{"id":93202,"date":"2001-10-27T00:01:13","date_gmt":"2001-10-26T22:01:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=93202"},"modified":"2021-10-29T17:27:38","modified_gmt":"2021-10-29T15:27:38","slug":"farbflash","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/10\/27\/farbflash\/","title":{"rendered":"Farbflash"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jacqueline schlenderte ihren Lieblingsweg den Kanal entlang. Unterhalb des Eierbergs. Fr\u00fcher hatten sich dort die Kirmesarbeiter mit den einheimischen Sch\u00f6nheiten getroffen. Hatten ihnen mit Geschichten aus der fremden Ferne imponiert. Geraubte K\u00fcsse und andere Gen\u00fcsse. Der Eierberg war, wenn man die Kohlehalden als Ma\u00dfstab nahm, ein sanfter H\u00fcgel, traditionell immer noch der Platz, auf dem das Feuerwerk gez\u00fcndet und in den Himmel geschossen wurde. Fr\u00fcher umgab ihn ein geheimnisvoller Zauber. Geschichten rankten um diesen H\u00fcgel. Geschichten, die nicht nur mit Blut geschrieben wurden. In jeder Stadt fand man solche Pl\u00e4tze. Die B\u00fcrger sahen dar\u00fcber hinweg oder sie sahen erst gar nicht hin.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie jeden Einzelg\u00e4nger zog sie die Kirmes mit ihren leuchtenden Farben, der lauten Musik und den verschiedenartigen Ger\u00fcchen an. Jacqueline erkannte nicht, dass sie ein einsamer Mensch war. Sie f\u00fchlte sich wohl unter den Menschen, die sie nicht kannte, nicht kennenzulernen brauchte. Sie konnte ihnen aus dem Weg gehen, oder aber ein belangloses Gespr\u00e4ch beginnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbNa, gef\u00e4llt es ihnen auch so gut?\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbAber sicher doch!\u00ab, kr\u00e4hte der Rentner und starrte auf ihre Doc Martens. Sie h\u00e4tte auch fragen k\u00f6nnen: \u201eGef\u00e4llt ihnen das Totent\u00e4nzchen?\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jacqueline ging an den Wohnwagen vorbei. Hinein in den Trubel. Sie war \u00fcberrascht, wie unterschiedlich die Ger\u00e4uschkulissen waren. Am Kanal war es ruhig, und vor dem Thriller pumpten fette B\u00e4sse aus der Box.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als Relikt aus vergangenen Jahrmarktszeiten stand die Boxbude neben der computergesteuerten Achterbahn. Auf Crange lockte das Schaugesch\u00e4ft jedoch kaum weniger Zuschauer an als der benachbarte Thriller. Acht Profiboxer und ein Catcher warteten auf ebenb\u00fcrtige Kontrahenten, die noch z\u00f6gernd in der Menge standen. Der Leuchtschriftzug Sport\u2013Palast strahlte ihnen entgegen. Jacqueline blieb interessiert zwischen anderen Zuschauern stehen. Die Boxer zeigten auf der B\u00fchne in voller Montur in unterschiedlichen Posen, was sie konnten. Einer trommelte in den Sandsack. Ein rothaariger Ansager quasselte im Stil aufdringlicher Kommerzfernsehmoderatoren ins Mikrofon:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbBegr\u00fc\u00dfe Sie, meine Damen und Herren, herzlich willkommen im Sport\u2013Palast! Hier ist er, der Zirkus Maximus einer neuen Zeitrechnung. Leben und sterben lassen \u2013 mit den Gladiatoren der Neuzeit. Wie Sie sicher wissen, steht der Sport\u2013Palast schon seit 28 Jahren auf Crange. Und haben wir Sie je entt\u00e4uscht?