleitet durch eine Ausstellung zum Thema „Hungertuch“ von Roland Baege, Anne Bekker, Katrin, Eßer, Stefan Gutsche, Haimo...

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Das Hungertuch für Bildende Kunst 2013 geht an die Künstlergruppe Salon Atelier

22. März 2013
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Das Hungertuch für Bildende Kunst 2013 geht an die Künstlergruppe Salon Atelier

  Die Künstlergruppe Salon Atelier: aus Dortmund erhält in Anerkennung ihrer künstlerischen Arbeit das Hungertuch für Bildende Kunst 2013 Auch in Zeiten der globalen Unsicherheit haben Künstlergruppen eine lange Tradition. Von den Expressionisten über die Surrealisten bis hin zu Tendenzen in der Land-Art raufen sich immer wieder ein Haufen unterschiedlichster Künstler zusammen und grenzten...

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Das Hungertuch für Musik 2013 geht an den Pyrolator

21. März 2013
Von
Das Hungertuch für Musik 2013 geht an den Pyrolator

  Pyrolator aus Berlin erhält in Anerkennung seines Lebenswerks das Hungertuch für Musik 2013   Das Wort „Pyrolator“ assoziiert zuerst technoides. Es ist jedoch in keinem Nachschlagwerk zu finden. Füttert man ein bekanntes Online-Lexikon, so wird man weitergeleitet zu Kurt Dahlke: „Er ist Mitbegründer des Schallplattenlabels und Musikverlages Ata Tak (mehr als 150 Veröffentlichungen...

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O.T.

21. März 2013
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  Wohin mit dem Sprudel? Aus dem Grillquell mit den fünf Fontänen aus dem Wasserlabyrinth aus dem Schenkelbrunnen aus dem Öltanker aus dem Erdbeerfeld aus dem Überfluss aus dem Tröpfcheninfekt den Tiefausläufern den Wetterlagen den Wirbelstürmen den drei Damen die Rosensuppe löffeln unter dem Näpfchen liegt der Hund begraben die Pipelinebegrenzung die Ichauflösung die...

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Das Hungertuch für Literatur 2013 geht an Swantje Lichtenstein

20. März 2013
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Das Hungertuch für Literatur 2013 geht an Swantje Lichtenstein

  Swantje Lichtenstein aus Köln erhält in Anerkennung ihres lyrischen Werks das Hungertuch für Literatur 2013   In sich gekehrt, um sich der Welt zu öffnen. Lyriker versuchen mit ihren Werken immer wieder den eigenen Geist und die eigenen Gesten, mit der Materie zu verbinden, sich selbst in die vier Jahreszeiten und die vier...

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Widerstandsnester gegen den Sprachmüll

20. März 2013
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Widerstandsnester gegen den Sprachmüll

Die pathetische Ankündigung zum zum Welttag der Poesie nimmt den Mund sehr voll: Widerstandsnester gegen den Sprachmüll. Poesie, so die Versanstalter, ist Sprachkunst in konzentrierter Form. Sie schafft neue Ausdrucksmöglichkeiten und gibt uns Worte, wo die Worte fehlen. Sie dekonstruiert Sprache dort, wo sie missbraucht, banalisiert oder abgenutzt ist, und reinigt sie vom Sprachmüll....

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Das Hungertuch für für Choreographie geht 2013 an Eun-Sik Park

19. März 2013
Von
Das Hungertuch für für Choreographie geht 2013 an Eun-Sik Park

  Eun-Sik Park aus Korea erhält in Anerkennung ihrer künstlerischen Arbeit das Hungertuch für Choreographie 201   Die Welt ist Bühne, die Bühne ist Welt, das wissen wir seit Calderón, Shakespeare & Co. Das Theater ist die Urkunst der menschlichen Gattung. Schon früh hat die Menschheit Theater gespielt, um die Götter milde zu stimmen,...

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Aufmunternde Nachrichten von beschädigten Leben

18. März 2013
Von
Aufmunternde Nachrichten von beschädigten Leben

In dem Satz, dass die Welt aus den Fugen sei, steckt zumindest die Behauptung, dass die Welt einmal gefügt war. Aber das war sie nie, von Anfang an zeigt sie sich als Gegenüber, mit dem man irgendwie verbunden ist. Man ist sein Teil und ist es nicht. Und die Frage der Orientierungslosigkeit, ist eine...

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märchen und sagen

17. März 2013
Von
märchen und sagen

 jacob grimm (1785 bis 1863) und wilhelm grimm (1786 bis 1859) schrieben in ihrer >Vorrede< zur sammlung >Deutsche Sagen<: »Das Märchen ist poetischer, die Sage historischer; jenes stehet beinahe nur in sich selber fest, in seiner angeborenen Blüte und Vollendung; die Sage, von einer geringern Mannigfaltigkeit der Farbe, hat noch das Besondere, dass sie...

