{"id":96909,"date":"1998-05-27T00:01:11","date_gmt":"1998-05-26T22:01:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=96909"},"modified":"2022-02-27T17:52:48","modified_gmt":"2022-02-27T16:52:48","slug":"ragout-a-la-baragan","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1998\/05\/27\/ragout-a-la-baragan\/","title":{"rendered":"Ragout \u00e0 la B\u0103r\u0103gan"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>F\u00fcr Horst Samson<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Schweine gez\u00fcchtet in Nischen den Grauzonen<br \/>\nder Planwirtschaft<br \/>\nwaren seit geraumer Zeit besonders gefragt<br \/>\nvor den Feiertagen vermehrten sich auf wundersame<br \/>\nWeise<br \/>\ndie Brat- und Leberw\u00fcrste in den Kellergeschossen<br \/>\ndes Kombinats f\u00fcr industrielle Fleischverarbeitung<br \/>\nverschwanden<br \/>\nfast ausnahmslos in den Speisekammern der Armen<br \/>\nvor Ort<br \/>\noder jener die zuf\u00e4llig in der Gegend zu tun hatten<br \/>\noder gezielt ihre Eink\u00e4ufe hier machten<br \/>\n(nirgendwo in Zentral- oder S\u00fcdosteuropa gab es einen solchen<br \/>\ngeometrischen Ort an dem man sein Zelt<br \/>\nh\u00e4tte aufschlagen k\u00f6nnen<br \/>\num sich seiner mehr oder weniger voraussehbaren<br \/>\nHerkunft<br \/>\nzu r\u00fchmen<br \/>\nbei so viel frischem Fleisch Schuhen mit Ledersohlen amerikanischen Zigaretten<br \/>\nein echter Schwarzmarkt wie zu Zeiten des Krieges<br \/>\nbehaupteten<br \/>\ndie Alten \u2013 wer h\u00e4tte ihnen widersprechen k\u00f6nnen?)<br \/>\nes traf sich dass wir mit Fotos richtig Geld gemacht<br \/>\nhatten<br \/>\nnun (endlich?) in den Augen der Leute wer waren (und<br \/>\nselbst?) uns ein Schwein (na und?) kaufen<br \/>\nund dem Ritual<br \/>\nseiner letzten irdischen Dienstleistung beiwohnen<br \/>\nkonnten<br \/>\nanstelle eines anderen war der Z\u00fcchter der Metzger<br \/>\nwas wir nicht wissen konnten gleichzeitig der Deportierte deshalb unsere<br \/>\nVerlegenheit<br \/>\n(die Brennnessel mehr als zwei Meter hoch verbiss<br \/>\nsich in den ungehobelten Dielen)<br \/>\n\u201eund lege dich nicht mit den Leuten an sie sind<br \/>\nanst\u00e4ndig<br \/>\ndie Nachbarin hat sie geschickt\u201c so in etwa begr\u00fc\u00dfte<br \/>\nuns sein Weib<br \/>\nlauthals um ihn zu ermahnen<br \/>\n\u201egut dass sie uns keine Krankheit auf den Hals<br \/>\ngeschickt hat\u201c \u201eguten Tag\u201c \u201eeinen guten \u2013 ha? Kommunist der Herr? gut zu wissen<br \/>\nwenn ich das Schwein schlachten soll oder Securist? vielleicht Pope?<br \/>\nGott m\u00f6ge mir verzeihen\u201c so das gesunde Lachen<br \/>\neines Mannes<br \/>\nder sein Lebtag mit einem anderen verwechselt<br \/>\nworden war<br \/>\n\u201eihr m\u00fcsst sein Krakeelen verstehen denn neulich<br \/>\ntauchte da einer auf<br \/>\n\u00fcbernachtetet in der Schulbibliothek h\u00f6rte sich im<br \/>\nDorf um<br \/>\nund nach einer Woche hatten wir die Gendarmen am<br \/>\nHals\u201c<br \/>\n\u201ewenn du mir mit L\u00fcgerei kommst schlachte ich dir<br \/>\ndas Schwein nicht<br \/>\nmich haben schon ganz andere zu hintergehen<br \/>\nversucht\u201c<br \/>\nes traf sich, dass das Schwein ein sehr starkes Herz<br \/>\nhatte<br \/>\nes r\u00f6chelte gut zehn Minuten man konnte meinen<br \/>\nes wolle sein Blut aus der \u00fcbervollen Sch\u00fcssel<br \/>\nmit dem abgeplatzten Email saufen<br \/>\n\u201eMitternacht war vorbei mehr als ein B\u00fcndel durften<br \/>\nwir nicht<br \/>\nmitnehmen schreit nicht herum ihr weckt sonst die<br \/>\nNachbarn<br \/>\nselber schuld wenn ihr nicht leben wolltet wie sie<br \/>\nwir erschie\u00dfen euch wie &#8230;\u201c<br \/>\n\u201ebist du Kommunist?\u201c dem Schwein war pl\u00f6tzlich die Lust<br \/>\nauf Blut vergangen es streckte dreimal die Beine von<br \/>\nsich<br \/>\nwie um sie sich zu vertreten und gab seinen Geist auf<br \/>\n\u201ewenn es ein Irrtum war wird es sich erweisen<br \/>\nwir wollen nur Gerechtigkeit<br \/>\nGleichheit<br \/>\nBr\u00fcderlichkeit\u201c<br \/>\n\u201ebist du Securist?