{"id":9387,"date":"2012-12-17T00:02:36","date_gmt":"2012-12-16T23:02:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=9387"},"modified":"2021-12-27T09:02:35","modified_gmt":"2021-12-27T08:02:35","slug":"wilde-tochter-der-poesie","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/12\/17\/wilde-tochter-der-poesie\/","title":{"rendered":"Wilde T\u00f6chter der Poesie"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/free-poesie.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-9395\" style=\"border: 1px solid black;\" title=\"free poesie\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/free-poesie-300x84.jpg\" alt=\"\" width=\"243\" height=\"68\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/free-poesie-300x84.jpg 300w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/free-poesie.jpg 804w\" sizes=\"auto, (max-width: 243px) 100vw, 243px\" \/><\/a>Eine schwarzblau schimmernde Frucht mischt kr\u00e4ftig mit in der Poesie im deutschen Sprachraum. Das Wort, das auf diese Frucht verweist, ist eines von jenen, <em>die Menschen traurig oder gl\u00fccklich machen k\u00f6nnen<\/em> (Dietmar Dath); ich glaube, eher gl\u00fccklich, weil dieses eine Wort Verlorenes oftmals unerwartet wieder erstehen l\u00e4sst, weil es zu Geheimnissen f\u00fchrt und sie doch nicht preisgibt, weil es lebendig wird, wenn Schreibende sich an besondere Erlebnisse erinnern. Wie Friederike Mayr\u00f6cker, die in ihrem Buch <em>ich bin in der Anstalt <\/em>schreibt:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\"><em>Wir gingen oft dort spazieren, obwohl es kein angenehmer Weg war, irgendetwas zog uns an, immer wieder dorthin zu gehen, vermutlich war es dieser Brombeerhang den ich nur erklimmen konnte wenn ich 1 Anlauf nahm also mit Schwung emporschnellte wobei ich immer wieder zur\u00fcckrutschte also den Brombeerhang hinunterrutschte also indem ich das Gleichgewicht verlor und nochmals hochzuschnellen versuchen muszte indem ich 1 weiteren Anlauf nahm und den Brombeerhang hochrannte \u2013 ER stand w\u00e4hrend meiner absurden Exerzitien geduldig daneben und sog an seiner Pfeife.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nicht nur ein besonderes, ein herausragendes Erlebnis wird hier wieder lebendig, Mayr\u00f6cker setzt den <em>Brombeerhang<\/em> beim erstmaligen Auftauchen kursiv, ebenso den <em>Anlauf<\/em>. Sie zeigt uns den Schl\u00fcssel zum herausragenden Erleben, jedoch ohne es aufzuschlie\u00dfen, denn: <em>irgendetwas <\/em>ist es, das die Spazierg\u00e4nger anzieht, <em>immer wieder dorthin zu gehen<\/em>, um zu genie\u00dfen, was zuvor noch <em>1 Angststimmung<\/em> war, <em>die mit in groszer H\u00f6he kreisenden V\u00f6geln zu tun hatte wom\u00f6glich mit bei Tageslicht flatternden Flederm\u00e4usen &#8230;<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es d\u00fcrfte sich gezeigt haben: Von \u203aBrombeeren\u2039 soll hier die Rede sein, von \u203aBrombeerh\u00e4ngen\u2039, \u203aBrombeerstr\u00e4uchern\u2039, \u203a-gestr\u00fcpp\u2039 und \u203a-schlingen\u2039, \u203aBrombeerhecken\u2039, \u203a-hagen\u2039 und \u203a-verhauen\u2039. Der Brombeerhang, dessen Vorstellung Mayr\u00f6cker dreimal beschw\u00f6rt, erhebt sich aus einer flacheren Umgebung, die sich Erinnernde musste Anlauf nehmen, um hinaufzukommen. In einem Gedicht von Else Lasker-Sch\u00fcler ist das Brombeerne so hoch, dass es h\u00f6her nicht steigen kann: <em>Ich f\u00e4rbte dir den Himmel brombeer \/ mit meinem Herzblut<\/em>, klagt das lyrische Ich im 1920 ver\u00f6ffentlichten Gedicht<em> Abschied.<\/em> \u203aBrombeer\u2039 als Farbe, nicht als gew\u00f6hnliche, allt\u00e4gliche Farbe, nein, eine Mischung aus Herzblut und Himmel.