Man han isch ne dicke Kopp

Covermotiv der Karnevalssingle „Man han isch ne dicke Kopp“. Photo: Anja Roth

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Man han isch ne dicke Kopp, Karnevalssingle von Max und Moritz, aka Frank Michaelis und A.J. Weigoni, feat. Marion Haberstroh in der Rolle der Littly Anny Fanny. instant-music, Düsseldorf 1989

Pressestimmen → „Original Rheinischer Rap trifft hier auf Blasmusik und Satire. Eine der schönsten Mundartsingles überhaupt.“ (Mekka Conserveci) – „Das Wort Kult reicht hierfür nicht aus.“ (Deutschlandfunk) – „Der Bastard im Kopf, wer kennt das nicht, aber musikalisch so richtig auf den Punkt gebracht haben das erst Max und Moritz… Wie trist und langweilig wäre die Welt, gebe es zum Beispiel die Single Man han isch ne dicke Kopp nicht.“ (WDR1, Graffiti)

Weiterfühend → Dem Begriff Trash haftet der Hauch der Verruchtheit und des Nonkonformismus an. In Musik, Kunst oder Film gilt Trash als Bewegung, die im Klandestinen stattfindet und an der nur ein exklusiver Kreis nonkonformistischer Aussenseiter partizipiert. Dieser angeschmutzte Realismus entzieht sich der Rezeption in einer öffentlichen Institution. Constanze Schmidt beschreibt den Weg von Proust zu Pulp. Lesen Sie auch den Artikel Perlen des Trash über 25 Jahre Gossenhefte und das Vorwort zu Trash-Piloten von Heiner Link. Ebenso verwiesen sei auf Trash-Lyrik.

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