\u201c<br \/>\ndie Borsten des Schweins waren abgesengt das Stroh<br \/>\nabgebrannt<br \/>\ndie Hunde der Nachbarn begannen verr\u00fcckt zu<br \/>\nspielen<br \/>\n\u201enoch am selben Morgen hat er sich in unserem Haus<br \/>\nbreit<br \/>\ngemacht in unseren M\u00f6bel unserem Bettzeug<br \/>\nnach einer Woche gab es kein Huhn mehr im Hof<br \/>\nkeinen Tropfen Schnaps oder Wein mehr im Keller<br \/>\nsein Ruf als Wohlt\u00e4ter hatte sich rasch<br \/>\nherumgesprochen\u201c<br \/>\n\u201ebist du vielleicht doch Pope?\u201c der Anblick des<br \/>\nSchweins<br \/>\nwar unertr\u00e4glich geworden der mit Widerwillen<br \/>\ngekippte<br \/>\nSchnaps begann seine Wirkung zu zeigen<br \/>\n\u201ees war schwer zu beweisen aber der Irrtum<br \/>\nbewahrheitete sich<br \/>\naus dem Haus aber kriegte ihn niemand mehr raus<br \/>\nder Staat hatte es ihm \u00fcberschrieben das Gericht es<br \/>\nbest\u00e4tigt<br \/>\n\u201eoder h\u00e4ltst du dem Kerl die Stange der seit einem<br \/>\nMonat so herumredet<br \/>\nman aber nicht wei\u00df ob f\u00fcr uns oder f\u00fcr die dort oben<br \/>\nf\u00fcr gescheit halten die sich alle hol sie der Teufel\u201c<br \/>\nder Kopf des Schweines verschwand pl\u00f6tzlich<br \/>\nseine Hinterbeine schickten sich zu einer Himmelfahrt an<br \/>\ndie Haken in den Sehnen schienen Auftrieb<br \/>\nzu bekommen von irgendwoher die dicke Kette das Spreizholz<br \/>\ndas irgendeinen Abstand bewahren sollte<br \/>\n\u201ezum Gl\u00fcck ist er ein H\u00fcne von Mann\u201c \u201esag doch<br \/>\nendlich wer dich mir auf den Hals gehetzt hat\u201c der Anblick des Schweins wurde mehr oder weniger<br \/>\nertr\u00e4glicher<br \/>\n\u201edas hat er auch hoch gekriegt.\u201c<br \/>\n\u201ees kommt doch nicht ausgerechnet einer zu mir<br \/>\nnimmt meine H\u00e4nde meine Nerven meine Energie<br \/>\nin Anspruch mir nichts dir nichts\u201c das Schwein nahm<br \/>\nimmer mehr die Gestalt an wie wir die St\u00e4dter der<br \/>\nzweiten<br \/>\nGeneration es kannten den Ger\u00fcchen von Knoblauch<br \/>\nPfeffer<br \/>\nrotem Paprika fehlte nur noch der Beigeschmack von<br \/>\nGer\u00e4uchertem<br \/>\n\u201ean fr\u00fcher reicht das nicht heran, nie und nimmer\u201c<br \/>\n\u201evielleicht hat der Herr Fotograf dich zuf\u00e4llig zu mir<br \/>\ngeschickt<br \/>\nobwohl ich\u2019s nicht glaube, er ist \u00fcber beide Ohren<br \/>\nbei mir verschuldet\u201c die W\u00fcrste lagen brav<br \/>\nzusammengerollt<br \/>\nauf der gehobelten Tischplatte die Heerschar von<br \/>\nKatzen<br \/>\nfasste erneut Mut<br \/>\nbekam aber nicht viel ab<br \/>\nauch der streunende Hund<br \/>\nhatte nicht mehr Gl\u00fcck<br \/>\n\u201ebesser so\u201c<br \/>\n\u201eich habe denen die zu mir gekommen sind gesagt<br \/>\n\u2013 nur abwarten<br \/>\nwegen der Schweine werden eines Tages auch<br \/>\ndie anderen<br \/>\nin meinem Hof auftauchen keiner kommt davon \u2013 von Anfang an<br \/>\nhab ich es ihnen prophezeit nur glauben wollte mir<br \/>\nkeiner\u201c<br \/>\nein Huhn von den Ger\u00fcchen bet\u00e4ubt schnappte sich<br \/>\nein St\u00fcck<br \/>\nSchwarte nach drei Schritten jedoch flogen schon<br \/>\ndie Federn<br \/>\nmit erstarrten Augen schaute es dem kauenden Hund<br \/>\nzu<br \/>\n\u201ewarum sich noch immer giften\u201c<br \/>\n\u201emir reicht es schon, es ihnen ins Gesicht zu sagen<br \/>\num den Rest<br \/>\nhat sich wer zu k\u00fcmmern\u201c die mit Salz gepuderten Schinken und<br \/>\nSpeckseiten ergingen sich in Umarmungen<br \/>\ndas Fass wird gleich gestrichen voll sein<br \/>\n\u201emanchmal packt es ihn einfach er wei\u00df selbst nicht<br \/>\nwas\u201c<br \/>\n\u201edu meinst die Russen haben es wieder<br \/>\ndurchgegeben<br \/>\nder steckt doch mit denen unter einer Decke weil<br \/>\nsie ihm drohen<br \/>\nsonst h\u00e4tte doch niemand etwas davon geh\u00f6rt<br \/>\nwir opfern<br \/>\nmal