{"id":9575,"date":"2012-12-18T00:03:38","date_gmt":"2012-12-17T23:03:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=9575"},"modified":"2012-12-13T11:18:45","modified_gmt":"2012-12-13T10:18:45","slug":"9575","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/12\/18\/9575\/","title":{"rendered":"Kleine Rede f\u00fcr ein Publikum, dem Lyrik noch nie ganz geheuer war"},"content":{"rendered":"<h3><span style=\"color: #000080;\">Zu Vera Schindler-Wunderlichs Gedichtbuch <em>Abstandszimmer im Freien<\/em><\/span><strong><em><\/em><\/strong> <span style=\"color: #000080;\">anl\u00e4\u00dflich der Buchpremiere am 27.10.2012 in Basel<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" style=\"border: 1px solid black;\" src=\"https:\/\/encrypted-tbn0.gstatic.com\/images?q=tbn:ANd9GcTjacvzgjasRsi3XqRa8Vsi_hoo6eaeDcTPwDv9HzYRrioOiMaJ\" alt=\"\" width=\"194\" height=\"259\" \/>Lyrik ist etwas, das mit Schweigen zu tun hat, Schweigen nicht unbedingt im Sinne einer meditativen Stille, sondern: LyrikerInnen h\u00f6ren im Gerede etwas sprechen, was nicht gesagt wird, was verschwiegen wird vom Gerede, oder sie beobachten Worte, wie sie sich selbst gegen\u00fcber still verhalten, wie sie stumm werden. Lyrik geht eine andere Mitteilung einholen, als die, die allgemeinhin geh\u00f6rt wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Niemand versteht Lyrik auf Anhieb, auch LyrikerInnen nicht. Ungew\u00f6hnliches steht da im Raum; Unerwartetes tritt auf; etwas, was nicht im herk\u00f6mmlichen Sinne zwingend logisch sein muss, kommt zum Vorschein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wer ein abstraktes Gem\u00e4lde ansieht, verschiebt die eigene Wahrnehmung weg aus der gewohnten Bildrezeption, hin in die Bereiche Farbe, Ton, Struktur, um etwas in den Blick zu bekommen, was er so noch nicht bemerkt hat. Selbst ge\u00fcbte Kunstaugen sch\u00e4rfen sich, um nicht leer auszugehen. Man muss schauen lernen, um ein Bild zu erkennen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Geschichte der Malerei gibt es immer dieses Mehr, diesen \u00dcberschuss, oder auch diese deutliche Reduktion, damit etwas ins Sichtfeld kommt, was bisher verborgen blieb und jetzt in der Erscheinung des Bildes hervortritt. Die Perspektive verschiebt sich oder die Bildbewegung, die Farbgebung, das Licht. Durch die Jahrhunderte der Malerei hindurch k\u00f6nnen wir beobachten, wie sich ein Bild immer wieder neu heraussch\u00e4lt aus dem bisher bekannten Sichtfeld. So meldet sich Kunst an.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Lyrik versucht seit Jahrhunderten, sich hinauszuschieben aus dem Feld der allgemeing\u00fcltigen Mitteilung, wegzugehen aus dem Hauptraum der Rede. Sie geht in ein anderes Zimmer, um etwas zu besprechen, was nicht im Klartext verhandelbar sein soll, auch nicht verhandelbar ist, was da gar nicht hineingeh\u00f6rt.<\/p>\n<address style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000080;\"><strong>Drunter und dr\u00fcber<\/strong><\/span><\/address>\n<address style=\"padding-left: 30px;\">\u00a0<\/address>\n<address style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000080;\">Wir sind im Anstandszimmer,<\/span><\/address>\n<address style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000080;\">rumoren in der M\u00fchle der Tage,\u00a0<\/span><\/address>\n<address style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000080;\">Stunden werden geputzt, gesch\u00e4lt,<\/span><\/address>\n<address style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000080;\">zerkocht und zersprochen;<\/span><\/address>\n<address style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000080;\">versteh ich nicht, wir sagen,<\/span><\/address>\n<address style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000080;\">das versteh ich nicht, sprich einfach<\/span><\/address>\n<address style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000080;\">Subtext, doch Subtext: Versteh ich<\/span><\/address>\n<address style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000080;\">nicht, ich folge nicht.