{"id":9283,"date":"2012-12-19T00:02:23","date_gmt":"2012-12-18T23:02:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=9283"},"modified":"2022-02-27T18:19:35","modified_gmt":"2022-02-27T17:19:35","slug":"meinen-gluckwunsch-zu-der-lyrischen-biographie","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/12\/19\/meinen-gluckwunsch-zu-der-lyrischen-biographie\/","title":{"rendered":"\u00bbMeinen Gl\u00fcckwunsch zu der lyrischen Biographie\u00ab"},"content":{"rendered":"<h3><span style=\"color: #000080;\">Einiges zur Wirkungsgeschichte der Lyrik Hans Benders<\/span><\/h3>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000080;\">Heimkehr<\/span><\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Hans-Bender-O-Abendstunde.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-9288\" style=\"border: 1px solid black;\" title=\"Hans Bender, O Abendstunde\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Hans-Bender-O-Abendstunde-183x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"183\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Hans-Bender-O-Abendstunde-183x300.jpeg 183w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Hans-Bender-O-Abendstunde-626x1024.jpeg 626w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Hans-Bender-O-Abendstunde.jpeg 1663w\" sizes=\"auto, (max-width: 183px) 100vw, 183px\" \/><\/a>\u00bbIch finde <em>Der junge Soldat <\/em>schlechthin gut\u00ab, schrieb Gottfried Benn am 22. Januar 1955 an Hans Bender. Auch <em>Der tote Gefan\u00adgene <\/em>findet seinen \u00bbvollen Beifall\u00ab. Der Brief schlie\u00dft mit den Worten: \u00bbMeinen Gl\u00fcckwunsch zu der lyrischen Biographie\u00ab. (Nachzulesen in <em>Briefe an Hans Bender<\/em>, 1984 herausgegeben von Volker Neuhaus.) Benn lag das 81. Heft der Zeitschrift <em>Merkur<\/em> von 1954 vor, das unter dem Ge\u00adsamttitel <em>Lyrische Biographie <\/em>acht Gedichte Benders enthielt, darunter <em>Heimkehr<\/em>, das wohl zum po\u00adpul\u00e4rsten Gedicht Benders geworden ist. (2005 wurde es in das Hausbuch deutscher Dichtung <em>Der ewige Brun\u00adnen <\/em>aufge\u00adnommen.) <em>Lyrische Biographie<\/em>, so hei\u00dft auch der Band, den Flora Klee-Palyi von der Werkkunstschule Wuppertal in m\u00e4zenati\u00adscher Begeiste\u00adrung zu einem bibliophilen Kunstwerk gestaltete. Er erschien 1957, um vier Gedichte erweitert, darunter <em>Im Tabakfeld, Jahrmarkt <\/em>und <em>Gemeinsam. <\/em>Die Gedichte dieses Bandes geh\u00f6ren zu den meist\u00adgedruckten Benders, sie finden sich in zahlreichen Antholo\u00adgien und Schulleseb\u00fcchern und wurden, einige sp\u00e4tere kamen dazu, ins Arabi\u00adsche, Chinesische, Englische, Franz\u00f6sische, Italienische, Niederl\u00e4ndi\u00adsche, Spanische und Ungarische \u00fcbersetzt.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000080;\">Der junge Soldat \u00b7 Im Tabakfeld<\/span><\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/encrypted-tbn0.gstatic.com\/images?q=tbn:ANd9GcTjqacDXrN76Axx7fg3Rm4DCqxXaaTYpI2zjQd_XcWp_8UXAGmyMg\" alt=\"\" width=\"125\" height=\"197\" \/>F\u00fcr Wulf Kirsten verband sich der Name Bender seit je mit dem Ge\u00addicht <em>Der junge Soldat <\/em>(<em>Autoren suchen einen Autor: Hans Bender <\/em>\u2219 1999). Hendrik Liersch brachte es als bibliophile Einzel\u00adausgabe heraus (Corvinus Presse, Berlin 2006). Michael Busel\u00admeier betont in der Wochen\u00adzeitung <em>Freitag <\/em>vom 11. August 2000 (erweitert 2009 in <em>Der gelbe Akro\u00adbat. 