
Photo: Tomas Suder
Die Produktion „The Vera Strange Tapes“ zeigt eindrucksvoll die kreative Synergie zwischen A.J. Weigoni, Frank Michaelis, Thomas Suder, Helga Dürr und Sylvie Masczyk. Suder, bekannt für seine innovative Herangehensweise an audiovisuelle Projekte, bringt in die Zusammenarbeit seine Expertise ein.
Weigoni und Michaelis bringen ihre Erfahrung in der musikalischen Komposition und Soundgestaltung ein. Durch diese musikalischen Beiträge wird die emotionale Tiefe der Geschichte verstärkt. Die Kombination von Suders visueller Erzählweise und Weigonis akustischem Feingefühl schafft eine multisensorische Erfahrung, die die Zuschauer in die Welt von Vera Strange eintauchen lässt.
A.J. Weigoni, Frank Michaelis, Thomas Suder, Helga Dürr und Sylvie Masczyk haben bei der Entwicklung von Charakteren und Szenarien eng zusammengearbeitet, was zu einer harmonischen Balance zwischen Bild und Ton führt. Ihre respektvolle Kommunikation und das gegenseitige Vertrauen ermöglichen innovative Lösungen und kreative Entfaltungen. Letztlich ist „The Vera Strange Tapes“ nicht nur ein Produkt individueller Fähigkeiten, sondern ein Zeugnis der Kraft von Kollaboration in der Kunst, die neue Dimensionen eröffnet.
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the vera strange tapes, Tanztheaterstück von A.J. Weigoni, Frank Michaelis, Thomas Suder, Helga Dürr und Sylvie Masczyk, 1989

Wie das englische Wort lyrics (für Liedtext) verrät, basierten die antiken Vorläufer der Popmusik auf Texten, die zu den Klängen der Lyra vorgetragen wurden. Tonmeister Tom Täger hat das 1989 produzierte Tape the last pop-songs (vom DAT) digital remastered. Frank Michaelis und A.J. Weigoni haben die Energie und die Einfachheit von Pop genutzt, um komplexere Emotionen auszudrücken. Es ist beeindruckend, wie unbekümmert sie Stile, Genres und Ausdrucksmittel mischen. So entsteht eine intermediale Literatur, Poetry slams und Songtexte werden als künstlerische Artefakte wahrgenommen, die es mit ‚klassischer‘ Literatur aufnehmen kann. Sie hören ein Denkspiel über Pop, das selbst Pop ist, weil es Pop als körperverwandelndes Medium versteht und Popgeschichte als Mediengeschichte. MetaPhon präsentiert in der Reihe Revisited einen Rückblick auf „The Best Of Jugendsünden“.