{"id":96495,"date":"2000-06-25T00:01:16","date_gmt":"2000-06-24T22:01:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=96495"},"modified":"2021-12-26T16:46:17","modified_gmt":"2021-12-26T15:46:17","slug":"woerter-sind-wind-in-wolken","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2000\/06\/25\/woerter-sind-wind-in-wolken\/","title":{"rendered":"W\u00f6rter sind Wind in Wolken"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>HEIKE SMETS<br \/>\nLANDSCHAFT<\/em><\/p>\n<p><em>Mal mit dem Fahrrad<br \/>\ndie Mohnbl\u00fcte rauf.<br \/>\nOder lieber laufen.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Immer wieder begegne ich nun \u2013 nachdem ich vor einiger Zeit <em>W\u00f6rter sind Wind in Wolken<\/em> zu einem Vers gef\u00fcgt habe \u2013 dem Wind, den Wolken, den W\u00f6rtern in den Gedichten, heute erst in Ernst Stadlers Gedicht \u201eWorte\u201c, das seinen Band <em>Der Aufbruch<\/em> einleitet, und ich bin ihnen ja, seit ich Gedichte lese, immer schon begegnet, denn schier allgegenw\u00e4rtig sind diese mit dem sinnlichen bilabialen Reibelaut beginnenden W\u00f6rter in der Lyrik \u2013 zu allen Zeiten und an allen Orten: Wen wundert\u2019s? Allerdings habe ich mir schon die Augen gerieben, als ich am 4. Mai 2000, einen Tag nachdem ich diesen ersten Abschnitt schrieb, J\u00fcrgen Beckers \u00fcber 700 Seiten dicken Band <em>Die Gedichte<\/em> (<em>Suhrkamp<\/em>, Frankfurt am Main 1995) irgendwo in der Mitte aufschlage und die folgenden Verse lese:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Wohin mit den W\u00f6rtern<br \/>\npausenlos das Gesprochene verschwindet in der Luft<br \/>\nder Wind nimmt Grammatik und Syntax auf<br \/>\nder Zug der Wolken verwischt<br \/>\nzwischen Westen und Osten den Satzbau<br \/>\nim Regen kommt wieder<br \/>\nzur\u00fcck das Ger\u00e4usch vieler Sprachen<br \/>\nder Hagel erinnert an die Rede im Zorn<br \/>\nweiterhin bleibt der Schnee was er ist<br \/>\nein Bote aus den Gebirgen<br \/>\nwohin mit den W\u00f6rtern und wo<br \/>\nbleibt die Sammlung der Zeichen<br \/>\nzum Wiederfinden, Wiedererkennen der Sprache<br \/>\nzum Austausch der S\u00e4tze<br \/>\nFische und V\u00f6gel<br \/>\nund alle Tiere fragen so nicht<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Soviel abschlie\u00dfend zu der Frage, wer nun wohl zuerst da gewesen sei, Henne oder Ei. 19 Dichterinnen und Dichter sowie 3 K\u00fcnstler sind dem Aufruf gefolgt, Bl\u00e4tter f\u00fcr <em>W\u00f6rter sind Wind in Wolken<\/em> einzureichen. Da\u00df von 24 eingeladenen Lyrikern 19 bereit sein w\u00fcrden, die harte Arbeit des 37maligen Schreibens (und das auch noch mehrfach) auf sich zu nehmen, war nicht unbedingt zu erwarten, erf\u00fcllte den Herausgeber also mit ziemlicher Freude. Herausgekommen ist dabei eine vielsprachige Dichterversammlung, die sich aus allen m\u00f6glichen Jahrg\u00e4ngen bzw. (Himmels-)Richtungen zusammensetzt, die ich Ihnen kurz vorstellen m\u00f6chte:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hans Bender (*1919, lebt in K\u00f6ln) hat sich seit einigen Jahren den Vierzeilern verschrieben, von denen er uns hier vier zur Verf\u00fcgung stellt. W\u00e4hrend der Jahrzehnte seiner akzentesetzenden Herausgebert\u00e4tigkeit (beinahe un\u00fcberschaubar ist die Menge der Publikationen von Anthologien, Reihen und Zeitschriften) hat Bender viele, viele lyrische Talente entdeckt und gef\u00f6rdert und daf\u00fcr mehr und mehr auf die Niederschrift eigener Gedichte verzichtet. Allerdings sind, was mancher Leser m\u00f6glicherweise nicht wei\u00df, mehrere Gedichtb\u00e4nde seit 1951 erschienen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Walter Helmut Fritz (*1929, lebt in Karlsruhe) verf\u00fcgt \u00fcber eine der feinsten Lyrikstimmen im deutschsprachigen Raum, deren Intensit\u00e4t und Pr\u00e4zision beim Lesen tiefe Spuren in den lyrischen G\u00e4ngen meines Gehirns hinterl\u00e4\u00dft. Mit seinen zahlreichen Gedichtb\u00e4nden (darunter zwei B\u00e4nde <em>Gesammelte Gedichte<\/em>) ist er einer der wesentlichen Bausteine im Bauhaus der Poesie.