100 deutsche Gedichte der Gegenwart, kommentiert<\/em>): \u00bbBe\u00adachtung hat vor allem <em>Im Tabakfeld <\/em>gefunden. Hubert Fichte hat die\u00adses Gedicht gesch\u00e4tzt, es sei fast drei\u00dfig Jahre sp\u00e4ter \u00bbnoch so frisch wie damals\u00ab. Und f\u00fcr Arnold Stadler (\u00bbDas sch\u00f6nste Tabakfeld, das ich kenne, ist dieses Gedicht von Hans Bender\u00ab in <em>Erbarmen mit dem Seziermesser<\/em> \u2219 2000) be\u00adschreibt es zwar ein heimatliches Tabak\u00adfeld, aber eines der Erinne\u00adrung [\u2026] Auch das <em>Jahrmarkt<\/em>-Gedicht lebt aus der Erinnerung, da Kirchweih und Herbstmesse \u00e4lterer Art zu\u00adsammen mit dem Bau\u00aderndorf l\u00e4ngst untergegangen sind. All die Dinge und Bilder leuchten farbenreich auf und changieren zugleich seltsam un\u00adwirk\u00adlich wie hinter Glas, unter Wasser [\u2026].\u00ab Rainer Brambach hatte <em>Im Tabakfeld <\/em>bereits 1980 in das bei Diogenes erschienene Ta\u00adschen\u00adbuch <em>Moderne deut\u00adsche Liebesgedichte <\/em>aufgenommen.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000080;\">Hier bleiben wir \u00b7 O Abendstunde<\/span><\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jahrzehntelang ver\u00f6ffentlicht Bender nur noch in weiten Abst\u00e4n\u00adden Gedichte, verstreut in Zeitschriften und Anthologien. Er z\u00f6gert lange, die neuen Gedichte zu sammeln. Woran lag es? Er wollte kein Erz\u00e4h\u00adler sein, der auch Gedichte schreibt. Erst 1992 ent\u00adschloss er sich, eine Auswahl unter dem Titel <em>Hier bleiben wir <\/em>vorzulegen. Der Band, in bibliophiler Ausstattung und limitierter Auflage, blieb einem kleinen Kreis von Liebhabern vorbehalten. Erst 2011 gelang es Arnold Stadler (der auch das Nachwort schrieb), Hans Ben\u00adder von einer Publikation ausgew\u00e4hlter Ge\u00addichten zu \u00fcberzeugen, Titel: <em>O Abendstunde <\/em>(erschienen im Verlag Ulrich Keicher \u00b7 Warmbronn). Martin Walser be\u00adfindet im ZEIT-Artikel vom 21. Juni 2012, Bender habe in diesen Gedichten zu \u00bbdem ganz und gar irdisch-feierlichen Ton gefunden, den Brecht angestimmt hat in den Buckower Elegien\u00ab.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000080;\">Fremde soll vor\u00fcber sein<\/span><\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit Lyrik, nicht mit Prosa, hat er einst begonnen. Bald nach der Heimkehr 1949 aus der Kriegsgefangenschaft standen elf Gedichte in der Anthologie <em>Die Dichterb\u00fchne <\/em>(1950). 1951 erschien der erste schmale Lyrikband <em>Fremde soll vor\u00fcber sein, <\/em>ein Jahr sp\u00e4ter erweitert unter dem Titel <em>Gedichte<\/em>. Lyrik, gereimt, in klassischen Versma\u00dfen, in bescheidener Auflage in einem Kleinverlag am Rande des literari\u00adschen Geschehens, Gedichte, von denen der Au\u00adtor \u2013 l\u00e4ngst der freien Form zugewandt \u2013 Abstand genommen hat. Als \u00bbeindrucksvollstes Beispiel f\u00fcr Benders \u203aoffene Lyrik\u2039\u00ab nannte Karl Foldenauer (in<em> Lite\u00adratur als Heimat. Hans Bender zu Ehren<\/em>) das Gedicht <em>Mein Dorf<\/em>.