Blog Archiv

Was bislang im Lebensverdopplungsversuch geschah

1. Januar 2015
Von

Re:kurs = Von A wie Auge über F wie Fälschung bis Z wie Zoom; die unvollkommene Rekonstitution eines Mash–ups. Es finden sich Zitate, Verweise, gleichsam aus fernen Welten und Epochen in den Abbildungen. Jenseits kultureller Codes löst die Verbildlichung ein überwältigendes Gefühl existenzialistischer Entfremdung aus. Die Möglichkeit eines sinnhaften Erkennens der Welt selbst wird...

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was bisher geschah:

1. Januar 2015
Von

wir lagen schon tief in der macchia während wort halden heute hallen wollen wiederholungen krachen. ziehen schachtel sätze sich neue kleider an. aller anfang ist zwang zum klang sagt das klavier. dringlichkeit geht in den hirnen spazieren: begeisterungs prinzip           ***   Weiterführend → Ein Porträt von Sophie Reyer findet...

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Aufblende

26. Dezember 2014
Von

  Zwin \ Kern / sprachDeflo\ration: weisse Sicht \ Scheibe des Fern \ Seh \ Apparats / schwarzes, }aufReizEnd langsam{ – nach unten sink \ Endendes – Kunststoff \ kabel / begleitet von einer Summ \ Sirr \ SchnellLaufen, den Ode an: das Frequenzband vom = Ende & / oder Anfang der Skala /...

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Abspann:

26. Dezember 2014
Von

  Auswüchse und Verzweigungen spuren in dieses Spüren aus. Magersüchtige Monster machen   einen auf Macht Missbrauch, sind zittrig schöne Scheusale nur noch aus Augen und Haut.   Verkrallte Hände der Sirenen in deinem Haupthaar, Haupthirn: Follow me.       ***   Weiterführend → Ein Porträt von Sophie Reyer findet sich hier. In ihrem...

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Das Erhabene des Profanen

19. Dezember 2014
Von

  Vertraute Bild– und Formfindungen. Die Ursprünge der Motive stammen aus einem banalen Zusammenhäng: der Mustermappe eines Stuhlkatalogs. Gebrauchsgegenständlichkeit. In der Übertragung des Korbgeflechts als Siebdruck auf Alu–Dibond erfahren die Motive eine unerwartete Komparation, nicht die Kunst einer entleerten Ideologie, sondern die eines trivialisierten Pluralismus. Das Maschenwerk bietet eine Spielfläche für die Tönung. Vorteilhaft...

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Das Profane

19. Dezember 2014
Von

Wahnhaftes Komakind bist du, narkotisiert.   Alles von deinen Schatten abgeschrieben. Die Welt treibt dich ab. Da sind so   Strahlen, die von deinen Augen ausgehen: X rays. Sie   reichen aus. Bitte greif mich bloß nicht an. Ich kann dich durch einen Apparat in der Wand   beobachte. Big Brother. Ich presse deine...

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Verdunsten in Schleierschwaden

12. Dezember 2014
Von

Ein roter Pegasus wendete unlängst sein Haupt. Einem aufstrebendem schwarzen Ballon zu, dessen Tentakeln sich gerade eben vom Boden gelöst haben. Kein Korb für Mitfahrer. Zurück wird eine staunende Menge bleiben; ausserhalb des Bildausschnitts, in einem Flimmer, den man auch für eine Fata–Morgana halten könnte… Eine Schichtung, die in der Transpiration spürbar ist. Spuren....

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Wir fordern:

12. Dezember 2014
Von

  Transporthaken für die Angst.       ***   Weiterführend → Ein Porträt von Sophie Reyer findet sich hier. In ihrem preisgekrönten Essay Referenzuniversum geht sie der Frage nach, wie das Schreiben durch das schreibende Analysieren gebrochen wird. Vertiefend zur Lektüre empfohlen, das Kollegengespräch :2= Verweisungszeichen zur Twitteratur von Sophie Reyer und A.J. Weigoni zum Projekt...

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varianz der armut.

5. Dezember 2014
Von

keine rahmung: on the run. wie entkommt man dem lager. und wo liegt die sprengkraft, die luminanz.     ***   Weiterführend → Ein Porträt von Sophie Reyer findet sich hier. In ihrem preisgekrönten Essay Referenzuniversum geht sie der Frage nach, wie das Schreiben durch das schreibende Analysieren gebrochen wird. Vertiefend zur Lektüre empfohlen, das...