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">G\u00fcnter Kunert (*1929, lebt in Kaisborstel) geh\u00f6rt seit seinem ersten Gedichtband von 1950 zu den unentwegten Lyrikern, die sich darum bem\u00fchen, dem allt\u00e4glichen (unertr\u00e4glichen) Zeitungsbrei best\u00e4ndig neue und originelle (kristalline) Wortformen entgegenzusetzen, die mit daf\u00fcr sorgen, da\u00df Sprache vorl\u00e4ufig noch am Leben bleibt. Dabei gelingt es Kunert immer wieder, aus negativen Nachrichten Gedichte zu machen. Und ich behaupte einmal k\u00fchn: Wer Gedichte macht, ist, um mit Thomas Bernhard zu sprechen, \u201enaturgem\u00e4\u00df\u201c Optimist (weshalb schriebe er sonst?) und somit ein Mensch, der anderen Menschen Zuversicht vermitteln kann \u2013 auch bzw. gerade mit: Elegien.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aldona Gustas (*1932, lebt in Berlin) hat \u00fcber 20 Lyrikb\u00e4nde seit 1962 publiziert: Aus ihren zumeist sehr kurzen Gedichten, die immer wieder mit unverhofften \u00dcberraschungen aufwarten, strahlt eine herrliche Lebendigkeit, die mich begeistert, ja: begeistert, immer wieder: begeistert. Ich habe bislang \u00fcber dieses Wort nie so bewu\u00dft nachgedacht wie jetzt: es hat urpl\u00f6tzlich einen eigent\u00fcmlichen, einmaligen Klang und steht vor allen anderen W\u00f6rtern vor meinem geistigen Auge, das begeistert zuh\u00f6rt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ursula Sachau (1934-2000) ist in erster Linie durch historisch-biographische Romane bekannt geworden, hat daneben aber auch, nat\u00fcrlich, immer wieder Gedichte geschrieben. Welcher Schriftsteller wollte im innersten seiner schreibenden Seele nicht Lyriker sein (oder wie sehen Sie das, Herr Walser?). Ein solcher ist \u2013 durch und durch, bin ich geneigt zu sagen \u2013<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Peter Will (*1942, lebt in Berlin), der nach 1989 endlich zu (bislang drei) poetischen Publikationen kam, die ihm davor untersagt waren. Ruhig, aber unmi\u00dfverst\u00e4ndlich im Ton, geben mir Wills Gedichte in jedem Vers zu denken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bert Brune (*1943, lebt in K\u00f6ln) ist f\u00fcr mich der Lyriker, der mir mit seinen Gedichten die Leichtigkeit des Seins vermitteln kann, die ich im Alltag allzuoft vermisse. Seine Gedichte verlegt er aus Freude am B\u00fcchermachen immer wieder selber. Dar\u00fcber hinaus ist unbedingt zu erw\u00e4hnen, da\u00df er der Stadtwanderer unter den Dichtern ist, der \u2013 welch wunderbar anachronistisches Bild \u2013 seine Gedichte oft noch in Caf\u00e9s schreibt. H\u00f6ren wir hierzu Henry Miller: \u201eAlong the Champs-Elys\u00e9es, ideas are pouring from me like sweat. I ought to be rich enough to have a secretary to whom I could dictate as I walk because my best thoughts always come when I am away from the machine.\u201c (<em>The Tropic of Cancer<\/em>).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Frieder D\u00f6ring (*1942, lebt in Troisdorf) ist nicht nur Autor, sondern auch Verleger: In \u201eseinem\u201c <em>Wolkenstein Verlag<\/em> erschien 1999 <em>Ohne Punkt &amp; Komma<\/em>, in dem ich auch einen der vier Lyrikb\u00e4nde von Frieder D\u00f6ring vorstelle: mit prallem Leben gef\u00fcllte Gedichte, die auch das Lied (Leid?) der Sehnsucht singen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Axel Kutsch (*1945, lebt in Bergheim) geh\u00f6rt mit der Herausgabe von \u00fcber 20 Sammelb\u00e4nden zu den flei\u00dfigsten Lyrikanthologisten seit den 1980er Jahren, und ein Ende ist erfreulicherweise nicht abzusehen. Da\u00df seine lyrische Produktion darunter offenbar nicht gelitten hat, beweisen die mittlerweile acht mit spitzer Feder verfa\u00dften Gedichtb\u00e4nde, aus denen hier drei Kostproben zu lesen sind.