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000080;\">Heimkehr \u00b7 Der Schulkamerad<\/span><\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/ecx.images-amazon.com\/images\/I\/41BFRTQRDPL._SL500_AA300_.jpg\" alt=\"\" width=\"210\" height=\"210\" \/>Bender hat sich einmal, 1995, zu seiner Lyrik ge\u00e4u\u00dfert: f\u00fcr die Anthologie <em>Nachkrieg und Unfrieden. Gedichte als Index 1945\u20131995<\/em>, in die <em>Heimkehr <\/em>und <em>Der Schulkamerad <\/em>aufge\u00adnom\u00admen wur\u00adden und f\u00fcr die die Herausgeber Hilde Domin und Cle\u00admens Gerke einige erkl\u00e4rende Worte erbaten. Zu <em>Heimkehr <\/em>merkt er an:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\"><em>Ich kam erst 1949 aus der russischen Gefangenschaft zur\u00fcck. Mein kleiner Neffe Rainer zeigte mir ein Gedicht, das er zu meinem Empfang geschrieben hatte: \u00bbSie h\u00e4ngen eine Tafel auf \/ und Blumen\u00adkr\u00e4nze: Herzlich willkom\u00admen!\u00ab Ich bewun\u00adderte diesen kindlichen Zweizeiler. Rainer hatte einfach seine Beo\u00adbachtung auf\u00adgeschrieben. Hatte ich die Tafel und die Kr\u00e4nze \u00fcber\u00adhaupt wahr\u00adgenommen? Viele Tage sp\u00e4ter schrieb ich mein Gedicht. Enthielt es tats\u00e4chlich die er\u00adlebte Heim\u00adkehr? Oder die Heimkehr, \u00fcber die ich in den Romanen und in den Gedichten an\u00adderer gelesen hatte? Oder war es jene Heim\u00adkehr, die ich mir in den Jahren der Ge\u00adfangenschaft imaginiert hatte? Ich habe sie \u2013 wie jeder Ge\u00adfangene \u2013 herbeige\u00adsehnt. Ich habe das Gl\u00fcck und die \u00c4ngste voraus erlebt. Das Gl\u00fcck, in eine unzer\u00adst\u00f6rte, l\u00e4ndliche Welt zur\u00fcck\u00adkehren zu k\u00f6nnen, die \u00c4ngste, diese Welt k\u00f6nne doch nicht mehr so sein, wie ich sie verlassen hatte \u2013 und auch ich war ein ande\u00adrer geworden. Ja, ich glaube, ich habe dieses Gedicht schon vorher konzi\u00adpiert. Die Heimkehr war nur der Anlass, es aufzuschrei\u00adben. An diesem Gedicht \u2013 auch daran erinnere ich mich \u2013 musste ich nicht arbeiten. Ich schrieb lediglich zwei S\u00e4tze einer langen Erfahrung auf.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu <em>Der Schulkamerad <\/em>bekennt er:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\"><em>Manchmal sind meine Ge\u00addichte wie Geschichten. (Ich erlaube es mir.) Ich habe etwas erlebt und will es fassen; weder transportieren noch stilisieren. Im Gedicht Der Schulkamerad ist es eine Begegnung im Heimatdorf M., wohin ich als Besu\u00adcher gekommen bin. \u2013 Auch sonst treffe ich Gleichaltrige. Ihre Vitas ver\u00adliefen \u00e4hnlich wie meine. Nach der unbeschwerten Kindheit die Ju\u00adgend im Dritten Reich; im gehorsamen Dienst f\u00fcr dessen Untaten vor und hinter den Fronten; als Soldat, als Befehlsempf\u00e4nger. Wir begr\u00fc\u00ad\u00dfen uns. Sprechen mit\u00adeinander. Sie ha\u00adben, h\u00f6re ich, nur Erfreuliches behalten. Sie ha\u00adben vergessen. Sie wollen verges\u00adsen. \u2013 Die Be\u00adgegnung mit jenem Schulka\u00admeraden \u2013 an einem hellen