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333399;\">Gef\u00e4hrten<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bemerkenswert auch die Gef\u00e4hrten, in deren Begleitung das Wort \u203aBrombeere\u2039 erscheint. In Mayr\u00f6ckers Text ist der Brombeerhang in Gesellschaft hoch fliegender V\u00f6gel, vielleicht sogar in Gesellschaft von Flederm\u00e4usen, die bei Tageslicht flattern. An anderer Stelle desselben Buches werden <em>Brombeerstr\u00e4ucher<\/em> in Gesellschaft von <em>Geiszbl\u00e4ttern<\/em> erinnernd beschworen. Bei anderen Autoren kommen Brombeeren oft zusammen mit Farnen daher, \u00f6fter auch mit Brennnesseln, Wei\u00dfdornstr\u00e4uchern, und selber erscheinen sie mit Schlingen, Ranken und als urwalddichte W\u00e4nde. Hier klingt die andere Seite des Wortes \u203aBrombeere\u2039 an, eine auch bedrohlich-verf\u00fchrerische, undurchdringliche, sibyllinische.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nicht nur in poetischen Texten mischt dieses scheinbar unscheinbare Wort \u203aBrombeere\u2039 kr\u00e4ftig mit, nein, es taucht auch innerhalb anderer Textformen auf, die sich dann aber geradezu poetisch aufladen. Und nat\u00fcrlich fehlt das Bild der Brombeere nicht, wenn <em>\u00fcber<\/em> Poesie gesprochen wird. So, wenn Theo Breuer in der Zeitschrift <em>Matrix 28<\/em>, die den Titel <em>Atmendes Alphabet f\u00fcr Friederike Mayr\u00f6cker<\/em> tr\u00e4gt, mit <em>brombeeren, brombeeren<\/em> nicht nur den zweiten Vers aus Inger Christensens Langgedicht <em>alfabet\/alphabet<\/em> zitiert, sondern damit auch dem eigenen Text einen weiteren poetischen Akzent hinzusetzt. Und das, obwohl doch der erste Vers von Christensens Langgedicht mit <em>die aprikosenb\u00e4ume, die aprikosenb\u00e4ume<\/em> auch ein \u00e4u\u00dferst anmutiges Bild enth\u00e4lt. (Ich wei\u00df, ich wei\u00df: die Erfordernisse des Alfabets. Doch dieser Einwurf \u00fcberzeugt nicht, mit <em>B<\/em> gibt es schlie\u00dflich viele andere Beispiele, es m\u00fcssten ja nicht unbedingt Brombeeren sein.) Dazu passt, dass Breuer uns schon vor Jahren in der von ihm verlegten <em>Lyrikreihe Edition YE<\/em> Antje Paehlers geheimnisumwobenes Gedicht <em>Wildenberg<\/em> nahe gebracht hat:<\/p>\n<address style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\">Brombeert\u00fcren<\/address>\n<address style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\">\u00a0<\/address>\n<address style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\">fallen ins Schlo\u00df<\/address>\n<address style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\">um einen Turm<\/address>\n<address style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\">lagern Geschichten<\/address>\n<address style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\">um Schichten<\/address>\n<address style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\">ab hier f\u00e4hrt<\/address>\n<address style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\">keine Sehnsucht mehr<\/address>\n<address style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\">in heilige L\u00e4nder.<\/address>\n<p style=\"text-align: justify;\">Brombeert\u00fcren im Turm eines alten Gem\u00e4uers \u2013 sagenumwoben, geschichtenumwoben, abgelagert Schicht um Schicht \u2013 wohin f\u00fchren diese T\u00fcren? Wir wissen es nicht, und wir werden es nicht erfahren. Brombeert\u00fcren halten dicht.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333399;\">Zum Greifen nah<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Verschlossenheit zum Greifen nah im Bild des Brombeergestr\u00fcpps, wie es uns bei Jaques Josse begegnet, den Breuer ebenfalls in Matrix 28 zitiert: <em>Seit kurzem liegen morsche Balken und zerbrochene Dachziegel auf einem Haufen, zerbr\u00f6seln unter Brombeergestr\u00fcpp.<\/em> Zu den Gef\u00e4hrten der Brombeere gesellen sich nun gar morsche Balken, zerbrochene Ziegel und \u2013 Igel. Letztere werden von Breuer selbst innerhalb des Zitats auf den Plan gerufen: <em>zerbrochene Dachz<strong>i<\/strong>e<\/em><strong><em>gel<\/em><\/strong>. Auch Wasser geh\u00f6rt zu den Gef\u00e4hrten der Brombeere. <em>Der Brombeerstrauch am tropfenden Wasser- \/ hahn neben den Brennesseln h\u00e4nget jetzt \/ vielleicht voll Frucht und w\u00e4chst achtlos\u2026<\/em>schreibt Kevin Perryman in Matrix 28.