{"id":95127,"date":"2021-11-17T00:01:54","date_gmt":"2021-11-16T23:01:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=95127"},"modified":"2022-12-10T06:08:30","modified_gmt":"2022-12-10T05:08:30","slug":"ueber-den-wert-des-analogen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/11\/17\/ueber-den-wert-des-analogen\/","title":{"rendered":"\u00dcber den Wert des Analogen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">KUNO interessiert sich daf\u00fcr, was sich nach Karl Kraus&#8216; Fackel entz\u00fcndete<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-58959 size-medium\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Matrix_Cover-205x300.jpg\" alt=\"\" width=\"205\" height=\"300\" \/>Wir stellen auf KUNO von Zeit zu Zeit sehr gern Literaturzeitschriften vor, wie unl\u00e4ngst durch Maximilian Zander <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/09\/29\/uber-zeitschriften\/\">geschehen<\/a>. Wir sch\u00e4tzen auch eine eine Lit.-ZS wie die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=24175\">Matrix<\/a>, die sich der europ\u00e4ischen Idee verpflichtet hat. Auf dem Weg dieser Betrachtung gilt es einen weiteren Irrtum zu beseitigen, es herrscht die Annahme, das <em>Netzwerk<\/em> sei erst mit dem Internet erfunden worden, es gab jedoch eine Zusammenarbeit von Individuen bereits auf analoger Ebene. KUNO konsultiert den Wert des Analogen und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=25201\">dokumentierte<\/a> den Grenzverkehr im Dreil\u00e4ndereck. Gern pr\u00e4sentieren wir in diesem Beitrag auch die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/05\/20\/das-alte-paris\/\">WORTSCHAU<\/a>, weil sie \u00fcberzeugend zwischen off und online operiert. Seit 2007 schauen die Redakteure dem Wort auf\u2019s Maul und sondieren Tendenzen und Sentenzen, und es steht bereits die 35. Ausgabe an. Wir erkennen unter der Lekt\u00fcre, Lyrik als eine Gattung, die zwischen den Zeilen Zeit und Raum gibt, weil diese Leerstellen dann ihrerseits vom Leser Raum und Zeit einfordern. Gedichte dehnen sich aus, wenn man sie liest. Das Abtragen der Schichten, Auff\u00e4chern der Bedeutungsstr\u00e4nge, der Rhythmen und Kl\u00e4nge, der Br\u00fcche und Widerspr\u00fcche, die es, diese K\u00f6nigsdisziplin, in sich tr\u00e4gt. Bei dem multimedialen Ansatz der <em>Wortschau<\/em> entstehen neue Textformen, mit denen die Gesellschaft sich von sich selbst erz\u00e4hlt: Soziale Poetik, Sound\u2013Poetik und Social Reading.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Die Aufgabe ist seit dem 17. Jahrhundert nicht neu: Eine Literaturzeitschrift setzt sich kritisch mit Literatur auseinander.<\/em> <\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_65501\" style=\"width: 219px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-65501\" class=\"wp-image-65501 size-medium\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Biby_Wintjes-209x300.jpg\" alt=\"\" width=\"209\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Biby_Wintjes-209x300.jpg 209w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Biby_Wintjes-260x374.jpg 260w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Biby_Wintjes-160x230.jpg 160w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Biby_Wintjes.jpg 383w\" sizes=\"auto, (max-width: 209px) 100vw, 209px\" \/><p id=\"caption-attachment-65501\" class=\"wp-caption-text\">Josef &#8222;Biby&#8220; Wintjes. Photo: Bruno Runzheimer<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">In den fr\u00fchen 1970ern explodierte der Markt der Literaturzeitschriften, insbesondere im deutschsprachigen Raum: nonkonformistische Debattentr\u00e4ger sind in der konservativen Zeitungslandschaft rar, zudem war die in Deutschland sehr breite Studentenschaft ein wichtiger Adressat \u2013 mit ihr wurden Literaturzeitschriften ein Gegenstand breiten allgemeinen Interesses, dem wiederum durch eine fortschreitende Verbreiterung der Themenwahl Rechnung zu tragen war. Viele dieser