Schlagwort: Jens Pacholsky

Wie man im Rheinland ein anderer wird, um derselbe zu bleiben

Ein geschriebenes Wort ist die köstlichste Reliquie. Henry David Thoreau In seinem bis hinter das „tolle Jahr“ 1848 – in den deutschen Vormärz zurückgreifenden Roman – erzählt A.J. Weigoni von den rheinischen Umbrüchen. Einfache Antworten liefert er keine, auch nicht…

Der VerDichter

Die Aura der Poesie ist nicht allein zwischen Buchdeckeln gut aufgehoben. A.J. Weigoni erlag der Faszination des Mediums Radio in seinen Kindertagen, als der Rundfunk zu einem Zauberinstrument des Wortes wurde, zur akustischen Probebühne der Poesie, zum Atem der Vernunft.…

Zum unbehausten Menschen · Revisited

Als Nietzsche vor über einhundert Jahren den Tod Gottes proklamierte, erschuf er die Sinnleere des Lebens wie auch die Eröffnung ganz anderer Freiheitsräume, als wir bis dato kannten. Seitdem durchirrt die Menschheit diese Räume und verliert sich. Im Zeitalter der…