Fr\u00fchlingstag \u2013 hat mir schockartig jene Vergan\u00adgenheit heraufgerufen. Von ihm, gerade von ihm und sei\u00adner Organisation in schwarzer Uniform, wei\u00df ich, welche Verbrechen sie ver\u00ad\u00fcbt haben. Und ich verweigere dennoch nicht die gewohnte Geste? Hebe, wie er, die Hand zum Gru\u00df? Ich schlie\u00dfe mich \u2013 so erkl\u00e4re ich mein Verhalten \u2013 in die Schuld mit ein. Ich bin wie gel\u00e4hmt von der Erinnerung an das, was damals ge\u00adschehen konnte. Nein, mehr Interpretation braucht es nicht, das kunstlose Ge\u00addicht.<\/em><\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000080;\">Gedichte in vier Versen<\/span><\/h4>\n<address style=\"padding-left: 270px;\"><em>Rausgeschnitten<\/em><\/address>\n<address style=\"padding-left: 270px;\">\u00a0<\/address>\n<address style=\"padding-left: 270px;\">Mitzuwirken in einem Film,<\/address>\n<address style=\"padding-left: 270px;\">lie\u00df ich mich bitten.<\/address>\n<address style=\"padding-left: 270px;\">Der Film kam \u2013 ohne mich:<\/address>\n<address style=\"padding-left: 270px;\">Ich war rausgeschnitten.<\/address>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/encrypted-tbn0.gstatic.com\/images?q=tbn:ANd9GcQOGUeZRRyNdQeqgHD81T3WXhnQwEDszyvm3lwL2wP98twpPVLMcQ\" alt=\"\" width=\"174\" height=\"290\" \/>In den sp\u00e4ten Jahren \u203aerfand\u2039 sich Bender eine neue lyrische Form: den Vierzeiler. \u00bbVierzeilige Romane\u00ab nennt Michael Kr\u00fcger sie in der Laudatio zum K\u00f6lner Kulturpreis 2000 <em>(HB: Ich erz\u00e4hle, ich erinnere mich<\/em> \u2219 2001)<em>. <\/em>Dazu befragt, zitiert Bender gerne Czes\u0142aw Mi\u0142osz: \u00bbIm Alter sollen Gedichte sich vereinfachen.\u00ab Eine erste schmale Samm\u00adlung erschien 2000 unter dem Titel <em>Nachmittag. Ende September. <\/em>Danach folgten die umfangreicheren Sammlun\u00adgen <em>Ver\u00adweilen, gehen<\/em> (2003), <em>Wie es kommen wird <\/em>(2009) und 2012 <em>Auf meine Art.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie Zuspruch und positives Echo zeigen: ein gelungener lyrischer Neuanfang. Eine kleine Auswahl ist bereits ins Englische und Spa\u00adni\u00adsche \u00fcbertragen worden. Harald Hartung setzt, nach den ersten Vor\u00adver\u00f6ffentlichungen, 1999 in <em>Au\u00adtoren sehen einen Autor: Hans Bender<\/em>, zu einem ersten Urteil an: \u00bbEs sind keine anerkannten lyrischen Kurz\u00adformen, keine Haikus, keine Tankas. Sind es \u00fcber\u00adhaupt Gedichte? Oder sind es Aufzeichnungen, wie sie Bender auch sonst geschrieben hat? Deren Ideal hat Bender in den Satz gefasst: \u203aEinige S\u00e4tze, die etwas komprimieren und konzentrie\u00adren\u2039. Hier in den Vierzeilern wird nicht einmal das mehr versucht: Die Substanz, die zu komprimieren und zu konzentrieren w\u00e4re, ist Hauch geworden, Duft: etwas, das immer noch Sprache anlockt, Spra\u00adche, die zum Menschen geh\u00f6rt: <em>Nun kommt \/ ihr summenden W\u00f6r\u00adter!