<\/span><\/address>\n<address style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000080;\">Dann sprich Subtext im Sinne\u00a0<\/span><\/address>\n<address style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000080;\">von Hunger, Sammeln, Kummer,<\/span><\/address>\n<address style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000080;\">von Anlass zum Rasen, zur Keiferei,<\/span><\/address>\n<address style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000080;\">von Anstand und Abstand, geh unter,<\/span><\/address>\n<address style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000080;\">sprich Untertext. Doch Untertext liegt<\/span><\/address>\n<address style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000080;\">\u00fcber Untertext und drunter mittelt<\/span><\/address>\n<address style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000080;\">Gott uns seinen Subtext,<\/span><\/address>\n<address style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000080;\">den vernehm ich nicht.<\/span><\/address>\n<address style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000080;\">Also ins Abstandszimmer;<\/span><\/address>\n<address style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000080;\">am Anfang steht der Abstand,<\/span><\/address>\n<address style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000080;\">folgt der Subtext, Text, darauf<\/span><\/address>\n<address style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000080;\">das Ohr. Wir h\u00f6ren, was der<\/span><\/address>\n<address style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000080;\">Text r\u00e4t: \u201eDann nimmst du diese<\/span><\/address>\n<address style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000080;\">Sprache und folgst ihr.\u201c<\/span><\/address>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir werden in ein <em>Abstandszimmer<\/em> mit hineingezogen, wenn wir ein Gedicht h\u00f6ren oder lesen. Ist das Gedicht genau und sicher, dann kommen wir in einem anderen Zustand wieder heraus, wir haben etwas Fremdes mitbekommen. Dies gelingt uns nur, wenn wir uns ganz einfach zu sagen trauen: Versteh ich nicht. Ist nicht das Bekannte. Ist was anderes, was da gesagt wird. Da muss ich anders hinh\u00f6ren wollen als sonst.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Lyrikrezeption, vor allem in Form einer Dichterlesung,\u00a0 kr\u00e4nkelt oft daran, dass der Zuh\u00f6rer meint, er m\u00fcsse sofort verstehen, was da gesagt wird\u00a0\u2013 und schon ist etwas, was frei war, wieder eingefangen worden durch unser eingeschliffenes Willens-Muster, alles schnell in den Griff kriegen zu k\u00f6nnen. Wir haben das Gedicht verpasst, wenn wir auch unsere Ruhe nun haben. Wir geben uns geschlagen durch unsere Nervosit\u00e4t, etwas nicht sofort begreifen zu k\u00f6nnen. Wir ziehen uns auch schon mal die Gelangweiltheit \u00fcber die Ohren wie eine dicke Pelzkappe. Sofort verstehen zu wollen, damit wir abhaken k\u00f6nnen: Bezwungen! \u2013 daran zerbricht Lyrik in ihrer Rezeption.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der einzige Unterschied zwischen ge\u00fcbten H\u00f6rern und Zuh\u00f6rern, denen die Sache nicht geheuer ist, ist der freche Mut. Man muss die Chuzpe haben, ein Gedicht nicht gleich verstehen zu wollen. Jemand, der lange mit Lyrik zu tun hat, traut sich, Nichtverstehen anzumelden. Jemand, der sich mit Lyrik auf\u00a0 fremdem Terrain f\u00fchlt, wagt es oft nicht, sein Befremden zuzugeben, er k\u00f6nnte ja verbl\u00f6det vor sich selbst da stehen. Schnell deutet er: Ist doch zu begreifen, was dieses Gedicht uns sagen will, oder?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nichts will uns das Gedicht sagen, daf\u00fcr wurde es lange bearbeitet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Musik schafft eher Fremdheit auf Anhieb, Malerei auch, Lyrik aber \u00ad&#8211; da h\u00f6ren wir doch immerhin W\u00f6rter, oft sogar altbekannte?! Musik stellt einen Zustand her beim ersten H\u00f6ren, ein Gedicht auch. Mehr nicht. In diesem Zustand w\u00fcnsche ich Ihnen, sich beim H\u00f6ren von Vera Schindler-Wunderlichs Gedichten heute Abend aufzuhalten. Verwundern Sie sich also ruhig ein wenig \u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">H\u00f6ren wir in Vera Schindler-Wunderlichs Lyrik das, was so schwer zu erfassen ist, weil wir es mit Sprache