{"id":93806,"date":"2021-10-28T00:01:35","date_gmt":"2021-10-27T22:01:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=93806"},"modified":"2022-02-17T14:30:18","modified_gmt":"2022-02-17T13:30:18","slug":"von-drachen-und-drachen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/10\/28\/von-drachen-und-drachen\/","title":{"rendered":"Von Drachen und Drachen"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Formgedicht KITE ist visuelle Poesie und verbindet f\u00fcnfzig Sprachen und Dialekte miteinander, von denen in den seltensten F\u00e4llen alle \u00dcbersetzungen f\u00fcr den Rezipienten lesbar sein d\u00fcrften. Ich sage bewusst \u201eRezipient\u201c, denn das Formgedicht ist f\u00fcr den Leser und damit Betrachter auf mindestens drei Ebenen erfassbar:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als Gedicht \u00fcber Wahrheit und Freiheit (inhaltliche Ebene), als Textbild (Bild- und formgebende, visuelle Ebene) und vorgetragen (klangliche Ebene). Als Mark Klenk mir sein Projekt erstmals vorstellte, gefiel mir die Idee auf Anhieb, allerdings bestand ich darauf, dass in jeder \u00dcbersetzung seines Gedichtes die spezifische Flugdrachenform des englischsprachigen Originals umgesetzt sein m\u00fcsste. Auch wenn wir nicht jede hier vertretene Sprache sprechen oder lesen k\u00f6nnen, bleibt uns die Sch\u00f6nheit der jeweiligen Schrift bzw. Sprache \u00fcber die Form im Textbild erhalten, denn jede Form trifft bereits eine inhaltliche Aussage. Aber was genau ist die Idee hinter dem Symbol des Flugdrachens und ist diese tats\u00e4chlich international \u00fcbertragbar?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um einen Drachen steigen zu lassen, wie man im Deutschen sagt, brauchen wir vor allem Wind. Trotzdem garantiert uns der Wind nicht, dass unser Flugobjekt auch abhebt und von diesem emporgehoben und getragen wird. Wir brauchen dann umso mehr Raum, um Anlauf zu nehmen, und einen \u201efreien, weiten Himmel\u201c. Gro\u00dfe Fl\u00e4chen eignen sich besonders gut zum Drachensteigen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In manchen L\u00e4ndern lernen Kinder bereits mit drei Jahren, wie man einen Flugdrachen in die Luft bef\u00f6rdert. Drachen steigen lassen sieht kinderleicht aus, ist aber mit Arbeit, gar mit Technik verbunden. Neben dem richtigen Ort spielen der Drachen selbst, die Lenkposition, die Windst\u00e4rke und die Richtung und nicht zuletzt etwas Gl\u00fcck eine tragende Rolle. Auf die Balance kommt es an und auch auf den Mut, im richtigen Moment loszulassen, die Kontrolle abzugeben, sie dem Wind zu \u00fcberlassen, wenn die Leine bereits in die Finger schneidet. So besteht der traditionelle Lenkdrachen neben einer m\u00f6glichst luftundurchl\u00e4ssigen Membran nicht zuletzt aus einer Drachenwaage, \u00fcber die die Leinen befestigt werden. Diese koordiniert neben dem Lenker und dem Wind die Flugeigenschaften des Drachens. Das wird kaum deutlicher als beim Ballettflug, bei dem in einer ausget\u00fcftelten Choreografie bestimmte Tricks nachgeflogen werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was aber macht dieses augenscheinlich freie \u201eKinderspiel\u201c mit dem Wind f\u00fcr nahezu alle Altersgruppen und Nationen interessant? Es ist der uralte Wunsch, sich mit dem Himmel zu verbinden, der Wunsch, das eigene Sein zu Teilen in die L\u00fcfte zu verlagern, anteilig selbst ganz leicht zu werden und im Wind zu tanzen. KITE ist also eine Verl\u00e4ngerung des Drachenlenkers bis in den Himmel hinein. Drachen fliegen zu lassen, gibt uns das Gef\u00fchl, eigene Grenzen, vielleicht sogar k\u00f6rperliche (wir haben keine Fl\u00fcgel), zu \u00fcberwinden. Daf\u00fcr riskieren wir den Absturz des Flugdrachens, denn der Wind ist ein wildes, himmlisches Kind, das ebenfalls zu allem Spiel und Schabernack bereit ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein finnisches