{"id":95028,"date":"2023-09-25T00:01:20","date_gmt":"2023-09-24T22:01:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=95028"},"modified":"2022-02-25T20:00:22","modified_gmt":"2022-02-25T19:00:22","slug":"die-jungfrau","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2023\/09\/25\/die-jungfrau\/","title":{"rendered":"Die Jungfrau"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Maria Mondmilch war das einzige Kind des Kunsthistorikers Doktor Maximilian Mondmilch und der sch\u00f6nen Frau Marga Mondmilch. Frau Mondmilch soll fr\u00fcher Wasserm\u00e4dchen in dem Kaffeehaus gewesen sein, in welchem Herr Mondmilch \u2013 der damals Student war \u2013 Tee trank und Zeitungen las und rauchte. Nach der Geburt des Kindes hatte sie den Ehegatten heimlich verlassen, um vermutlich mit einem Sektkellner einige Wochen zu verbringen. Danach trieb sie sich \u2013 h\u00e4ufig abwechselnd \u2013 mit sehr verschiedenen M\u00e4nnern sehr verschiedener Gesellschaftsklassen herum. Sie kam erst zur\u00fcck, als sie erfuhr, da\u00df der unheilbare Doktor in eine Anstalt f\u00fcr Gehirnkranke gebracht worden sei. Sie pflegte den todkranken Menschen sorgf\u00e4ltig bis zu seinem nahen Ende. Sodann verheiratete sie sich mit einem herrschaftlichen Kutscher, der sie abg\u00f6ttisch liebte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Krankheit des Doktor Mondmilch war erst erkannt worden, als er ein mit schlimmen Strafen bedrohtes Verbrechen an der achtj\u00e4hrigen Tochter ver\u00fcben wollte. Gl\u00fccklicherweise konnte die Untat in dem letzten Augenblick verhindert werden. Das in dem Herzen und in dem Hirn erschreckte Kind wurde \u2013 dem Bruder des Verr\u00fcckten \u2013 der Exzellenz Moriz von Mondmilch, einem erstklassigen Verwaltungsbeamten, in Pflege gegeben. Das letzte Wort des sterbenden Kunsthistorikers war: \u00bbMaria.\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zwischen dem Onkel und der Nichte entwickelte sich eine sonderbare Zuneigung. Nichts geschah, was den Gesetzen widersprochen h\u00e4tte. Die Leidenschaft zwischen dem Kind und dem alten Mann erregte die Eifersucht der alten Frau Minna von Mondmilch. Durch die zu l\u00e4stig gewordenen ehelichen Zwistigkeiten f\u00fchlte sich der ver\u00e4rgerte Beamte einige Jahre darauf gen\u00f6tigt, in eine Trennung von dem Pflegekind einzuwilligen. Er mu\u00dfte auch auf die \u00e4ltlich gewordenen T\u00f6chter R\u00fccksicht nehmen. Der Abschied war schwer. Exzellenz Moriz von Mondmilch fiel in Weinkr\u00e4mpfe.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Maria Mondmilch kam in eine gro\u00dfe Stadt. Man zahlte den fremden Leuten, bei denen sie eingemietet worden war, monatlich viel Geld. Sonst k\u00fcmmerte man sich nicht um Maria Mondmilch. Mit dem edlen Onkel wechselte sie geheime Briefe voll ausschweifender Liebessehnsucht und abenteuerlicher Hoffnungen. Das Bewu\u00dftsein, st\u00e4ndig Gef\u00e4hrliches verbergen zu m\u00fcssen, gab ihr etwas Feierliches und eine unerkl\u00e4rliche \u00dcberlegenheit. Die Briefe des Onkels bewahrte Maria Mondmilch unter besonders sakralen Formalit\u00e4ten auf. Ein Teil der Briefe kam abhanden und wurde das Beweismaterial f\u00fcr den ber\u00fchmten Scheidungsproze\u00df, der das ganze Land erregte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Maria Mondmilch war in der gro\u00dfen Stadt Sch\u00fclerin eines M\u00e4dchengymnasiums. Sie geh\u00f6rte nicht zu den Besten. Zeitweise arbeitete sie flei\u00dfig. Man beschuldigte sie, allerhand Schweinereien \u2013 die vorkamen \u2013 angestiftet zu haben. Als bekannt wurde, da\u00df der Leiter der Anstalt ihr abends in einer argen Stra\u00dfe begegnet war, erwartete man ihre Relegierung. In der Verhandlung gegen einen Literaturprofessor des Gymnasiums, der, trotzdem er dringend verd\u00e4chtigt war, etliche Sittlichkeitsverbrechen begangen zu haben, freigesprochen werden mu\u00dfte, war sie die wichtigste Zeugin.