{"id":96550,"date":"2023-10-13T00:01:06","date_gmt":"2023-10-12T22:01:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=96550"},"modified":"2022-02-26T07:55:06","modified_gmt":"2022-02-26T06:55:06","slug":"usch","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2023\/10\/13\/usch\/","title":{"rendered":"Usch"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das J\u00e4gerzimmer \u2013 Sammlung und Refugium \u2013 ist das fr\u00fchere Kinderzimmer der Dreizimmerwohnung im D\u00f6llnitzer Weg 2, Halle-S\u00fcd, wo Usch dreiundsechzig Jahre lang lebte. Als Susanne auszog, die Tochter, um sich von der Enge und den elterlichen Zw\u00e4ngen zu befreien, schuf sich Usch ein Reich, wo sie ihre Schallplatten, Musikkassetten und CDs auflegen, B\u00fccher lesen und Briefe schreiben konnte, w\u00e4hrend Gerhard im zur Stra\u00dfe gelegenen Wohnzimmer die Sportsendungen im Fernsehen verfolgte. Ein Besucher, der die T\u00fcr von der K\u00fcche zum J\u00e4gerzimmer zum ersten Mal \u00f6ffnet, glaubt seinen Augen kaum, so radikal wird seine Erwartung entt\u00e4uscht. Er steht erst einmal starr. Dann wird ihm klar, er blickt zwar nicht in einen Wald, aber es ist mehr als die Atmosph\u00e4re des Waldes ins Zimmer hineingewachsen. Von der gegen\u00fcberliegenden Wand scheinen kapitale Hirsche auf ihn zuzulaufen, mittendrin ein Zw\u00f6lfender. An der Wand rechts h\u00e4ngen ein Dutzend Rehkronen, und links weitere Geweihe. Dazwischen ein Jagdgewehr, eine Schrotflinte mit Pulverdose und Pulverl\u00f6ffel, ein Treiberstock, eine Jagdtasche, ein Jagdsitzstock, Patroneng\u00fcrtel mit Geschossh\u00fclsen &#8230; \u00fcber der T\u00fcr rechts, die zum Schlafzimmer f\u00fchrt, ein Hufeisen, Besch\u00fctzer der Schlafenden. An der Decke h\u00e4ngt ein Geweihl\u00fcster aus drei Geh\u00f6rnen, die eine an Schn\u00fcren aufgeh\u00e4ngte bernsteinfarbene Glaskugel tragen, in deren Innerem Gl\u00fchbirnen leuchten. Auf dem Boden ein B\u00e4renfell, ohne Kopf, auf den aus Weiden geflochtenen Hockern kleine Felle vom Dachs und Luchs, am Kopfende der Chaiselongue ein Fuchsfell und ihr zu F\u00fc\u00dfen ein Eisb\u00e4renfell. Nun entdecken die Augen an den W\u00e4nden \u00fcber den Regalen noch einen Gobelin mit Waldv\u00f6geln, \u00fcber der Kommode ein Treibjagd-Gem\u00e4lde, einen Ridinger-Kupferstich mit einem Reiter auf einem sich aufb\u00e4umenden Schimmel. Zwischen den Bildern ein Trinkhorn, eine pelzbesetzte Trinkflasche, eine Taschenuhr mit einem Eber auf dem Silberdeckel, eine gro\u00dfe Sch\u00fctzenscheibe mit Hirschkopf &#8230; An der Wand neben der Schlafzimmert\u00fcr ist eine Gamshorngarderobe befestigt. Daneben h\u00e4ngt ein Feldstecher. An die Kommode angelehnt ein h\u00f6lzerner Spazierstock mit elfenbeinernem L\u00f6wenkopf als Knauf, und ein Fischerkorb von der Insel Usedom. Auf der Kommode ein J\u00e4gerfilzhut mit Gamsbart, eine Meerschaumpfeife, eine Tiroler Schnupftabakdose, ein Zigarrenetui aus Krokodilsleder, ein Zinnaschenbecher mit Schlangenrand. Aufgeh\u00e4ngt an einem Eisengestell ein gro\u00dfer Hirschf\u00e4nger mit Stahlklinge. Auf der Kommode eine Standuhr mit Tiermotiven, dar\u00fcber an der Wand ein veritables \u00d6lgem\u00e4lde von Viktor Pucinsky: Fasanen in Winterlandschaft. Neben dem Fenster, das den Blick in den Garten freigibt, eine tschechische Kuckucksuhr. Auf dem Tisch, der sich in der N\u00e4he der gro\u00dfen Hirschgeweihe befindet, steht das Prunkst\u00fcck der K\u00fcnste, ein Wildschweinkeiler aus Carrara-Marmor, dem nur das Nilpferd aus Serpentinstein, das auf einem Schr\u00e4nkchen beim