<\/em>\u00ab Theo Breuer zeigt sich in <em>Aus dem Hinterland. Lyrik nach 2000<\/em> \u00bbvon der geb\u00fcndelten Energie und Genauigkeit der betont einfach gesetzten W\u00f6rter\u00ab in <em>Verweilen, gehen <\/em>beeindruckt; Hajo Steinert empfiehlt <em>Wie es kommen wird <\/em>als seinen \u203aBestseller\u2039 (in <em>Fo\u00adcus Nr. 27 <\/em>vom 29.6.09) mit den Worten: Gedichte, \u00bbwun\u00adderbar feder\u00adleicht, musikalisch, von Le\u00adbensweisheit und \u00dcber\u00admut gepr\u00e4gt \u2013 sie machen l\u00e4cheln.\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zum Schluss zwei erste Stimmen zum neuen Band <em>Auf meine Art:<\/em> Volker Neuhaus (aus dem Brief an Hans Bender vom 17.2.2012): \u00bbeine Trouvaille neben der anderen, von dem geistreichen mot trouv\u00e9 des <em>Duns Scotus<\/em> \u00fcber <em>Benn<\/em>, <em>B\u00f6ll<\/em>, <em>Der eine Wunsch<\/em>, <em>Inter\u00adview<\/em>, <em>Tau\u00adbenbrunnen<\/em>, <em>Tauben<\/em>, <em>Spatzen<\/em>, <em>Ha\u00adsenbrot <\/em>bis zu im Grunde allem [\u2026] Sie \u203ak\u00f6nnen\u2039 es wirklich, auf Ihre Art\u00ab. \u00bbJa, auf seine Art\u00ab, so Dieter Hoffmann, \u00bbeine leise, men\u00adschenfreundliche, in der Form so locker wie stimmig. Von wunderba\u00adrer Gelassenheit, keine Spur von Larmoy\u00adanz des Alters, das er aber beim Namen zu nennen nicht scheut.\u00ab (<em>Gazzetta di Nittardi<\/em> \u2219 2012)<em>.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">* * *<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #808080;\"><strong>Hans Georg Schwark<\/strong>, * 1933 in Elbing, lebt in K\u00f6ln. Von 1965 bis 1994 war er Literaturredakteur im Deutschen Programm der Deutschen Welle. Der Essay zur Wirkungsgeschichte der Lyrik Hans Benders erschien urspr\u00fcnglich in\u00a0 <em>Matrix 29. Jeder auf seine Art f\u00fcr Hans Bender<\/em>.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einiges zur Wirkungsgeschichte der Lyrik Hans Benders Heimkehr \u00bbIch finde Der junge Soldat schlechthin gut\u00ab, schrieb Gottfried Benn am 22. Januar 1955 an Hans Bender. Auch Der tote Gefan\u00adgene findet seinen \u00bbvollen Beifall\u00ab. Der Brief schlie\u00dft mit den Worten: \u00bbMeinen&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/12\/19\/meinen-gluckwunsch-zu-der-lyrischen-biographie\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":54,"featured_media":99727,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[890,876,259,958,258,852,549,957,863,530,941,84],"class_list":["post-9283","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-arnold-stadler","tag-dieter-hoffmann","tag-gottfried-benn","tag-hajo-steinert","tag-hans-bender","tag-hans-georg-schwark","tag-hendrik-liersch","tag-hilde-domin","tag-martin-walser","tag-michael-kruger","tag-rainer-brambach","tag-theo-breuer"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9283","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/54"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9283"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9283\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":101109,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9283\/revisions\/101109"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/99727"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9283"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9283"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9283"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}