Sprichwort warnt uns: \u201eMyrskyss\u00e4 eikannata l\u00e4htea leijaa lenn\u00e4tt\u00e4m\u00e4\u00e4n\u201c, \u201eDu solltest keinen Drachen durch einen Sturm fliegen\u201c. Mark Klenk selbst sagt, das \u201eGo fly a kite\u201c ist in seiner Muttersprache eine Aufforderung, etwas oder jemanden zu verlassen. Disneys Mary Poppins veranschaulicht die amerikanische Sichtweise, the american dream, auf das Drachenfliegen, denn dort ist der Drachen ein Symbol f\u00fcr Freiheit schlechthin, die zudem mit der Kindheit verbunden ist. Der Flugdrachen ist ein internationales Symbol, das mit Gl\u00fcck, Schicksal, Wagemut und sogar dem Tod gleicherma\u00dfen aufwarten kann. Er strebt mithilfe des Lenkers der Freiheit entgegen. Der Preis ist manchmal hoch, nicht jede Kindheit ist eine gl\u00fcckliche. Auch der afghanisch-amerikanische Schriftsteller Khaled Hosseini hat das in seinem Roman Drachenl\u00e4ufer (2003) f\u00fcr den Leser f\u00fchlbar gemacht. Zwei Freunde und ein gemeinsamer Papierdrachen im Wettbewerb. Das Drachensteigen ist an Koranverse, an Gebete gekn\u00fcpft, die gemeinsam mit dem Wind durch den Himmel wehen. Atem, Sprechen, Singen, Schreien, Wind, der alles forttr\u00e4gt, bringt, schluckt, verst\u00e4rkt oder zerst\u00f6rt. Wir bekommen ein Gef\u00fchl daf\u00fcr, was es bedeutet, einen Drachen steigen zu lassen. So hei\u00dft es: \u201eIch holte tief Luft, atmete aus und zog an der Schnur. Eine volle Minute lang schoss mein Drachen gen Himmel. Es h\u00f6rte sich an wie ein Papiervogel, der mit den Fl\u00fcgel schl\u00e4gt.\u201c Wir steigen mit dem Papierdrachen, empfinden die seltsame Verwandlung in ein verlebendigtes Wesen, in einen Papiervogel. W\u00e4hrend Amir, die Hauptfigur und der Erz\u00e4hler des Romans, mit seinen Blicken dem himmlischen Wesen folgt (\u201e[e]s war der ideale Wind, um Drachen steigen zu lassen \u2012 gerade kr\u00e4ftig genug, um Auftrieb zu geben oder sie herabschie\u00dfen zu lassen\u201c), bluten Hassans H\u00e4nde bereits an der Spule. Die blutenden H\u00e4nde des Freundes deuten das Geschehen voraus, und das Schicksal der beiden konzentriert sich im Symbol des Flugdrachens, mit dem der Roman auch sein Ende im Aufstieg, in der Befreiung des Drachens, gekappt von seiner Lenkschnur, findet. Im Drachenl\u00e4ufer wird der L\u00e4ufer durch das Kappen der Schnur vom Drachen getrennt und der Drachen dem Himmel anvertraut. Wir erfahren nicht, ob der Drachen zerst\u00f6rt wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In China, von wo die erste geschichtliche Erw\u00e4hnung des Drachens als Flugobjekt aus dem 5. Jahrhunderts v. Chr. stammt, steht ein flugunf\u00e4higer (\u65b7\u7dda\u98a8\u7b8f), vom Wind zerst\u00f6rter Flugdrachen f\u00fcr Menschen, Dinge oder Situationen, die niemals wieder zur\u00fcckkehren. Die Zerst\u00f6rung des Flugobjektes wird als Omen, als Zeichen des Himmels betrachtet. Im Deutschen kennen wir hingegen den geistigen \u201eTiefflieger\u201c. F\u00fcr die Niederl\u00e4nder ist ein Drachen, der nicht abheben will, wie eine unausgegorene Idee, die sich nicht verwirklichen wird (\u201eGeen hoogvlieger zjin\u201c). Auch mit der freien Liebe sind die Flugdrachen verbunden. So existiert etwa im Armenischen ein gefl\u00fcgeltes Wort, das \u201eDating\u201c mit dem Drachenfliegen vergleicht und die Ehe damit, ein Flugzeug zu steuern. Das ist ein interessanter Vergleich, wenn man bedenkt, dass Benjamin Franklin die Wirkung elektrischer Blitze mit Drachen unter suchte und damit zur Entwicklung erster Flugmaschinen beitrug.