Eine Erinnerung an Peter Ebner

 

Ich glaube, wir haben uns bei einer PEN-Veranstaltung in den frühen Achtzigerjahren kennengelernt. Eine Zeit lang hatten wir engeren Kontakten, trafen einander öfter bei verschiedenen Veranstaltungen. Er hat viele Romane geschrieben und publiziert. Dem Roman „Schnee im November“, in dem er Schubert in den letzten Tagen vor seinem Tod beschreibt, habe ich eine ausführliche essayistische Rezension gewidmet, die in der Kulturzeitschrift „Morgen“ publiziert worden ist. Ich habe ja eine große Affinität zu Schuberts Musik, seine „Winterreise“ gehört zum Standartrepertoire meines Musikhörens. So konnte ich mich auch gut in diesen Roman von Peter Ebner einlesen und einfühlen. Und das Buch hat mich auch auf meinem Weg zum Verständnis von Schuberts Persönlichkeit, seiner Schicksalhaftigkeit und seiner Musik ein Stück näher gebracht.

 

 

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Schriftstellerbegegnungen 1960-2010 von Peter Paul Wiplinger, Kitab-Verlag, Klagenfurt, 2010

Wiplinger Peter Paul 2013, Photo: Margit Hahn

Weiterführend → KUNO schätzt dieses Geflecht aus Perspektiven und Eindrücken. Weitere Auskünfte gibt der Autor im Epilog zu den Schriftstellerbegegnungen.
Die Kulturnotizen (KUNO) setzen die Reihe Kollegengespräche in loser Folge ab 2011 fort. So z.B. mit dem vertiefenden Kollegengespräch von A.J. Weigoni mit Haimo Hieronymus über Material, Medium und Faszination des Werkstoffs Papier. Druck und Papier, manche Traditionen gehen eben nicht verloren.