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das junge M\u00e4dchen weilte in der Nacht am liebsten in den ber\u00fcchtigten Vierteln. Maria Mondmilch lie\u00df sich von allem m\u00f6glichen Gesindel ansprechen, den meisten M\u00e4nnern entlief sie wieder. Sie war noch nicht f\u00fcnfzehn Jahre alt, als sie sich von einem H\u00e4ndler, dessen Bekanntschaft sie in einem schmutzigen Abend an einer \u00fcblen Gasse auf einer Br\u00fccke unter einer halb verfallenen altert\u00fcmlichen Petroleumlaterne gemacht hatte, in unanst\u00e4ndigen Stellungen nackt photographieren lie\u00df. Als Sechzehnj\u00e4hrige verlebte sie die Weihnachtsferien mit einem bildsch\u00f6nen, aber wildfremden Elektrotechniker \u2013 namens Hans Hampelmann \u2013 in einem verrufenen Hotel anscheinend wie Frau und Mann. Da\u00df sie nach Absolvierung des Gymnasiums sich entschlo\u00df, Medizin zu studieren, ist unschwer aus erotischen Bed\u00fcrfnissen zu erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der hungrige Schauspieler Schwertschwanz \u2013 ein intelligent und verludert aussehender Mensch, der nach billiger Schokolade stank \u2013 lief planlos sehns\u00fcchtig die abendlich funkelnden und l\u00e4rmenden Stra\u00dfen der Stadt entlang, in welcher Maria Mondmilch Medizin studierte. Er begegnete ihr, als sie aus einer Vorlesung \u00fcber Geschlechts- und M\u00e4nnerleiden traurig zur\u00fcckkam. Zum Spa\u00df \u2013 ziemlich \u2013 sprach er sie an. Gemeinsam gingen die beiden in eine Kneipe niederer Sorte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Schauspieler Schwertschwanz hatte, bevor er die Studentin ansprach, \u00fcberlegt, was seine langj\u00e4hrige Verzweiflung augenblicklich am ehesten begr\u00fcnden k\u00f6nne: die schlie\u00dfliche Unwichtigkeit alles Geschehens oder nur das Malheur, da\u00df bedeutende M\u00e4nner oftmals aus Mangel an entsprechender Nahrung und Medizin krepieren m\u00fcssen &#8230; Die Unzul\u00e4nglichkeit der Frauen &#8230; Die Unheilbarkeit der R\u00fcckenmarkschwindsucht, deren Anzeichen er an sich zu bemerken glaubte &#8230; Als Maria Mondmilch ihren Beruf nannte, leuchtete er auf. Man sprach \u00fcber Syphilis und die Folgen. Fr\u00e4ulein Mondmilch erz\u00e4hlte entsetzliche F\u00e4lle. Herr Schwertschwanz h\u00f6rte erschrocken und begeistert zu. Er war entz\u00fcckt, als sie \u2013kokett betonend, da\u00df sie leider nur wissenschaftliche Beziehungen zu M\u00e4nnern unterhalten k\u00f6nne \u2013 wie unabsichtlich bis \u00fcber das Knie ein gut geformtes, herbes Bein sehen lie\u00df, das in einem aufregend gemeinen, halbseidenen Strumpf befestigt war.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Studentin erwiderte merklich die Sympathie des Schauspielers. Sein heruntergekommenes Aussehen fl\u00f6\u00dfte ihr Zutrauen ein. Seine \u2013 auf sie eingestellten \u2013 von Schminke und Hoffnungslosigkeit, von unm\u00e4\u00dfigen Hurereien oder Onanien ringsum zerrissenen und inwendig fast verfaulten treuherzigen blauen Augen griffen ihr an die Seele. Sein aus Blasiertheit und unversch\u00e4mter Zudringlichkeit gemischtes Wesen regte sie sehr auf. Mitten durch Gekreisch und Kellner und Bierb\u00e4nke und Ausd\u00fcnstungen, in dem gelbs\u00fcchtigen Gaslicht, mu\u00dfte sie schw\u00e4rmerisch ausrufen: \u00bbEinen Menschen wie Sie, Herr Schwertschwanz, habe ich bisher nicht kennengelernt.