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Variation und Thema, die Zeichnung

5. Dezember 2014
Von

  Mittig ein Balken. Ein tiefes erdiges Siena. Ein Balken, der das linke vom rechten Gesichtsfeld trennt. Zur Rechten zwei Quadrate. Diese wiederum unterteilt in Dreiecke. Diesen wiederum verschiedene Farben zugeordnet. In der oberen Hälfte teilen sich Kobaltblau und Grün das gleichschenklige Rechteck. Im unteren Teil bestehen die Hälften aus einem dunklen Dunkelgrau und...

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Das ist die letzte Dystopie:

29. November 2014
Von

  Wie du sie mit deiner Depression erpresst, ein Modellbild über das Realbild schiebst Realitätsverlust en Miniature. Alle Spiegelsysteme tun dir jetzt weh, du schließt dir selbst deine Löcher, Nasenbluten. Wer die Angst nicht in Kauf nehmen will, blüht eben anders. Lügst du. Lagerst dich aus. Auch das ich ist nichts als ein Achsensprung....

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Achsensprung

29. November 2014
Von

  Die zuweilen orientierungslose Fleder Frau Maus schafft sich eine bildmächtige Behausung. Doch, wie sich die Poesie dieser Femme fragile ein Überall sucht, drängt sich das Leben mit seiner konkreten Formensprache in das Jederzeit eines Bildes. Grundstürzend reduziert auf sein Wesentliches wird jedes Ding charmant, erst in der Nähe zum Einfachen gestaltet sich jede...

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Phototrophys

21. November 2014
Von

Der insistierende Blick der Fleder Frau Maus, forschend. Ihre Kamera, ein Wahrheitsautomat. Sie bildet nicht ab, zeichnet mit Licht. Tastet Raum / Zeit / Landschaft nach Anmutsmustern ab, und inszeniert in einem Gestaltungsfeld = imaginäre Ansichten blühender Landschaften. Sequenzen. Die Erinnerung des vorherigen Bildes wirft = den Schatten auf das Nächste. Schnitte. Das Prinzip...

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Sisi–Syndrom.

21. November 2014
Von

  Mach ein Foto von der Krankheit. Immer noch nicht Auf die Turmspitzen der inneren Ruhe gestiegen. Wo alles zusammen fließt: Balkonzimmerchen. Hintereingang einer Anti– Anorexie. Sie hat einen Pakt mit der Kreide geschlossen, jetzt höhlen die Augen ihr das Gesicht aus. Aufschlag der Masken, Schichten Umbrüche. An meinen Haaren möcht ich sterben.  ...

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Schrille gegen

14. November 2014
Von

 die Stillen. Der Kopf ist eine Drehleier. Da fällt es über den Blick. Ein blauer Schleier, ausgerippt an den Enden. Das Gurren der Tauben am Balkon erzählt von einem Tod. Und wenn ihr wiederkommt, rief ich. Sie sagten, sie wüssten von nichts. Aus den Decken wuchs Schimmel, wimmelten Glasfäden. Schwindel: Zu einer Atem Pause...

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Stadtlandschaften

14. November 2014
Von

Flüchtender Blick. Zerhackte Sichtweise. Geschnitten im Takt des Verkehrsstroms. Schlieren. Das Erschliessen von Farb–Räumen. Eine Fremde in der Vertrautheit entdecken. Arbeiten, die Male des 20. Jotthades tragen, Konstruktionen bergen und damit die Funktionalität blossstellen. Architextur. Obwar sich keine Figuren durch diese Räume bewegen, sich keine Gruppen auf diesem Platz sammeln – könnte es doch...

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“Tauchet ein, tauchet ein, der Maler macht die Wände fein.”

7. November 2014
Von

  Monochrom mecklenburgisches Winterblau. Zwanglos zufälliger Zugriff auf: Blaue Blumen. Die Überwältigung der Sinne – durch das Ideal. In einen Raum hineingreifen. In die Räumlichkeit eingreifend. Dieses Wirkungsfeld bricht über die Farbe auf. Scheintüren markieren einen Übergang. Das Acryl bezeichnet die Höhe der Nische. Bilder ausschwitzen. Farbe abtropfen lassen. In Acryl giessen. In rohen...

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Eintauchen. Bauch Weh

7. November 2014
Von

haben von der Begrenzung: Into the frame. Spielt Facebook Therapeutin. Macht das Hirn einen auf Schnecken Checker. Liebe ist nichts als ein Mauslklick. Nicht. Das Leben links liegen gelassen. Entleerung @cetera.       ***   Weiterführend → Ein Porträt von Sophie Reyer findet sich hier. In ihrem preisgekrönten Essay Referenzuniversum geht sie der Frage...