\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seine schmierige Anmache wurde begleitet von abf\u00e4lligem Gel\u00e4chter, Pfiffen und Applaus. In seinem eng sitzenden Pitbull\u2013Smoking wirkte er mit seinem Wabbelbauch nicht als Blickfang. Seine schrille Stimme s\u00e4gte sich in die Geh\u00f6rwindungen, und doch konnte man nicht wegsehen und an seinen Spr\u00fcchen nicht vorbei h\u00f6ren:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbIm Sport\u2013Palast steigen auch Frauen in den Ring. Ja, junge Frau, Sie da, genieren Sie sich nicht! Kommen Sie ruhig nach oben und legen sie einen Mann flach!\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die ersten Neugierigen aus dem Publikum gingen die Treppe zum Sport\u2013Palast hinauf und kauften an der Kasse Eintrittskarten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbJawohl, das ist Boxen in Vollendung!\u00ab, verk\u00fcndete das Grossmaul im Brustton der \u00dcbersch\u00e4tzung und pr\u00e4sentierte die K\u00e4mpfer wie ein Pferdeh\u00e4ndler. Jacqueline beobachtete das ge\u00f6lte Muskelspiel der durchtrainierten K\u00f6rper, sah in die gelangweilten Gesichter der Boxer, die teilnahmslos \u00fcber das Publikum hinwegstarrten. \u201eMorituri te salutant!\u201c, w\u00fcrde von ihnen wahrscheinlich niemand vor dem Kampf rufen m\u00fcssen. Das Publikum gr\u00f6lte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbAlso, normalerweise muss ich ja nichts mehr sagen\u2026 aber immer wieder sehe ich neue Gesichter. Wenn Sie bei uns in den Ring kommen, k\u00f6nnen Sie das gro\u00dfe Geld machen. Sie k\u00f6nnen, wenn Sie alle unsere K\u00e4mpfer k.o. schlagen, mehrere tausend Euro gewinnen. Soll niemand sagen, er h\u00e4tte von nichts gewusst. Die Pr\u00e4mienauszahlung erfolgt nur bei k.o.\u2013Sieg\u00ab, zog der Animateur seine Show eisenhart durch und hatte Jacqueline im Visier. Dann glitt sein Blick weiter \u00fcber den Vorplatz, auf dem sich die Schaulustigen versammelten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0\u00bbDie Runde dauert eine Minute.\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jacqueline belauschte das Gespr\u00e4ch eines jungen Paares neben sich. Er trug ein T\u2013Shirt mit dem neonfarbenen Aufdruck: \u201eIch trinke, rauche Shit, lese Pornos und bin st\u00e4ndig geil.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0\u00bbDas muss ich mir unbedingt ziehen!\u00ab, stellte das Gothic\u2013Girl gehobene Anspr\u00fcche an den Trash. Jacqueline l\u00e4chelte \u00fcber die Mischung aus Selbstgewissheit und Selbst\u00fcbersch\u00e4tzung, pr\u00e4gendes Zeichen f\u00fcr eine Generation, die gelernt hat, dass Freiheit nichts mehr ist, was man erstreiten muss.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbNe Schl\u00e4gerei kann&#8217;sse auch f\u00fcr umsonst im Bayernzelt haben!\u00ab, kam seine Antwort prompt. Hauptsache verhaltensmaskiert bleiben. \u201eSich von nichts und niemandem \u00fcberraschen lassen, abwarten was kommt!\u201c, schien die Losung eines restlos verlotterten Jahrhunderts.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbVoll geil, Muckis und Schwei\u00df!\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Einheizer auf der B\u00fchne lie\u00df sich nicht beirren und gab weiterhin sein Bestes:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbAuch Damen k\u00f6nnen antreten.\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbMeine Fights mach&#8216; ich woanders klar\u00ab, rief das Gothic\u2013Girl frech nach oben und zeigte ihm den Stinkefinger.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbSchicken sie etwa ihren gut gebauten Begleiter auf die Bretter?