Albena

31. Mai 2015
Von

Wind in den Gehäusen des Schlafs – auf den Bergen

Über der Schwarzen, der nördlichen Salz-See,

Dein sanfter Atem, der eben Schlaf braucht, von

Der Mühsal in der nördlichsten Eb’ne verfügt.

 

Verzagt flattert das Licht in den Schluchten, wo der

Tinnef sich mit der Volkskunst vermischt; in

Vielfältigen Ähren flittern die Marken im Schilf

Der Gedanken, die eine Türkin auskehrt.

 

Das Hinterland wacht über die Geheimnisse und

Schätze, dem Wandler bleibt der Traum und die Gischt,

Die den Stolz der geduldigen Völker ernährt

Und eine Ahnung nur von den wirklichen Reich-

 

Tümern schürt. Die Kinderschar spielt, rauh, in der

Brandung, die kahl und schneckenlos ist. Dein

Blick geht ins Land, wo die Bergklöster sind: du aber

Kehrst am Abend in dein Beton-Paradiso zurück.

 

***

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