\u00ab-<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Er fa\u00dfte sie begl\u00fcckt an. W\u00e4hrend drau\u00dfen ein Trupp Soldaten im Vorbeimarschieren das bekannte Volkslied pfiff: Mariechen, du s\u00fc\u00dfes Viehchen &#8230; und so weiter.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ohne laute Verabredung hatten die Verliebten Arm in Arm die Richtung auf die Bude der Studentin gew\u00e4hlt, als sie die gr\u00f6hlende Kneipe verlie\u00dfen. Oben legte sich Maria Mondmilch mit \u00fcbereinandergeschlagenen Beinen auf ein Schlafsofa in der N\u00e4he des B\u00fccherschrankes. Der Schauspieler versank in einen weichen Sessel, neben dem ein kleiner Tisch mit einer zierlichen Flasche Kognak stand. Die Unterhaltung war nicht einfach. Sie wollten einander ihre Leiden von klein auf entgegenschluchzen. Sie wollten einander fressen, so gierig wurden sie mit der Zeit. Etwas war dazwischen. Der Schauspieler trank den Kognak. Die Studentin spielte nerv\u00f6s mit den H\u00e4nden und den F\u00fc\u00dfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Schauspieler konnte die Qual nicht mehr aushalten. Er schrie leise \u2013 das war, als w\u00fcrde etwas zerschlagen: \u00bbIch will offen sein. Ich bin ein Syphilitiker\u00ab \u2013 \u2013 Einige Tr\u00e4nen kullerten herunter. Er erschrak, wie wenig ernst ihm war. Die Studentin hielt die H\u00e4nde vor das Gesicht. Theatralisch wie er. Aber unbewu\u00dft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Er hatte sich nicht verrechnet. Ihre erotische Aufgeregtheit \u00fcberstieg die Grenzen. Sie wand sich auf ihrem Schlafsofa. Sie hielt ihm eine Hand hin. Sie fl\u00fcsterte: \u00bbArmer Mann, kommen Sie.\u00ab \u2013 Er ergriff die Hand nicht. Die Augen in dem ungl\u00fccklichen entsagenden Gesicht, dessen Wirkungen er schon bei vielen hysterischen Frauen erprobt hatte, niedergeschlagen, sagte er: \u00bbSie wissen am besten, da\u00df die Ber\u00fchrungen mit mir eventuell Sie selbst luetisch machen k\u00f6nnten, obwohl in den letzten Jahren die Wassermannsche Reaktion immer negativ war.\u00ab \u2013 Da sagte sie heroisch: \u00bbOffenheit gegen Offenheit. Ich bin Jungfrau.\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Instinktiv hatte sie sich ger\u00e4cht. Seiner \u00fcberreizten Sinne war er nicht mehr m\u00e4chtig. Wie eine Katze sprang er auf das M\u00e4dchen mitten in dem Schlafsofa. Nun wehrte sie sich. Mit \u00e4ngstlichen Augen bereit, sich ihm zu geben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei dem Ringen sang die Studentin dem Schauspieler ihr Werbelied: \u00bbMaria Mondmilch bin ich, das M\u00e4dchen, die Jungfrau. \u00d6ffne mir deine Tore. Du, ich probierte viel M\u00e4nnerfleisch von au\u00dfen, Greise und J\u00fcnglinge. Alle lockte ich. In allen suchte ich meinen Mann. Niemand drang tiefer als meine Haut in mich &#8230; Ich schlich in den Tagen. Rannte in den N\u00e4chten. Ich schlief in einem Bett mit Musikern und Aristokraten. Mit Kaufleuten und Zuh\u00e4ltern und Studente n war ich zusammen. Mit Kunstradfahrern und Rechtsanw\u00e4lten trieb ich mich herum. Ich lie\u00df keinen Mann vor\u00fcber, dem ich nicht in die Augen sah. Ob es regnete. Oder ob Winter war. Oder ob die Sonne schien &#8230; Niemand durfte mich seine Frau nennen. Niemand war mein Mann. Einer hat sich erschossen. Einer ist in einen Sumpf gesprungen. Ich bin unschuldig &#8230; Einer ist bl\u00f6dsinnig geworden. Einer hat mir einen Fu\u00dftritt gegeben. Die meisten sind weggegangen, als w\u00e4re nichts vorgefallen. Nichts ist vorgefallen &#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Du, blau\u00e4ugiges Leidensgesicht unter mir, ach, w\u00e4rst