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meine Frau malt auch

17. März 2013
Von
meine Frau malt auch

Im März ist die Künstlergruppe “Salon Atelier” aus Dortmund zu Gast in der Werkstattgalerie »Der Bogen. Obwohl die Mitglieder über ganz Deutschland verteilt leben, finden sie immer wieder zu beeindruckenden und mutigen Ausstellungs- und Kunstprojekten zusammen. Zuletzt konnte man die Konzeptausstellung aus Installation, Video und Performance “Rombergland” im Torhaus des Rombergparks in Dortmund sehen....

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Nur ein bißchen Kino

16. März 2013
Von
Nur ein bißchen Kino

  Die meisten Esser lassen ihren Nachtisch stehen. Die älteren Männer sehen entschlossen aus, aber nicht zuversichtlich. Die Hände der Frauen streichen jetzt ständig über Kinderscheitel. Plötzlich gibt es mehr Kinderscheitel in der Stadt als je zuvor. Die Physiker rechnen mit allem.   Kommissionen werden gebildet. (Wo kommen die Schlangen her?) Komisch, es gibt...

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Das Raue – Aufbrüche auf ungebahnte Wege

15. März 2013
Von
Das Raue – Aufbrüche auf ungebahnte Wege

Ein barocker Dichterwettstreit, die Dichtergruppe um Arno Holz, Fragmenttexte von Angelika Janz. Marino griff bewusst über den verbindlichen stilistischen Kanon hinaus und befreite die Zeichen von Ihrer Bindung an den sachlichen Gehalt. Die Eigenstofflichkeit der Zeichen beginnt sich vorlaut in den Sinn einzumischen, die Laute führen seltsame Tänze auf … Von den Zeitgenossen wurde...

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Wir gedenken Chinua Achebe

14. März 2013
Von
Wir gedenken Chinua Achebe

„Schriftsteller bieten keine Rezepte. Schriftsteller bereiten Kopfschmerzen.“ Chinua Achebe (1930-2013) Er wurde als der „Vater der modernen afrikanischen Literatur“ bezeichnet. In Romanen, Essays und Gedichten befasste sich Chinua Achebe mit dem Leben in Afrika – und dem Bild, das sich Europäer und US-Amerikaner davon machen. 2002 wurde er mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels...

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Da lachen nicht nur die Hühner

13. März 2013
Von
Da lachen nicht nur die Hühner

In Zeiten, in denen sich die Ent-Sinnlichung der Dinge bis hin zu ihrem vielleicht baldigen Verschwinden vollzieht (Glaser am 05.01.2013 in Kulturnotizen), kann eine revoltierende Hühner-Menschen-Gemeinschaft als Helden und Anti-Helden eines Romans amüsierter Aufmerksamkeit sicher sein. Diese Gemeinschaft lebt und agiert in einem nur noch durch militärische Macht gestützten, ultra-normativen Staat, dessen nieselpriemelige Vertreter...

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From outer space

12. März 2013
Von
From outer space

Natürlich spielt der Titel des Gedichtbandes von Markus Hallinger »Das Eigene« da­rauf an, dass das, was jemand sein Eigenes nennt, den anderen das Fremde ist. Und aus dieser Vorstellung speist sich auch mein Inter­esse an diesem Band, denn er führt mich in Gegenden, die ich nur vom Hören­sagen kenne. Wenn Hallinger nämlich ganz bei...

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Der Dude

11. März 2013
Von
Der Dude

Fünfzehn Jahre nach dem Start des Film schreibt Ashley Fetter im Atlantic über den fortgesetzten Kult um „The Big Lebowski“ und zitiert aus einem Esssay Andrew Rabins, der den Film auf religiöse Motive untersuchte: Lebowski repeatedly frames the Dude as a contemporary Jesus. Beyond the obvious similarity of hairstyle, the Dude also twice assumes...

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Die Mona Lisa des Medienzeitalters

11. März 2013
Von
Die Mona Lisa des Medienzeitalters

Steve McCurrys bekanntestes Foto ist das des Afghanischen Mädchens. In dem Flüchtlingslager Nasir Bagh gelang ihm 1984 das Portrait eines jungen Mädchens mit intensiv grünen Augen und dem löchrigen, karmesinroten Schal um den Kopf geht auch heute noch als Sinnbild des westlichen Asienbildes durch: arm, hilfsbedürftig, aber emotional. Die plakative Wirkung dieses Fotos ist...