Studenten und Intellektuellen schrieben f\u00fcr Literaturzeitschriften oder gaben sp\u00e4ter sogar selbst Titel heraus. Den <em>Neckermann der Subkultur<\/em> hat man Josef \u201e<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1995\/09\/24\/bye-bye-biby\/\">Biby<\/a>\u201c Wintjes genannt, besser bekannt als <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1990\/11\/11\/das-analoge-internet-wird-eingestellt\/\">Ulcus Molle-Info<\/a>, Versender in Sachen Untergrund- und Alternativpresse, denn niemand anders hatte Zeitschriften und B\u00fccher aus der nicht etablierten Szene in diesem Umfang gesammelt, bereitgehalten, besprochen und katalogma\u00e4\u00dfig erfasst. Was den Umsatz anging, war das Bild immer mehr als schief. Aber das <em>Ulcus Molle-Info<\/em> lie\u00df mehr als hundert Blumen bl\u00fchen und hatte f\u00fcr jeden Freak etwas auf Lager: f\u00fcr Beat-Poeten und Cut-up Avantgardisten, f\u00fcr Acid Heads und kleine Hanfanbauer, f\u00fcr Anarchisten und Subrealisten, f\u00fcr Landkommunarden und Stadtindianer, f\u00fcr Mystiker und Spiritualisten, f\u00fcr Science-Fiction-Freunde und Comix-Freaks. So wurde das im November 1969 von Wintjes gegr\u00fcndete <em>Nonkonformistische literarische Informationszentrum<\/em> zur Drehscheibe der Szene und der Info-Dienst ,Ulcus Molle\u201c zum Sprachrohr f\u00fcr die unterschiedlichsten literarischen, politischen und subkulturellen Gruppen.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em><span style=\"color: #999999;\">Eine Literaturzeitschrift tr\u00e4gt mit dem Abdruck literarischer Werke auch selbst zur Literatur bei.\u00a0<\/span><\/em><\/p>\n<div id=\"attachment_95128\" style=\"width: 250px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-95128\" class=\"wp-image-95128 size-medium\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/DR60_Cover-240x300.jpg\" alt=\"\" width=\"240\" height=\"300\" \/><p id=\"caption-attachment-95128\" class=\"wp-caption-text\">Bereits in der 60. Ausgabe. Auf dem Weg zum Klassiker<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">KUNO interessiert sich auch daf\u00fcr, wie Karl Kraus \u201eDie Fackel\u201c <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1999\/11\/15\/die-fackel-mehr-als-eine-literaturzeitschrift\/\">entz\u00fcndete<\/a>. Ein weiterer Klassiker ist <i><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1997\/09\/02\/der-ziegelbrenner\/\">Der Ziegelbrenner<\/a>,<\/i> die Lit.-ZS erschien am 1. September 1917. Einen anderen Weg betrat <em>Social Beat SLAM!poetry 1, <\/em>sie wird als <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1997\/01\/05\/bewegung\/\">Rote Bibel<\/a> des Social Beat bezeichnet. Zur f\u00fcnften Ausgabe des zweisprachigen Literaturmagazins <em>The Transnational<\/em> bat den Herausgeber Ren\u00e9 Kanzler um einen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2018\/02\/10\/ueber-leistungen-eines-kunstwerkes\/\">Einblick<\/a> in die redaktionelle Arbeit. Gern weisen wir auch auf den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/03\/10\/laborbefund\/\"><em>LaborBefund\u00a0\u2013 Literatur aus der Wirklichkeit <\/em><\/a>hin. Diese Lit.-ZS wartet mit Informationen, Deutungsm\u00f6glichkeiten und Handlungsoptionen auf, der den Zustand der Unsicherheit einer Welt gegen\u00fcber zeigt, die sich dem planen Verst\u00e4ndnis entzieht. Wie es bei einer Literaturzeitschrift des 21. Jahrhunderts zugeht, belgeitet eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2005\/04\/05\/monsieur-le-gourmet-de-la-litterature-aux-serpents\/\">kritische Spiegelung<\/a> des Verlegers und Herausgebers Peter Valentin in Briefen und Mails. Eine der \u00e4ltesten Literaturzeitschriften der alten BRD ist der <em><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1991\/06\/22\/10-jahre-dichtungsring\/\">Dichtungsring<\/a><\/em>, der k\u00fcrzlich in der 60. Ausgabe erschien. Mitherausgeber war Ulrich Bergmann, den KUNO auch als Autor sch\u00e4tzt. Es ist eine