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Windverblasen sind wir

30. Oktober 2014
Von

Treibgut gegen die Bilder die sie auf uns projizieren als ging es um Siege. Sind Kotschlinge. Kriechen im Dreck. Nie wieder Reflektor spielen. Krähenfüße kringeln sich im Hirn zu Krallen aus:   Zahnrad der Enttäuschungs Mechanik wird aus gelacht. I am not a baby face barby doll.       ***   Weiterführend →...

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Leuchtkästen

30. Oktober 2014
Von

  Von hinten kommendes Licht. Spielfläche auf Plexiglas. Zwei unterschiedliche Lichtquellen treffen = aufeinander. Zwischen Licht und Schatten wechselt die Intensität der Farben, so scheint es. Farbräume gestalten eine Bildarchitektur im Spannungsfeld zum architektonischen Raum. Weithin sichtbar leuchtet im öffentlichen Raum auf dem Dach der Landesbank ein Bildobjekt = Illuminierter Reflektor – Malerei auf...

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Wie erfassen? Wie sehen? Wie erkennen?

25. Oktober 2014
Von

Trugschluss im Traumschloss. Ordnung scheint das halbe Leben zu sein. Wer Ordnung hält, ist nur zu faul zum Blues… Auf der Fahrt durch die Stadt warnt uns das Autoradio vor dem neuen Verkehrsleitsystem. In einer Mischung aus Irritation und Faszination starrt man auf den Symbolwust wissenschaftlicher Bücher. Die Methode, der Welt eine Struktur zu...

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Wie: Sie versteht nicht mehr warum aufstehen.

25. Oktober 2014
Von

  Lehnt meerspurig neben sich. Hört dem Wind nach. Die Verbissenheit abgetragen, die Sehnsucht ausgelacht. Sie hat sich satt, sie ist müde. verschiebt die Ränder des Tages nach außen, bis es wieder Schlafenszeit ist. Der Schaltkreis der Gedanken wird nicht mehr ernst genommen. Die Unversehrtheit der kichernden Frauen schlägt Fäuste in ihrem Bauch. Sie...

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Die Galerie der Täuschungen

18. Oktober 2014
Von

Risse. Mörtel. Eine Wand. Ein Bild. Wimpern. Augen. Davor = ein Blick. Ein weiterer… Einblick: ganz genau dort weiter oder besser doch noch einmal zurückspulen und unter die Zeit–Lupe nehmen, jene Einzelbildschaltung, präzise das, dann allerdings längst, Vergangene zum wiederholten Male um Schamhaaresbreite abtasten, in der verzögerten Vergrösserung, den schweisstriefenden Porenkratern, jener kollektief bewussten...

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Hirnrissiges, Sekret. Was ist

18. Oktober 2014
Von

wir minus ich. Der Wahnsinn hat das Sagen. Verschwörungs theorien sind wie: Durchfall. Abtransport der Träume als   Beziehungs Hülsen. Permanentatmung ging verloren was blieb war die Pornographie der Bilder. Sie sagte immer nur: Ich.       ***   Weiterführend → Ein Porträt von Sophie Reyer findet sich hier. In ihrem preisgekrönten Essay Referenzuniversum...

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Summertimeblues

10. Oktober 2014
Von

  Projektionsflächenblass, fast schon todessehnsüchtig = Verquarzte Tage gehen unter im Nachtalp qualmender Schlote. Trunkende Stunden gurgelnd sich selbst\redend durch den Flaschenhals.       ***   Weiterführend → Ein Porträt von Sophie Reyer findet sich hier. In ihrem preisgekrönten Essay Referenzuniversum geht sie der Frage nach, wie das Schreiben durch das schreibende Analysieren gebrochen...

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Wer will schon

10. Oktober 2014
Von

    intim und diskret sein. Schirmt die   Legebatterie Leben uns vom Bezugnehmen ab: Wirtschaftswachstum   Weiber Wrack knickt ein. Es gibt eine Prämie für die   Kaputten, ist Hochkonjunktur in den Hirnen der Depressiven. Na   Have fun.       ***   Weiterführend → Ein Porträt von Sophie Reyer findet sich hier....

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Twitteratur # 3

4. Oktober 2014
Von

  @Queen–of–the–Biomacht#Megaherzallerlippste, Briefmarkenmenschen mit ‘nem Zacken aus der Krone liefern eine papierne Argumentation. Papier raschelt in ihrem Mund. Spucke reicht für die Gummierung. Stempel drauf. Botschaft abgeben¡       ***   Weiterführend → Ein Porträt von Sophie Reyer findet sich hier. In ihrem preisgekrönten Essay Referenzuniversum geht sie der Frage nach, wie das Schreiben...