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Hitler als Romanfigur

11. März 2013
Von
Hitler als Romanfigur

Diesen Wiedergänger gibt’s mehrfach in diesem Jahr, schreibt Anne-Catherine Simon in der Presse: In Frankreich erschien gerade Dolfi et Marilyn, ein Roman über einen Hitler-Klon. Und  Walter Moers wirbt für sein Filmprojekt Adolf, die Nazisau. Er will die abendfüllende Verfilmung seiner bekannten Hitler-Comics per Crowdfunding, also mittels Internet-Spendenaktion, finanzieren. Und vor wenigen Wochen ist...

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Exposed

11. März 2013
Von
Exposed

Die Ausstellung Bryan Adams – Exposed zeigt zum ersten Mal in Deutschland einen umfassenden Querschnitt der Fotoarbeiten des Kanadiers. Der sagt über  seine fotografische Arbeit: Ich glaube, wenn man jeden Tag immer wieder dasselbe tut, wird man es irgendwann über – man wird müde. Wenn man das Szenario ab und an ändert, ist das...

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Die menschliche Stimme als universelles Instrument

10. März 2013
Von
Die menschliche Stimme als universelles Instrument

In Unbehaust II begleitet der Komponist Frank Michaelis die Schauspielerin Marion Haberstroh auf einer Introspektion. Die klanglichen Improvisationen spiegeln die Verunsicherungen der dargestellten Figur. Es ist eine elektronische Komposition von geringer harmonischer Komplexität, die sich im Rahmen einer modalem Tonalität bewegt und Dissonanzen sparsam verwendet. Das polyrythmische Element ist repetetiv. Michaelis verwendet ein einfaches Grundmuster und variiert ständig...

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uräus-Handpresse ∙ Revisited

10. März 2013
Von
uräus-Handpresse ∙ Revisited

Mit dem Namen uräus-Handpresse verbinde ich in erster Linie die Künstlerbuch-Almanache, die Verleger und Drucker Hans-Ulrich Prautzsch in den 1990er Jahren herausgegeben hat. Der bislang letzte Band der Reihe, Brecht gewidmet, wird an anderer Stelle in diesem Buch kurz vorgestellt. Das Gedichtbeispiel, das ich aus dem Brecht-Almanach ausgewählt habe, stammt von A. J. Weigoni, dessen poetisches...

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Brotlose Kunst

9. März 2013
Von

Das Spannende an der Lyrik sei, dass diese fast keinen Marktwert hätte, hat der Psychoanalytiker und Essayist Adam Phillips kürzlich gesagt. Künstlern kann man „unlautere“ Motive in Form einer erwarteten finanziellen Belohnung unterstellen. Lyriker schreiben Gedichte aus dem einzigen Grund, dass sie es wollen. Der schwedische Künstler Karl Holmqvist hat sich nun in die...

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Rosenmund und der Nörgler

8. März 2013
Von
Rosenmund und der Nörgler

Ich puste mit meinem Rosenmund hymnenweiche Zuckerwolken, Qualm sagst du, sei ungesund, es solle doch mein Welterglühen nicht an Zigaretten untergehen. Siehst du nicht, den fliederfarbenen Mutualismus aus dieser Blüte gepaart mit meinem Rauch in dieser zartgefärbten Welt in Regenbogenfarben, Tropfen glitzern in der Sonne, brechen das Licht, das Blau verschmilzt mit dem Weiß...

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Ich sehe dich

7. März 2013
Von
Ich sehe dich

Ich sehe dich in tausend Bildern, Maria, lieblich ausgedrückt, Doch keins von allen kann dich schildern, Wie meine Seele dich erblickt.   Ich weiß nur, daß der Welt Getümmel Seitdem mir wie ein Traum verweht, Und ein unnennbar süßer Himmel Mir ewig im Gemüthe steht. Weiterführend →  Poesie ist das identitätsstiftende Element der Kultur, KUNOs...

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Kleine Gedichtlehre

6. März 2013
Von
Kleine Gedichtlehre

  Es ist gar nicht so schwer, ein Gedicht zu schreiben. Zuerst drücken Sie auf den grünen Knopf, dann auf den gelben, der sich neben dem grünen befindet. Sobald das rote Lämpchen über den beiden Knöpfen aufleuchtet, ziehen Sie den Hebel an der rechten Oberkante nach unten. Nun warten Sie einige Sekunden auf einen...

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Literaturclub Düsseldorf

5. März 2013
Von
Literaturclub Düsseldorf

Der Literaturclub Düsseldorf präsentiert im März Lou A. Probsthayn,  einen Initiator und Literator, der seit Jahren vielfältig im  literarischen Kosmos agiert. Einerseits hat er bislang bereits 12  Romane und eine große Anzahl von Kurzgeschichten publiziert,  andererseits arbeitet er seit vielen Jahren ebenso an den  performativen Anteilen der Literatur und  veranstaltet Lesungen wie  den „Literatur-Quickie“,...