wieder bisschen was f\u00fcr ein Ragout \u00e0 la B\u0103r\u0103gan<br \/>\ndas ist mir von den f\u00fcnf Jahren geblieben nicht viel aber immerhin\u201c<br \/>\ndie Haken und die Kette begannen sich<br \/>\nzu langweilen<br \/>\ndiese Geschichte hatten sie bestimmt zum hunderten<br \/>\nMale geh\u00f6rt<br \/>\n\u201ewenn es nicht nur wieder so kommt dass wir<br \/>\ndie Last<br \/>\nwieder mal tragen m\u00fcssen\u201c<br \/>\n\u201eein paar haben sich versammelt<br \/>\nvielleicht reicht das f\u00fcr ein Dekret oder zwei um<br \/>\nunserem Dasein<br \/>\nden sch\u00f6nen Schein zu verleihen\u201c der Tisch war<br \/>\nabger\u00e4umt<br \/>\nhei\u00dfes Wasser sp\u00fclte ihn Zentimeter um Zentimeter<br \/>\n\u201ewir k\u00f6nnen doch nicht schon wieder von vorne<br \/>\nbeginnen\u201c<br \/>\n\u201ekomme was wolle heute abend schaue ich dort mal<br \/>\nvorbei\u201c<br \/>\nes roch nach Wermut wie im B\u0103r\u0103gan (woher hatte das jetzt<br \/>\nschon wieder jemand?)<br \/>\ndie Katzen und Hunde der Nachbarn wehklagten<br \/>\nschon wieder<br \/>\nbekamen ein St\u00fcck Speck das in den Dreck gefallen<br \/>\nwar<br \/>\nbekamen Fl\u00fcche zu h\u00f6ren einen Maisstengel<br \/>\nnachgeworfen<br \/>\neinen Stein oder was sonst gerade zur Hand war<br \/>\nein Fotoalbum von einem anderen Ende der Welt<br \/>\nmachte am Tisch die Runde und der kleine Kessel<br \/>\naus Gusseisen mit dem Ragout<br \/>\nes war<br \/>\nder 15. Dezember 1989 das blo\u00df<br \/>\num intakt und wie es sich geb\u00fchrt<br \/>\ndas scharfe Ged\u00e4chtnis wachzuhalten an jene Zeit<br \/>\ndie wir zweifellos anders nicht h\u00e4tten verbringen<br \/>\nk\u00f6nnen<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Cannes, Mai 1998<\/em> (\u00dcbersetzung:\u2008 Johann Lippet)<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">* * *<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-101074\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Traian-Pop_FranciscaRicinski-e1645979018827.jpg\" alt=\"\" width=\"223\" height=\"300\" \/>Weiterf\u00fchrend<\/strong> <strong>\u2192<\/strong> Poesie z\u00e4hlt f\u00fcr KUNO zu den identit\u00e4ts- und identifikationstiftenden Elementen der Kultur, dies bezeugt der Versuch einer <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=25630\">poetologischen Positionsbestimmung<\/a>. Um den Widerstand gegen die gepolsterte Gegenwartslyrik ein wenig anzufachen schickte <span data-offset-key=\"d96ve-1-0\">Wolfgang Schlott<\/span><span data-offset-key=\"d96ve-2-0\"> dieses\u00a0 post-dadaistische <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2016\/02\/03\/handwerkliche-anleitungen-zur-ueberwindung-von-schreibblockaden\/\">Manifest<\/a>. Warum<\/span> Lyrik wieder in die Zeitungen geh\u00f6rt <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/10\/07\/der-dichtung-eine-bresche-schlagen\/\">begr\u00fcndete<\/a> Walther Stonet, diese Forderung hat nichts an Aktualit\u00e4t verloren. Lesen Sie auch Maximilian Zanders <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=5418\">Essay <\/a>\u00fcber Lyrik und ein R\u00fcckblick auf den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/01\/08\/lyrik-katalog-bundesrepublik\/\"><em>Lyrik-Katalog Bundesrepublik<\/em><\/a>, sowie einen Essay \u00fcber den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/12\/26\/lauschender-leser-und-redender-schreiber-2\/\">Lyrikvermittler<\/a> Theo Breuer. KUNO sch\u00e4tzt den minuti\u00f6sen Selbstinszenierungsprozess des lyrischen Dichter-Ichs von Ulrich Bergmann in der Reihe <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=27947\">Keine Bojen auf hoher See, nur Sterne \u2026 und Schwerkraft. Gedanken \u00fcber das lyrische Schreiben<\/a>. Lesen Sie ein <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=22835\">Portr\u00e4t <\/a>\u00fcber die interdisziplin\u00e4re T\u00e4tigkeit von Angelika Janz, sowie einen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=29450\">Essay<\/a> der <em>Fragmenttexterin.