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Die Wiederbelebung der Angst

4. Oktober 2014
Von

  Wer kann sie widerlegen. Allein sein, Armklammern,   Luftpost und Turbinenlärm in den Gehrin Windungen. Ich bin ein Versuchslabor für   meinen guten alten Brustgurt Angst. Bin ich seine Laderampe oder anderer   Atem Klein Kram. Ansonsten: Zweckfrei, Zungenkuss mit der Existenz.       ***   Weiterführend → Ein Porträt von Sophie...

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klack klack machen die panik attacken im

26. September 2014
Von

    hinter hirn. eine angst lässt sich nicht kacken. wir aber tanzen/ totem tiere/ in stanzen. fuck the system. spielen kitsch kühe/ hybrid viecher/ wort klon/ doppel bande mit plüsch ohren: into       ***   Weiterführend → Ein Porträt von Sophie Reyer findet sich hier. In ihrem preisgekrönten Essay Referenzuniversum geht sie...

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Klangmaterial für eine Konsonantenschlacht

26. September 2014
Von

  Klack \ Klack \ Klackattack. / Komm Kugel vollende den Donner_app_laus. Fernseh\dis/Tanz mit dem Täufer und ersauf im Geweihwasser = Queen of the Biomacht. Schlussendlich rise&phall für ein Pseudo anonym = Pym? Dein Literatatuareg über Doppelbande       ***   Weiterführend → Ein Porträt von Sophie Reyer findet sich hier. In ihrem preisgekrönten...

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Seelenkonglomerat:

19. September 2014
Von

  Und Atmen nicht vergessen. Längst alle Verbrechen aus gefressen. Solidarisch mit der Agression der anderen immer ICH WARs sagen. Oder auch: Sirenenserver´s Suicide. Die Ringe unter den Augen wachsen sich zu schwarzen Löchern aus. Manga girl goes Zeit Zonen driftn. Aber Anna log als sie sagte sie hat keine Zeit. Thin spirations und...

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Gleichgewichtsautomat

19. September 2014
Von

  Atemzug für Atemzug. Schachmattes murmeln. Schwarz schlägt weiss. Krähenfüsse legen sich nachdenklich in Falten. Zeitreise durch die verrostete Mechanik einer Spieluhr. Federn auf = dem Sprung. Zahnräder stehen still. Abermals alles auf Anna\Log¡       ***   Weiterführend → Ein Porträt von Sophie Reyer findet sich hier. In ihrem preisgekrönten Essay Referenzuniversum geht...

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worüber wir nicht reden

12. September 2014
Von

können sollen wir darüber schreiben/ die wirbelsäulen der worte halten tages strukturen aufrecht wenn das hirn in der feedback schleife fest hängt sind die satz strukturen halte seile sprühen die photonen der phonetik funken: loop des sonnen wortes/ schilf in der wind haar harfe & so on       ***   Weiterführend →...

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Let’s talk about text, baby!

12. September 2014
Von

  Erörtern wir das ortlos gewordene Individuum in den Splittern eine verzweifelt fragmentarischen Suche nach = Sinn¡ Die hypermodernen Menschen sind gefangen in der Feedback–Schleife, erproben die Methode des Social Engineering und betrachten Loops beim Vordringen der Kybernetik in den Cyperspace. Sinnlichkeit wird zur Sonne einer sich immermehr entfernenden You2pie.       ***...

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Komplizen einer Weltwahrnehmung

5. September 2014
Von

  Die Sprache = beim Wort genommen. Orale Poesie = durch die Kehle gespült. Die wahren Geschichten bleiben immer unter der Zunge verborgen. Und kommen nie aus dem Mund heraus. Bücher wenden sich von uns ab, kehren uns den Rücken zu, stauben ein und versiegeln damit die Zeit¡       ***   Weiterführend...

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mit knöpfen schlafen

5. September 2014
Von

rauch in den augen sand lichtverschmutzung heißt mein pegelstand heute: epilepsie einer angst.       ***   Weiterführend → Ein Porträt von Sophie Reyer findet sich hier. In ihrem preisgekrönten Essay Referenzuniversum geht sie der Frage nach, wie das Schreiben durch das schreibende Analysieren gebrochen wird. Vertiefend zur Lektüre empfohlen, das Kollegengespräch :2= Verweisungszeichen zur...