zu tun haben &#8212; und Sprache, bilden wir uns ein, die kennen wir doch alle, nicht wahr?! H\u00f6ren wir das, was wir nicht sofort begreifen und schmeissen wir das scheinbar schnell Gekl\u00e4rte aus dem Kopf wieder hinaus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Lyrik zu schreiben bedeutet, keinen Roman zu schreiben, keine Zeitungssprache zu sprechen, keinen Journalismus zu veranstalten. Lyrik ist auch kein H\u00f6rspiel oder Theaterst\u00fcck. Lyrik ist die widersinnigste und widersetzlichste Sprachveranstaltung, die es gibt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" style=\"border: 1px solid black;\" src=\"https:\/\/encrypted-tbn3.gstatic.com\/images?q=tbn:ANd9GcQazLhEciN4EThW-t9wUxP55ol3HFtNHB0YsZ9iSPwn7BMo3ZYT\" alt=\"\" width=\"195\" height=\"258\" \/>Vera Schindler\u2013Wunderlich hat es mit einem Beruf zu tun, in dem es auf Exaktheit und Genauigkeit der Wortwiedergabe ankommt, dem Beruf der Protokollantin.\u00a0Jetzt legt sie einen Gedichtband vor, den sie sich neben ihrer T\u00e4tigkeit im Bereich der genau vorgeschriebenen Wortzusammenh\u00e4nge erarbeitet hat, den sie ausgebaut, gehalten, verteidigt und erweitert hat. Dies ist ein Abstandszimmer im Freien.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich darf aus dem Vorwort zum Buch zitieren:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\">(\u2026)\u00a0<em>Vera Schindler-Wunderlich hat das Auge einer Dichterin, das Abstandsauge; sie ist eine im wahrsten Sinne des Wortes nach Strich und Faden, nach Komma und Semikolon versierte Protokollf\u00fchrerin<\/em>. (\u2026) <em style=\"text-align: justify;\">Antike wie Amtsstube; Biblisches wie Beziehungsbewandtnis; Messianisches wie Morgendliches Beginnen \u2013 diese Lyrikerin l\u00e4sst sich aufschreiben von der Komplexit\u00e4t ihres Bewusstseins, hinein in eine barocke F\u00fclle scheinbar leichtl\u00e4ufig gewordener Dinge; die weben ein grosses Loch zusammen; das ist das Loch, in dem wir denken<\/em>. (\u2026)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich m\u00f6chte vorschlagen, in diesem \u203aLoch\u2039 zu bleiben beim Zuh\u00f6ren. Es bewusst auszuhalten. Treten Sie ins Abstandszimmer, treten Sie ins <em>Abstandszimmer im Freien<\/em>, und lassen Sie`s gut sein damit, beim ersten Zuh\u00f6ren Sinn, Bedeutung und Zusammenh\u00e4nge herstellen zu wollen.\u00a0\u2013 Fremdes! Freies!\u00a0\u2013 Diese wunderbaren Gedichte w\u00fcrden ihren Reichtum einb\u00fcssen, wenn wir sie\u00a0zu schnell als \u203aMitgeteilt! Danke!\u2039 abhaken w\u00fcrden, auch und gerade weil sie so genau ausgehorcht sind im Raum des Verschobenen. Sie sind in ihrer Vielschichtigkeit wahrzunehmen, diese Gedichte. Sie zeichnen sich aus durch ein souver\u00e4n und sicher aus dem Hauptraum der Rede hinausgesteuertes, dort aber genau positioniertes Bedeutungs- und Wortfeld.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich m\u00f6chte mit einem meiner pers\u00f6nlichen Lieblingsgedichte aus diesem Buch schliessen,\u00a0<em>Ich kn\u00fcpfe mich an dich<\/em>.\u00a0Je mehr man den fremden Ton im scheinbar Vertrauten h\u00f6rt, umso \u00fcberraschender, kunstvoller, sch\u00f6ner greift er. Und Achtung bitte!\u00a0\u2013 Probe aufs Exempel: In welche Bedeutungsdichte diese Gedichte in ihrer Vielgleisigkeit hineinf\u00fchren, l\u00e4sst sich auch und gerade an diesem scheinbar leicht verst\u00e4ndlichen Beispiel durch einen einfachen Hinweis aufzeigen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Immer von Neuem sch\u00e4lt sich ein anderes, komplexes Sicht-, H\u00f6r- und Bedeutungsfeld\u00a0 heraus, ob man nun f\u00fcr das\u00a0<em>dich<\/em> (<em style=\"text-align: justify;\">Ich kn\u00fcpfe mich an dich<\/em>) Gott einsetzt oder den Geliebten oder das menschliche, allgemeine Du oder aber, bitte sehr: die Poesie.<\/p>\n<address style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000080;\"><strong>Ich kn\u00fcpfe mich an dich<\/strong><\/span><\/address>\n<address style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000080;\">\u00a0<\/span><\/address>\n<address style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000080;\">Ich kn\u00fcpfe mich an dich,<\/span><\/address>\n<address style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000080;\">ich wei\u00df, ich w\u00fcrde schwanken.