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In vielen Sprachen und Dialekten hei\u00dft der Flugdrachen schlichtweg \u201eDrache\u201c. Mit dem Ursprungswort \u201eDrache\u201c verbinden wir im Deutschen jedoch ebenfalls eine uralte Mythengestalt, ein fliegendes oder kriechendes Fabeltier, ein mythologisches Monster, das bestenfalls Gl\u00fcck verhei\u00dft, einen schlimmstenfalls auffrisst, zermalmt oder in Flammen aufgehen l\u00e4sst. Es ist also nicht verwunderlich, dass Drachen ein zun\u00e4chst neutrales Symbol f\u00fcr Macht im Sinne von Naturgewalt sind, deren st\u00fcrmische Natur sich der Kontrolle durch den Menschen mehr oder weniger entzieht. Das griechische Wort \u201edrakon\u201c (\u03b4\u03c1\u03ac\u03ba\u03c9\u03bd) wird gleicherma\u00dfen mit \u201eDrache\u201c und \u201egro\u00dfe Schlange\u201c \u00fcbersetzt. Der Drache erscheint uns oft als ein Mischwesen. Ebenso kennen wir Erz\u00e4hlungen \u00fcber gefl\u00fcgelte Schlangen. Das Hautabstreifen, die Verwandlung und damit auch Neugeburt war bewundert und gef\u00fcrchtet zugleich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch das KITE-Gedicht verwandelt sich in Ausdruck, Bild, Form und Klang, indem es vorgetragen, befl\u00fcgelt durch unseren Atem von Mund zu Mund fliegt. Auch wenn die Grundform des Flugrachens gleich bleibt, kann man KITE als ein transformatives und zugleich transformierendes Gedicht bzw. Bild rezipieren und damit lesen. Der Drachen ist auch ein Mittler zwischen den Elementen Erde (Mensch, fest, sichtbar) und Himmel (G\u00f6ttliches, fl\u00fcchtig, unsichtbar). Ich erw\u00e4hnte bereits, dass das Drachenfliegen dem Menschen einen Zugang zum Himmel schafft. Dabei spielt es zun\u00e4chst keine Rolle, ob wir sprichw\u00f6rtlich als Drachenreiter oder -lenker fliegen. \u00dcber die Leine ist der Pilot mit seinem Flugdrachen verbunden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So sieht man auch in einer Szene aus Eine unerwartete Reise, dem ersten Teil der Verfilmung von J. R. R. Tolkiens Der Hobbit, drei Flugdrachen in den Farben Orangerot, Gelb und Blau \u00fcber den D\u00e4chern von Seestadt gleiten, die das Verh\u00e4ngnis bereits ank\u00fcndigen, denn der Himmel, durch den sie tanzen, ist bedrohlich dunkel verf\u00e4rbt. Der orangerote Flugdrachen ist in Drachenform ausgestaltet und wirkt in seinen Bewegungen lebendiger, beinahe lebensecht. Smaug, der Drache im Einsamen Berg, erkl\u00e4rt sich dem Hobbit Bilbo Beutlin hingegen als Naturgewalt: \u201eMeine R\u00fcstung ist ein zehnfacher Schild, meine Z\u00e4hne sind Schwerter, meine Klauen Speere, das Aufschlagen meines Schwanzes ist ein Donnerkeil, meine Schwingen sind Wirbelst\u00fcrme, und mein Atem bringt den Tod!\u201c Dass ein Tanz mit Drachen nicht immer ungef\u00e4hrlich ist, musste nicht zuletzt George R. R. Martins Heldin Daenerys Targaryen feststellen. So gibt es ebenfalls explizite Warnhinweise f\u00fcr das Drachensteigen. Wer seinen Flugdrachen in Deutschland bspw. h\u00f6her als 60 Meter steigen lassen will, braucht die Erlaubnis der \u00f6rtlichen Luftfahrtbeh\u00f6rde. Auch besteht die Gefahr, dass man mit seinem Drachen abhebt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die etymologische Wurzel von \u201eDrache\u201c und \u201eDrachen\u201c ist vermutlich im alten Rom zu finden, wo man zu besonderen Anl\u00e4ssen verzierte und mit Segensspr\u00fcchen versehene Winds\u00e4cke tanzen lie\u00df. Das Milit\u00e4r verwendete daf\u00fcr als Feldzeichen die Drachenkopfstan darte, die aus einem stilisierten Drachenkopf und einer im Wind flatternden Tuchr\u00f6hre bestand. Ob mythologisch oder Flugger\u00e4t, beiden Drachen ist gemeinsam, dass ihr Ursprung heute nur noch schwer feststellbar ist und dass sie seit jeher die Verbindung des Menschen und seine Sehnsucht zum Himmel best\u00e4rken. Der uralte Wunsch, dem Himmel nahe zu sein, spiegelt der Drachen in allen Sparten der Kunst wieder. Bekannt ist das Gem\u00e4lde Drachensteigen (1880\u20131885) des deutschen Malers Carl Spitzweg, das Kinder beim Drachensteigen zeigt und das fr\u00f6hlich freie Momentum als einen ewig w\u00e4hrenden Augenblick der Kindheit beliebig wiederholbar macht. Interessant ist, wie viel mehr Raum Spitzweg in seiner Bildkomposition