bildungsb\u00fcrgerliche Kurzprosa mit gleichsam eingebauter Kommentarspaltenfunktion, bei der Kurztexte aus dem Zyklus <em>Kritische K\u00f6rper,<\/em> und auch aus der losen Reihe mit dem Titel\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=40312\"><em>Splitter, nicht einmal Fragmente <\/em><\/a>aufploppen. KUNO konsultiert den Wert des Analogen und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=25201\">dokumentierte<\/a> den Grenzverkehr im Dreil\u00e4ndereck. Ein Kollegengespr\u00e4ch von A.J. Weigoni mit Bruno Kartheuser von der Literaturzeitschrift Krautgarten finden Sie <a href=\"http:\/\/www.vordenker.de\/kollegen\/kartheuser.htm\">hier<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Die Literaturzeitschriftenbeschau wird fortgesetzt!<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2001\/04\/Hadayatullah-Hu\u0308bschlittle-mags-Unabha\u0308ngige-Literaturzeitschriften.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-85404 size-medium\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2001\/04\/Hadayatullah-Hu\u0308bschlittle-mags-Unabha\u0308ngige-Literaturzeitschriften-196x300.jpg\" alt=\"\" width=\"196\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2001\/04\/Hadayatullah-Hu\u0308bschlittle-mags-Unabha\u0308ngige-Literaturzeitschriften-196x300.jpg 196w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2001\/04\/Hadayatullah-Hu\u0308bschlittle-mags-Unabha\u0308ngige-Literaturzeitschriften-160x245.jpg 160w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2001\/04\/Hadayatullah-Hu\u0308bschlittle-mags-Unabha\u0308ngige-Literaturzeitschriften.jpg 229w\" sizes=\"auto, (max-width: 196px) 100vw, 196px\" \/><\/a><\/strong><strong>Weiterf\u00fchrend \u2192 <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu den Gr\u00fcndungsmythen der alten BRD geh\u00f6rt die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/04\/01\/nonkonformistische-literatur\/\">Nonkonformistische Literatur<\/a>, lesen Sie dazu auch ein Portr\u00e4t von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2000\/04\/04\/vauo\/\">V.O. Stomps<\/a>, dem Klassiker des Andersseins. Kaum jemand hat die L\u00fcckenhaftigkeit des <em>Underground<\/em> so konzequent <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/09\/24\/underground\/\">erz\u00e4hlt<\/a> wie N\u00ed Gudix und ihre <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/08\/23\/kritik-an-der-literarischen-alternative\/\">Kritik an der literarischen Alternative<\/a> ist berechtigt. Ein Portr\u00e4t von N\u00ed Gudix findet sich <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/08\/16\/da-lernst-du-die-menschen-kennen\/\">hier<\/a> (und als Leseprobe ihren <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2006\/12\/30\/hausaffentango\/\">Hausaffentango<\/a>). Lesen Sie auch die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2005\/09\/24\/erinnerungen\/\">Erinnerungen an den Bottroper Literaturrocker<\/a> von Werner Streletz und den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/09\/28\/rip-bruno\/\">Nachruf<\/a> von Bruno Runzheimer. Zum 100. Geburtstag von Charles Bukowski, eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/08\/16\/ledertasche-geborgt\/\">Doppelbesprechung<\/a> von Hartmuth Malornys Ruhrgebietsroman <em>Die schwarze Ledertasche<\/em>. 1989 erscheint Helge Schneiders allererste Schallplatte <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26990\"><em>Seine gr\u00f6\u00dften Erfolge<\/em><\/a>, produziert von Helge Schneider und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/07\/20\/klangkloetzchen\/\">Tom T\u00e4ger<\/a> im Tonstudio\/Ruhr. Lesen Sie auch das <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26709\">Portr\u00e4t <\/a>der einzigartigen Proletendiva aus dem Ruhrgebeat auf KUNO. In einem Kollegengespr\u00e4ch mit Barbara Ester dekonstruiert A.J. Weigoni die <em><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1997\/10\/09\/ruhrgebietsromantik\/\">Ruhrgebietsromantik<\/a><\/em>. Mit<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=6071\"> Kersten