<\/em> Ein Portr\u00e4t von Sophie Reyer findet sich\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/10\/08\/von-sappho-zu-sophie\/\">hier<\/a>, ein Essay fasst das transmediale Projekt<em> \u201e<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/04\/14\/bi-textualitaet\/\">Wortspielhalle<\/a>\u201c <\/em>zusammen<em>. <\/em>Auf KUNO lesen Sie u.a. Rezensionsessays von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/06\/17\/beschwoerungszauber\/\">Holger Benkel<\/a> \u00fcber <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=15175\">Andr\u00e9 Schinkel<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/11\/12\/mit-deutschen-untertiteln\/\">Ralph Pordzik<\/a>,\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2018\/12\/20\/wohnraeume-der-poesie\/\">Friederike Mayr\u00f6cker<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/03\/19\/welten-gegenwelten\/\">Werner Weimar-Mazur<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/06\/26\/wohnraeume-der-poesie-2\/\">Peter Engstler<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=15177\">Birgitt Lieberwirth<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/08\/17\/der-grill-auf-der-hauswiese-der-welt\/\">Linda Vilhj\u00e1lmsd\u00f3ttir<\/a>, und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/09\/17\/rettungsversuche-der-literatur-im-digitalen-raum\/\">A.J. Weigoni<\/a>. Lesenswert auch die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/05\/16\/verseschmied-und-lyrikfischer\/\">Gratulation<\/a> von Axel Kutsch durch Markus Peters zum 75. Geburtstag. Nicht zu vergessen eine Empfehlung der kristallklaren Lyrik von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/01\/19\/die-lyrikerin-ines-hagemeyer\/\">Ines Hagemeyer<\/a>. Diese Betrachtungen versammeln sich in der Tradition von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2000\/04\/04\/vauo\/\">V.O. Stomps<\/a>, dem Klassiker des Andersseins, dem <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2005\/09\/24\/erinnerungen\/\">Bottroper Literaturrocker<\/a> &#8222;Biby&#8220; Wintjes und Hadayatullah H\u00fcbsch, dem Urvater des <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1995\/06\/30\/wie-was-social-beat-ist-und-warum-und-warum-nicht\/\"><em>Social-Beat<\/em><\/a>, im KUNO-Online-Archiv. Wir empfehlen f\u00fcr Neulinge als Einstieg in das weite Feld der nonkonformistischen Literatur <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/04\/01\/nonkonformistische-literatur\/\">diesem Hinweis<\/a> zu folgen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr Horst Samson Schweine gez\u00fcchtet in Nischen den Grauzonen der Planwirtschaft waren seit geraumer Zeit besonders gefragt vor den Feiertagen vermehrten sich auf wundersame Weise die Brat- und Leberw\u00fcrste in den Kellergeschossen des Kombinats f\u00fcr industrielle Fleischverarbeitung verschwanden fast ausnahmslos&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1998\/05\/27\/ragout-a-la-baragan\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":187,"featured_media":101074,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[934,443,301],"class_list":["post-96909","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-horst-samson","tag-johann-lippet","tag-traian-pop"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/96909","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/187"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=96909"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/96909\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":101095,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/96909\/revisions\/101095"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/101074"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=96909"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=96909"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=96909"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}