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333399;\">Liebliche Gef\u00e4hrtinnen<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und dann gibt es noch die lieblichen Gef\u00e4hrtinnen der Brombeere, sie kommen besonders h\u00e4ufig mit ihr zusammen vor: Es ist vor allem die Him-, mitunter aber auch die Blaubeere. Christine Kappe spricht am 27. August 2012 in Kulturnotizen von einer <em>in hiesigen Breitengraden<\/em> <em>noch<\/em><em> zu entdeckende(n) Frucht zwischen Brom- und Himbeere<\/em>, und die Lyrik-Anthologie <em>Versnetze_f\u00fcnf<\/em> nennt sie <em>das bromhimbeerfarbene Buch.<\/em> Peter Clar, wiederum in <em>Matrix 28<\/em>, verbindet Bombeer- und Himbeerstr\u00e4ucher mit Schneegl\u00f6ckchen und Veilchen, aber auch mit Ameisenhaufen. In diesem Bild schwingt etwas sehr Kreat\u00fcrliches mit, das sich auch im sch\u00f6nen Titel des Lyrikbandes <em>Wilde Brombeeren<\/em> von Caroline Hartge (2008) findet, ebenso wie in der Bezeichnung <em>Sp\u00e4te Brombeeren<\/em> des nur noch antiquarisch erh\u00e4ltlichen Lyrikbandes von Radoj Ralin.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333399;\">So oder \u00e4hnlich k\u00f6nnte es sein<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sind es Konnotationen um Wildnis und wildes Leben, Erinnerungen an Kindheit, Sommer und milden Herbst, an verschwiegene Erlebnisse, geheimnisvolle Verstecke, an Rapunzelt\u00fcrme und verschlossene, vielleicht sich unvermutet doch noch \u00f6ffnende T\u00fcren, an etwas, das aus dem Allt\u00e4glichen herausragt \u2013 Gedanken, die aus Brombeeren eines jener Worte werden lassen, <em>die Menschen gl\u00fccklich oder traurig machen k\u00f6nnen?<\/em> So oder so \u00e4hnlich k\u00f6nnte es sein, denke ich, w\u00e4hrend ich Elke Marion Weiss\u2019 Gedicht <em>Brombeermonat<\/em> lese, dessen lyrisches Ich in geheimen erotischen Erinnerungen schwelgt, um sie in die fast wehm\u00fctige Aussage m\u00fcnden zu lassen: <em>der Brombeermonat \/ beugt sich z\u00e4rtlich bedauernd \/ trauernd zu Boden &#8230;<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ganz und gar bin ich davon \u00fcberzeugt, dass es so oder so \u00e4hnlich sein muss, wenn ich lese, dass KUNO am 21. Oktober 2012 in <span style=\"color: #333399;\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=8072\"><span style=\"color: #333399;\"><em>Kulturnotizen<\/em><\/span><\/a><\/span> \u00fcber Theo Breuers neues Gedichtbuch <em>Das gewonnene Alphabet<\/em> schreibt: &#8230; <em>die Sprache ein dichter Brombeerverhau<\/em>. Mir f\u00e4llt kein sch\u00f6neres Bild f\u00fcr diese Sprache ein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">* * *<\/p>\n<div id=\"attachment_44595\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-44595\" class=\"wp-image-44595 size-medium\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/der-lyrik-eine-bresche-fuer-ein-gedicht-je-ausgabe-einer-zeitung_1505748323-1-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/der-lyrik-eine-bresche-fuer-ein-gedicht-je-ausgabe-einer-zeitung_1505748323-1-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/der-lyrik-eine-bresche-fuer-ein-gedicht-je-ausgabe-einer-zeitung_1505748323-1.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-44595\" class=\"wp-caption-text\">Poesie z\u00e4hlt f\u00fcr KUNO zu den identit\u00e4ts- und identifikationstiftenden Elementen der Kultur<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend<\/strong> <strong>\u2192<\/strong> Poesie z\u00e4hlt f\u00fcr KUNO zu den identit\u00e4ts- und identifikationstiftenden Elementen der Kultur, dies bezeugt der Versuch einer <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=25630\">poetologischen Positionsbestimmung<\/a>. Um den Widerstand gegen die gepolsterte Gegenwartslyrik ein wenig anzufachen schickte <span data-offset-key=\"d96ve-1-0\">Wolfgang Schlott<\/span><span data-offset-key=\"d96ve-2-0\"> dieses\u00a0 post-dadaistische <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2016\/02\/03\/handwerkliche-anleitungen-zur-ueberwindung-von-schreibblockaden\/\">Manifest<\/a>. Warum<\/span> Lyrik