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Nonamedropping = kurze Referenzen

29. August 2014
Von

  Nüchternes Procedere des Entzauberns. In einer Übertragung der hypermodernen Menschen auf die globalisierte Gesellschaft wird jedes Lebewesen zur Maschine; Mensch = Temperatursensor. Jedermann wird über ein elektrisches Thermometer reguliert; diese Welt ist von Temperaturfühlern bevölkert, die eine gesellschaftliche Überhitzung vermeiden sollen, um Räume für eine angst– und verwertungsfreie Zusammenarbeit zu schaffen. Klangdehnung =...

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ich bin ein flächenbrand ohne

29. August 2014
Von

ränder man band mir die hände   ab die gewänder der augen schraubten sich fest.   abschaben und beschiffen. ich stand in der bauchdecke des   regenbogens und höhlte die fracht ausm himmel heraus, da wo   hoffnung nistet. wo sich das offene nicht mehr staut. scheiß in die tage   geschmiert sein. queen...

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Das Marmor

22. August 2014
Von

Tier trägt die Titten   baumelnd am Ober Leib so alabaster,   baby. Albedo in allen Gewässern: wie   gelähmt die Schwung Federn in den Seuche Seen   des Materialismus na have fun, swanflew.   Swineflew. Fly, die, fly.       ***   Weiterführend → Ein Porträt von Sophie Reyer findet sich hier. In...

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Biodeterminismus

22. August 2014
Von

  Kofferworte aufschnappen lassen = Queen of the Biomacht, be my necessary angel. Lass uns in der Kommunikation einen Sprachkosmos ab\bilden, der jenseits von Moralphilosophie Strukturen und Sinngehalte zwischen Sprache und Spreche aufbricht. In der künstlichen überlebt die wirkliche Welt nur als Mythos¡       ***   Weiterführend → Ein Porträt von Sophie...

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Mega/ Manga/ Herz:

16. August 2014
Von

  Durch die Disziplinierung des Körpers und die Regulierung der Bevölkerung entsteht ein neues Recht, sagen wir: Das Recht auf Leben \ das Recht auf Gesundheit \ das Recht auf Sexualität. Fazit: Neue Kämpfe werden heute hier ausgetragen, sagen wir: Die Friedensbewegungen, die Frauenbewegung, die Schwulen– und Lesbenbewegung. Anderssein ist die neue Arbeit an...

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Twitteratur # 2

16. August 2014
Von

  @Queen–of–the–Biomacht#Unbesitzbare, das Netz hat unser Denken verändert, und damit auch die Poesie. Dichtung ist immer ein Suchen, Versuchen, Verzweifeln, Irren und Überformen… Mit der Arbeit am Computer ist der Text weich geworden, man mag nimmer aufhören mit den Überschreibungen. Der virtual reality ist die reale Virtualität der Poesie allemal vorzuziehen. Die Maschinen haben...

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In eigener Sache

Das Magazin Kulturnotizen (KUNO) reflektiert entstehende Kunst, Musik und Poesie + Online-Archiv. Mehr Informationen.

630 – Buch/Katalog-Projekt

Mit den Vignetten definierte A.J. Weigoni eine Literaturgattung neu. Die Novelle erscheint am 28.10. 2018 in der Umsetzung als Buch/Katalog-Projekt 630 (incl. Hörbuch) zur Ausstellung von Peter Meilchen in der Werkstattgalerie Der Bogen, Arnsberg.

Künstlerbücher

Zum Thema Künstlerbücher hier ein Essay. Vertiefend ein Kollegengespräch mit Haimo Hieronymus. Das Fotobuch Zyklop I erscheint im September 2018 in einer limitierten Auflage.

Ein Gesamtkunstwerk

Das lyrische Gesamtwerk von A.J. Weigoni im "Schuber"

Jeder Band aus dem Schuber von A.J. Weigoni ist ein Sammlerobjekt. Und jedes Titelbild ein Kunstwerk! KUNO fasst die Stimmen zu dieser verlegerischen Großtat zusammen.

Ohrenzwinkern

Coverphoto: Leonard Billeke

Die Germanistik erweist sich dem Rundfunk gegenüber als schwerhörig. Dieser „déformation professionelle“ entkommt die Reihe MetaPhon. Hier sind Facetten der multimedialen Kunst zugänglich.

Twitteratur

Ein Essay über die Literaturgattung Twitteratur. – Poesie ist ein identitätsstiftende Element unsrer Kultur, lesen Sie auch KUNOs poetologische Positionsbestimmung.

Rückspiegel

Edition Das Labor

Die ausführliche Chronik des Projekts Das Labor lesen sie hier. Eine Übersicht über die in der Edition realisierten Künstlerbücher, Bücher und Hörbücher finden Sie hier.