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Keine Karos

4. März 2013
Von
Keine Karos

Jedes Mal, wenn er im Herrengeschäft stand, dort nach den ihm passenden Klamotten suchte, er wusste meist schon vorher, was das Richtige wäre, musste er feststellen, dass dort neben dem obligatorisch etwas tuntigen Verkäufer auch immer eine Verkäuferin herumlief. Die ersten paar Mal hatte ihn das noch etwas verwundert, denn wer hat schon mal...

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Manchmal muss man die Dinge anders rücken

3. März 2013
Von
Manchmal muss man die Dinge anders rücken

Wer möchte nich einmal einem Künstler über die Schultern sehen und dabei zuschauen, wie ein Bild entsteht. Haimo Hieronymus hat ein anschauliches Beispiel in Netz gestellt. Sehen Sie selbst.

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Lichtenstein: A Retrospective

3. März 2013
Von
Lichtenstein: A Retrospective

„In den Unvollkommenen Bildern geht die Linie über das Rechteck des Gemäldes hinaus, als ob ich den Rand irgendwie übersehen hätte. In den Vollkommenen Bildern endet die Linie am Rand. Die Grundidee ist, dass man irgendwo auf der Linie ansetzen kann, ihr folgt, und wieder beim Ausgangspunkt ankommt.“ (Roy Lichtenstein über „Perfect/Imperfect“) *** Tate Modern:...

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gitterweb

3. März 2013
Von
gitterweb

Der Hungertuchpreisträger Thomas Suder arbeitet an Objekten und Bildern. Sein Thema ist  die dialektische Beziehung zwischen organischen, also eher rundlichen Formen und Strukturen wie z.B. das menschliche Gehin, und dem was ebendieses an höchst unorganischen Formen hervorbringt, um in der angeblich erlebten geordneten Realität letztendlich wiederum einen Anreiz für das Gegenteil zu erdenken. Die...

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singt leide leide leide

2. März 2013
Von
singt leide leide leide

Mit Rauhtier verlässt der Lyriker Bert Strebe die kostbare Nische der bibliophilen Sammlereditionen. Nach Zwischenwasser (1999) und Katzenlicht (2002), beide verlegt von Eric van der Wal (Bergen /Holland), macht der vorliegende Band Strebes poetisches Werk jetzt einem größeren Leserkreis zugänglich: es gilt, eine überfällige Entdeckung zu machen. Ein Großteil der Gedichte aus den beiden...

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Wie kann das sein

1. März 2013
Von
Wie kann das sein

  Wie kann das sein: dass man das halbe Leben lang für etwas kämpft und dann telefoniert der Nachbar auf dem unteren Balkon alles kaputt, mit ganzer Stimme.   Tatsächlich vermisse ich plötzlich eine von diesen Müttern, die da nur im Hintergrund flackern. Nachts im Licht der Sterne machen sie ihre Stickereien an fremden...

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In eigener Sache

Das Magazin Kulturnotizen (KUNO) reflektiert entstehende Kunst, Musik und Poesie + Online-Archiv. Mehr Informationen.

630 – Buch/Katalog-Projekt

Mit den Vignetten definierte A.J. Weigoni eine Literaturgattung neu. Die Novelle erscheint am 28.10. 2018 in der Umsetzung als Buch/Katalog-Projekt 630 (incl. Hörbuch) zur Ausstellung von Peter Meilchen in der Werkstattgalerie Der Bogen, Arnsberg.

Künstlerbücher

Zum Thema Künstlerbücher hier ein Essay. Vertiefend ein Kollegengespräch mit Haimo Hieronymus. Das Fotobuch Zyklop I erscheint im September 2018 in einer limitierten Auflage.

Ein Gesamtkunstwerk

Das lyrische Gesamtwerk von A.J. Weigoni im "Schuber"

Jeder Band aus dem Schuber von A.J. Weigoni ist ein Sammlerobjekt. Und jedes Titelbild ein Kunstwerk! KUNO fasst die Stimmen zu dieser verlegerischen Großtat zusammen.

Ohrenzwinkern

Coverphoto: Leonard Billeke

Die Germanistik erweist sich dem Rundfunk gegenüber als schwerhörig. Dieser „déformation professionelle“ entkommt die Reihe MetaPhon. Hier sind Facetten der multimedialen Kunst zugänglich.

Twitteratur

Ein Essay über die Literaturgattung Twitteratur. – Poesie ist ein identitätsstiftende Element unsrer Kultur, lesen Sie auch KUNOs poetologische Positionsbestimmung.

Rückspiegel

Edition Das Labor

Die ausführliche Chronik des Projekts Das Labor lesen sie hier. Eine Übersicht über die in der Edition realisierten Künstlerbücher, Bücher und Hörbücher finden Sie hier.