Sie beobachtet sich selbst

Sie beobachtet sich selbst, ohne sich beobachtet zu fühlen. ER beobachtet sie, ohne sich dabei beobachtet zu fühlen. Jemand beobachtet die beiden, wobei er dem Trugschluss der Selbstbeobachtung verfällt. Er vergewissert sich des Aussichtspunktes, von dem aus er die beiden als SPIEGEL SEINER SELBST vermutet. Der Aussichtspunkt ist das A uns O, der Extrakt all derer, die an der beobachtenden Aussicht aktiv oder indirekt beteiligt sind Der Aussichtspunkt ist der Ipunkt, von dem aus gesehn i nicht i ist und das doch, auch ohne ihn, da wäre: unbestimmt, ungestillt. Die Überhöhung als Aussichts- und somit Ipunkt findet sich ja überall, festestes Zeichen Überschrift, von dort aus kann Jemand immer beobachten, das Beobachtbare setzt den PUNKT ins Recht. 

***

fern, fern von Angelika Janz, KUNO 2019

Weiterführend →

Lesen Sie auch das Kollegengespräch, das A.J. Weigoni mit Angelika Janz über den Zyklus fern, fern geführt hat. Vertiefend ein Porträt über ihre interdisziplinäre Tätigkeit, sowie einen Essay der Fragmenttexterin. Ebenfalls im KUNO-Archiv: Jan Kuhlbrodt mit einer Annäherung an die visuellen Arbeiten von Angelika Janz. Und nicht zuletzt, Michael Gratz über Angelika Janz‘ tEXt bILd

Post navigation