Fenster steht, Konkurrenz bietet. Auf dem Tisch ein Diana-Schreibset mit einem Brief\u00f6ffner, dessen Griff eine fliegende Wildgans darstellt, davor die Erika-Schreibmaschine &#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber das ist noch l\u00e4ngst nicht alles, was das vielleicht zw\u00f6lf Quadratmeter gro\u00dfe Zimmer, zu bieten hat. In den Regalen, auf der Kommode und in den Schubladen steht und liegt noch eine eigene Welt der kleinen Dinge: H\u00fchnerg\u00f6tter, ein Seepferdchen und Seesterne von Hiddensee, eine Geh\u00f6rns\u00e4ge, eine Lockfl\u00f6te, ein Jagdtaschenmesser von Lindley\/London &#8230; Im Regal neben der Kommode Bierkr\u00fcge mit Jagdmotiven und ein silberner Flachmann, Wildschweinz\u00e4hne, Sch\u00fctzenmedaillen, Korkenzieher mit Horngriff, Flaschenst\u00f6psel, Hirschhorn-Flaschen\u00f6ffner. Oben auf dem Regal steht die Bronze eines J\u00e4gers mit angelegtem Gewehr. Im B\u00fccherregal stehen seltene, meist alte Jagdb\u00fccher. \u201eKunst des Schie\u00dfens mit der B\u00fcchse\u201c, \u201eNeue Wege der Hege\u201c, \u201eDer deutsche J\u00e4ger\u201c, \u201eAbrichten und F\u00fchren des Jagdhunds\u201c &#8230; Und auf der Puppenvitrine neben der Chaiselongue thront \u00fcber allem ein ausgestopfter Auerhahn.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachts, wenn Uschs J\u00e4gerwald zur Ruhe kommt und der Vollmond, der \u00fcber dem Apfelbaum im Garten steht, durchs Fenster scheint, bewegen sich auf einmal die Tasten der Erika, und die Typenhebel schlagen die Buchstaben auf den immer eingespannten Papierbogen, so sanft und leise, damit es Usch nicht h\u00f6rt, und die Schreibwalze dreht sich von Zeile zu Zeile. Dann beginnen die Dinge im Zimmer zu summen, leise leise, damit Usch nicht aufwacht. Sie singen alle im Chor, die im Mondlicht verzauberten Dinge, langsam w\u00e4chst ein weltliches Oratorium der Liebe hinauf zur Zimmerdecke, es ist ein Zwiegesang der politischen Liebe mit der M\u00e4nner-und-Frauenliebe in strahlend-rotem Dur. Die gro\u00dfen Hirschgeweihe bilden mit ihren Bass-Stimmen das Fundament, und dar\u00fcber erheben sich im Sopran die Rehkronen, w\u00e4hrend die ganzen Jagdutensilien das Orchester bilden. Auch die Bilder singen mit, dabei leuchten sie leicht auf. Und die Puppen? Sie fallen ein in den Gesang, wenn die Tripelfuge an die Reihe kommt. Und der Text w\u00e4chst w\u00e4hrend des Gesangs. Manchmal ist es ein Gedicht, manchmal ein Brief. Aber das alles geschieht nur bei Vollmond und bleibt geheim. Nur dem Verfasser dieser Zeilen haben sich die Dinge anvertraut, der darf es nicht verraten, solange Usch lebt. So gro\u00df ist die Liebe! Sie gen\u00fcgt sich selbst, weil sie so selbstverst\u00e4ndlich ist denen, die wirklich lieben. Wenn Usch am n\u00e4chsten Morgen das J\u00e4gerzimmer betritt, um dort zu fr\u00fchst\u00fccken, sieht sie den beschriebenen Papierbogen in der Erika. Und denkt: Ach, ich verga\u00df gestern meinen Brief an Hannelore aus der Maschine zu nehmen. Dann nimmt sie den Brief, steckt ihn in einen Umschlag, adressiert ihn, klebt die Briefmarke darauf, legt ihn auf den Spiegeltisch in der Diele \u2013 und dann ist alles wieder in Ordnung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was will Usch mit allen diesen Dingen, und wieso sammelt sie ausgerechnet Utensilien der Jagd, die einst ein Privileg des Adels war? Wie vertr\u00e4gt sich das mit ihrem roten Herzen?