du mein Mann, da\u00df ich in dir bl\u00fche. Bist du mein Mann, in den ich selig sinke \u2013 \u2013\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und der Schauspieler sang der Studentin bei dem Ringen: \u00bbIch bin der Schauspieler Schwertschwanz, der Mann, der W\u00fcstling. In allen Leibern, die ich soff, suchte ich dich. Ich bin Trinker geworden. Aus Sehnsucht. Mein Blut habe ich aus Liebe vergiftet. Wie gleichg\u00fcltig w\u00e4re das, wenn ich \u2013 halbtot \u2013 dich jetzt f\u00e4nde. Ich habe dich zu viel gesucht, um dich noch zu finden\u2013\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da rief Maria Mondmilch in dem Untergehen: \u00bbSchwertschw\u00e4nzchen, liebst du mich \u2013\u00ab Und schon ertrunken: \u00bbEr liebt mich nicht.\u00ab \u2013<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Mann fiel verzweifelt faul zur\u00fcck. Die Studentin spuckte ihm an den Kragen. St\u00fclpte dem Willenlosen den Hut auf den Kopf. Dr\u00fcckte ein Goldst\u00fcck in seine Hand. Warf ihn hinaus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00e4hrend der Schauspieler Schwertschwanz sich unterwegs, vor Begierde zitternd, eine geeignete Hure suchte, sa\u00df Maria Mondmilch \u00fcber einem dicken anatomischen Lehrbuch. Sah sich die Konstruktion eines splitternackten Mannes an. Und heulte wie ein Hund am Meer.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_94979\" style=\"width: 187px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-94979\" class=\"wp-image-94979 size-full\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Lichtenstein.jpg\" alt=\"\" width=\"177\" height=\"216\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Lichtenstein.jpg 177w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Lichtenstein-160x195.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 177px) 100vw, 177px\" \/><p id=\"caption-attachment-94979\" class=\"wp-caption-text\">Der Dichter Alfred Lichtenstein in Milit\u00e4runiform (1914)<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eEr ist nun abseits, wie alle, die Wesentliches zu sagen haben, (\u2026) w\u00e4hrend geschickte Mittelm\u00e4ssigkeit in bunter Kulissenbeleuchtung paradiert. (\u2026) Aber er wird, wenn alle gl\u00e4nzenden Augenblickspropheten (\u2026) l\u00e4ngst zerst\u00e4ubt sind, noch Menschen aufreissen mit seiner brennenden Wahrhaftigkeit.\u201c (Carl Zuckmayer)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Neben der Lyrik verfasste Alfred Lichtenstein verfasste stark groteske Prosa. In seinen Prosast\u00fccken macht er sich \u00fcber einige seiner Bekannten und auch \u00fcber sich selbst im Stile Alfred Jarrys lustig. Dazu kreiert er Phantasiefiguren, die f\u00fcr Freunde und Vorbilder wie etwa Georg Heym, Gottfried Benn und Jakob van Hoddis stehen. Als Freiwilliger nimmt er von Beginn an am Ersten Weltkrieg teil und schreibt unter dem Eindruck der Kriegserlebnisse in seinem Gedicht \u00bbAbschied\u00ab die Zeile: \u00bbVielleicht bin ich in dreizehn Tagen tot.\u00ab Noch im September 1914 f\u00e4llt Alfred Lichtenstein an der Westfront.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend \u2192<\/strong>\u00a0Poesie z\u00e4hlt f\u00fcr KUNO weiterhin zu den identit\u00e4ts- und identifikationstiftenden Elementen einer Kultur, dies bezeugte auch der Versuch einer <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=25630\">poetologischen Positionsbestimmung<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Maria Mondmilch war das einzige Kind des Kunsthistorikers Doktor Maximilian Mondmilch und der sch\u00f6nen Frau Marga Mondmilch. 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