\u00ab, versuchte sich der M\u00f6chtegern\u2013Entertainer dem Publikumsgeschmack anzubiedern, zog seine Deppenkappe tief ins Gesicht und kostete die Lacher aus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbIs zu hart\u2026\u00ab, gab die Postpunkerin lakonisch retour. Die Menschen kamen auf ihre Kosten. Hinter der Wattewand h\u00f6rte Jacqueline Lachen. Man h\u00e4tte ihr die Sch\u00e4deldecke aufmeisseln k\u00f6nnen, sie h\u00e4tte es kaum bemerkt. Sie nahm den eigenen K\u00f6rper nur in den Zust\u00e4nden der Migr\u00e4ne und der Sinnlichkeit wahr.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbJunger Mann, wir haben in ihrer Gewichtsklasse genau die richtige Herausforderung: Lupo de la Vega aus Mexiko\u2026\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Boxer, der das lange Gesicht eines Frettchens hatte, trat hervor, streckte die F\u00e4uste vor und machte ein paar Luftbuchungen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbWat? Ich muss nix niemandem beweisen. Echt nicht!\u00ab, n\u00f6rgelte Ansgar.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jacqueline wurde unruhig, trat von einem Fu\u00df auf den anderen. Hornissen im Hintern. Entweder sie ging oder sie stieg in den Ring. Die Schmerzen kamen in unterschiedlicher Intensit\u00e4t, seit fast zehn Tagen. Die Migr\u00e4ne gab als Alternative nur noch Saufen bis zum Abwinken vor. Sonst keine Alternative. Derweil stellte der Mann am Mikro seine Boxer weiter vor:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbWir sehen im Mittelgewicht: Igor Kyrilow aus Tadschikistan. Im Schwergewicht Bika Bele aus Burkina Faso\u2026 und hier haben wir sie schon, die Herausforderer: Arne Weber aus Eickel, Maschinenschlosser. Erdal G\u00fcl\u00fcnoglu aus Herne, Hauer unter Tage. Klaus Reiner aus Wanne\u2013Nord, Schwei\u00dfer. Diese M\u00e4nner sind der lebende Beweis, dass es ehrliche Herausforderer in einem ehrbaren Sport gibt. Sind Sie mit ihrer Freundin da? Dann sollten Sie noch schnell ein Foto von sich machen lassen.\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jacquelines Hand schnellte wie von allein hoch. Die Typen um sie herum glotzten kuh\u00e4ugig, als sie federnd die Treppe hinaufging.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Sport\u2013Palast entpuppte sich hinter dem pomp\u00f6sen Aufgang als Zirkuszelt. Etwa vierzig Quadratmeter Bodenfl\u00e4che. In der Mitte stand der Ring. Ihr Gegner war ein mittelgro\u00dfer Pole, muskul\u00f6s, kein Gramm Fett am K\u00f6rper, und er hatte den fixierenden Blick einer Schlange. Im Zeltinnern hatte sich das Publikum versammelt. Der Ansager nahm Jacqueline f\u00fcr einen kurzen Augenblick zur Seite.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbSie k\u00f6nnen nicht gewinnen. Das ist ihnen klar. Machen sie Kampfsport?\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbNein.\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbGut dann. Sie werden ehrenvoll den Ring verlassen. Daf\u00fcr b\u00fcrge ich. Bleiben sie also fair.\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jacquelines Kopfschmerzen wurden unter dem Applaus im stickigen Zelt noch schlimmer. Sie hatte das Gef\u00fchl, ihre Sch\u00e4delplatte w\u00fcrde jeden Moment abheben. Ihre Vorg\u00e4nger verlie\u00dfen geschlagen, aber nicht gedem\u00fctigt den Ring.