<br \/>\nJoachim G. Hammer (*1950, lebt in Edelstauden) geh\u00f6rt mit elf publizierten Gedichtb\u00e4nden ebenfalls zu den Lyrikern mit mehr als drei Lesern. Ob es noch 1000 \u201ewaschechte\u201c Lyrikleser gibt? Und ob diese den einen oder anderen Band des \u00d6sterreichers Hammer kennen? Wenn nicht, sollten sie das vielleicht \u00e4ndern und auf Gedichte treffen, die nachklingen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Norbert Scheuer (*1951, lebt in Keldenich\/Eifel) hat sich mit seinem bislang einzigen Gedichtband <em>Ein Echo von allem<\/em> (\u00fcbrigens von Hans Bender herausgegeben!) in die Gem\u00fcter einiger der eben angesprochenen Lyrikleser geschrieben: Bitte lesen Sie in dem langen Essay in <em>Ohne Punkt &amp; Komma <\/em>nach, was es zu Norbert Scheuers Gedichten sonst noch zu sagen gibt. Our special guest from abroad is<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Guido Vermeulen (*1954, lives in B-Brussels) with whom I have been in artistic contact via the mail art network since 1993. Guido makes (visual) poetry in different languages (not in German!) and I am happy to present him here among the German writing poets. In 1996 he edited the lyrical anthology <em>Signs &amp; Stones in the Moonlight<\/em> (in which I published an English poem) which he dedicated to Federico Garc\u00eda Lorca. In the preface of that beautiful book Vermeulen writes: \u201ePoets have become aliens.\u201c (And that\u2019s that!).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Siggi Liersch (*1954, lebt in Walldorf) schreibt in seinem Begleitbrief zu den Gedichten: \u201eManchmal der Gedanke: jetzt nur nicht verschreiben! Ich begann, \u00fcber die Zeilen hinwegzutr\u00e4umen, aber dann merkte ich rasch, da\u00df ich nicht mehr weiterschrieb. Da kommt kein Computer mit beim Hand\u00fcberschreiben, beim Handweiterschreiben. Gedanken, die sich nicht beim platten Befehl Entfernen einstellen. Eine andere Automatisierung.\u201c Liersch kann zwar keinen lyrischen Einzeltitel vorweisen (1997 erschien ein Band mit Kurzprosa und Collagen), geh\u00f6rt aber seit Jahren zu den Bild und Wort collagierenden Beitr\u00e4gern der K\u00fcnstlerb\u00fccher und Zeitschriften, die sich in erster Linie der kosmographischen Poesie widmen. Da\u00df diese auch eine meiner Leidenschaften ist, d\u00fcrfte sich mittlerweile herumgesprochen haben. Als 1956 geborener und in Sistig im Nationalpark Eifel lebender Theo Breuer sch\u00e4tze ich mich gl\u00fccklich, seit Beginn der 90er Jahre inmitten dieses Netzwerks, aus dem ich mit diesem Buch ein paar Maschen vorstelle, mitzulesen und mitzuschreiben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Norbert Sternmut (*1958, lebt in Asperg) hat in seinen bislang 9 zwischen 1984 und 1998 erschienenen Gedichtb\u00e4nden immer wieder die sinnliche Kraft seiner Lyrik aufblitzen lassen. Er ist ein Dichter mit langem Atem, dessen Gedichte sich nicht selten \u00fcber Seiten hinziehen.Frank Milautzcki (*1961, lebt in Klingenberg) holte ich mit der Einladung zu diesem Buch aus einer l\u00e4ngeren Versenkung. Er erstaunt immer wieder mit taufrischen Versen, von deren Zauberton ich mich gern verf\u00fchren lasse. Er hat einmal Gedichte in Akzente ver\u00f6ffentlicht, aber der erste Gedichtband l\u00e4\u00dft auf sich warten: nicht mehr lange allerdings, denn in der <em>edition bauwagen <\/em>soll es 2001 soweit sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Heike Smets (*1967, lebt in Kreuzau) lernte ich zu Beginn des Jahres 2000 kennen, als sie mir unverlangt Gedichte zusandte \u2013 mit der Bitte um eventuelle Stellungnahme. Es war ihr erster Schritt in die \u201e\u00d6ffentlichkeit\u201c. Der anmutige Grundton der Gedichte von Heike Smets sprach mich unmittelbar an, und demn\u00e4chst bringen wir ihren ersten Lyrikband in dieser Reihe.