wieder in die Zeitungen geh\u00f6rt <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/10\/07\/der-dichtung-eine-bresche-schlagen\/\">begr\u00fcndete<\/a> Walther Stonet, diese Forderung hat nichts an Aktualit\u00e4t verloren. Lesen Sie auch Maximilian Zanders <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=5418\">Essay <\/a>\u00fcber Lyrik und ein R\u00fcckblick auf den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/01\/08\/lyrik-katalog-bundesrepublik\/\"><em>Lyrik-Katalog Bundesrepublik<\/em><\/a>, sowie einen Essay \u00fcber den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/12\/26\/lauschender-leser-und-redender-schreiber-2\/\">Lyrikvermittler<\/a> Theo Breuer. KUNO sch\u00e4tzt den minuti\u00f6sen Selbstinszenierungsprozess des lyrischen Dichter-Ichs von Ulrich Bergmann in der Reihe <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=27947\">Keine Bojen auf hoher See, nur Sterne \u2026 und Schwerkraft. Gedanken \u00fcber das lyrische Schreiben<\/a>. Lesen Sie ein <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=22835\">Portr\u00e4t <\/a>\u00fcber die interdisziplin\u00e4re T\u00e4tigkeit von Angelika Janz, sowie einen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=29450\">Essay<\/a> der <em>Fragmenttexterin.<\/em> Ein Portr\u00e4t von Sophie Reyer findet sich\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/10\/08\/von-sappho-zu-sophie\/\">hier<\/a>, ein Essay fasst das transmediale Projekt<em> \u201e<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/04\/14\/bi-textualitaet\/\">Wortspielhalle<\/a>\u201c <\/em>zusammen<em>. <\/em>Auf KUNO lesen Sie u.a. Rezensionsessays von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/06\/17\/beschwoerungszauber\/\">Holger Benkel<\/a> \u00fcber <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=15175\">Andr\u00e9 Schinkel<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/11\/12\/mit-deutschen-untertiteln\/\">Ralph Pordzik<\/a>,\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2018\/12\/20\/wohnraeume-der-poesie\/\">Friederike Mayr\u00f6cker<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/03\/19\/welten-gegenwelten\/\">Werner Weimar-Mazur<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/06\/26\/wohnraeume-der-poesie-2\/\">Peter Engstler<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=15177\">Birgitt Lieberwirth<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/08\/17\/der-grill-auf-der-hauswiese-der-welt\/\">Linda Vilhj\u00e1lmsd\u00f3ttir<\/a>, und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/09\/17\/rettungsversuche-der-literatur-im-digitalen-raum\/\">A.J. Weigoni<\/a>. Lesenswert auch die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/05\/16\/verseschmied-und-lyrikfischer\/\">Gratulation<\/a> von Axel Kutsch durch Markus Peters zum 75. Geburtstag. Nicht zu vergessen eine Empfehlung der kristallklaren Lyrik von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/01\/19\/die-lyrikerin-ines-hagemeyer\/\">Ines Hagemeyer<\/a>. Diese Betrachtungen versammeln sich in der Tradition von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2000\/04\/04\/vauo\/\">V.O. Stomps<\/a>, dem Klassiker des Andersseins, dem <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2005\/09\/24\/erinnerungen\/\">Bottroper Literaturrocker<\/a> &#8222;Biby&#8220; Wintjes und Hadayatullah H\u00fcbsch, dem Urvater des <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1995\/06\/30\/wie-was-social-beat-ist-und-warum-und-warum-nicht\/\"><em>Social-Beat<\/em><\/a>, im KUNO-Online-Archiv. Wir empfehlen f\u00fcr Neulinge als Einstieg in das weite Feld der nonkonformistischen Literatur <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/04\/01\/nonkonformistische-literatur\/\">diesem Hinweis<\/a> zu folgen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine schwarzblau schimmernde Frucht mischt kr\u00e4ftig mit in der Poesie im deutschen Sprachraum. 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