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Danach war Jacqueline an der Reihe. Sie legte ihre Lederjacke \u00fcber den Pfeiler. Lie\u00df sich vom Ringrichter die Boxhandschuhe \u00fcberstreifen. Ihr Gegner stieg als erster in den Ring. Sie konnte beinahe k\u00f6rperlich sp\u00fcren, wie er sich sofort akklimatisierte. Hier war Jackie zu Hause. Wahrscheinlich ging er selten geschlagen aus dem Ring. Sie wurde in eine Ecke gebracht. Es h\u00e4mmerte und donnerte in ihrem Sch\u00e4del. Der Boxer sah sie teilnahmslos aus der gegen\u00fcberliegenden Ecke an. Sie sah ihn ebenso an. Er konnte nicht ahnen, dass ihre Migr\u00e4ne ins Unertr\u00e4gliche gestiegen war. Der pochende Schmerz hinter den Augen machte es ihr beinahe unm\u00f6glich, sie hin und her zu rollen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbEcht turbogeil\u00ab, h\u00f6rte sie die hysterisch kreischende Stimme des Gothic\u2013Girls. Sog die Rufe des tosenden Mobs in sich ein. Konzentrierte sich auf die rote Matte mit blauem Stern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbS\u00fc\u00df: Wei\u00dfe Boxhandschuhe. Blaue Trikots. Gelbe Leibchen. Voll der Farbflash.\u00ab<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<article id=\"post-93185\" class=\"post-93185 post type-post status-publish format-standard has-post-thumbnail hentry category-literatur tag-a-j-weigoni\">\n<div class=\"entry-content\">\n<p style=\"text-align: center;\">Fortsetzung folgt.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Massaker<\/strong>, ein Cranger-Cirmes-Crimi von Barbara Ester und A.J. Weigoni, Krash-Verlag 2001<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a class=\"image-anchor\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Massaker-206x300.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-17074\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Massaker-206x300.jpg\" alt=\"\" width=\"206\" height=\"300\" \/><\/a><strong>W<\/strong><strong>eiterf\u00fchrend \u2192<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Reihe Gossenhefte zeigt sich, was passiert, wenn sich literarischer Bodensatz und die Reflexionsm\u00f6glichkeiten von popul\u00e4rkulturellen Tugenden nahe genug kommen. Der Essay <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=35655\"><em>Perlen des Trash<\/em><\/a> stellt diese Reihe ausf\u00fchrlich vor. Dem Begriff\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/11\/01\/trash-eine-einfuehrung\/\"><em>Trash<\/em><\/a> haftet der Hauch der Verruchtheit und des Nonkonformismus an. In Musik, Kunst oder Film gilt <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/11\/30\/proust_and_pulp\/\"><em>Trash<\/em><\/a> als Bewegung, die im Klandestinen stattfindet und an der nur ein exklusiver Kreis nonkonformistischer Aussenseiter partizipiert. Lesen Sie auch das <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1996\/06\/09\/groschenhefte\/\"><em>Kollegengespr\u00e4ch<\/em> <\/a>von A.J. Weigoni mit dem <em>echten<\/em> Bastei L\u00fcbbe-Autor Dieter Walter.\u00a0Eine W\u00fcrdigung von <em>Massaker<\/em> durch Betty Davis lesen Sie <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/08\/02\/die-atomisierende-maschinerie-der-modernen-gesellschaft\/\">hier<\/a>. Die H\u00f6rfassung unter dem Titel <a href=\"http:\/\/www.vordenker.de\/weigoni\/blutrausch.htm\"><em>Blutrausch<\/em><\/a> h\u00f6ren Sie in der Reihe <em>MetaPhon<\/em>. Als Tag f\u00fcr die Vorstellung dieses Cranger-Cirmes-Crimis war der <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/09\/11\/9-11\/\">11. September 2001<\/a> vorgesehen.<\/p>\n<\/div>\n<\/article>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Jacqueline schlenderte ihren Lieblingsweg den Kanal entlang. Unterhalb des Eierbergs. Fr\u00fcher hatten sich dort die Kirmesarbeiter mit den einheimischen Sch\u00f6nheiten getroffen. Hatten ihnen mit Geschichten aus der fremden Ferne imponiert. Geraubte K\u00fcsse und andere Gen\u00fcsse. 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