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Andreas Noga (*1968, lebt in Alsbach) hat sich der kurzen lyrischen Form verschrieben und zeigt in letzter Zeit auch die Tendenz zur kreativen Auseinandersetzung mit Vorbildern. Eins seiner hier auf handkoloriertem Papier geschriebenen Gedichte zeugt davon: \u201eottos mops\u201c geh\u00f6rt zu den unverg\u00e4nglichen Gedichten Ernst Jandls, der uns in diesen Tagen in die ewigen lyrischen Jagdgr\u00fcnde vorausgegangen ist und als einer der gro\u00dfen Lyriker der zweiten H\u00e4lfte des 20. Jahrhunderts in die Lyrikgeschichte eingeht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">G\u00fcnter Vallaster (*1968, lebt in Innsbruck) schreibt in erster Linie \u201eexperimentelle\u201c Lyrik konkreter, visueller, kosmographischer Natur. Um seine Wort- bzw. Stabenspiele poetisch umzusetzen geht er jedes Risiko ein. Zu seinen Texten f\u00fcr dieses Buch schreibt er: \u201eanbei 3 x 37 texte, in denen ich durch die wei\u00dfe papierdecke (oder durch die wei\u00dfe papiereierschale: eins(t), ein(st), ei(nst):) das blaue vom himmel zu kratzen versuchte\u2026\u201c Engagiert bis in die Haarspitzen, ist er ein Autor, der konsequent seinen Weg geht und dabei auch sehr genau wahrnimmt, was um ihn herum geschieht: 2001 wird er mit dem Erscheinen seines ersten Gedichtbandes belohnt. Mittlerweile zeigt der Kalender bereits den 12. Juni 2000 an, und s\u00e4mtliche Beitr\u00e4ge sind ins Haus geflattert. Vor ein paar Tagen entdeckte ich in Peter Webers K\u00f6lner Antiquariat das Buch<em> Die Pflugspur\u00a0<\/em>(Hegner, K\u00f6ln 1952) von Julius Overhoff, der mit den Versen aus dem Gedicht \u201eZwei bei der Lampe\u201c das letzte Wort in <em>W\u00f6rter sind Wind in Wolken<\/em> hat:<\/p>\n<p><em>Einsilbig wurde der Wind<br \/>\nund l\u00e4\u00dft seine Wolken,<br \/>\ndie tags gejagten,<br \/>\nstehen auf gilbenden Wiesen<br \/>\ndes Himmels<br \/>\nam Tore der Nacht.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">* * *<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>W\u00f6rter sind Wind in Wolken, edition bauwagen<\/strong> 2000<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Erste handgeschriebene Anthologie mit Gedichten von Hans Bender, Theo Breuer, Bert Brune, Frieder D\u00f6ring, Walter Helmut Fritz (\u201eVERMUTUNG \/\/ Wenn er unbeobachtet ist, \/ glaubt dieser Stein \/ (er wandert dann wahrscheinlich umher) \/ eine Schildkr\u00f6te zu sein.\u201c), Aldona Gustas, Joachim G. Hammer, G\u00fcnter Kunert, Axel Kutsch, Siggi Liersch, Frank Milautzcki, Norbert Scheuer, Andreas Noga, Ursula Sachau, Heike Smets, Norbert Sternmut, G\u00fcnter Vallaster, Guido Vermeulen, Peter Will, originale Linolschnitte von Karl-Friedrich Hacker und Bernd Reichert, bleigesetzte Textcollagen von Hendrik Liersch, Nachwort von Theo Breuer, 37 signierte und numerierte Exemplare, 64 unpaginierte Seiten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend<\/strong> <strong>\u2192<\/strong> Ein Essay \u00fcber den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/12\/26\/lauschender-leser-und-redender-schreiber-2\/\">Lyrikvermittler<\/a> Theo Breuer.<\/p>\n<div id=\"attachment_44595\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-44595\" class=\"wp-image-44595 size-medium\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/der-lyrik-eine-bresche-fuer-ein-gedicht-je-ausgabe-einer-zeitung_1505748323-1-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/der-lyrik-eine-bresche-fuer-ein-gedicht-je-ausgabe-einer-zeitung_1505748323-1-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/der-lyrik-eine-bresche-fuer-ein-gedicht-je-ausgabe-einer-zeitung_1505748323-1.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-44595\" class=\"wp-caption-text\">Poesie z\u00e4hlt f\u00fcr KUNO zu den identit\u00e4ts- und identifikationstiftenden Elementen der Kultur<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192<\/strong> Poesie z\u00e4hlt f\u00fcr KUNO zu den identit\u00e4ts- und identifikationstiftenden Elementen einer Kultur, dies bezeugt der Versuch einer <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=25630\">poetologischen Positionsbestimmung<\/a>. Um den Widerstand gegen die gepolsterte Gegenwartslyrik ein wenig anzufachen schickte <span data-offset-key=\"d96ve-1-0\">Wolfgang Schlott<\/span><span