Flenter<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/06\/23\/killroy-review\/\">Michael Sch\u00f6nauer<\/a> geh\u00f6rte <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/08\/24\/polyphone-ich-erzaehlungen\/\">Tom de Toys<\/a> zum\u00a0Dreigestirn des deutschen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1997\/01\/05\/bewegung\/\">Poetry Slam<\/a>. Einen Nachruf von Theo Breuer auf den Urvater des Social-Beat finden Sie <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/03\/07\/hubsch-revisited\/\">hier<\/a> \u2013 Sowie selbstverst\u00e4ndlich his <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1995\/06\/25\/wie-was-social-beat-ist-und-warum-und-warum-nicht\/\">Masters voice<\/a>. Und Dr. Stahls kaltgenaue <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2002\/06\/26\/social-beat-vs-digitales-dasein\/\">Analyse<\/a>. \u2013 Constanze Schmidt beschreibt den Weg von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26080\">Proust zu Pulp<\/a>. Ebenso eindr\u00fccklich empfohlen sei Heiner Links <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=42272\">Vorwort<\/a> zum Band Trash-Piloten. Inzwischen hat sich Trash andere Kunstformen erobert, dazu die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/11\/01\/trash-eine-einfuehrung\/\">Aufmerksamkeit<\/a> einer geneigten Kulturkritik. In der Reihe <em>Gossenhefte<\/em> zeigt sich, was passiert, wenn sich literarischer Bodensatz und die Reflexionsm\u00f6glichkeiten von popul\u00e4rkulturellen Tugenden nahe genug kommen, der Essay <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=35655\"><em>Perlen des Trash<\/em><\/a> stellt diese Reihe ausf\u00fchrlich vor. Die KUNO-Redaktion bat A.J. Weigoni um einen Text mit Bezug auf die Mainzer Minpressenmesse (MMPM) und er kramte eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1993\/05\/31\/treff-der-titanen\/\">Realsatire<\/a> aus dem Jahr 1993 heraus, die er f\u00fcr den Mainzer Verleger Jens Neumann geschrieben hat. J\u00fcrgen Kipp \u00fcber die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/06\/01\/geschichte-und-aufgaben-des-mainzer-minipressen-archives-mmpa\/\">Aufgaben des Mainzer Minipressen-Archives<\/a>. Ein w\u00fcrdiger Abschlu\u00df gelingt Boris Kerenski mit <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/03\/30\/wer-war-ist-noch-social-beat\/\">Stimmen aus dem popliterarischen Untergrund<\/a><strong>.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>KUNO interessiert sich daf\u00fcr, was sich nach Karl Kraus&#8216; Fackel entz\u00fcndete Wir stellen auf KUNO von Zeit zu Zeit sehr gern Literaturzeitschriften vor, wie unl\u00e4ngst durch Maximilian Zander geschehen. Wir sch\u00e4tzen auch eine eine Lit.-ZS wie die Matrix, die sich&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/11\/17\/ueber-den-wert-des-analogen\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":257,"featured_media":101074,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[108,2624,2585,2608,301,866],"class_list":["post-95127","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-bruno-kartheuser","tag-joachim-schoenauer","tag-josef-wintjes","tag-ni-gudix","tag-traian-pop","tag-ulrich-bergmann"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/95127","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/257"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=95127"}],"version-history":[{"count":2,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/95127\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":104289,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/95127\/revisions\/104289"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/101074"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=95127"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=95127"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=95127"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}