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eMein J\u00e4gerzimmer geh\u00f6rt zu mir\u201c, sagt Usch, \u201ewie mein Herz, das f\u00fcr das Volk schl\u00e4gt und f\u00fcr den Sozialismus, da k\u00f6nnt ihr euch auf den Kopf stellen \u2013 die J\u00e4gerei, die heiligen Berge und der Wald, \u00fcberhaupt die Natur, das liebte ich schon als Kind. Ich wei\u00df, ihr seht da einen Widerspruch. Aber da ist keiner, wenn ihr genauer hinseht. Der ganze Jagdkram in meinem Zimmer, in dem ich Mozart und Beethoven h\u00f6re oder Die Moldau, Karat oder die Puhdys, wo ich lese und schreibe, hat nichts zu tun mit konterrevolution\u00e4ren Ideen. Mein Zimmer ist ein Museum der Gem\u00fctlichkeit. Das k\u00f6nnt ihr auch gerne ironisch sehen. Schlimm sind doch die Hobbykeller, wo sich einer eine Westbar einrichtet mit lauter leeren Cola-Dosen, Bierflaschen aus dem Westen, Werbematerial und Markenkram, <em>das<\/em> ist doch peinlich. Ich bin weder mit dem Westen noch mit dem Osten verheiratet. Das J\u00e4gerzimmer, das bin ich, das bin einfach ich selbst, ohne alle Ideologie. Das ist mein individuelles, ganz privates Vergn\u00fcgen, meine Oase, mein Ausruhpunkt. Da kann ich spinnen, wie ich will, und das ist kein Verrat an der richtigen Lebensperspektive &#8230; Ihr kennt vielleicht die Legende des St. Hubertus. Die erz\u00e4hle ich euch gleich, und meine Version dazu. Ich bin ja in Bochum evangelisch aufgewachsen, die meisten Westfalen sind katholisch, und von denen habe ich eine ganze Reihe von Legenden erfahren, die sind zum Teil richtig lustig. Der heilige Hubertus, Patron der J\u00e4ger, war ein Bischof im Mittelalter, der wie so mancher Bischof zugleich ein weltlicher Herrscher war, ein Adliger also, der Saus und Braus liebte und die Jagd. Der begegnete einmal einem gewaltigen Hirsch, der trug zwischen seinen Geweihstangen ein Kreuz. Man fragt sich nat\u00fcrlich, wo der das herhatte, das Kreuz. Nicht so der Hubert, der sah das Kreuz als Zeichen, das ihm Gott sandte, ging in sich und wurde ein Heiliger. Und so \u00e4hnlich erging es mir in meinem Leben, als ich erwachsen wurde. Da erkannte ich, dass ich nicht weiterleben kann wie ein Kind. Da ist mir im Wald meiner Gedanken auch so ein Hirsch begegnet, aber der trug kein Kreuz, sondern \u00fcber seinem Haupt leuchtete ein roter Stern! So war das. Eigentlich ganz einfach. Und so bin ich innerlich schon fr\u00fch aus der Kirche ausgetreten und habe meinen Janus nicht taufen lassen wollen \u2013 das hat aber meine Schwiegermutter heimlich in die Wege geleitet, ich habe das erst hinterher rausgekriegt. Jedenfalls erscheint mir der rote Stern politisch vern\u00fcnftiger als das Kreuz. Allerdings habe ich nichts gegen die N\u00e4chstenliebe, im Gegenteil. Die N\u00e4chstenliebe ist ja geradezu die Hauptsache im Kommunismus. &#8230; Naja, im Unterschied zum St. Hubertus bin ich keine Heilige.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In diesem Zimmer, einer eigenwilligen und bewusst skurrilen Nachbildung eines Reichs, in dem nicht die G\u00f6ttin Diana regiert, sondern gleichsam ihre s\u00e4kulare Version, die Keyserowa, steht, umgeben von allen diesen Sammlertroph\u00e4en, die der Betrachter kaum wahrzunehmen in der Lage ist, in einer abends erleuchteten, hoch aufragenden gl\u00e4sernen Vitrine, der wahre Mittelpunkt der musealen Komposition: Uschs Puppensammlung. Die Puppen hat Usch in allen L\u00e4ndern und Regionen, die sie mit Gerhard bereiste, erworben \u2013 die Hexen vom Hexentanzplatz im Harz, die Goethe, der als Playmobilfigur vertreten ist, auf dem Brocken angesiedelt hat. Im Innern der Vitrine stehen die Halloren, die erzgebirgischen Kurrende-S\u00e4nger, ein Torero aus Spanien, eine Mazurka-T\u00e4nzerin aus