dem Himmel einr\u00e4umt, denn dieser nimmt die oberen beiden Drittel des Gesamtbildes ein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Durchbrochen wird die Anordnung durch die Drachenschnur, die das Kind mit dem hier wolkenlosen Himmel verbindet. Der wolkenlose Himmel Spitzwegs \u00a0gibt so manchem Betrachter R\u00e4tsel auf, denn die Drachen sind hoch aufgestiegen und der Wind ist ein unsichtbarer Genosse. Den Wenigsten d\u00fcrfte bekannt sein, dass Drachenfliegen ohne Wind auch eine M\u00f6glichkeit ist. Der fehlende Wind wird durch die Fortbewegung des Piloten ausgeglichen, durch schnelles Gehen oder Laufen. Drachen steigen lassen wird so sogar in geschlossenen R\u00e4umen m\u00f6glich. An dieser Stelle kann man nat\u00fcrlich den R\u00fcckbezug zu Khaled Hosseinis Romantitel Drachenl\u00e4ufer wagen und die Frage stellen, wer den Drachen aufsteigen l\u00e4sst \u2013 der Wind oder die Beinarbeit des Lenkers?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nat\u00fcrlich funktioniert auch das Vortragen eines Gedichtes heute vordergr\u00fcndig in geschlossenen R\u00e4umen. Dennoch haben wir es uns nicht nehmen lassen, auch KITE mit dem Himmel zu verbinden. So ist es dem KITE-Gedicht nicht m\u00f6glich, ohne Himmel \u201ezu fliegen\u201c. Die \u201eHimmel\u201c im Buch sind den Bildern des Erfurter Malers Ren\u00e9 B\u00fcttner zu verdanken. Auch er bezeichnet sein \u201eWolkenwerk\u201c als einen Versuch, die Zeit anzuhalten, abzubilden und damit festzuhalten. Eines seiner zentralen k\u00fcnstlerischen Themen sind die Naturgewalten, weshalb aus seinen Himmeln aus \u00d6lfarben eine Sch\u00f6nheit in ihrer ganzen Bedrohlichkeit spricht. Wolken sind f\u00fcr ihn die fl\u00fcchtige Poesie des Himmels, die sich stets im Wandel befindet. Wir haben die \u201eWolken(trans)formationen\u201c seinen Werken f\u00fcr KITE in Ausschnitten entnommen. Das ausschnittsweise Verfahren unterstreicht die Tatsache, dass wir den Himmel niemals in seiner Gesamtheit erfassen k\u00f6nnen, ebenso wenig, was es bedeutet, wahrhaftig frei zu sein, Fl\u00fcgel zu haben. Wir leben Freiheit im Moment, im Augenblick, von Wimpernschlag zu Wimpernschlag. Wir folgen dem Drachen, unseren Versuchen, ihn zu lenken und gleichzeitig g\u00fcnstige Winde zu nutzen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p><strong>KITE<\/strong>, Formgedicht von Mark Klenk, kul-ja 2021<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-93808\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Kite_Cover.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"313\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Kite_Cover.jpg 200w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Kite_Cover-192x300.jpg 192w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Kite_Cover-160x250.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/>Weiterf\u00fchrend \u2192<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Einen R\u00fcckblick auf die Verlagsgr\u00fcndung von kul-ja finden Sie <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/10\/19\/der-kulibri-schluepft\/\">hier<\/a>. Ein Verlagsportr\u00e4t von kul-ja findet sich <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/05\/07\/kul-ja-schon-cool\/\">hier<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192<\/strong>\u00a0Poesie z\u00e4hlt f\u00fcr KUNO weiterhin zu den identit\u00e4ts- und identifikationstiftenden Elementen einer Kultur, dies bezeugte auch der Versuch einer <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=25630\">poetologischen Positionsbestimmung<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Das Formgedicht KITE ist visuelle Poesie und verbindet f\u00fcnfzig Sprachen und Dialekte miteinander, von denen in den seltensten F\u00e4llen alle \u00dcbersetzungen f\u00fcr den Rezipienten lesbar sein d\u00fcrften. 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