data-offset-key=\"d96ve-2-0\"> dieses\u00a0 post-dadaistische <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2016\/02\/03\/handwerkliche-anleitungen-zur-ueberwindung-von-schreibblockaden\/\">Manifest<\/a>. Warum<\/span> Lyrik wieder in die Zeitungen geh\u00f6rt <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/10\/07\/der-dichtung-eine-bresche-schlagen\/\">begr\u00fcndete<\/a> Walther Stonet, diese Forderung hat nichts an Aktualit\u00e4t verloren. Lesen Sie auch Maximilian Zanders <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=5418\">Essay <\/a>\u00fcber Lyrik und ein R\u00fcckblick auf den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/01\/08\/lyrik-katalog-bundesrepublik\/\"><em>Lyrik-Katalog Bundesrepublik<\/em><\/a>. KUNO sch\u00e4tzt den minuti\u00f6sen Selbstinszenierungsprozess des lyrischen Dichter-Ichs von Ulrich Bergmann in der Reihe <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=27947\">Keine Bojen auf hoher See, nur Sterne \u2026 und Schwerkraft. Gedanken \u00fcber das lyrische Schreiben<\/a>. Lesen Sie ein <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=22835\">Portr\u00e4t <\/a>\u00fcber die interdisziplin\u00e4re T\u00e4tigkeit von Angelika Janz, sowie einen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=29450\">Essay<\/a> der <em>Fragmenttexterin.<\/em> Ein Portr\u00e4t von Sophie Reyer findet sich\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/10\/08\/von-sappho-zu-sophie\/\">hier<\/a>, ein Essay fasst das transmediale Projekt<em> &#8222;<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/04\/14\/bi-textualitaet\/\">Wortspielhalle<\/a>&#8220; <\/em>zusammen<em>. <\/em>Auf KUNO lesen Sie u.a. Rezensionsessays von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/06\/17\/beschwoerungszauber\/\">Holger Benkel<\/a> \u00fcber <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=15175\">Andr\u00e9 Schinkel<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/11\/12\/mit-deutschen-untertiteln\/\">Ralph Pordzik<\/a>,\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2018\/12\/20\/wohnraeume-der-poesie\/\">Friederike Mayr\u00f6cker<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/03\/19\/welten-gegenwelten\/\">Werner Weimar-Mazur<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/06\/26\/wohnraeume-der-poesie-2\/\">Peter Engstler<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=15177\">Birgitt Lieberwirth<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/08\/17\/der-grill-auf-der-hauswiese-der-welt\/\">Linda Vilhj\u00e1lmsd\u00f3ttir<\/a>, und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/09\/17\/rettungsversuche-der-literatur-im-digitalen-raum\/\">A.J. Weigoni<\/a>. Lesenswert auch die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/05\/16\/verseschmied-und-lyrikfischer\/\">Gratulation<\/a> von Axel Kutsch durch Markus Peters zum 75. Geburtstag. Nicht zu vergessen eine Empfehlung der kristallklaren Lyrik von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/01\/19\/die-lyrikerin-ines-hagemeyer\/\">Ines Hagemeyer<\/a>. Diese Betrachtungen versammeln sich in der Tradition von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2000\/04\/04\/vauo\/\">V.O. Stomps<\/a>, dem Klassiker des Andersseins, dem <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2005\/09\/24\/erinnerungen\/\">Bottroper Literaturrocker<\/a> &#8222;Biby&#8220; Wintjes und Hadayatullah H\u00fcbsch, dem Urvater des <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1995\/06\/30\/wie-was-social-beat-ist-und-warum-und-warum-nicht\/\"><em>Social-Beat<\/em><\/a>, im KUNO-Online-Archiv. Wir empfehlen f\u00fcr Neulinge als Einstieg in das weite Feld der nonkonformistischen Literatur <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/04\/01\/nonkonformistische-literatur\/\">diesem Hinweis<\/a> zu folgen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; HEIKE SMETS LANDSCHAFT Mal mit dem Fahrrad die Mohnbl\u00fcte rauf. 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