Polen, Trachtenp\u00fcppchen aus Tschechien, Ungarn, Russland, ein Zauberer, eine Fee, ein Erlk\u00f6nig &#8230; und man sieht Aladin, Schneewittchen und die sieben Zwerge &#8230; in einer Ecke steht ein schwarz lackierter Don Quixote aus Eisen, ihm gegen\u00fcber Lohengrin und der Schwan, in einer anderen Etage der Vitrine sehen wir den h\u00f6lzernen Pinocchio mit der langen Nase, einen Engel, einen Dinosaurier, Frankenstein, ein Barbiegirl, einen Schornsteinfeger mit Leiter, einen Tiroler J\u00e4ger mit Gewehr &#8230; und so findet die Puppenwelt ein Bindeglied zur Jagdwelt &#8230; So herrscht eine bunte Vielfalt von Kulturen, Fiktionen und Farben. In der obersten Etage, dem Himmel am n\u00e4chsten, sind Schneekugeln, auch Halbkugeln, aufgereiht: Da steht die Eisk\u00f6nigin, ein Schneemann, Schloss Neuschwanstein, da ist die sinkende Titanic, ein Einhorn, ein Segelschiff und eine halb gesch\u00e4lte krumme Banane, als w\u00e4re sie der Halbmond &#8230; Wenn die Kugel gesch\u00fcttelt wird, f\u00e4llt Schnee in wirbelnden Flocken. Es ist wie in der Wirklichkeit, erz\u00e4hlt Usch, wenn man sie sch\u00fcttelt, f\u00e4llt Schnee, und manche meinen ja allen Ernstes, das wei\u00dfe Material, das vom Himmel f\u00e4llt, sei Konfetti. Aber in Wahrheit br\u00f6ckelt die kosmische Architektur, denn den Himmel haben unsere Vorfahren in Urzeiten gebaut, das Wissen ist schon lange verlorengegangen. Das Konfetti kommt durch das Loch am Himmelsgew\u00f6lbe, durch das die G\u00f6tter fr\u00fcher kleinere und gr\u00f6\u00dfere Steine warfen, um b\u00f6se Menschen zu bestrafen. Und so konnten auch die Totenseelen in ihre himmlische Lichtheimat fliegen. Aber heute, wo es keine b\u00f6sen Menschen mehr gibt, jedenfalls da, wo der Sozialismus gesiegt hat, gibt es das Loch nicht mehr, weil die Menschen daran nicht mehr glauben. Und das ist gut. So einfach ist das mit der Wirklichkeit.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p><strong>Usch<\/strong> von Ulrich Bergmann, Free Pen Verlag 2022<\/p>\n<div id=\"attachment_96548\" style=\"width: 214px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-96548\" class=\"wp-image-96548 size-medium\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Usch-204x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"204\" height=\"300\" \/><p id=\"caption-attachment-96548\" class=\"wp-caption-text\">Usch<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend <\/strong><strong>\u2192<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist eine bildungsb\u00fcrgerliche Kurzprosa mit gleichsam eingebauter Kommentarspaltenfunktion, bei der Kurztexte aus dem Zyklus <em>Kritische K\u00f6rper, <\/em>und auch aus der losen Reihe mit dem Titel\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=40312\"><em>Splitter, nicht einmal Fragmente <\/em><\/a>aufploppen. \u2013 Eine Einf\u00fchrung in\u00a0<em>Schlangegeschichten<\/em>\u00a0von Ulrich Bergmann finden Sie\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=32773\">hier<\/a>. Lesen Sie auf KUNO zu den\u00a0<em>Arthurgeschichten<\/em> auch den\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=6837\">Essay<\/a>\u00a0von Holger Benkel, sowie seinen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=15183\">Essay<\/a> zum Zyklus <em>Kritische K\u00f6rper.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Das J\u00e4gerzimmer \u2013 Sammlung und Refugium \u2013 ist das fr\u00fchere Kinderzimmer der Dreizimmerwohnung im D\u00f6llnitzer Weg 2, Halle-S\u00fcd, wo Usch dreiundsechzig Jahre lang lebte. 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