die haut zernarbt vom licht verbirgt die brust
und schorf um schorf entwachs ins dunkel ich
faß hand fuß und gesicht die wangen selbst
und fingerkuppen mir vertraut nicht mehr
der mund bleibt offen starr wollt ich den tag
noch spürn die kruste müßt vom leib
greif ich das messer setz ichs an ritz ich das fleisch
zur probe mir schiebt sich ein schorf ins blut
das wieder narbe wird die ich beschauen kann
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Eine Vorschau auf: Holger Benkel: kindheit und kadaver.
Weiterführend → Eine Rezension des ersten Gedichtbandes von Holger Benkel finden Sie hier.
→ In einem Kollegengespräch ergründeln Holger Benkel und A.J. Weigoni das Wesen der Poesie – und ihr allmähliches Verschwinden. Das erste Kollegengespräch zwischen Holger Benkel und Weigoni finden Sie hier.
Essays von Holger Benkel, Edition Das Labor 2014 – Einen Hinweis auf die in der Edition Das Labor erschienen Essays finden Sie hier. Auf KUNO porträtierte Holger Benkel die Brüder Grimm, Ulrich Bergmann, A.J. Weigoni, Uwe Albert, André Schinkel, Birgitt Lieberwirth und Sabine Kunz.