Leiser Ton

 

Kein Zeichen frei von Wunsch,

nicht ohne Ahnung je ein Blick;

du hörst nur eine Stimme,

die betören kann – woher geschickt

 

auch immer. Erhalte dir den leisen Ton,

der ohne Worte klingt und wirkt;

er wiegt dich still und ungesehn –

und so du schwingst, kann er vergehn.

 

 

 

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Weiterführend → Eine Würdigung von Jürgen Diehl finden Sie hier. Hören Sie auch die Hommage an Jürgen Diehl auf MetaPhon.

→ Die Redaktion blieb seit 1989 zum lyrischen Mainstream stets in Äquidistanz.

→ 1995 betrachteten wir die Lyrik vor dem Hintergrund der Mediengeschichte als Laboratorium der Poesie

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→ 2015 fragen wir uns in der Minima poetica wie man mit Elementarteilchen die Gattung Lyrik neu zusammensetzt.

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