<\/span><\/address>\n<address style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000080;\">Meine Belange, sie stapeln sich<\/span><\/address>\n<address style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000080;\">vor dir; meine Ausweise, sie sind<\/span><\/address>\n<address style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000080;\">abgelegt bei dir; und ich sammle:<\/span><\/address>\n<address style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000080;\">deine Schnittstellen, deine<\/span><\/address>\n<address style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000080;\">Vergegenw\u00e4rtigungen.<\/span><\/address>\n<address style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000080;\">Ich meine, ich bin eingef\u00e4delt;<\/span><\/address>\n<address style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000080;\">doch ich wei\u00df: Einmal muss ich<\/span><\/address>\n<address style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000080;\">einknicken und kalt werden.<\/span><\/address>\n<address style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000080;\">Man wird mich umziehen und\u00a0<\/span><\/address>\n<address style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000080;\">k\u00e4mmen, mich frischhalten<\/span><\/address>\n<address style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000080;\">und schlie\u00dflich den Deckel<\/span><\/address>\n<address style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000080;\">\u00fcber mir schlie\u00dfen, eine Zeitlang<\/span><\/address>\n<address style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000080;\">\u00fcber mich sprechen, dann weniger.<\/span><\/address>\n<address style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000080;\">Doch bin ich nicht eingef\u00e4delt,<\/span><\/address>\n<address style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000080;\">auch in meiner Verwesung bin ich<\/span><\/address>\n<address style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000080;\">nicht verkn\u00fcpft? Was bedeutet mir<\/span><\/address>\n<address style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000080;\">ein Leistungsausweis, st\u00f6rt mich<\/span><\/address>\n<address style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000080;\">ein strapazi\u00f6ser Kopf beim<\/span><\/address>\n<address style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000080;\">Geschmack meiner Auferweckung?<\/span><\/address>\n<address style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000080;\">Ich kn\u00fcpfe mich an dich,<\/span><\/address>\n<address style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000080;\">ich wei\u00df, ich w\u00fcrde schwanken.<\/span><\/address>\n<p style=\"text-align: center;\">* * *<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Vera Schindler-Wunderlich, <strong>Dies ist ein Abstandszimmer im Freien<\/strong>, 99 Seiten, Broschur, edition pudelundpinscher im Verlag Maritz &amp; Gross, CH-Erstfeld 2012.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zu Vera Schindler-Wunderlichs Gedichtbuch Abstandszimmer im Freien anl\u00e4\u00dflich der Buchpremiere am 27.10.2012 in Basel Lyrik ist etwas, das mit Schweigen zu tun hat, Schweigen nicht unbedingt im Sinne einer meditativen Stille, sondern: LyrikerInnen h\u00f6ren im Gerede etwas sprechen, was nicht&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/12\/18\/9575\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":56,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[971,793],"class_list":["post-9575","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-literatur","tag-lioba-happel","tag-vera-schindler-wunderlich"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9575","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/56"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9575"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9575\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9575"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9575"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9575"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}